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Gegen Wahlen

Warum Abstimmen nicht demokratisch ist

David Van Reybrouck

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Beschreibung

Es ist seltsam mit der Demokratie. Jeder ist dafür, aber keiner glaubt mehr so recht daran, dass sie funktioniert, jedenfalls nicht durch Wahlen. Wenn die Ergebnisse anders lauten als gewünscht, ist rasch der Vorwurf des Populismus im Raum. Immer weniger Menschen gehen wählen, die Mitgliederzahlen der politischen Parteien gehen dramatisch zurück. Wie kann überhaupt eine Demokratie effizient arbeiten und langfristig tragfähige Entscheidungen treffen, wenn die Politiker ihr Handeln vor allem an einem ausrichten müssen: Bei der nächsten Wahl wollen sie wiedergewählt werden.
David Van Reybrouck beschreibt diesen Mechanismus mit bestechend klaren Argumenten als 'demokratisches Ermüdungssyndrom'. Wie kommen wir davon weg? Vielleicht sind ganz neue Wege nötig, auch wenn sie auf den ersten Blick ganz weltfremd erscheinen? David Van Reybroucks Vorschläge nehmen ein sehr altes demokratisches Prinzip auf, das schon im antiken Athen praktiziert wurde: Das Los. Bis hin zur Französischen Revolution wurde dieses demokratische Mittel oft angewendet, etwa auch in blühenden Republiken wie Venedig oder Florenz zu Zeiten der Renaissance. David Van Reybrouck zeigt, wie das auch heute ganz praktisch unsere machtlos gewordene Demokratie lebendiger machen kann.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 01.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8353-1871-7
Verlag Wallstein Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/12,4/2 cm
Gewicht 265 g
Abbildungen mit 6 Abbildungen
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Arne Braun
Verkaufsrang 106857

Buchhändler-Empfehlungen

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Der Titel lässt im ersten Moment auf ein eher demokratiefeindliches Buch schließen, doch es ist genau umgekehrt. David van Reybrouck macht Vorschläge wie mehr Bürgerbeteiligung zu erreichen ist. Es lohnt sich auf jeden Fall darüber nachzudenken.

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