Das Brombeerzimmer

Anne Töpfer

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Beschreibung

Nora liebt das Zubereiten von Marmelade - am liebsten für ihren Ehemann Julian. Die beiden sind frisch verheiratet und noch so verliebt wie am ersten Tag. Doch dann erleidet Julian einen Herzinfarkt und stirbt. Noras Welt zerbricht. Eines Tages findet sie einen Brief: Er ist von Julians Großtante Klara. Kurz vor seinem Tod hatte Julian Kontakt zu ihr aufgenommen, um sie nach einem alten Familienrezept für Brombeerkonfitüre zu fragen. Er wollte seine Frau damit überraschen. Nora macht sich auf die Suche nach der Dame, die zurückgezogen in der Vorpommerschen Boddenlandschaft lebt. Sie findet einen verborgenen Marmeladenkeller voller Geheimnisse aus der Kriegszeit, und sie erfährt, wer Klara wirklich ist ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783843714204
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 1398 KB
Verkaufsrang 19360

Buchhändler-Empfehlungen

Wundervoller Roman über die Liebe und ein Familiengeheimnis

Rebecca Bäumer, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Nora liebt es Marmelade zu kochen. Jeden Sonntag kocht sie 7 kleine Gläschen mit köstlichen Sorten. Vor einem Jahr kurz vor ihrem zweiten Hochzeitstag starb ihr Mann Julian überraschend an einem Herzinfarkt. Das Marmeladen Ritual hat sie trotzdem weiter geführt und alle Gläschen in das Arbeitszimmer von Julian, auf den Schreibtisch gestellt. Als sie diese nun herunter räumt fällt ihr ein Kästchen mit Marmeladengläsern in die Hände die nicht von ihr sind und dazu findet sie einen Brief. Julian hatte wohl, als Überraschung für Nora, seiner Großtante geschrieben und um ein Marmeladenrezept gebeten das er Nora schenken wollte. Nora möchte sich gerne bedanken und macht sich auf den Weg nach Mecklenburg Vorpommern wo Klara, ganz zurück gezogen, in einem kleinen Dorf lebt. Zuvor hatte sie mit Julians Mutter gesprochen um mehr über die Großtante zu erfahren, aber diese wußte selber nichts über sie, da Julians Opa seine Schwester wohl sein ganzes Leben todgeschwiegen hatte. Doch was ist genau vorgefallen? Nora kommt einem streng gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur. Ein wundervoller spannender Roman über ein gehütetes Familiengeheimnis, Freundschaft und das die Zeit doch Wunden heilen kann. Besonders gefallen hat mir das Noras Rezepte in dem Buch abgedruckt sind. So kann man ihre wundervolle Marmelade direkt nachkochen.

A. Krüger, Thalia-Buchhandlung Bremen

Wundervolle Geschichte mit leckeren Rezepten. Lädt zum Träumen und Urlaub machen ein. Am Anfang traurige Familiengeschichte, die einen mit jeder Seite mehr zum Schmunzeln bringt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
111 Bewertungen
Übersicht
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Das Brombeerzimmer
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Das Pseudonym „Anne Töpfer“ von Andrea Russo kannte ich bisher nicht, habe aber schon einige ihrer anderen Bücher gelesen.Diesmal geht es um Julians „Vermächtnis“ an seine Frau Nora und einige Familiengeheimnisse, die nicht jeder unbedingt offenbart wissen möchte.Ich liebe Holunderblütengelee und „Anne auf Green Gables“ ist eine... Das Pseudonym „Anne Töpfer“ von Andrea Russo kannte ich bisher nicht, habe aber schon einige ihrer anderen Bücher gelesen.Diesmal geht es um Julians „Vermächtnis“ an seine Frau Nora und einige Familiengeheimnisse, die nicht jeder unbedingt offenbart wissen möchte.Ich liebe Holunderblütengelee und „Anne auf Green Gables“ ist einen tolle Kindheis- und Jugenderinnerung, die meine Töchter auch mögen. Diese Begeisterung kann ich getrost mit Katharina und Nora teilen. Nora legt ein ziemliches Tempo vor, Richtung Küste zu reisen und unbekannte Personen der Verwandtschaft kennenzulernen, als sie Julians Aufgabe findet. Ich musste erstmal nachschauen, ob es den Ort „Kinnbackenhagen“ wirklich gibt, weil der Name so verträumt klingt. Die Idee, der vielfältigen Marmeladen und Gelees gefällt mir gut, ich koche während der Obsternte auch viel ein, gerne auch neue Kreationen. Dass Klara sogar ein Zimmer danach benannt hat, welches man sich anhand der Beschreibung tatsächlich vorstellen kann, ist ganz speziell. Bei uns sind das einfach „Küche“ oder „Arbeitszimmer“, etc. Die alte Dame hat ja noch mehr Überraschungen auf Lager. Herrlich fand ich ihren Schlagabtausch mit der Heimleiterin... Ich glaube, Klara und Nora haben sich gesucht und gefunden, wenn auch unter ganz besonderen Bedingungen. Klaras Nachbarschaft ist immer präsent, mal interessiert, mal neugierig, mal aufdringlich - man muss sie nur zu nehmen wissen.Mandy und Nora sind zwei Fremde, als sie das erste Mal telefonieren, beim ersten Treffen wirken sie so vertraut - gibts das wirklich, dass man jemanden kennenlernt und sich sofort versteht? Ich selbst brauche immer eine Zeit lang, bis ich mit jemandem in Kontakt komme und irgendwann als Freund/in bezeichne. Allgemein sind hier alle neuen Kontakte sehr bald sehr vertraut- das geht mir fast zu schnell. Am Ende löst sich auf, woher die Anziehungskraft kam.Die Beziehungsprobleme von Mandy und auch Katharina erscheinen mir für Frauen in deren Alter sehr banal - sie machen sich Gedanken, weil der Kerl per SMS Schluss macht, wer Zimmer oder Wohnung bekommt. Nora ist verwitwet und hat ganz anderes hinter sich. Schön, dass sie wieder zu leben anfängt, aber bitte ernsthaft, nicht auf Teenagerniveau.Die Stimme der Vorleserin Uta Simone ist gewöhnungsbedürftig, sie klingt kindlich-piepsig und nach ständig guter Laune und heiler Welt; das sagt mir nicht besonders zu und schmälerte mir das Hörvergnügen. In diesem Fall wäre selbstlesen wohl besser gewesen.Anne Töpfer hat verschiedene Themen miteinander verknüpft, die sich gut ergänzen und harmonieren: Noras Trauer und Neuanfang, Familiengeheimnisse, Frauen-Freundschaft, Leidenschaft fürs Kochen, Backen, kulinarisch kreativ sein.„Das Brombeerzimmer“ mit seinem schlichten Titelbild und malerischer Umgebungsbeschreibung hat mir ein paar schöne Stunden an der Küste beschert, Ahnenforschung inklusive, hinterlässt leckere Rezepte in meinen Ohren und bekommt von mir 3,5 bis 4 Sterne. Allerdings hätte ich gerne noch gewusst, was aus Mandys Café-Plan sowie Noras und Klaras „Marmeladenmanufaktur“ geworden ist - das bleibt leider offen.

Emotional, aber dennoch federleicht
von Bücher in meiner Hand am 11.02.2021

Nora trauert um ihren Eheman Julian, der jung und unerwartet verstorben ist. Sich aus der Trauer heraus zurück ins Leben zu kämpfen, fällt ihr extrem schwer. Im letzten Jahr hat sich bei ihr ein riesiges Marmeladen-Lager angesammelt. Jedesmal, wenn sie sich besonders traurig fühlte, hat sie Marmelade eingekocht. Überrascht w... Nora trauert um ihren Eheman Julian, der jung und unerwartet verstorben ist. Sich aus der Trauer heraus zurück ins Leben zu kämpfen, fällt ihr extrem schwer. Im letzten Jahr hat sich bei ihr ein riesiges Marmeladen-Lager angesammelt. Jedesmal, wenn sie sich besonders traurig fühlte, hat sie Marmelade eingekocht. Überrascht wird sie von einem Brief von Julians Grosstante Klara, die selbst anscheinend auch sehr oft auf Vorrat einkocht. Spontan reist Nora zu Klara, wobei sie erst mit Julians Cousine Mandy spricht und sich mit ihr anfreundet. Der Tapetenwechsel tut Nora gut, sie hinterfragt ihre eigene Geschichte und taucht in Familiengeschichten von Julians und Klaras Familie ein und erlebt dabei so einige Überraschungen. Der Schauplatz an der Ostsee ist bezaubernd, da will man sofort hin. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen, der Strandweg, die kleine Siedlung, Noras Nachbarin mit ihrem Hund, das Kellerversteck und alles andere auch. Wie immer bei der Autorin Anne Barns/Andrea Russo, die hier unter dem Pseudonym Anne Töpfer schreibt, war ich schon auf der zweiten Seite direkt in der Story drin. Der Roman nimmt die Leserinnen gefangen von der ersten bis zur letzten Seite und enthüllt eine tragische Geschichte aus der Nachkriegszeit. Trotz all den traurigen Begebenheiten, die uns hier begegnen, wirkt der Roman keinesfalls düster, sondern bezirzt durch eine leichte, optimistische Stimmung. Ich hab "Das Brombeerzimmer" in kürzester Zeit ausgelesen, weil ich so gespannt auf das Ende war. Fazit: So schön! Eine emotionale, aber dennoch federleichte Geschichte, die man mit einem wohligen Seufzer beendet. 5 Punkte.

Lesenswert 👍👍
von einer Kundin/einem Kunden aus Laboe am 05.01.2019

Ein schöner Roman, sehr kurzweilig und unterhaltsam geschrieben! Ich war begeistert und konnte ihn kaum aus der Hand legen!! Für mich ein rund rum gelungenes Buch!


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