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Die Schachnovelle

Graphic Novel nach Stefan Zweig

Auf einem Passagierdampfer zwischen New York und Buenos Aires treffen zufällig zwei Schachspieler aufeinander: der wortkarge Schachweltmeister Czentovic, ein hervorragender, aber arroganter Taktiker, und Dr. B., ein mysteriöser Österreicher, der aus den brutalen Händen der Nazis floh. Stefan Zweig baut die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Charaktere vor den Augen des Lesers auf. In eindrucksvollen, farbstarken Bildern, die den Leser die meisterhafte Erzählung neu erleben lassen, hat Thomas Humeau sie hier als Graphic Novel adaptiert.
Portrait
Humeau, Thomas
Thomas Humeau wurde 1987 in Angers geboren und erhielt 2010 sein Diplom als Grafiker. Sein erster Comic fing das Leben eines Jugendlichen in einer melancholischen und zugleich fesselnden Atmosphäre ein, sein zweiter widmete sich einem kubanischen Exilanten. Seit 2011 lebt und arbeitet er in London sowohl an Comics als auch an Illustrationen für Werbeagenturen. Die Schachnovelle von Stefan Zweig hat ihn als Jugend lichen stark beeinflusst.

Kootz, Anja
Anja Kootz hat in Berlin und New York Amerikanistik, Neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaften studiert. Sie hat verschiedene Bilder- und Kinderbücher und zahlreiche Graphic Novels aus dem Französischen und Englischen übersetzt. Im Jahr 2011 war sie Stipendiatin des Georges-Arthur-Goldschmidt-Programms. Ihre Übersetzung von Humboldts letzte Reise wurde mit einem Arbeitsstipendium der Robert-Bosch-Stiftung gefördert.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 12.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86873-965-7
Verlag Knesebeck
Maße (L/B/H) 29,4/22,5/2 cm
Gewicht 890 g
Übersetzer Anja Kootz
Verkaufsrang 137662
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
14
6
1
1
1

Man fängt zu lesen an und kann nicht mehr aufhören!
von einer Kundin/einem Kunden aus Graz am 03.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mich hat dieses Buch begeistert und ich kann es nur weiter empfehlen.

Schlechter Ton
von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Die Sprechstimme klingt wie eine Computergesprochene Stimme. Keinerlei Stimmlagen, Höhen und Tiefen. das Buch wird einfach heruntergeleiert und ist unangenehm zum zuhören

Schlägt Bild Text? Oder stellt sich diese Frage gar nicht?
von Dr. M. am 04.07.2018

Angeblich liefert das Kino den Beweis für die Überlegenheit von Bildern. Aber Verfilmungen wirken gelegentlich auch irritierend auf Menschen, die das verfilmte Werk vorher gelesen haben. Die eigene Phantasie hatte sich die Geschichte ganz anders vorgestellt als die Verfilmung sie nun zeigt. In den letzten Jahren ergriff nun so e... Angeblich liefert das Kino den Beweis für die Überlegenheit von Bildern. Aber Verfilmungen wirken gelegentlich auch irritierend auf Menschen, die das verfilmte Werk vorher gelesen haben. Die eigene Phantasie hatte sich die Geschichte ganz anders vorgestellt als die Verfilmung sie nun zeigt. In den letzten Jahren ergriff nun so eine Art Mittelding zwischen einem literarischen Werk und seiner Verfilmung Platz: die sogenannte Graphic Novel - Weltliteratur als Comic. Schon an dieser Wortschöpfung kann man erkennen, dass diese Kunstform nicht im deutschsprachigen Raum entstand. Thomas Humenau zeichnet in diesem Band die "Schachnovelle" von (oder besser nach) Stefan Zweig als Comic. Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen, dies sei ein Sakrileg. Beruhigender wäre allerdings der Standpunkt, es würde sich bei dieser Graphic Novel um eine eigenständiges Kunstwerk handeln, das nicht die Schachnovelle ersetzen oder sie illustrieren möchte. Vielmehr erzählt Humenau diese Geschichte auf seine ganz eigene grafische Weise. Wenn man es so betrachtet, kann man damit seinen Frieden schließen, sollte dies überhaupt notwendig sein. Natürlich ersetzt auch diese Graphic Novel nicht das ursprüngliche Werk Zweigs. Es erzählt die Geschichte stattdessen mit einer ganz anderen Ausdrucksform und sicher auch für eine ganz andere Zielgruppe. Humenau macht das sehr gut. Wenn man die Geschichte kennt und offen für neue Kunstformen ist, dann wird man seine Freude an dieser neuen Form haben. Kennt man Zweigs Novelle hingegen nicht, dann wird sich vielleicht der eine oder andere Betrachter dieses Bandes das Original besorgen, was schließlich auch ein Erfolg wäre. Ich empfand die Umsetzung der Novelle in diese Form als sehr gut gelungen, würde das Original allerdings immer vorziehen.