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Du fährst wohin?!

Pizza in Pjöngjang, Karussell fahren in Tschernobyl und weitere merkwürdige Reisen

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Auf der Suche nach den seltsamsten Orten der Welt

Als Engländer in Berlin verbringt Adam Fletcher Stunden auf seinem Wohnzimmersofa und schlürft Rhabarberschorle. Zum Ausgleich fährt er in den Ferien gern an Orte, die möglichst KEINE Entspannung versprechen: Orte wie Nordkorea, Tschernobyl oder Transnistrien. Reiseziele, vor denen seine Eltern ihn immer gewarnt haben. In seinem humorvoll-ironischen Buch kämpft sich Fletcher durch einen Schneesturm in China, er überlebt die nordkoreanische Propagandamaschinerie, trifft den leibhaftigen Teufel im Bus durch Moldawien und besucht Länder, die eigentlich gar keine sind (oder haben Sie schon mal von Liberland gehört?). Seine überraschende Erkenntnis: Wir geben uns zwar Mühe, es zu verstecken, aber am Ende sind wir doch alle gleich verrückt.
Portrait
Adam Fletcher, Jahrgang 1983, ist ein glatzköpfiger Engländer. Wenn er nicht gerade Bücher und Artikel schreibt, verbringt er seine Zeit damit, Schokolade zu essen und seine Wahlheimat Berlin unsicher zu machen. Er ist der Autor von „Denglish for Better Knowers“ und „Make Me German“.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 349
Erscheinungsdatum 12.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37560-1
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,4 cm
Gewicht 254 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Christoph Bausum
Buch (Taschenbuch)
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9,99
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Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Göttlich komische Reisebeschreibungen über Bus-, Bahn- und Zugreisen, die wirklich niemand braucht - besoffene Mitreisende und paranoide Grenzbeamte inklusive. Für Couch-Potatoes!

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Gefährliche Reiseabenteuer
von Jennifer am 14.05.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

INHALT Adam Fletcher stammt aus England (Jahrgang 1983) und wohnt mit seiner deutschen Freundin Annett in Berlin. Hier lebt er als freier Autor gern in den Tag hinein und scheut Veränderungen wie der Teufel das Weihwasser. Denn daheim ist's nun einmal am schönsten, was Adams Freundin so gar nicht verstehen kann und ihn dazu erm... INHALT Adam Fletcher stammt aus England (Jahrgang 1983) und wohnt mit seiner deutschen Freundin Annett in Berlin. Hier lebt er als freier Autor gern in den Tag hinein und scheut Veränderungen wie der Teufel das Weihwasser. Denn daheim ist's nun einmal am schönsten, was Adams Freundin so gar nicht verstehen kann und ihn dazu ermutigt, auf Reisen zu gehen und andere Leuten und Kulturen kennenzulernen. Was der brave Adam auch macht, doch anders als erwartet, bucht er keine Pauschalreisen in sichere Urlaubsregionen, sondern erkundet gesellschaftliche wie politische Brennpunkte der Welt, so u.a. Nordkorea, Tschernobyl, Transnistrien oder Israel. MEINUNG Adam Fletchers bunter Reisebericht lebt von den Zufallsbekanntschaften und den damit verbundenen subjektiven Reiseeindrücken des Autors. Nicht mit seinen humorvollen, sondern mit seinen nachdenklichen, manches Mal auch kritischen Tönen konnte Fletcher bei mir punkten. Nichtsdestotrotz fehlt seinen Ausführungen das rechte Maß und der Autor verliert sich oft in mehr oder weniger interessanten Details. Deshalb empfand ich die Lektüre nicht nur einmal als zu langatmig und dröge. An die faszinierenden Denkmodelle wie Beschreibungen eines Dennis Gastmann, der ein ähnliches Buch mit dem Titel „Atlas der unentdeckten Länder“ geschrieben hat, reicht der Autor leider nicht heran, will er allerdings auch gar nicht. Vielmehr will er sich mit dem Buch selbst etwas beweisen und muss letztendlich feststellen, dass man gar nicht weit reisen muss, um seinen Horizont zu erweitern. Nun ja, diese Erkenntnis ist nicht neu und auch nicht bahnbrechend, aber für Fletcher sicherlich hilfreich gewesen. Mich konnte Flechter vor allem mit seinen Schilderungen über Nordkorea und das eingeschränkte Reisen dort überzeugen. Hier zeigt sich in Perfektion, welche negativen Auswirkungen eine Diktatur auf Bevölkerung und Land haben kann. Auch in den anderen exotischen „Urlaubsorten“ stößt Fletcher mehr als einmal an die Grenzen des Fassbaren bzw. gesunden Menschenverstands, was beim Lesen unweigerlich dazu führt, die eigene, relativ sichere Heimat in einem anderen Licht zu sehen. Lieblingszitat (S. 249): „Geschichte ist das, was passiert, wenn Ego auf Zufall trifft.“ FAZIT Ein humoriges wie nachdenklich stimmendes Buch über einen etwas anderen Selbstfindungstrip :-)