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Makarionissi oder Die Insel der Seligen

Roman

"Ein hinreißender Familienroman von überschäumender Komik" Denis Scheck
In einem griechischen Bergdorf deutet Yiayia Maria die Zeichen falsch und stürzt gleich mehrere Generationen ihrer Familie ins Unglück. In einer niedersächsischen Kleinstadt entdeckt ihr Enkel die Erotik der deutschen Sprache. Seine Cousine bekommt in einer stürmischen Nacht eine Tochter, die mit einer Glückshaube geboren wird. In der österreichischen Provinz wird derweil erbittert um die Vorherrschaft in der Fußgängerzone gekämpft, in einer Schweizer Metropole mit Ameisen und Heuschrecken gegen die Sehnsucht angekocht. Und auf einer Insel in Form eines Hirschkäfers sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt nach seinem Ehering, während ein skurriler Schlagerstar die Frau wiederfindet, die er vor vierzig Jahren verlor. In ihrem zweiten Roman erzählt Vea Kaiser mit furioser Fabulierlust und hinreißender Tragikomik von der Glückssuche einer griechischen Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Helden und Herzensbrechern und solchen, die es gern wären.
Rezension
"Da ist Vea Kaiser ganz nah bei den Wahrheiten der alten Mythen." Die Rheinpfalz 20151023
Portrait
Vea Kaiser wurde 1988 geboren und lebt in Wien, wo sie Altgriechisch, Latein und Germanistik studierte. Mit 23 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman »Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam«, der ebenso wie ihr Zweitling »Makarionissi oder Die Insel der Seligen« zum Bestseller avancierte und in mehrere Sprachen übersetzt wurde. »Rückwärtswalzer« ist ihr dritter Roman.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 11.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04928-2
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19/12,6/3 cm
Gewicht 345 g
Verkaufsrang 20910
Buch (Taschenbuch)
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Heldenepos

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Vea Kaiser erzählt die Geschichte einer griechischen Familie, für deren Fortbestand einst die alte Yiayia Maria einen fatalen Weg einschlug... . Detailreich und sehr phantasievoll entsteht hier eine ganz eigene Welt mit grotesken Situationen, merkwürdigen Bräuchen, politischen Katastrophen und persönlichen Turbolenzen. Die Autorin verquickt so einige Lebensläufe mit großen Themen des 20.Jhs und viel griechischer Mythologie. Leichtfüßig erzählt und voller verrückter Einfälle; komisch und tragisch zugleich. Es macht einfach Spaß, dieser Geschichtenerzählerin zu folgen. Als Hörbuch hervorragend und sehr unterhaltsam gelesen von Burghart Klaußner; so wird die Welt der Vea Kaiser lebendig!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Ein gelungener griechischer Familienroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 26.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In „Makarionissi“ nahm mich die Autorin Vea Kaiser mit in das kleine griechische Bergdorf Varitsi, dessen glorreiche Zeiten als wichtiger Punkt an der Handelsstraße von Griechenland nach Albanien in den 1950er Jahren bereits vorbei sind. Für den kleinen Lefti, dem einzigen männlichen Nachkommen der Familie von Yiayia Maria Kouzi... In „Makarionissi“ nahm mich die Autorin Vea Kaiser mit in das kleine griechische Bergdorf Varitsi, dessen glorreiche Zeiten als wichtiger Punkt an der Handelsstraße von Griechenland nach Albanien in den 1950er Jahren bereits vorbei sind. Für den kleinen Lefti, dem einzigen männlichen Nachkommen der Familie von Yiayia Maria Kouzis, gibt es im Dorf keine geeignete Verlobte. Deshalb wird gleich nach der Geburt seiner Cousine Eleni beschlossen, dass er diese heiraten wird. Als Kinder sind die beiden befreundet, entwickeln sich danach aber in ganz unterschiedliche Richtungen. Die rebellische Eleni schließt sich linken Gruppen an und will die Hochzeit nicht, während der feinsinnige Lefti sich ganz aus der Politik heraushalten will. Doch alles kommt anders als gedacht, als die Junta 1967 die Macht übernimmt. Ich habe mich den Protagonisten Eleni und Lefti beim Lesen schnell verbunden gefühlt und an ihrer Seite den Alltag in ihrem kleinen griechischen Dorf erlebt. Ich fand die Einblicke in ihre große griechische Familie unterhaltsam. Die Machtposition der Großmutter, die die beiden unbedingt verheiraten will, stimmte mich aber auch nachdenklich. Die Machtübernahme der Junta hat vor allem für die politisch in linken Spektrum aktive Eleni schwerwiegende Konsequenzen. Sie und Lefti gehen schließlich gemeinsam nach Deutschland, doch ihr Verhältnis ist schwierig und beide suchen noch immer nach ihrem Platz in der Welt. Gern habe ich die Charaktere durch Höhen und Tiefen begleitet, welche die Autorin mit großem sprachlichen Geschick beschreibt. Zum Ende hin liegt der Fokus immer stärker auf der nachfolgenden Generation und die Entwicklungen waren für meinen Geschmack schon zu spektakulär für diese Geschichte, ich wäre lieber noch einmal nach Varitsi zurückgekehrt. Insgesamt ist „Makarionissi“ eine gelungene Familiengeschichte, in deren Zentrum die beiden Griechen Eleni und Lefti stehen, die sich lieben sollen und nicht wollen und ihren eigenen Weg zum persönlichen Glück finden müssen.

Ich fand den Roman klasse
von einer Kundin/einem Kunden am 27.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Über mehrere Generationen einer Familie wird berichtet, über Trennung, Schmerz und Versöhnung. Ich bin eigentlich kein Freund von Romanen, aber diesen kann ich nur wärmstens empfehlen. Ich kam aufgrund der eigenen familiären Verwürfnissen ins Grübeln

Eine griechische Tragödie
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Außergewöhnliche und faszinierende Familiensaga. Vea Kaiser versteht es den Leser mit ihrem wortgewandten Sprachstil und ihrer unterhaltsamen Geschichte über ein griechisches Bergdorf an der albanischen Grenze zu verzaubern.Tauchen sie ein und lassen sie sich begeistern.