Die Hüterin der Geschichten

(6)
Jen Gibbs hat es geschafft: Sie hat sich aus einer kärglichen Kindheit in den Blue Ridge Mountains hochgearbeitet und ist nun Lektorin in einem renommierten Verlagshaus in New York. Eines Tages findet sie ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Unweigerlich zieht sie die faszinierende, mysteriöse Liebesgeschichte um Sarra und Randolph, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, in ihren Bann. Doch die Suche nach dem anonymen Autor führt Jen ausgerechnet an die Orte, die sie eigentlich zu vergessen versuchte …

Eine geheimnisvolle Liebes- und Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen.
Portrait
Lisa Wingate arbeitet als Journalistin, Kolumnistin, Rednerin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Texas.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 380
Erscheinungsdatum 01.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86827-593-3
Verlag Francke-Buchhandlung
Maße (L/B/H) 20,3/13,4/3,8 cm
Gewicht 449 g
Originaltitel The story keeper
Verkaufsrang 73.620
Buch (Taschenbuch)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Wird oft zusammen gekauft

Die Hüterin der Geschichten

Die Hüterin der Geschichten

von Lisa Wingate
(6)
Buch (Taschenbuch)
14,95
+
=
Jolas Briefe

Jolas Briefe

von Lisa Wingate
(6)
Buch (Taschenbuch)
14,95
+
=

für

29,90

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
6
0
0
0
0

Ein toller Roman
von Petra Donatz am 26.09.2016

Klappentext Jen Gibbs hat es geschafft: Sie hat sicdh aus einer kärglichen Kindheit in den Blue Ridge Mountains hochgearbeitet und ist nun Lektorin in einem renommierten Verlagshaus in New York. Eines Tages findet sie ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Unweigerlich zieht sie die faszinierende, mysteriöse Liebesgeschichte um Sarra und... Klappentext Jen Gibbs hat es geschafft: Sie hat sicdh aus einer kärglichen Kindheit in den Blue Ridge Mountains hochgearbeitet und ist nun Lektorin in einem renommierten Verlagshaus in New York. Eines Tages findet sie ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Unweigerlich zieht sie die faszinierende, mysteriöse Liebesgeschichte um Sarra und Randolph, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, in ihren Bann. Doch die Suche nach dem anonymen Autor führt Jen ausgerechnet an die Orte, die sie eigentlich zu vergessen versuchte ... Eine geheimnisvolle Liebes- und Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen. Die Autorin Lisa Wingate arbeitet als Journalistin, Kolumnistin, Rednerin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Texas. Meine Meinung Story Zu Beginn der Geschichte lernen wir die Lektorin Jen Gibbs kennen, die für ein großes Verlagshaus arbeitet. Schnell merkt man, dass Jen nicht gut auf ihre Vergangenheit zu sprechen ist und sie etwas vor dem Leser verheimlicht, was schon mal ein sehr guter Start in die Geschichte war, denn der Leser wird sofort neugierig gemacht. Als Jen eines Tages ein geheimnisvolles Manuskript auf ihrem Schreibtisch vorfindet, welches die Liebesgeschichte von Sarra und Randolph, beinhaltet, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, führt diese Jen wieder in die Blue Rich Mountains zurück und somit in Jens eigene Vergangenheit. Die Story ist ansprechend, mitreißend und sehr emotional erzählt. Man ist aufs Jens Vergangenheit sehr gespannt. Hier bringt die Autorin viele Themen ein z.b. die Lebensweise von Jens Verwandtschaft, die man schon fast als religiöse Sekte bezeichnen könnte und die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Amischen aufweist oder die Thematik des Rassenhasses und der Klassenunterschiede, wie die von Sarra und Randolf. Schreibstil Das Buch handelt in zwei Zeitebenen, die gut auseinanderzuhalten sind. Die Autorin hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil. Sie bringt mit ihren Worten viele Emotionen rüber und macht diese dem Leser zugänglich. Ein tolles Leseerlebnis. Charaktere Es gibt neben Jen, die ich sehr mochte, noch viele weitere Charaktere, die ich sehr gemocht habe, neben Evan, bei dem es etwas gedauert hat, bis ich mit ihm warm wurde, konnte mich Oma Vicky und deren Enkelin Hannah sofort begeistern, natürlich auch der pupsende Chihuahua Freitag *lach* Lisa Wingate hat ihren Charakteren viel Tiefe und Authentizität verliehen und somit das Leserherz erobert. Mein Fazit Ein toller Roman, der auf zwei völlig unterschiedlichen Zeitebenen handelt, die sich doch sehr ähnlich sind. Lisa Wingate spricht viele Themen an, wie der Glaube an Gott, Familienzusammenhalt und die einzig wahre Liebe. Das Buch wurde nie langweilig und ich habe es regelrecht gesuchtet. Einmal angefangen zieht einen die Geschichte um Jen und Evan in der Gegenwart und auch die um Sarra und Randolf in der Vergangenheit, inihren Bann. Ein Buch, das ich nur weiter empfehlen kann. Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung. Autor: Lisa Wingate

Geschichten bleiben bestehen
von LEXI am 10.09.2016

„Wenn man den Ort, wo man aufgewachsen ist, verlässt, kann man die eigene Geschichte neu schreiben, ganze Seiten der Vergangenheit zerknüllen, wegwerfen und so tun, als hätte es sie nie gegeben.“ Die einunddreißigjährige Single-Frau Jennia Beth Gibbs hat ihre Vergangenheit tief in ihrem Inneren begraben und rührt niemals daran. Doch... „Wenn man den Ort, wo man aufgewachsen ist, verlässt, kann man die eigene Geschichte neu schreiben, ganze Seiten der Vergangenheit zerknüllen, wegwerfen und so tun, als hätte es sie nie gegeben.“ Die einunddreißigjährige Single-Frau Jennia Beth Gibbs hat ihre Vergangenheit tief in ihrem Inneren begraben und rührt niemals daran. Doch immer wieder versuchen die verdrängten Erinnerungen ihrer Kindheit, sich in ihren Alpträumen den Weg an die Oberfläche zu bahnen. Nach dem Studium an der Universität von New York und einer anschließenden zehnjährigen Anstellung in der Sachbuchabteilung von „Stanislaus International“ erhält Jennia die Chance, als Lektorin für das Multimillionen-Unternehmen „Vida House“ zu arbeiten. George Vida, der Inhaber dieses Verlags, ist für sein Faible für alte, unverlangt eingesandte Manuskripte bekannt. Jennia hat ein Gespür für gute Geschichten, und als unvermutet ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch landet, offenbart sich ihr die Liebesgeschichte von Sarra und Randolph – eine Geschichte, deren Faszination sie sich in Folge nicht mehr entziehen kann. Die junge Frau stellt Nachforschungen an und verfolgt die Spur des unbekannten Autors bis in ihre Heimat – einen Ort, den sie eigentlich aus ihrem Gedächtnis zu streichen versuchte. George Vida schickt seine neue Angestellte unverzüglich in die Blue Ridge Mountains, wo sie nicht nur den Autor dieses Manuskriptes ausfindig machen, sondern sich letztendlich auch ihrer Vergangenheit stellen muss. Lisa Wingate arbeitet in ihrem aktuellen Buch mit zwei Zeitebenen. Zum einen erzählt sie die Geschichte von Jennia Beth Gibbs, deren Vergangenheitsbewältigung und ihrer beruflichen Tätigkeit. Zum anderen lässt sie ihre Leser in die romantische Liebesgeschichte zweier Menschen unterschiedlicher Herkunft eintauchen, die im Jahre 1890 in den Blue Ridge Mountains begann. Mit Jennia Gibbs hat die Autorin eine äußerst sympathische Protagonistin geschaffen, die dem Leser sofort ans Herz wächst. Ihrer natürlichen, ungekünstelten Art, ihrer Verbundenheit mit der Natur und nicht zuletzt ihrer großen Liebe für Geschichten kann man sich nur schwer entziehen. Vergangenheitsbewältigung ist ein zentrales Thema, und je tiefer ich in Lisa Wingates Erzählung eindrang, umso mehr nahm sie mich gefangen. Im Zuge der Konfrontation mit Jennias Familie erhält man Einblick in die starren Regeln, die Lebensumstände der armen Landbevölkerung in den Blue Ridge Mountains, und zum Teil auch deren Hoffnungs- und Ausweglosigkeit. Der Glaube spielt in diesem Buch zwar eine bedeutende Rolle, die Religionsgemeinschaft von Jennias Familie hat jedoch mit echten christlichen Werten wenig gemein. Jennia fungiert als Figur, die zwischen zwei Welten wandelt, die den Absprung in die Großstadt zwar geschafft hat, sich aber dennoch nicht vollständig von ihrer Vergangenheit zu lösen vermochte. Im zweiten Erzählstrang spielen das Mischlingsmädchen Sarra, eine so genannte Melungeon, und der wohlhabende Antropologiestudent namens Randolph Champlain die Hauptrollen. Lisa Wingate bedient sich in ihrem Roman vieler Nebenfiguren, die ebenso wie die Protagonisten sehr gut charakterisiert wurden. Eine kapriziöse Chihuahua-Kreuzung namens „Freitag“ macht der Protagonistin Jennia das Leben schwer und sorgt im Buch für etliche humorvolle Szenen. Fazit: In diesem Roman aus der Feder Lisa Wingates war für meinen Geschmack einfach alles „stimmig“: die berührende Geschichte einer Liebe am Ende des 19. Jahrhunderts, die sich über alle gesellschaftlichen Regeln hinweg setzt, eng verflochten mit der Geschichte der Jennia Gibbs, die mit ihren Schatten aus der Vergangenheit zu kämpfen hat, und der christliche Glaube als Fundament und Basis für die Entscheidungen, das Denken und Handeln der Figuren dieses Buches. Der einnehmende Schreibstil der Autorin, die gut gezeichneten Akteure und die Tatsache, dass Lisa Wingate die zwei Erzählstränge niemals innerhalb eines Kapitels wechselt, machten das Lesen dieses Buches zu einem reinen Vergnügen. Abschließend möchte ich noch die optische Aufmachung des Buches hervorheben, wo im Vordergrund des Coverfotos ein Waldboden mit Wurzelgeflecht mit der Silhouette einer lesenden Frau im Hintergrund dargestellt ist. Der äußeren Erscheinung zufolge handelt es sich hierbei um Jennia, die sich zweifellos in das geheimnisvolle alte Manuskript vertieft und dem Geheimnis um Sarra und Randolph auf der Spur ist.

eine Geschichte in einer GEschichte eingebettet
von Gudrun Ermes aus Aldenhoven am 25.07.2016

Jen hat gerade in einem renommierten VErlagshaus angefangen zu arbeiten als sie ein altes MAnuskrip erhält, dessen INhalt sie von Anfang an faziniert . Auf der Suche nach dem Autor wird sie mit ihrer lieblosen Kindheit in einer Brüdergemeinde konfrontiert. Der LEser erfährt häppchenweise mehr über den INhalt des Manuskriptes und... Jen hat gerade in einem renommierten VErlagshaus angefangen zu arbeiten als sie ein altes MAnuskrip erhält, dessen INhalt sie von Anfang an faziniert . Auf der Suche nach dem Autor wird sie mit ihrer lieblosen Kindheit in einer Brüdergemeinde konfrontiert. Der LEser erfährt häppchenweise mehr über den INhalt des Manuskriptes und auch über JEns VErgangenheit treten immer mehr Puzzelteile zu Tage. Der Autorin ist mit diesem Buch eine Verbindung von VErgangenheit und GEgenwart gelungen, die den LEser von Anfan an in den Bann schlägt. Der einfühlsame und flüssige Schreibstil, der die Charaktere schnell zum LEben erweckt , macht es dem LEser schwer das Buch aus der Hand zu legen. Eine GEschichte aus alten Zeiten mit Bezug zur GEgenwart läßt die die LEktorin Jen auf die Suche gehen. Nach dem Autor, nach ihrer eigenen VErgangenheit, nach ihrem Glauben und letzendlich nach sich selber. DAbei gewinnt sie neue Freunde und nähert sich auch wieder ihrer Familie an. Der LEser erfährt was Glaubensfanatismus und auch Armut den Menschen antun kann und das auch eine glänzende und reiche Fassade nicht immer hält was sie vordergründig verspricht. Auch die zwischenmenschlichen GEfühle werden sehr gekonnt in die zweigleisige Erzählung, die zwischen GEgenwart und VErgangenheit wechsel, eingesponnen. Der Phantasie des LEsers wird am Ende noch Raum gelassen , weil nicht alle Fäden bis zum Ende entwirrt werden. Schade eigentlich das es keine Fortsetzung gibt, denn Möglichkeiten gibt die GEschichte auf jeden Fall her. DAs BUch hat mich gut unterhalten und auch manchmal zum Nachdenken gebracht. BEsonders der kleine Hund Freitag lockert das Ganze immer wieder auf und läßt den LEser manchmal schmunzelnd zurück.