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H wie Habicht

»Ein einzigartiges und wunderschönes Buch von geradezu schmerzhafter emotionaler Aufrichtigkeit.«

Aus der Begründung der Jury des Costa Award für das beste Buch des Jahres 2014

Schon als Kind beschloss Helen Macdonald, Falknerin zu werden. Ihr Vater unterstützte sie in dieser ungewöhnlichen Leidenschaft, er lehrte sie Geduld und Selbstvertrauen und blieb eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben. Als er stirbt, setzt sich ein Gedanke in Helens Kopf fest: Sie muss ihren eigenen Habicht abrichten.
Sie ersteht einen der beeindruckenden Vögel, ein Habichtweibchen, das sie auf den Namen Mabel tauft, und begibt sich auf die abenteuerliche Reise, das wilde Tier zu zähmen.

»Ein grandioses Buch!«
ZDF Aspekte
Rezension
Sicher das ungewöhnlichste und stärkste Buch, das sich seit Langem auf eine deutsche Bestsellerliste verirrt hat., Der Tagesspiegel, Denis Scheck, 06.09.2015
Portrait
Macdonald, Helen
Helen Macdonald ist Autorin, Lyrikerin, Illustratorin und Historikerin. Sie arbeitet an der University of Cambridge, England, im Bereich Geschichte und Philosophie der Wissenschaften. H wie Habicht erhielt in England den renommierten Samuel Johnson Prize, der herausragenden Sachbüchern verliehen wird, sowie den hochdotierten Costa Award für das beste Buch des Jahres.

Kretschmer, Ulrike
Ulrike Kretschmer (geb. 1968 in Leipzig) schloss ihr Studium der Englischen und Deutschen Philologie sowie der Kunstgeschichte an der Universität Münster/Westf. mit der Promotion ab. Ihre Dissertation Der Mensch - Affe oder gottähnliches Wesen? Philosophisch-anthropologische Vorstellungen im Werk Aldous Huxleys absolvierte sie als Stipendiatin im Rahmen der Graduiertenförderung. Nach einigen Jahren als Verlagslektorin machte sie sich 2004 als Lektorin, Ghostwriterin und Übersetzerin in München selbstständig und spezialisierte sich auf Sachgebiete wie Reiseliteratur, Kulturgeschichte, Biografie/Memoir, Natur, Fotografie, Kunst, Philosophie, Film und Gesundheit (siehe Liste der Übersetzungen anbei). Ihre Übersetzungen zeichnen sich durch Genauigkeit sowie sehr gute Detailkenntnis, gepaart mit literarischem Impetus und großer Empfindsamkeit für den Autor und sein Werk, aus. Aufgrund ihres Interesses an Figurentheater und Schauspiel engagiert sie sich seit 1999 in dem 1947 gegründeten gemeinnützigen Marionettentheater für Erwachsene 'Kleines Spiel' in München als Mitglied und Pressesprecherin, wo sie u.a. die Inszenierung und Regie von Macbeth verantwortete. Zudem nahm sie Unterricht in Sprecherziehung und arbeitet regelmäßig mit dem Puppenspielensemble 'Thalias Kompagnons' in Nürnberg zusammen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37672-1
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/3 cm
Gewicht 301 g
Originaltitel H is for Hawk
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Ulrike Kretschmer
Verkaufsrang 62.336
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Ein Buch, bei dem einem das Herz aufgeht, in dem es aber auch viele schmerzliche Momente gibt. Ein absolut lesenswertes Buch . Ein Buch, bei dem einem das Herz aufgeht, in dem es aber auch viele schmerzliche Momente gibt. Ein absolut lesenswertes Buch .

„Vielschichtige Trauerarbeit“

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Ein ungewöhnliches Buch über eine ungewöhnliche Frau, die einen ganz eigenen Weg geht, um mit der Trauer um ihren geliebten Vater fertigzuwerden. Ein ungewöhnliches Buch über eine ungewöhnliche Frau, die einen ganz eigenen Weg geht, um mit der Trauer um ihren geliebten Vater fertigzuwerden.

„Ein ganz besonderes Trauerjahr“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Schon als kleines Mädchen hatte Helen MacDonald für Raubvögel geschwärmt und jedes alte Buch über die Falknerei,das ihr Vater ihr schenkte, verschlungen.Überhaupt hatte ihr Vater, ein bekannter Foto-Journalist, seine etwas scheue Tochter bei ihrem Herzensthema immer nach allen Kräften unterstützt.
Als er nun überraschend verstirbt, bricht für die junge Helen die Welt in Stücke.Sie versinkt in ihrer Trauer,ihre Arbeit als Stipendiatin in Cambridge leidet ebenso darunter wie ihre wenigen Kontakte zu Freunden und ihrer Familie.Als ihre Alpträume und ihr Bezug zur Realität immer abgedrehter werden, beschließt sie, dass nur ein Habicht, den sie persönlich abrichten will,ihre Rettung sein kann...
Und so kommt der Habicht "Mabel" in ihr Haus und ein ganz besonderes Jahr nimmt seinen Verlauf...erfahre
Wir erleben mit , wie die einsame,menschenscheuende Frau versucht, sich quasi selbst in einen wilden Vogel zu verwandeln,wie sich Mabel entwickelt und Helen Dinge über sich selber lehrt,die sie vorher nicht wußte und das es schließlich ein Jahr später dann ein Trauergottesdienst zu Ehren ihres Vaters ist, der ihr den letztlich rettenden Schubs aus der Wildnis zurück zu den Menschen gibt.
Eingefügt in MacDonalds Gedanken und Erlebnisse mit Habicht Mabel und anderen Tieren,erfährt der Leser gleichzeitig die Geschichte des berühmten englischen Literaten T.H.White, bekannt durch seine Artus/Merlin-Geschichte, vor allem etwas über seinen Roman einer missglückten Habichtaufzucht,genannt "The Goshawk",der Helen bereits in Jugendtagen tief beeindruckt hatte.
Heutzutage sieht die Autorin das Leben wieder positiv, "die Zeit ist vergangen und hat ihren sorgsamen Zauber gewirkt", Helen weiss, das die Natur kein Allheilmittel ist und "das Hände dafür geschaffen sind, die Hände anderer Menschen zu halten,sie sollten nicht auschließlich als Sitzstange für Greifvögel dienen".
Aber ihr ganz besonderes Buch über ein Jahr der Trauerarbeit mit einem wilden Vogel hat der Britin immerhin zwei Literaturpreise verschafft, der Raubvogel als Synonym für Freiheit hat wohl immer noch für viele Menschen eine besondere Anziehungskraft....
Schau`n Sie mal rein!?!
Schon als kleines Mädchen hatte Helen MacDonald für Raubvögel geschwärmt und jedes alte Buch über die Falknerei,das ihr Vater ihr schenkte, verschlungen.Überhaupt hatte ihr Vater, ein bekannter Foto-Journalist, seine etwas scheue Tochter bei ihrem Herzensthema immer nach allen Kräften unterstützt.
Als er nun überraschend verstirbt, bricht für die junge Helen die Welt in Stücke.Sie versinkt in ihrer Trauer,ihre Arbeit als Stipendiatin in Cambridge leidet ebenso darunter wie ihre wenigen Kontakte zu Freunden und ihrer Familie.Als ihre Alpträume und ihr Bezug zur Realität immer abgedrehter werden, beschließt sie, dass nur ein Habicht, den sie persönlich abrichten will,ihre Rettung sein kann...
Und so kommt der Habicht "Mabel" in ihr Haus und ein ganz besonderes Jahr nimmt seinen Verlauf...erfahre
Wir erleben mit , wie die einsame,menschenscheuende Frau versucht, sich quasi selbst in einen wilden Vogel zu verwandeln,wie sich Mabel entwickelt und Helen Dinge über sich selber lehrt,die sie vorher nicht wußte und das es schließlich ein Jahr später dann ein Trauergottesdienst zu Ehren ihres Vaters ist, der ihr den letztlich rettenden Schubs aus der Wildnis zurück zu den Menschen gibt.
Eingefügt in MacDonalds Gedanken und Erlebnisse mit Habicht Mabel und anderen Tieren,erfährt der Leser gleichzeitig die Geschichte des berühmten englischen Literaten T.H.White, bekannt durch seine Artus/Merlin-Geschichte, vor allem etwas über seinen Roman einer missglückten Habichtaufzucht,genannt "The Goshawk",der Helen bereits in Jugendtagen tief beeindruckt hatte.
Heutzutage sieht die Autorin das Leben wieder positiv, "die Zeit ist vergangen und hat ihren sorgsamen Zauber gewirkt", Helen weiss, das die Natur kein Allheilmittel ist und "das Hände dafür geschaffen sind, die Hände anderer Menschen zu halten,sie sollten nicht auschließlich als Sitzstange für Greifvögel dienen".
Aber ihr ganz besonderes Buch über ein Jahr der Trauerarbeit mit einem wilden Vogel hat der Britin immerhin zwei Literaturpreise verschafft, der Raubvogel als Synonym für Freiheit hat wohl immer noch für viele Menschen eine besondere Anziehungskraft....
Schau`n Sie mal rein!?!

„Eintauchen “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Mein Urteil schwankt sehr - am bösesten ist wohl esoterisches Gemurmel, am besten ist dann geschliffene Sprache, die mich auf eine fantastische Reise mitnahm.
Die Flucht der Autorin vor der Trauer um ihren Vater vermischt sich mit der Projektion von Gefühlen, Wünschen und Vorstellungen auf den Habicht. Aber auch auf T. H. White. Vormals als Tierquäler gesehen, versteht die Autorin nun, dass die Beweggründe, einen Habicht zu haben, bei ihm ähnlich dramatisch waren.
Ich erfuhr viel über White, Habichte, kulturgeschichtliches über Tiere und Natur und die Autorin selbst. Kein Buch zum schnell dahinlesen. Zum Versinken und auch kritischen Nachdenken.
Mein Urteil schwankt sehr - am bösesten ist wohl esoterisches Gemurmel, am besten ist dann geschliffene Sprache, die mich auf eine fantastische Reise mitnahm.
Die Flucht der Autorin vor der Trauer um ihren Vater vermischt sich mit der Projektion von Gefühlen, Wünschen und Vorstellungen auf den Habicht. Aber auch auf T. H. White. Vormals als Tierquäler gesehen, versteht die Autorin nun, dass die Beweggründe, einen Habicht zu haben, bei ihm ähnlich dramatisch waren.
Ich erfuhr viel über White, Habichte, kulturgeschichtliches über Tiere und Natur und die Autorin selbst. Kein Buch zum schnell dahinlesen. Zum Versinken und auch kritischen Nachdenken.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Helen hat durch den Tod ihres Vaters allen Halt verloren. In der Zähmung des Falken Mabel gibt sie sich erst völlig auf, findet dann durch sie zurück ins Leben. Wunderschön! Helen hat durch den Tod ihres Vaters allen Halt verloren. In der Zähmung des Falken Mabel gibt sie sich erst völlig auf, findet dann durch sie zurück ins Leben. Wunderschön!

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Ein großartiges Buch über die Beziehung der trauernden Helen und ihres Habichts, der ihr über die Depression helfen soll. Wunderbar hoffnungsvoller Stil, tolle Naturbeschreibungen! Ein großartiges Buch über die Beziehung der trauernden Helen und ihres Habichts, der ihr über die Depression helfen soll. Wunderbar hoffnungsvoller Stil, tolle Naturbeschreibungen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
14
6
2
0
0

Lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Weimar am 16.01.2019

Eine beeindruckende Geschichte, die man nicht nur Tierfreunden sehr empfehlen kann. Man sieht die Falknerei mit anderen Augen. Denis Scheck hat das Buch zu recht hoch gelobt. Mein Tipp: Unbedingt lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2018
Bewertet: anderes Format

Mit ihrem scharfsinnigen, elegantem Stil und sehr viel Offenheit schafft Macdonald eine mühelose Mischung aus Sachbuch, Biographie und Autobiografie. Packend von allen Seiten!

Begegnung mit dem wilden Raubvogel
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaltbrunn am 19.02.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die DOK Sendung vom Februar 2018 im SRF1 über „Die Legende der Adler“ wo einem Adlerweibchen das Fliegen beigebracht wurde, nachdem es über 18 Jahre in einem Tierpark gefangen gehalten war, war mein Interesse geweckt worden über das Abrichten oder Zähmen eines Raubvogels. Das Buch von Helen Macdonald „H wie... Die DOK Sendung vom Februar 2018 im SRF1 über „Die Legende der Adler“ wo einem Adlerweibchen das Fliegen beigebracht wurde, nachdem es über 18 Jahre in einem Tierpark gefangen gehalten war, war mein Interesse geweckt worden über das Abrichten oder Zähmen eines Raubvogels. Das Buch von Helen Macdonald „H wie Habicht“ hat mich fasziniert und ist sehr interessant und gibt über das Abrichten eines Habichtweibchens eine realistische Beschreibung der Beziehung eines Menschen zum Habicht, der eigentlich als Raubtier bezeichnet wird.