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Wer kriegt die Kurve?

Zeitenwende in der Autoindustrie, plus E-Book inside (ePub, mobi oder pdf)

Mit diesem Buch erhalten Sie das E-Book inklusive!

"Ferdinand Dudenhöffer weiß vermutlich mehr über die Autoindustrie als sonst ein Mensch auf der Welt." Die Zeit

Die Autobranche betritt eine völlig neue Welt: die von Apple, Google und anderen IT-Unternehmen. Das Auto fährt in Zukunft elektrisch, es wird intelligent und nutzt die Datenströme des Internets.
- Sind die heute großen Autobauer gerüstet, um ihre führende Rolle in Zukunft zu behaupten?
- Wird der Autoindustrie ihr Größenwahn - siehe Abgasskandal - zum Verhängnis?
- Wie sehen die zukunftsweisenden Geschäftsmodelle aus?
- Welche gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Fragen sind zu klären?
Ferdinand Dudenhöffer zeigt, wie die Automobilwirtschaft die Kurve bekommt und wer die Zukunft der Mobilität für sich entscheidet. Eine Branche bewegt die Gesellschaft, Deutschlands "Autopapst" (Handelsblatt) hat das Buch dazu geschrieben.
Rezension
"Der Autoexperte hat ein Buch geschrieben, das auch Laien einen interessanten Einblick in die Herausforderungen der Automobilwirtschaft von Morgen vermittelt." Jenny Roth (NDR, 09.09.2016)

"Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer prognostiziert in seinem neuen Buch eine tiefgreifende Veränderung der Automobilwirtschaft." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 13.09.2016)

"Eine gut lesbare Gesamtschau, die einen klaren Standpunkt bezieht." (Automobilwoche, 04.10.2016)

"Deutschlands meistzitierter Autoexperte hat seine Sicht auf die neue Autowelt in einem Buch zusammengefasst. In 'Wer kriegt die Kurve' beschreibt der Essener Professor kenntnisreich die Lage, gibt Einschätzungen zur nahen Zukunft und Ratschläge, wie die Herausforderungen gemeistert werden können." Thorsten Giersch (Handelsblatt, 18.10.2016)

"Wer sich einen Überblick über die aktuellen Probleme in der deutschen und internationalen Automobilindustrie verschaffen will, kommt an 'Wer kriegt die Kurve?' nicht vorbei. Dudenhöffer schildert kenntnisreich und auch für den Nicht-Wirtschaftswissenschaftler klar verständlich seine Perspektive auf die aktuelle Situation des weltweiten Automarkts." (Focus Online, 16.11.2016)

"Führungskräfte kommen an Dudenhöffers Buch "Wer kriegt die Kurve?" nicht vorbei." Bettina Mayer (Automobil Produktion, 01.12.2016)

"Große Investitionen sind notwendig, um den Wandel zu gestalten." Stefan Weißenborn (Berliner Zeitung, 14.01.2017)

"Die Autobranche steht vor der größten Revolution überhaupt. Gerade für die deutsche Industrie wird das tief greifende Folgen haben, denn sie hat die Entwicklung lange verschlafen." (Nordwest-Zeitung, 14.02.2017)

"spannende und erhellende Einblicke" (Frankfurter Allgemeine Hochschulanzeiger, 13.06.2017)
Portrait
Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer ist Direktor des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen sowie Inhaber des Lehrstuhls für allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Er gilt als "Autopapst" und "PS-Professor" und ist der bekannteste und meistzitierte Autoexperte Deutschlands.
"Wer kriegt die Kurve? Zeitenwende in der Autoindustrie" erscheint auch in Korea und China.
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  • Artikelbild-0
  • Vorwort

    Seit 130 Jahren bewegen wir uns "motorisiert". Dabei erfinden sich das Auto und seine Branche ständig neu. Seit Carl Benz und Gottfried Daimler hat die Automobil- und Zulieferindustrie bis zum heutigen Tage in großen Metamorphosen immer wieder unter Beweis gestellt, wie innovativ und anpassungsfähig ihr System der individuellen Mobilität ist. Länder mit niedriger Motorisierung liegen in ihrem Wohlstand weit hinten abgeschlagen, wie etwa die Staaten Zentralafrikas. Der Aufstieg Chinas zu einer neuen Weltmacht ist ebenso mit dem Auto verknüpft, wie es der Aufstieg der USA war. Gesellschaftliche Veränderungen werden vom und mit dem Auto begleitet.

    Künstler wie HA Schult beschäftigen sich in ihrem Schaffen genauso mit dem Auto wie Filmemacher, Philosophen und Schriftsteller. "Das Auto ist das technische Zentralobjekt der Moderne", hat es der Philosoph Peter Sloterdijk auf den Punkt gebracht. Um den "Fetisch Auto" zu verstehen, schuf HA Schult sein Flügelauto, das Kunstwerk Frozen Time und im Jahre 1970 die Aktion 20?000 Kilometer. "Das Auto gab uns Freiheit wie kein Ding je zuvor und Unfreiheit gleichermaßen. Wir sind alle Autos", fasste HA Schult seine Erfahrungen und Einsichten in Peter Weibels Ausstellungswerk Car Culture des Karlsruher ZKM im Jahr 2011 zusammen. Der Verhüllungskünstler Christo befasste sich mit dem "Wrapped Automobile", einem 1959er Studebaker, und einem VW-Beetle in "Wrapped Volkswagen", um unsere Fantasien zum Objekt Auto und seine Geheimnisse einzufangen. Wie das Auto zur Geißel werden kann, wenn es eine Gesellschaft zu stark dominiert, wird in dem Experimentalfilm "Weekend" aus dem Jahr 1967 des französischen Regisseurs Jean-Luc Godard spürbar.

    Das Auto ist ein wesentlicher Teil unserer Gesellschaft und damit kontrovers. In zwei großen Wellen haben sich das Auto und seine Branche in den vergangenen hundert Jahren grundlegend gewandelt: Mit der Einführung der Fließbandfertigung durch Henry Ford im Januar 1914 wurden das erschwingliche Auto und damit die Massenmotorisierung erst möglich. Mit der japanischen Revolution der "Lean Production", also der schlanken Prozesse, in den Achtziger- und Neunzigerjahren zog das Denken in komplexen Wertschöpfungsketten und Qualitätsprozessen in unsere Industrie ein. Derzeit stehen wir mitten in der dritten großen Welle: Gleich drei große naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisfortschritte sind die Auslöser:

    Erstens: die Antriebsintelligenz - unsere Autos können ohne Abgase fahren. Neue Energiespeicher wie Lithium-Ionen-Batterien ermöglichen diesen Fortschritt. Zweitens: die künstliche Intelligenz der Maschinen - wir marschieren schnurstracks ins Zeitalter des autonom fahrenden Autos. Roboter ersetzen bereits in Pilotprojekten den Autofahrer. Drittens: die Schwarmintelligenz - unser Auto wird stärker gemeinschaftlich genutzt werden können. Sharing Economy ist das Schlüsselwort, das den gesellschaftlichen Wert des Autos steigert und gleichzeitig öffentliche Verkehrsträger wie den unbeweglichen Koloss der Deutschen Bahn entwertet.

    So wie es derzeit aussieht, wird die dritte Welle die revolutionärste werden. Große radikale Veränderungen bezeichnete der österreichische Nationalökonom Joseph Schumpeter zu Beginn des 20. Jahrhunderts als "schöpferische Zerstörung", die gnadenlos alte Strukturen verdrängt und schließlich zerstört. Nur durch Zerstörung kann Neuordnung stattfinden, so Schumpeter. Der Harvard-Ökonom und frühere Unternehmensberater Clayton Christensen beschrieb diese Übergänge als "Disruptive Innovations", als Innovationen, die Erschütterungen und völlige Umgestaltungen von Branchen mit sich bringen. Die Chefin von General Motors, einem der größten Autohersteller der Welt, Mary Barra, drückte es in einer Rede beim 16. CAR Symposium meiner Universität so aus: "Die Automobilindustrie wird sich in den nächsten fünf Jahren stärker verändern als in den 50 Jahren davor."

    Hinzu kommt
  • Inhalt

    Vorwort 9

    1. Modelle, Märkte, Wettbewerber: Autoindustrie heute 13

    Individuelle Mobilität: Warum werden Autos verkauft? 14

    Schwellenländer: Wo werden heute und in Zukunft Autos verkauft? 17

    Emotionen, SUV-Welle und noch mehr PS: Wie werden Autos verkauft? 22

    Vielfalt, Flexibilität und Größe: Welche Faktoren sind noch entscheidend für erfolgreiches Autoverkaufen? 27

    2. Risiken im heutigen Geschäftsmodell 35

    Die Dacia-Revolution 36

    Achillesferse Rückrufe und Unternehmenskultur 40

    Dauerbaustelle Automobilvertrieb 51

    Das Dilemma mit dem Diesel 62

    3. Antriebsintelligenz: Autos ohne Abgase 71

    Der Anfang vom Ende des Verbrennungsmotors 73

    Härtere Verbrauchsvorschriften: Europa wacht (ein bisschen) auf 77

    Das Brennstoffzellenauto: Zu teuer, um gut zu sein 81

    Der Irrweg der Plug-in-Hybriden 84

    Trugschluss arithmetisches Mittel 87

    Das Tesla-Prinzip setzt sich durch 90

    4. Autointelligenz: Das selbstfahrende Auto 97

    Radikale Veränderer gegen die Helden der Hardware 98

    Die Kundenwerte der künstlichen Intelligenz 101

    Vision Zero und das Problem "Mensch" 105

    Von passiver Sicherheit zur künstlichen Intelligenz 109

    Radikale Veränderung: Das Google-Auto 116

    Fährt bald nur noch der Computer? 119

    5. Schwarmintelligenz: Autos nutzen statt besitzen 121

    Sharing Economy: Nutzen ist das neue Haben 123

    Fahr mit, nimm mit: Die unterschiedlichen Sharing-Modelle 130

    Carsharing morgen: Das autonome Taxi 136

    6. Gesellschaftliche Werte in der neuen Mobilitätswelt 141

    Das Roboterauto und die Ethik 141

    Ein rechtlicher Rahmen für das Roboterauto 145

    Big Brother is driving you? 148

    Hacking und Cybercrime: Die dunkle Seite der neuen Datenwelt 154

    Sinnvoller Schutz vor Hacking: Sieben Erkenntnisse 158

    Autohäuser, Werkstätten, Versicherer - Relikte aus der alten Welt vor dem Aus? 165

    Wer "Autopilot" sagt, darf nicht "Beta" meinen 169

    7. Zeitenwende für VW 173

    Ein Weltkonzern im Provinzkorsett 174

    Heilige Kühe im Konzern 179

    Viele Köche, wenig Brei 183

    Auf die falsche Spur gesetzt 186

    Strenge Hierarchien und Fehlerkulturen 190

    Kriegt VW die Kurve noch? 193

    8. Regelbrecher Tesla 197

    "Das Leben ist zu kurz, um Urlaub zu machen!" 197

    Was will Elon Musk mit Tesla? 201

    Die Probleme beim Schnellstarter Tesla 203

    Das Tesla-Modell - anders als 100 Jahre altes Marketing 207

    Tesla und das vollautomatisierte Fahren 213

    9. Revoluzzer und Verlierer 219

    Google-Car: Die listenreiche Knutschkugel 219

    Tesla und "Titan" 223

    Chinesische Milliardäre und Staatsfirmen 228

    Die rollende Shopping-Mall: Das Auto als Multifunktionsplattform 230

    Gewinner und Verlierer aus der alten Welt 233

    Abgehängt: Verlierer Deutsche Bahn 239

    10. Bleibt Deutschland Autonation? 245

    Deutschland im Jahr 2030 - Verlierer der Zeitenwende 245

    Ein realistisches Szenario? 249

    Deutschland muss schneller werden 252

    Große Potenziale in der neuen Mobilitätswelt 261

    Deutschland im Jahr 2030 - Meister der Zeitenwende 264

    Literatur 269

    Bildnachweise 273

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Set mit diversen Artikeln
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 08.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-50607-4
Verlag Campus
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/2,5 cm
Gewicht 481 g
Abbildungen 20 Abbildungen und Tabellen
Verkaufsrang 126374
Buch (Set mit diversen Artikeln)
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