Konzert ohne Dichter

Roman

Klaus Modick

(33)
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Beschreibung

»Ein Meisterwerk« Denis Scheck

Klaus Modick erzählt die Entstehungsgeschichte des berühmtesten Worpsweder Gemäldes, von einer schwierigen Künstlerfreundschaft – und von der Liebe.

Im Jahr 1905 ist Heinrich Vogeler auf der Höhe seines Erfolgs und wird für sein Meisterwerk »Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff« öffentlich gefeiert. Für Vogeler ist es das Resultat eines dreifachen Scheiterns: In seiner Ehe kriselt es, sein künstlerisches Selbstbewusstsein wankt, und seine fragile Freundschaft zu Rainer Maria Rilke, dem literarischen Stern am Himmel der Worpsweder Künstlerkolonie, zerbricht – und das Bild bringt das zum Ausdruck: Rilkes Platz zwischen den Frauen, die er liebt, bleibt demonstrativ leer. Was die beiden zueinander führte und später trennte, welchen Anteil die Frauen daran hatten, die Kunst, das Geld und die Politik, davon erzählt Klaus Modick auf kunstvolle Weise.

Ein großartiger Künstlerroman, einfühlsam, kenntnisreich, atmosphärisch und klug.

»Ein unangestrengt daherkommendes, facettenreiches, kluges und spannendes Buch.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 13.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04990-9
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19/12,6/1,7 cm
Gewicht 192 g
Auflage 9. Auflage
Verkaufsrang 15518

Buchhändler-Empfehlungen

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Eine Erzählung von Aufstieg und Niedergang der Künstlerkolonie Worpswede, ihrer Freund- und Liebschaften, Schaffenskrisen und Erfolgen. Ein Lesegenuss nicht nur für Kunstkenner.

Der wunderbar leichte Roman einer schwierigen Freundschaft

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Heinrich Vogeler – wer kennt ihn nicht? Universalgenie der Jugendstilzeit, Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede und hier in der Gegend auch dadurch bekannt, dass er 1912 das Stryckhaus in Willingen entwarf und erbaute. Dieser Heinrich Vogeler ist der Protagonist in Klaus Modicks neuem Roman, der hinter die Kulissen dieser legendären Künstlergemeinschaft blickt und eine schwierige Freundschaft beleuchtet, nämlich die zwischen Vogeler und Rilke, dem gerade aufgehenden literarischen Stern am deutschen Himmel. Vogeler hat sich gerade in Worpswede niedergelassen, von seinen Künstlerfreunden Mackensen und Modersohn dazu ermuntert. Er bezieht ein kleines Bauernhaus, das er im Laufe der Jahre nach eigenen Entwürfen ausbaut und das so zum berühmten Barkenhof wird. In dieser künstlerischen Schaffensphase beginnt er ein groß angelegtes Gemälde, das als Hintergrund eben den besagten Barkenhof zeigt, auf dessen Terrasse sich eine illustre Gesellschaft eingefunden hat, die miteinander plaudert, wo drei Musiker ein Konzert geben und die Hausherrin mit ihrem Hund an der Treppe steht. In den darauffolgenden Jahren verändert sich dieses Bild immer wieder, je nach Stimmungslage Vogelers und Qualität seiner persönlichen Beziehungen. Denn Rainer Maria Rilke sorgt für einige Aufregung, besonders beim weiblichen Geschlecht. Paula Becker und Clara Westhoff, die eine Malerin, die andere Bildhauerin, sind stark von ihm angezogen und auch Vogeler gerät in den Bann des Dichters, fühlt anfangs eine große Seelenverwandtschaft zu ihm. Aber die Beziehung zu Rilke, der zum Schwadronieren und Salbadern neigt, der sich immer wieder in den Vordergrund drängt und sich dabei nicht von seiner besten Seite zeigt, kühlt merklich ab, so dass Vogeler, als er 1905 zur Ehrung seines Gesamtwerks insbesondere seines Gemäldes „Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff“ unterwegs ist, ein enttäuschtes Fazit zieht: seine Ehe steht auf der Kippe, sein künstlerisches Schaffen ist von Zweifeln durchzogen und die Freundschaft zu Rilke ist zerbrochen - und all das scheint ablesbar zu sein in der endgültigen Fassung dieses Bildes, auf dem Rilke nun fehlt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
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6
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1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2020
Bewertet: anderes Format

Worpswerde zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Schauplatz von Vogeleres und Rilkes Zusammentreffen - dabei wird der Künstlerort zur Bühne ihrer Freundschaft und zum Richtplatz ihrer Auseinandersetzung. Wie weit trägt die Formel "Ich bin Künstler, ich darf das!"? Fabelhaft!

von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 08.08.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Roman, aber dennoch ein glaubhafter Einblick in die Worpsweder Künstlerkolonie Anfang des 20. Jhrd`s.. Die fragile Freundschaft zwischen Vogeler und Rilke steht im Mittelpunkt.

Der Dichter Rilke fehlt! Na so was.
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 05.06.2018
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Ein gelungenes Hörbuch! Hier bekommt man das, was am spannendsten ist: Informationen über das Künstlerleben auf Worpswede zu Zeiten Ihres Aufblühens. Wer malte? Wer kaufte? Wer war beliebt, wer nur gelitten. Mit den genannten Verflechtungen einher gehen auch sehr persönliche Beurteilungen und Verurteilungen. Die Liebe auf Worpsw... Ein gelungenes Hörbuch! Hier bekommt man das, was am spannendsten ist: Informationen über das Künstlerleben auf Worpswede zu Zeiten Ihres Aufblühens. Wer malte? Wer kaufte? Wer war beliebt, wer nur gelitten. Mit den genannten Verflechtungen einher gehen auch sehr persönliche Beurteilungen und Verurteilungen. Die Liebe auf Worpswede...ach hören Sie doch selbst...und schlagen sie danach die Tatsachen nach, denn Heinrich Vogeler erzählt hier wohl doch ein wenig frei und doch immer packend von den Jahren auf dem Barkenhoff Anfang 1900 und all' seinem Freud und Leid. Ich habe es sehr genossen.


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