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Mitternacht

Roman

Christoph Marzi

(18)
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Beschreibung

Es gibt einen Ort, an dem die Geister leben, eine Welt, die unsere berührt, eine Stadt, in der mit Geschichten und Alpträumen Handel getrieben wird. Ein Missgeschick lässt Nicholas James, den alle nur den "gewöhnlichen Jungen" nennen, diese Welt betreten - und alles ändert sich: Peter Chesterton, ein reisender Geist, nimmt sich seiner an. Das Findelgeistmädchen Agatha stiehlt sein Herz. Und etwas, das im Dunkeln lauert, gewinnt an Macht. Die Wege, die Nicholas beschreitet, führen ihn dorthin, wo alle Hoffnungen geboren und alle Träume gestorben sind, an einen Ort, den die Geister voller Ehrfurcht "Mitternacht" nennen. Eine Geschichte von der Macht der Bücher und der Gefahr des Vergessens, in einer Welt der Geister.

Christoph Marzi wurde 1970 geboren und lebt mit seiner Familie im Saarland. Dort sammelt er in einem Haus mit verwunschenem Garten seine Ideen, die zu Romanen, Kurzgeschichten, Liedern oder Gedichten werden. Für sein Romandebüt »Lycidas« und die Anthologie »Nimmermehr« wurde Christoph Marzi mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Mit seiner Reihe um die »Uralten Metropolen« feierte er fantastische Erfolge. Sein lang erwarteter neuer Roman »Mitternacht« erscheint jetzt bei Piper.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783492975445
Verlag Piper
Dateigröße 4585 KB

Buchhändler-Empfehlungen

Linda Altenburg, Thalia-Buchhandlung Hannover

Eine Geistergeschichte und eine Liebesgeschichte. Im Vordergrund steht jedoch die Frage, was richtig ist und was nicht. Und die Beweggründe der einzelnen Figuren für ihre Handlungen. Spannend bis zum Ende.

Lisa Mohr, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Geistergeschichten? Bin ich dabei! Ein sehr schöner Start, der aufgrund der gesundheitlichen Probleme des Autors mit einem überschnellen und nicht ganz so grandiosem Ende kommt. Trotzdem ein schönes Buch für die kalte Jahreszeit und besonders im Oktober!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Sehr atmosphärische Geistergeschichte, leider (nicht grundlos) mit enttäuschendem Ende
von Tintenwelten am 21.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es gibt einen Ort in den Nebeln, der von Geistern bevölkert ist. Sie führen dort zuzusagen ein zweites Leben nach dem Tod und handeln mit Alpträumen und Geschichten. Der junge Autor Nicholas übertritt durch einen Zufall die Grenze zwischen dieser und unserer Welt und wird dabei in Machtkämpfe und Intrigen hineingezogen. Zwei ... Es gibt einen Ort in den Nebeln, der von Geistern bevölkert ist. Sie führen dort zuzusagen ein zweites Leben nach dem Tod und handeln mit Alpträumen und Geschichten. Der junge Autor Nicholas übertritt durch einen Zufall die Grenze zwischen dieser und unserer Welt und wird dabei in Machtkämpfe und Intrigen hineingezogen. Zwei Aspekte sind hier besonders hervorzuheben: die tollen und liebenswerten, aber manchmal auch ein wenig verschrobenen Charaktere sowie der sehr bildhafte und detaillierte Schreibstil. Ich mochte vor allem Chesterton, der Nicholas unter seine Fittiche nimmt. Szenen mit ihm haben mir immer ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert. Auch der sogenannte Findelgeist Agatha ist sehr interessant. Sie weiß nicht wirklich, wer sie eigentlich ist, weil sie keinerlei Erinnerung an ihr Leben hat. Aber natürlich war mir auch Nicholas selber sympathisch, auch wenn er ab und zu ein bisschen naiv und unüberlegt handelt. Mich hat die Story mit ihrem metaphorischen Schreibstil und der düsteren, leicht gruseligen Atmosphäre sofort in ihren Bann gezogen. Wer gerne Geistergeschichten liest, dem wird auch dieses Buch gefallen. Leider kam das Ende allerdings unerwartet zackig daher. Die letzten Seiten unterscheiden sich vom Rest des Buches wie Tag und Nacht: deutlich kürzere und „abgehacktere“, ja schon fast eher zusammenfassende Kapitel und dementsprechend auch ein völlig anders anmutender Schreibstil. Zuerst war ich etwas enttäuscht, vor allem weil ich auf Anhieb auch nicht alles verstanden habe. Dann habe ich das Nachwort des Autors gelesen. Die Erklärung ist leider traurig und tragisch: 2018 erlitt Christoph Marzi einen schweren Schlaganfall. „Mitternacht“ hat er deshalb nur unter großen Anstrengungen beenden können. Er hat meinen vollen Respekt, dass er es trotzdem geschafft hat die Geschichte von Nicholas, Agatha und Chesterton für uns Leser und wahrscheinlich besonders auch für sich selbst abzuschließen. Übrigens ist im Nachwort auch die Rede von einem möglichen Folgeband. Vielleicht wird das Ende dort nochmal neu aufgerollt? Zu wünschen wäre es diesem ansonsten überaus überzeugenden Buch.

Tolle Idee- schlechtes Ende
von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Am Anfang sind die Kapitel sehr lang und ausgeschmückt. Am Ende, sobald es richtig spannend wird, wird alles schnell und ohne Erklärungen abgehandelt, zum Beispiel werden Menschen nebenbei ohne Details aus Gefangenschaften befreit. Und zack ist das Buch vorbei und man ist komplett verwirrt und versteht nichts mehr. Keine Leseem... Am Anfang sind die Kapitel sehr lang und ausgeschmückt. Am Ende, sobald es richtig spannend wird, wird alles schnell und ohne Erklärungen abgehandelt, zum Beispiel werden Menschen nebenbei ohne Details aus Gefangenschaften befreit. Und zack ist das Buch vorbei und man ist komplett verwirrt und versteht nichts mehr. Keine Leseempfehlung

Eine packende Geschichte mit vielen "WOW"-Momenten
von Anja L. von "books and phobia" am 13.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mich zog es das erste Mal zu einem Buch von Christoph Marzi. Seine Bücher fielen mir schon auf, aber erst jetzt kam es dazu, das ein Buch von ihm in meine Hände wanderte. Dafür sorgten nicht nur die Empfehlungen anderer, sondern auch die interessante Kurzbeschreibung. Diese wirkte nämlich ziemlich mystisch, was ich ehrlich gesag... Mich zog es das erste Mal zu einem Buch von Christoph Marzi. Seine Bücher fielen mir schon auf, aber erst jetzt kam es dazu, das ein Buch von ihm in meine Hände wanderte. Dafür sorgten nicht nur die Empfehlungen anderer, sondern auch die interessante Kurzbeschreibung. Diese wirkte nämlich ziemlich mystisch, was ich ehrlich gesagt sehr mag. Immerhin bekam ich so nicht das Gefühl habe, eigentlich schon alles über den Inhalt zu erlesen. Um so interessanter fand ich den Einstieg. Hier wurde ich nicht nur in eine packende, sondern auch eine sehr unterhaltsame Situation geworfen. Innerhalb weniger Seiten lernte ich nicht nur den Hauptcharakter, sondern auch gleich das Kennen, was ihn besonders machte. In diesem Fall war es das Sehen von Geistern. Aus meiner Sicht, etwas was ich gerne vermeiden würde, aber hier einfach toll in Szene gesetzt wurde. Dabei handelt das Buch eigentlich von einem Ort, an dem die gehen, welche verstorben sind. Kurz gesagt, in die Geisterwelt. Doch diese war einfach anders. Hier lebten Geister, wie sie es auch als Lebende getan hatten. Sie mussten arbeiten, für Dienste bezahlen usw. und das, obwohl ihr eigentliches Leben bereits vorbei war. Nachdem ich dies verdaut hatte, ließ ich mich aber trotzdem gerne weiter auf die Geschichte ein, da sie völlig neue Ansichten bot. Denn tatsächlich handelte das Buch neben einer neuartigen Einsicht in die Geisterwelt, auch vom Leben von Autoren. Zusammen mit Nicolas, unserem wirklich sympathischen Hauptcharakter, wurde ich in eine faszinierende Welt gebracht, welche den Begriff „Muse“, völlig neu definierte. Jeder kennt doch das Gefühl, wenn er im Traum oder beim Aufwachen eine Idee hat, die Klarer nicht sein könnte. Genau mit diesem Gefühl spielt das Buch. So, das waren jetzt genug Belobigungen, denn tatsächlich muss ich auch etwas Kritik üben. Wer nämlich dachte, dass dies ein Einzelroman ist, der täuscht. Insgeheim gab es immer wieder Anspielungen auf weitere Bände aus dieser Welt, welche durch das sehr offene Ende nur bestärkt wurden. Hier hätte ich mir einen Hinweis gewünscht, da ich gerade bei neue Autoren, lieber erst Einzelromane lese. Gerade die Kritik für das Ende würde ich aber gerne in Watte packen. Der Autor erlitt im Laufe des Schreibprozesses einen Schlaganfall, welcher unter anderem zu Lähmungen führte. Trotzdem kämpfte er sich seinen Weg zurück ins Leben, in dem er das Ende in seiner Reha teilweise nur mit einer Hand tippte. Auch wenn es gerade das Ende war, welches mich nicht so ganz überzeugen, war der Rest, Fantasy pur. Die Charaktere waren toll charakterisiert, das London in dieser Welt war absolut faszinierend und Geschichte war storymäßig nur mit „WOW“ beschreibbar. Wäre das Ende nicht so offen und verwirrend gewesen, hätte dieses Buch ein Highlight werden können. So schrammte es knapp daran vorbei. Im Gedächtnis wird mir das Buch wohl trotzdem bleiben. Bücher des Autors seit bereit, denn ich werde wohl bei Gelegenheit zu euch greifen. Der Drang und die Hoffnung ebenso vielschichtigen Handlungen und beeindruckende Fantasy-Elemente, in anderen Werken wiederzufinden ist einfach sehr hoch, da mich dieses Buch so gepackt hatte. Das Ende war zwar nicht nach meinem Geschmack, aber über den lässt sich ja bekanntlich streiten. Eine Leseempfehlung gibt es deswegen trotzdem.

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