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Die Sippe

Kriminalroman

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Katharina Hofmann macht sich Sorgen um ihre verschwundene Schwester Sara. Nachdem die Polizei ihr wenig Hoffnung auf Aufklärung macht, beschließt sie, selbst aktiv zu werden. Sie findet Hinweise, die sie in einen kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommern führen. Dort trifft sie auf eine scheinbar perfekte Dorfgemeinschaft. Doch es gibt auch ein paar Merkwürdigkeiten: Selbst ernannte Sheriffs patrouillieren nachts durch die Straßen und die Schule scheint von der Prügelstrafe Gebrauch zu machen.
Dass die Gemeinschaft unter der Beobachtung der Polizei steht, kann Katharina nicht ahnen. Allerdings läuft dem zuständigen Beamten Max Klee die Zeit davon: Wenn er nicht in Kürze Beweise vorlegen kann, dass in Granzow nicht alles mit rechten Dingen zugeht, wird ihm der Fall entzogen und sein V-Mann fallen gelassen. Da kommt ihm Katharina gerade recht ...
Portrait
Marc-Oliver Bischoff wurde 1967 in Lemgo geboren und wuchs in einem kleinen Dorf am Stadtrand von München auf. Nach dem wirtschaftswissenschaftlichen Studium verschlug es ihn in verschiedene Städte. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern in Ludwigsburg und arbeitet als Technologieberater. Für sein Debüt Tödliche Fortsetzung wurde er mit dem ›Friedrich-Glauser-Preis‹ ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 25.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89425-478-0
Verlag Grafit Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,5/3 cm
Gewicht 327 g
Buch (Taschenbuch)
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Ein hochpolitischer, aktueller Thriller.
von Silke Schröder aus Hannover am 08.05.2018

Reichsbürger, Neonazis, die ganze Dörfer übernehmen, völkische Siedler - Menschen, die in ländlicher Abgeschiedenheit ihre eigenen, oft autoritären Strukturen aufbauen – solche Meldungen werden in den letzten Jahren immer häufiger. In seinem Krimi „Die Sippe“ beschäftigt sich Marc Oliver Bischoff mit diesem neuen und besorgniser... Reichsbürger, Neonazis, die ganze Dörfer übernehmen, völkische Siedler - Menschen, die in ländlicher Abgeschiedenheit ihre eigenen, oft autoritären Strukturen aufbauen – solche Meldungen werden in den letzten Jahren immer häufiger. In seinem Krimi „Die Sippe“ beschäftigt sich Marc Oliver Bischoff mit diesem neuen und besorgniserregenden Phänomen. Im Mittelpunkt steht dabei die Krankenschwester Katharina, die sich bei der Suche nach ihrer Schwester zunächst für den Gedanken einer starken und engen Gemeinschaft begeistern kann, dann aber nach und nach die autoritären Strukturen und die völkisch-verqueren Ideen der Dorfbewohner entdeckt. So gelingt dem Autor ein spannender Plot mit authentischen Charakteren und einem brisanten Thema. Ein hochpolitischer, aktueller Thriller.

Gibt es Deutschland noch?
von Miss Norge am 25.04.2018

Dies ist mein erstes Buch von Marc-Oliver Bischoff und es wird nicht mein letztes gewesen sein. Seit langem mal wieder ein Plot, der etwas aus der Reihe schlägt, wo mich das Grundthema der Geschichte interessiert und wie es soweit kommen kann. Der Autor zeichnet hier auf, das es in unserem Land einige Gruppierungen existieren di... Dies ist mein erstes Buch von Marc-Oliver Bischoff und es wird nicht mein letztes gewesen sein. Seit langem mal wieder ein Plot, der etwas aus der Reihe schlägt, wo mich das Grundthema der Geschichte interessiert und wie es soweit kommen kann. Der Autor zeichnet hier auf, das es in unserem Land einige Gruppierungen existieren die nicht glauben, das es Deutschland wirklich gibt. Dies sind die sogenannten Reichsbürger, die in den letzten Monaten auch öfters durch Negativ-Schlagzeilen in der Presse vertreten sind. Der Begriff bezeichnet Personen, die behaupten dass das Deutsche Reich von 1937 weiterhin existiert und das Deutschland kein Staat ist. Die Menschen, die so denken, haben ihre eigenen Gesetze, leben abseits, bilden eine Gemeinschaft wo Jeder für Jeden einsteht, die sich selbst versorgen und wo, wenn es zum großen Eklat kommt, auch alle einen Massensuizid begehen würden. Allein diese Aussagen, und das sind noch nicht alle, lassen mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Der Autor schafft hier eine Brücke zu schlagen, zwischen einem Krimi und dem unheimlichen Leben im Dorf Grantzow, in Mecklenburg. Katharina Hofmann ist Krankenschwester und wird nach einem Überfall krankgeschrieben. Währenddessen wird klar, das Sara, ihre Schwester verschwunden ist. Katharina findet heraus, das Sara, die Gerichtsvollzieherin ist, als letztes in Grantzow gesehen wurde. Um auf ihre Spur zu kommen, hat Katharina ja nun Zeit und fährt in dieses Dorf. Die Menschen scheinen ihr etwas eigenartig, aber alles ist idyllisch und einfach in diesem Landstrich. Die Leute sind etwas skeptisch allen Fremden gegenüber, doch davon lässt sich Katharina nicht abschrecken und sie bezieht kurzerhand bei Ursel und ihren Kindern ein Fremdenzimmer. Durch ihr Herumschnüffeln gerät Katharina immer mehr ins Visier der Dorfbewohner. Anfangs ist sie allem gegenüber ablehnend und argwöhnisch, doch je tiefer sie hinter die Strukturen kommt, hatte ich das Gefühl, das Katharina dem Leben dort etwas abgewinnen kann, bis zum einem Fest, als einige Menschen die Hand zum Hitlergruß heben. Nach und nach werden Katharina kaum mehr eigene Gedanken gelassen und um in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden, wird sie eine Woche zur "Klärung" abseits, der Bewohner leben. Das Reinigungsritual, kurz auch Gehirnwäsche genannt, soll ihren Willen brechen und sie muss täglich eine Begebenheit so oft erzählen, bis sie die Geschichte so dreht, das gar nichts mehr stimmt. Erst dann ist Hiske, die diese Tests durchführt, zufrieden und Katharina kann glaubhaft machen, das sie zur Sippe gehören will. Wird Katharina ihre Schwester Sara finden? Führt ein Weg aus der Sippe und diesem Dorf wieder heraus, in ein normales Leben? Wer also mal etwas abseits des üblichen Krimi-Einerlei-Breis lesen will, der sollte sich den Büchern von Marc-Oliver Bischoff widmen. Der Plot wird mich noch einige Zeit, nach dem Lesen, beschäftigen.

Empfehlung!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 15.11.2016

„Die Sippe“ ist ein Roman der lange nach dem lesen nachhallt. Besonders durch das Thema der freien Reichsbürger, die derzeit auch in der Realität für Aufsehen sorgen, wird der Leser in eine Welt hineingezogen, die viel Raum zum Nachdenken lässt. Wie schon seine Kriminalromane zuvor sticht das Buch durch genauste Recherche hervo... „Die Sippe“ ist ein Roman der lange nach dem lesen nachhallt. Besonders durch das Thema der freien Reichsbürger, die derzeit auch in der Realität für Aufsehen sorgen, wird der Leser in eine Welt hineingezogen, die viel Raum zum Nachdenken lässt. Wie schon seine Kriminalromane zuvor sticht das Buch durch genauste Recherche hervor. Der Schauplatz und auch die Protagonisten sind wie man es vom Autor gewöhnt ist wieder sehr gut beschrieben und so fällt es sehr leicht sich diese gut vorzustellen. Dennoch bleibt wieder sehr viel Platz für die eigne Fantasie, weil nicht alles bis aufs letzte Detail beschrieben wird. Und so war es dann auch keine Wunder dass mein Kopfkino recht schnell einsetzte und nicht aufhörte vor der letzten Seite. Geschickte Wendungen ließen den Leser nicht erraten wie es denn letzten Endes ausgeht. Auch war es nicht zu ahnen wie und wer der/die Täter sind und warum es zum Verschwinden der Schwester gekommen ist. Der Ausflug des Autors in die Szene der Reichsbürger lässt den Leser erahnen welche Gefahr diese für unser Land darstellen, jedoch ohne diese zu verteufeln. Vielmehr scheint Marc Oliver Bischoff aufklären zu wollen, wie schnell man da hinein geraten kann. Es kann jeden treffen, jeden der sich der Gefahr nicht bewusst ist, die von der Szene ausgeht. Die Story fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite und es fiel schwer das Buch zwischendurch beiseite zu legen. Das Buch ist wie man es vom Autor kennt kein Roman den man liest und dann schnell wieder vergisst, sondern viel mehr eines das den Leser noch lange danach beschäftigt. Für mich war das wieder beste Unterhaltung und so komme ich in der Summe auf die volle Punktzahl, 5 von 5 Sternen. Und natürlich eine Leseempfehlung!