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Das Haus am Rande der Zeit

Roman

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1968: Aufgrund einer Affäre verlässt Pastor Patrick Crane seine Gemeinde und zieht mit seiner Frau und den beiden Kindern in ein altes, abgelegenes Haus in den Bergen. Dort geschehen ungewöhnliche Dinge: Immer wieder treffen die vier auf Menschen, die behaupten, selbst in diesem Haus zu wohnen und aus einer anderen Zeit zu kommen. Nur langsam beginnt die Familie zu ahnen, dass die unverhofften Begegnungen ein Geschenk sind - von Gott höchstpersönlich ...
Ein außergewöhnlicher Roman mit einer wunderbaren Botschaft.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 02.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7655-0959-9
Verlag Brunnen
Maße (L/B/H) 21,3/14,1/2,9 cm
Gewicht 543 g
Originaltitel Once Beyond a Time
Auflage 1
Übersetzer Renate Hübsch
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
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Spannend bis zuletzt
von einer Kundin/einem Kunden aus Schaffhausen am 19.11.2016

Das Buch beginnt unheimlich spannend. Der Mann (ein Pfarrer!) ging fremd. Für seine Frau, die mit sowas nicht im Entferntesten gerechnet hatte, bricht buchstäblich eine Welt zusammen. Die Selbstverständlichkeit einer gesunden Ehe weicht einer grossen Unsicherheit, die Möglichkeit einer Trennung wird real. Diskussionen über das Vorgefallene bis zum Gehtnichtmehr.... Das Buch beginnt unheimlich spannend. Der Mann (ein Pfarrer!) ging fremd. Für seine Frau, die mit sowas nicht im Entferntesten gerechnet hatte, bricht buchstäblich eine Welt zusammen. Die Selbstverständlichkeit einer gesunden Ehe weicht einer grossen Unsicherheit, die Möglichkeit einer Trennung wird real. Diskussionen über das Vorgefallene bis zum Gehtnichtmehr. Die Ausweglosigkeit, der totale Absturz einer Beziehung könnte dramatischer kaum dargestellt werden. Nur schon deswegen lohnt es sich, das Buch zu lesen. Die Fortsetzung irritiert zunächst. Im und ums neu bezogene Haus tauchen ständig verschiedene Personen auf und verschwinden wieder wie sie gekommen sind. Sie sind aus einer anderen Zeit (entweder von 1916 oder von 2005) und passen immer zum Alter der jeweils Besuchten. Die 1916er haben keine Ahnung, wie sich die Welt in den letzten 52 Jahren weiterentwickelt hat. Die 2005er kennen die Zukunft, dürfen aber nichts Konkretes verraten. Die Diskussionen, die sich daraus entwickeln, sind packend.

eine Geschichte, die still und leise (nach-)wirkt
von JDaizy aus Berlin am 18.08.2016

"Patrick und die Kinder schlafen noch und ich gehe nach unten in die Küche, um Kaffee zu kochen. Fast eine ganze Wand nimmt der steinerne Kamin ein und von einem gusseisernen Wasserhahn neben dem Herd baumelt tatsächlich ein rußgeschwärzter Kessel. Wer den wohl zuletzt benutzt hat? Wer weiß. In... "Patrick und die Kinder schlafen noch und ich gehe nach unten in die Küche, um Kaffee zu kochen. Fast eine ganze Wand nimmt der steinerne Kamin ein und von einem gusseisernen Wasserhahn neben dem Herd baumelt tatsächlich ein rußgeschwärzter Kessel. Wer den wohl zuletzt benutzt hat? Wer weiß. In diesem Haus gibt es jede Menge seltsamer Gegenstände. Nachttöpfe unter den Betten, Hutnadeln auf den Kommoden. Gerahmte Fotos von unbekannten Menschen an den Wänden. Und im Wohnzimmer ein Spinnrad. Ich bin daran gewöhnt in Häusern zu wohnen, die mir nicht gehören und die voller Möbel stehen, die irgendjemand anders gekauft hat. Aber diesmal komme ich mir fast vor wie ein Eindringling, als sei ich in ein Haus eingezogen, aus dem andere nie wirklich ausgezogen sind." Megs Leben gerät aus den Fugen als ihr Mann Patrick sie mit ihrer Cousine betrügt. Obwohl alles in ihr nach Trennung und Flucht schreit, lässt sie ihre Familie vorerst nicht im Stich und stimmt schweren Herzens zu, ihren Heimatort Pennsylvania zu verlassen. Kann der Umzug nach Black Mountain ein Neuanfang für sie sein? Oder wird sie in dem alten, abgelegenen Haus auf den Bergen von ihren Kummer und ihrer Verzweiflung eingeholt? Und welche Rolle spielt Gott in dieser Geschichte, an den - außer Patrick - keiner so wirklich glaubt? Was hat es mit den alten Legenden über die Berge und dem Ort auf sich, an dem die Zeit aufgehoben zu sein scheint? Welche Bedeutung haben die seltsamen Lichterscheinungen am Brown Mountain und der helle Stern am Firmament, den man nur vom Haus aus sehen kann? Warum passiert das alles und warum gerade dieser Familie? "Das Haus am Rande der Zeit" war ein absolutes Wunschbuch für mich. Gespannt, was mich erwartet, habe ich mich auf die Geschichte über ein ungewöhnliches Haus eingelassen und habe es keine einzige Seite bereut. Aus der Ich-Perspektive erfährt man in getrennten Kapiteln alles aus der Sicht der einzelnen Familienmitglieder: Patrick, Meg und ihren Kindern Linda und Digger. Jeder von ihnen hat seine Eigenheiten. Wirklich nah gekommen, bin ich leider keinen von ihnen. Besonders Linda hat mich mit ihrer gekünstelten Art und ihrem jugendlichen Unverständnis gegenüber alten Leuten manchmal wirklich nahe an den Rand der Verzweiflung gebracht. Dafür mochte ich ihre neuen Freunde Austin und Gail aber umso mehr. Auch Gavan habe ich schnell in mein Herz schließen können. Es ist wirklich schwer, dass Buch zu beschreiben, und das, was ich beim Lesen gedacht und gefühlt habe, in Worte zu fassen. Wer einen Pageturner erwartet, in dem sich die Ereignisse überschlagen, den muss ich enttäuschen. Es ist eher still und wirkt mit leisen Worten. Immer wieder habe ich kurze Lesepausen gemacht, um über das Geschehene - aber auch über mein Leben - nachzudenken. Ich konnte es aber auch nicht aus der Hand legen und hatte es trotz seiner 352 Seiten an zwei Tagen gelesen. "Das Haus am Rande der Zeit" ist als Hardcover im Brunnen-Verlag erschienen. Es ist hochwertig verarbeitet und überzeugt mit einem wunderschönen Cover, einer angenehmen Schriftgröße und kurzen Kapiteln. Auf dem Cover sieht man das Haus, in das die Familie in den Bergen zieht. Ein Haus mit ganz besonderen Fähigkeiten, in dem immer wieder ungewöhnliche Dinge passieren. Ein Haus, in dem die Zeit still zu stehen oder gar nicht zu existieren scheint. Und das ist auch das zentrale Thema des Buches: die Zeit. Zeit, die wir nicht immer sinnvoll nutzen und die uns ab und an zwischen den Fingern zerrinnt. Manchmal wünscht man sich auch, man könnte die Zeit anhalten, um schöne Momente nicht enden zu lassen. In anderen Momenten wieder, wünschte man sich, man könnte sie zurückdrehen, um das, was geschehen ist, rückgängig oder wieder gutmachen zu können. Und kann die Zeit tatsächlich Wunden heilen? Fazit: Eine wunderschöne Geschichte über die Kraft der Liebe und warum es so wichtig ist, Verzeihen und Vergeben zu können. Ein Buch über den Glauben, dass eher still und leise wirkt und Zeit braucht, um seine volle Wirkung entfalten zu können. Für mich hat es eine neue Perspektive eröffnet und eine Botschaft vermittelt, die defintiv lange nachwirkt.

Ein stiller und tiefgründiger Roman
von Klaudia K. aus Emden am 18.07.2016

1968; Pastor Patrick Crane verlässt aufgrund einer Affäre freiwillig seine Gemeinde und zieht mit seiner Familie nach North Carolina. Dort kommen sie in einem recht seltsamen alten Haus unter. In den Zimmern des Gebäudes begegnen ihnen Personen aus verschiedenen Epochen mit denen sie sprechen können. So trifft Patrick auf Gavan, einem... 1968; Pastor Patrick Crane verlässt aufgrund einer Affäre freiwillig seine Gemeinde und zieht mit seiner Familie nach North Carolina. Dort kommen sie in einem recht seltsamen alten Haus unter. In den Zimmern des Gebäudes begegnen ihnen Personen aus verschiedenen Epochen mit denen sie sprechen können. So trifft Patrick auf Gavan, einem Theologen aus dem Jahre 2005, mit dem er Vieles erörtern kann. Seine Frau Meg begegnet Celeste, einer lievollen Frau, die einfach nur für sie da ist, mit ihr Tee trinkt und versucht Megs Wut auf Patrick langsam in ein liebendes Verzeihen zu verwandeln. Auch Linda, die Tochter der Familie, begegnet Austin aus der Vergangenheit, der ein Quell der Ruhe für sie wird. So geschieht es, dass sich unter dem guten Einfluß der "Bewohner" dieses Hauses die Familie allmählich wieder einander annähert und erkennt, dass dies alles ein wertvolles Gottes Geschenk an sie ist. Doch eines Tages geschieht etwas Unvorstellbares und scheint alle aus der Bahn zu werfen. Die Geschichte dieses außergewöhnlichen Buches ist auf angenehme Weise in viele kurze Kapitel unterteilt. Die Lektüre wird durch die einfache, ruhige Sprache der Autorin leicht und verständlich. Lediglich die aggressive und geringschätzige Ausdrucksweise der Tochter Linda hat mich sehr irritiert und passte aus meiner Sicht irgend wie nicht zum übrigen Sprachfluss. Mit den handelnden Personen selbst konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, weil sie mir von der charakterlichen Modellierung etwas zu flach vorkamen. Die menschlichen Ecken und Kanten oder die im wahren Leben oft zu beobachtenden "Marotten" konnte ich in den Protagonisten nicht ganz so deutlich erkennen. Der Ansatz der Geschichte ist sehr gut, garadezu außergewöhnlich, und über die ungewöhnliche Perspektive sehr interessant. Wenn man dies, nach meinem Empfinden, ein bischen besser ausgearbeitet hätte, wäre ich von der Thematik sicher noch mehr gefesselt worden. Gerade die Gespräche mit anderen Personen, die aus verschiedenen historischen Zeiten stammen sind sehr interessant und ermöglichen enorme Spannungsbögen, weil quasi "Epochen und deren Ansichten aufeinanderprallen". So ist der Grundansatz sehr gut durchdacht. Diese Passagen waren wirklich sehr schön und auch emotional äußerst ansprechend. Die Botschaft der Geschichte möchte dem Leser sicherlich nahe bringen, dass alles und zu jeder Zeit aus Gottes Liebe geschieht. Der Satz "Vergebung ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde" war in der letzten Hälfte des Buches ein Merkmal das sich wie ein roter Faden durch die Handlung zog. Der Roman gehört aus meiener Sicht zu den eher stillen und zum Nachdenken anregenden Geschichten, in der die eigentliche Handlung in den Hintergrund tritt und mehr auf die dahinter stehende Botschaft reflektiert wird.