Die Spieluhr

Roman

Ulrich Tukur

(4)
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Beschreibung

Ein außergewöhnlicher Roman im wunderschönen Geschenkformat

Wilhelm Uhde, der großbürgerliche Preuße, und Séraphine, eine einfache Französin, die von den Bewohnern ihres Dorfes verspottet und von den Kindern mit Dreck und Steinen beworfen wird, trennen Welten. Und doch hat das Schicksal sie zusammengeführt: den sensiblen Kunstsammler und seine tiefgläubige Putzfrau, die Bilder malt, seit ihr ein Engel des Herrn erschien.
Viele Jahre und zwei Weltkriege später wird beider Leben verfilmt. Der Schauspieler, der im Film Uhde verkörpert, macht dabei eine seltsame Entdeckung, die ihn unversehens in den phantastischen Kosmos der Séraphine de Senlis katapultiert: in ein Leben hinter den Bildern und Gobelins eines vergessenen Schlosses der Picardie.
Ulrich Tukur erzählt von der Macht der Malerei und der Magie der Musik. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch drei Jahrhunderte, in eine beunruhigende Welt zwischen Traum und Wirklichkeit.

Ulrich Tukur, 1957 in Viernheim geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Preise, 2013 wurde ihm der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache verliehen. 2005 erschien sein Erzählungsband Die Seerose im Speisesaal. Ulrich Tukur lebt mit seiner Frau, der Fotografin Katharina John, in Venedig.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 18.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28875-8
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 14,7/9,7/1,5 cm
Gewicht 114 g
Auflage 4. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

R. Brüggen, Thalia-Buchhandlung

Eine Novelle, die sich anfühlt wie ein Traum. Ulrich Tukur entführt uns in eine andere, entrückte Welt. Sein Schreibstil, voller wunderbarer Formulierungen und Phantasie sucht dabei seinesgleichen.

Eine Seltsamkeit (eBook)

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Noch lange nachdem ich dieses Buch zugeschlagen hatte,wusste ich nicht so recht, was ich davon halten sollte. Tukur spinnt hier die Geschichte um den Filmdreh zu „Seraphine“ auf eine Weise fort, die vielversprechend beginnt, dann jedoch verwirrend surreale Züge annimmt. Man muss sehr konzentriert lesen, um sich nicht im Labyrinth diverser Zeiten und Dimensionen zu verirren. Teilweise erinnerte mich das Büchlein an einen Film des Regisseurs Lars von Trier – droht man sich in „Die Spieluhr“ doch ähnlich sogartig zu verlieren, wie zum Beispiel in dem Film „Melancholia“. Fazit: Um diese Novelle genießen zu können, muss man sich beim Lesen durchaus auf etwas einlassen können. Das Buch ruft nicht durchweg positive Emotionen hervor, ist jedoch eine lohnende Erfahrung.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Leben der Malerin Serapine de Senlis soll verfilmt werden, jedoch erweist es sich als schwierig eine geeignete Kammer als Drehort zu finden. Und da die Zeit drängt, macht sich der Regie-Assistent abends auf die Suche danach, und gerät an ein Schloss, in deren Kammer er sogar übernachten, aber nachts nicht verlassen soll, wor... Das Leben der Malerin Serapine de Senlis soll verfilmt werden, jedoch erweist es sich als schwierig eine geeignete Kammer als Drehort zu finden. Und da die Zeit drängt, macht sich der Regie-Assistent abends auf die Suche danach, und gerät an ein Schloss, in deren Kammer er sogar übernachten, aber nachts nicht verlassen soll, woran er sich nicht hält ... und als er im Gang ein lebensgroßes Gemälde betritt, in das er hineingewunken wurde, befindet er sich in einer ganz anderen Zeit ... von da an kippt die Geschichte immer wieder wechselhaft ins Reale und Irreale. Eine schaurig schöne Novelle, in sehr ausdrucksstarker Sprache erzählt.


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