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Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander

Vera Friedländer ist 88 und eine der letzten lebenden Zwangsarbeiterinnen aus der Nazizeit. Als 16-jährige musste sie Schuhwerk für die Salamander A. G. in Berlin sortieren, das einer »Weiterverwertung« zugeführt wurde: Es handelte sich, wie sie später erfuhr, um die Schuhe in Auschwitz und anderen Lagern Ermordeter. Jahrzehnte nach dem Krieg begann Vera Friedländer, ihre eigene Biografie und die Betriebsgeschichte der Salamander AG zu erforschen und aufzuschreiben. So erfuhr sie, dass sie einst für einen der größten Profiteure des Naziregimes gearbeitet hatte. In ihrem berührenden Text erinnert sie sich ihrer und der Vergangenheit des Schuhkonzerns aus Kornwestheim, der diesen Teil der Betriebsgeschichte verdrängen wollte. Entstanden ist ein spannendes und sehr bewegendes Sachbuch.
Portrait
Vera Friedländer, geboren 1928 in Woltersdorf bei Berlin.
Nach dem Krieg studierte sie Germanistik, promovierte und habilitierte. In den 70er Jahren lehrte sie in Warschau, in den 80er Jahren hatte sie eine Professur für Deutsche Sprache an der Humboldt-Universität. Friedländer lebt heute in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-360-01313-2
Verlag Das Neue Berlin
Maße (L/B/H) 21,1/12,3/2,2 cm
Gewicht 286 g
Abbildungen mit Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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14,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Ein wichtiges Zeitdokument der NS-Geschichte Deutschlands
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 09.02.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Und die Vergangenheit ist nicht vergangenen, sie wirkt bis heute nach. Um so wichtiger sind Zeitdokumente der wenigen Überlebenden! Vera Friedländer, u. a. Mitbegründerin des Jüdischen Kulturvereins Berlin, berichtet in ihrem 2016 erschienenen autobiografischem Werk »Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander« (Verlag Das Neue Ber... Und die Vergangenheit ist nicht vergangenen, sie wirkt bis heute nach. Um so wichtiger sind Zeitdokumente der wenigen Überlebenden! Vera Friedländer, u. a. Mitbegründerin des Jüdischen Kulturvereins Berlin, berichtet in ihrem 2016 erschienenen autobiografischem Werk »Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander« (Verlag Das Neue Berlin) über ihr Schicksal als Zwangsarbeiterin für den Kornwestheimer Schuhkonzern „Salamander“. Zahlreiche Mitglieder der Familie der 1928 in Woltersdorf bei Berlin geborenen engagierten Autorin Vera Friedländer sind von den Nationalsozialisten deportiert und unter anderem in den Konzentrationslagern Auschwitz und Theresienstadt ermordet worden. Vera Friedländer, war eine von den vielen – laut hausgemachter Firmengeschichte von Salamander nicht Existierenden – welche die Berge von Schuhen, der Deportierten sortierten und zur Wiederverwertung reparierten. Ein investigativ ergreifendes Sachbuch. Ein wichtiger Beitrag zur deutschen Geschichte!

Meine Fingerspitzen waren eine verquollene Masse
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 08.02.2020

Vera Friedländer war eine der letzten lebenden Zwangsarbeiterinnen aus der NS-Zeit. Sie starb im Oktober 2019. Als Zwangsarbeiterin arbeitete sie für den Schuhhersteller Salamander, immer in der Angst lebend durch die Nazis zu Tode zu kommen. In ihrem Buch „Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander“ widerlegte sie die Legenden der... Vera Friedländer war eine der letzten lebenden Zwangsarbeiterinnen aus der NS-Zeit. Sie starb im Oktober 2019. Als Zwangsarbeiterin arbeitete sie für den Schuhhersteller Salamander, immer in der Angst lebend durch die Nazis zu Tode zu kommen. In ihrem Buch „Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander“ widerlegte sie die Legenden der offiziellen Salamander-Betriebsgeschichte ...