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Das Haus der leeren Zimmer

Roman

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Als Amy von ihrer Freundin Julia und deren kleiner Tochter um Hilfe gebeten wird, packt sie umgehend ihre Koffer und reist nach Somerset. Doch in dem düsteren Haus am See ist nichts so, wie es sein soll. Julia ist schwermütig, und die kleine Viviane hat kaum Spielgefährten. Bald beginnt das kleine Mädchen von einer unsichtbaren Freundin zu erzählen, Caroline. Doch Caroline ist auch der Name von Julias älterer Schwester, die im Haus der Familie unter mysteriösen Umständen zu Tode kam. Keiner der Dorfbewohner scheint über sie sprechen zu wollen – selbst der hilfsbereite Nachbar Daniel schottet sich ab …
Portrait
Lesley Turney arbeitet als Texterin und lebt mit ihren drei Söhnen und ihrem Partner in Bath, einer historischen Stadt in der Grafschaft Somerset, deren heiße Quellen bereits zur Römerzeit genutzt wurden. Nach »Die fremde Frau«, »Das Dornenhaus« und »Das Flüsterhaus« ist »Das Haus der leeren Zimmer« ihr vierter Roman bei Piper.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783492974905
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 1122 KB
Übersetzer Monika Köpfer
Verkaufsrang 29.964
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Gänsehaut
von Karina aus Wien am 31.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Dieser Roman hat all meine Erwartungen übertroffen. Die Gruselelemente und starken Charaktere machen dem Genre "Gothic Novel" alle Ehre. Die Dorfbewohner schweigen über alte Familiengeheimnisse und benehmen sich äußerst sonderbar. Das kleine Mädchen Vivi hat eine neue imaginäre Freundin, angeblich den Geist ihrer verstorbenen Tante. Bis Amy und Julia... Dieser Roman hat all meine Erwartungen übertroffen. Die Gruselelemente und starken Charaktere machen dem Genre "Gothic Novel" alle Ehre. Die Dorfbewohner schweigen über alte Familiengeheimnisse und benehmen sich äußerst sonderbar. Das kleine Mädchen Vivi hat eine neue imaginäre Freundin, angeblich den Geist ihrer verstorbenen Tante. Bis Amy und Julia schockierende, abstoßende Wahrheiten ans Licht bringen. Sehr fesselnd geschrieben und für die atmosphärische Beschreibung der Landschaft und des Resevoir Cottage in Somerset gibt's auch noch ein großes Plus dazu. Diesmal fand ich auch die enthaltene Liebesgeschichte sehr passend. Fans von Tremayne's "Stiefkind" und "Eisige Schwestern" werden eine Freude damit haben. Das Jahr ist zwar noch lang, aber bis jetzt ist es mein Buch 2017. Richtig unheimlich!

Dunkle Geheimnisse
von einer Kundin/einem Kunden am 26.02.2017
Bewertet: Taschenbuch

Amy arbeitet zu Beginn der 1960er Jahre in Frankreich als Kindermädchen, die 10jährige Viviane ist ihr ein und alles. Als Amy ins trostlose Sheffield zurückkehrt, um ihre sterbende Großmutter zu pflegen, ist das nur der Beginn einer schlechten Zeit für alle. Kurz darauf stirbt Vivianes Vater und Viviane und... Amy arbeitet zu Beginn der 1960er Jahre in Frankreich als Kindermädchen, die 10jährige Viviane ist ihr ein und alles. Als Amy ins trostlose Sheffield zurückkehrt, um ihre sterbende Großmutter zu pflegen, ist das nur der Beginn einer schlechten Zeit für alle. Kurz darauf stirbt Vivianes Vater und Viviane und ihre Mutter Julia kehren praktisch mittellos in Julias leerstehendes Elternhaus in Somerset zurück. Auch ohne Bezahlung will Amy sie unterstützen und zieht zu ihnen, um ihnen über den Verlust hinwegzuhelfen. Doch das Haus birgt ein düsteres Geheimnis, hier starb Julias ältere Schwester Caroline, die von allen nur als böse beschrieben wird. Das glaubt Amy zwar nicht, kein Kind ist einfach böse und Carolines Zeichnungen, die sie findet, deuten auch eher auf jemand gefühlvolles hin. Trotzdem fühlt sie sich von ihr in gewisser Weise bedroht, Caroline wird schnell Vivianes „unsichtbare Freundin“ und auch die beiden Frauen hören und sehen seltsame Dinge. Das Buch hat mich am Anfang ziemlich überrascht, es war nicht das was ich erwartet hatte. Die Geschichte entwickelte sich zunächst nämlich eher in Richtung Mystery als Familiengeheimnis, zudem fand ich den Zeitrahmen, Anfang der 1960er ungewöhnlich. Der positive erste Eindruck ließ allerdings dann schnell nach. Die Mystery-Elemente entsprechen so ziemlich den üblichen Vorgaben des Genres, es gibt komische Geräusche, Schatten, einen häufig knurrenden Hund, der mehr wahrnimmt als die Menschen um ihn herum. Dabei wirken die Personen seltsam zwiespältig, was den Glauben an diese Elemente angeht. Zwar wird ein übersinnlicher Auslöser von ihnen eigentlich ausgeschlossen, aber auch nicht nach einem realen Alternativgrund gesucht. Die Autorin konzentriert sich in ihren Beschreibungen allerdings grundsätzlich stark auf Amy, die anderen Figuren existieren nur um sie herum und sind charakterlich nur schwach entwickelt. Das heißt leider nicht, dass Amys Charakter besonders toll herausgearbeitet ist, man erfährt zwar einige ihrer Gedanken und Gefühle, trotzdem bleibt der Eindruck oberflächlich und man entwickelt keine besondere Sympathie ihr gegenüber. Ihre positivste Eigenschaft ist ihre große Loyalität Viviane und Julia gegenüber, die meiner Meinung nach aber über die Vernunft hinausgeht. Die finanzielle Situation der drei ist katastrophal, aber Amy als einzige vernünftige Erwachsene, noch dazu mit einer Berufsausbildung, versucht gar nicht erst Geld zu verdienen, um eine langfristigere Perspektive zu schaffen. Ihr Verhalten ist mir unverständlich. Das große Geheimnis des Romans, das um Caroline, hatte ich schon nach den ersten mageren Informationen über sie vermutet, nur die genauen Beteiligten waren mir nicht vollständig klar. Die vollständige Auflösung der damaligen Geschehnisse enthielt dann aber, auch weil ich irgendwie eine andere Chronologie im Kopf hatte, doch noch eine kleinere Überraschung für mich. Insgesamt bleibt ein mittelmäßiger Eindruck zurück. Alle Elemente sind wohlbekannt und wurden von anderen AutorInnen bereits besser beschrieben und Turney gelingt es leider auch nicht, stattdessen mit Figurenzeichnung oder Stil zu punkten. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Ein schreckliches Geheimnis
von leseratte1310 am 14.02.2017
Bewertet: Taschenbuch

Amy muss die Familie Laurent, bei der sie tätig ist, verlassen, weil ihre Granny sterbenskrank ist und ihre Hilfe benötigt. Sie verlässt Viviane, Julia und Alain nur ungerne. Einige Monate später erhält sie einen verzweifelten Brief von Julia. Alain ist tot und Julia mit ihrer Tochter nach Somerset gereist.... Amy muss die Familie Laurent, bei der sie tätig ist, verlassen, weil ihre Granny sterbenskrank ist und ihre Hilfe benötigt. Sie verlässt Viviane, Julia und Alain nur ungerne. Einige Monate später erhält sie einen verzweifelten Brief von Julia. Alain ist tot und Julia mit ihrer Tochter nach Somerset gereist. Sie benötigt dringend Amys Hilfe. Aber es ist etwas seltsam in dem alten, düsteren Haus und das hat Einfluss auf die Bewohner. Julia ist schwermütig und Viviane fehlt der Kontakt zu anderen Kindern. Sie schafft sich eine unsichtbare Freundin, die Caroline heißt - Caroline wie Julias ältere, verstorbene Schwester. Niemand will über Caroline reden. Was ist in der Vergangenheit wirklich passiert? Warum hält sich der hilfsbereite Daniel zurück? Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen. Die Geschichte spielt im Jahr 1961. Doch diese geheimnisvolle Geschichte um Caroline reicht weit in die Vergangenheit. Das Schicksal meint es nicht gut mit Julia Laurent, denn der unverhoffte Tot ihres Mannes wirft sie aus der Bahn, und dann steht sie mit ihrem Kind auch noch mittellos da. Zum Glück gehört ihr das Haus in Somerset, wo sie unterkommen können. Aber auch dort sind sie vom Wohlwollen der Dorfbewohner abhängig. Mir tut Viviane leid, da ihre Mutter sich zurückzieht, statt sich um ihr Kind zu kümmern. Alles hängt an Amy, die es auch nicht leicht hatte. Amys Mutter ist irgendwann einfach verschwunden und weder der Vater nur die Großmutter hatten eine liebevolle Beziehung zu dem Mädchen. Der Vater schenkte seinen Tauben mehr Zuneigung als seiner Tochter. Eigentlich habe ich mich zu keiner der Personen hingezogen gefühlt. Erst als das Geheimnis aufgedeckt wird, hatten einige Personen mein Mitgefühl. Es ist einfach nur erschreckend, was Menschen anderen Menschen antun können. Aber genauso erschreckend ist es, dass es Menschen gibt, die solche Taten hätten verhindern können und einfach nur weggesehen haben. Obwohl die Geschichte am Anfang etwas zähflüssig verlief, wollte ich doch wissen wie es weitergeht. Als dann klar wurde, worum es bei dem Geheimnis geht, über das niemand reden wollte, wurde es interessanter aber auch bedrückender. Wirklich gepackt hat mich das Buch nicht.