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Wintergewitter

Reitmeyers zweiter Fall. Kriminalroman

Kommissär Reitmeyer Band 2

Angelika Felenda

(32)
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Beschreibung

Ermittlungen in zwei Mordfällen führen den unerschrockenen Münchner Kommissär Reitmeyer in die Kreise russischer Exil-Monarchisten, die sich nach der Oktoberrevolution in der Stadt niedergelassen haben. In ebenjene Kreise, in denen sein bester Freund, der Rechtsanwalt Sepp Leitner, die Tochter einer illustren russischen Adeligen suchen lässt, um sein Salär aufzubessern. Doch was hat das Verschwinden der Anja Alexandrowa mit den beiden toten Männern zu tun?

München, 1922. Die Inflation galoppiert, wegen der Reparationsforderungen werden Anschläge auf die Französische Gesandtschaft verübt, und in der Stadt marodieren Mitglieder der inzwischen verbotenen Freikorps. Kommissär Reitmeyer hingegen könnte es eigentlich gutgehen - immerhin hat sich die Beziehung zu seiner Jugendfreundin Caroline deutlich entspannt. Doch seine Ermittlungen zwischen gestrandeten Ex-Militärs und zwielichtigen russischen Damen erweisen sich schwieriger als gedacht - zumal sich der Verdacht erhärtet, dass sein schlimmster Widersacher in den eigenen Reihen sitzt.

»Ein gelungener Krimi mit Einblicken in heute kaum noch bekannte konfliktträchtige politische Episoden.«

Peter Münder, culturmag.de 15.11.2016

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 439 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783518748527
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Dateigröße 2565 KB
Verkaufsrang 48258

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Buchhändler-Empfehlungen

Das warten hat sich gelohnt

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Das warten hat sich gelohnt, denn auch der zweite Band um den Münchner Kommissar Reitmeyer ist sehr gut gelungen. München 1920: Sebastian Reitmeyer hat nach dem Krieg seinen Dienst bei der Mordkommisssion wieder aufgenommen. Sein neuester Fall dreht sich um zwei junge Frauen aus dem Filmmilieu, die unter obskuren Umständen ums Leben gekommen sind. Aber da ist noch mehr - und wer ist diese junge Frau, deren Weg er bei seinen Ermittlungen immer wieder kreuzt? Volker Kutscher Fans können hier eine wirklich gute Entdeckung machen. Ich jedenfalls habe bei dem Buch ohne Bedenken gleich zugegriffen und war drei Tage nicht zu erreichen ..

Kundenbewertungen

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Mord im München der 1920er Jahre
von Renken am 15.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Autorin Angelika Felenda verbindet in diesem unter dem Credo historisch anzusiedelnden Krimi eine gut durchdachte Geschichte im München der 1920er Jahre. Da sie Geschichte und Germanistik studiert hat, wie den Buchklappen zu entnehmen ist, ist mit einer ganz besonderen Stimmung zu rechnen. Zum Inhalt: Kommissär Reitmey... Die Autorin Angelika Felenda verbindet in diesem unter dem Credo historisch anzusiedelnden Krimi eine gut durchdachte Geschichte im München der 1920er Jahre. Da sie Geschichte und Germanistik studiert hat, wie den Buchklappen zu entnehmen ist, ist mit einer ganz besonderen Stimmung zu rechnen. Zum Inhalt: Kommissär Reitmeyer ermittelt den Mord an einer jungen Frau, die eine Wirtshaustreppe in den Keller hinabgefallen war. Es stellt sich heraus, dass ihr zuvor eine Überdosis Heroin gespritzt wurde, sie also eindeutig durch Fremdeinwirkung gestorben ist. Kurze Zeit späte wird eine zweite junge Frau auf ähnliche Weise ermordet aufgefunden. Zusammen mit seinen Kollegen, unter ihnen ein gewitzter Polizeischüler Rattler, begibt sich die Polizei auf die Suche nach dem Mörder. Dabei untersuchen sie auch das Umfeld der beiden jungen Frauen, die befreundet waren und im München der 1920er Jahre ihr Glück als Schauspielerinnen suchen wollten. Zur gleichen Zeit sucht Gerti Blumfeld in München ihre Schwester Stephanie. In dem Wirtshaus, in dem die junge Frau Tod aufgefunden wurde, wird ihr eine Mappe zugesteckt, deren Besitz nicht ungefährlich wird. Gerti gibt vor eine Dissertation zu schreiben und begibt sich dafür in die etwas dunklerer und abfälligeren Milieus Münchens. Die Suche nach ihrer Schwester und der Besitz der Mappe lassen ihren Aufenthalt in München zu einem gefährlichen Abenteuer werden. Letztlich stechen sowohl Gerti, als auch Kommissär Reitmeyer in die selben Wespennester. Mein Eindruck: Ich persönlich bin mit der Geschichte nicht so ganz warm geworden. Vielleicht lag es an der Sprache, die den Leser bildhaft in die 1920er Jahre versetzen vermag, oder an der etwas ausführlicheren Beschreibung der Handlung liegen. Einige Bilder in meinem Kopf wiederholten sic bei bestimmten Handlungen (Stichwort Verfolger), was ich etwas schade fand. Mich persönlich hat die Geschichte nicht so wirklich mitgenommen. Das ist natürlich mein ganz persönliches Leseempfinden und zahlreiche Rezensionen belegen, dass dies bei anderen Lesern ganz anders empfunden wurde. Insgesamt aber - und das zeichnet diesen Krimi aus - ist die Schilderung der Zeit, der Lebensumstände, der gesellschaftlichen Unterschiede, der politischen Situation einfach hervorragend gelungen. Es handelt sich um angenehmen Geschichtsunterricht, der in einer lesenswerten Geschichte daherkommt. Ich habe den Eindruck, durch dieses Buch einen umfassenden Einblick in diese sehr chaotische Zeit bekommen zu haben, die sehr bildhaft mein mittlerweile verstaubtes Geschichtswissen aufgefrischt hat. Auch die Verwicklung von Politik und Behörden, hier vor allem geschildert am Beispiel der Polizeibehörde ist aus heutiger Sicht kaum nachvollziehbar. Auch der Sonderstatus Bayerns in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg lässt mich als Norddeutschen aufhorchen. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben. Vor allem Reitmeyer, der mit Folgen seines Fronteinsatzes zu kämpfen hat, gefällt mir sehr gut. Ebenso der Polizeischüler Rattler, der kreativ, etwas übermotiviert und unkonventionell an die Ermittlungen herangeht, ist eine tolle Type. Auch Gerti Blumfeld, ist ein hervorragend beschriebener Charakter, mit dem sich der Leser identifizieren kann. Es hat schon Spaß gemacht, diese Charaktere kennenzulernen und ein Stück zu begleiten. Beide Handlungsstränge fügen sich nahtlos ineinander und ergänzen sich gegenseitig. Fazit: Eine bildhaft beschriebene Kriminalgeschichte aus München in den frühen Zeiten der Weimarer Republik die den Leser in jene Zeit zu entführen vermag. Sie sticht durch ihre historischen Betrachtungen und den liebevoll gestalteten Charakteren heraus.

Wintergewitter in München
von Daphne1962 aus Bremen am 22.02.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wir befinden uns im Jahre 1920 in München. Die Bewohner sind noch alle gezeichnet vom Krieg und es mangelt an Nahrungsmitteln und Wohnungen. Jobs sind Mangelware, nur das Filmgeschäft boomt. Zudem marschieren "Rechte" Kriegstreiber durch die Stadt und treiben ihr Unwesen. Kommissär Reitmeyer, auch ein gezeichneter des Kriege... Wir befinden uns im Jahre 1920 in München. Die Bewohner sind noch alle gezeichnet vom Krieg und es mangelt an Nahrungsmitteln und Wohnungen. Jobs sind Mangelware, nur das Filmgeschäft boomt. Zudem marschieren "Rechte" Kriegstreiber durch die Stadt und treiben ihr Unwesen. Kommissär Reitmeyer, auch ein gezeichneter des Krieges mit einem Trauma behaftet, muss einen Frauenmörder finden. Er begibt sich dabei in Spielclubs, Bars und Bordelle, dort wo die Leute, bei denen das Geld lockerer sitzt sich herumtreiben. Er begegnet Gerti Blumfeld, einer Berlinerin, die auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester ist. Sie bewegt sich dort in recht zwielichtigen Kreisen und gerät zunehmens in Gefahr, da sie etwas in die Hände bekommen hat, was jemand dringend wieder haben möchte. Die Polizeiermittlung kommt so völlig einfach daher, nur durch Gespräche und Erinnerungen, mit einem einfachen Telefon und gut vernetzte Polizeiämter. Kommissär Reitmeyer arbeitet mit seinem Team Steiger und Rattler ohne technische Raffinessen. Das ging damals noch. Mir war die Autorin Angelika Felanda völlig unbekannt. Dank vorablesen bin ich wieder mal sehr bereichert worden durch einen excellenten Krimi, der in einer sehr interessanten Zeit spielt. Man musste sehr konzentriert lesen und geschichtlich habe ich auch ein paar Dinge dazu gelernt. Die Autorin hat hier sehr fundiertes Wissen mit authentischen Bildern niedergeschrieben. Es war lebendig dargestellt. Da ich die Krimis von Kutscher gerne lese, kam dieses Buch gerade richtig. Werde mir auch noch den 1. Band besorgen, der ist mir leider durch die Lappen gegangen.

Krimi aus den 20er Jahren in München
von einer Kundin/einem Kunden aus Klingenberg am 11.02.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch ist der 2. Band einer historischen Krimireihe. Ich habe es gleich im Anschluss an den 1. Band gelesen. Es spielt 1920 in München. Kommissar Reitmeyer soll den Mord an einen "leichten" Mädchen aufklären. Da durch gerät er in politische Verstrickungen, da er sich nicht von seinen Chef die Ermittlungen vorschreiben läs... Dieses Buch ist der 2. Band einer historischen Krimireihe. Ich habe es gleich im Anschluss an den 1. Band gelesen. Es spielt 1920 in München. Kommissar Reitmeyer soll den Mord an einen "leichten" Mädchen aufklären. Da durch gerät er in politische Verstrickungen, da er sich nicht von seinen Chef die Ermittlungen vorschreiben lässt. In dem Buch wird gut die Stimmung in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg dargestellt. Auf der einen Seite die Armen, die sich irgendwie durchschlagen, auf der anderen Seite die Kriegsgewinnler, die es sich gut gehen lassen. Außerdem gibt es schon dir völkischen Strömungen, die gegen Juden hetzen und einen Herrn Hitler zujubeln. Das Privatleben von Reitmeyer und seinen Freunden wird gut in der Handlung verwebt. Es wird nicht langweilig und kitschig. Die Lösung des Kriminalfall war plausibel. Wer ruhige historische Krimis mag, ist mit dieser Buchreihe gut bedient. Eine Leseempfehlung von mir. Hoffentlich erscheinen noch mehrere Bände.

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