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Purple Hills - Cursed Fates - Der kopflose Reiter

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Beschreibung

Wenn eine Legende zur Realität wird!
Im nördlichen Teil des Staates, in der Nähe des Hudson River, gibt es eine kleine Stadt namens Sleepy Hollow. Doch dieses kleine Städtchen birgt ein furchtbares Geheimnis: Die geisterhafte Erscheinung eines kopflosen Reiters lauert des Nachts Unschuldigen auf, um ihnen das Leben zu nehmen! Schlüpfe in die Rolle eines jungen Ermittlers und gehe diesen grauenhaften Ereignissen auf den Grund...

Features:
- Erlebe ein packendes Wimmelbild-Abenteuer mit stimmungsvoller Grusel-Atmosphäre
- Erkunde mehr als 50 Szenen voller abgründiger Geheimnisse und Überraschungen
- Löse jede Menge knifflige Minispiele und Rätsel
- Bonuskapitel

Grafikkarte mit min. 32 MB Videospeicher, 3D-Accelerator empfohlen, Soundkarte, DirectX ab v9.0
Internet Explorer ab v.6.0

Produktdetails

Plattform PC
USK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 12.07.2013
Sprache Deutsch
EAN 4017404028321
Genre Denk- & Geschicklichkeit
Hersteller SAD

Kundenbewertungen

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Sleepy Hollow
von Ein Schelm aus Aventurien am 19.09.2016

1799 wird der New Yorker Polizist Ichabod Crane nach Sleepy Hollow beordert, wo ein kopfloser Reiter Menschen enthaupten soll. Der rationale Crane hält nicht viel von diesen Ammenmärchen, bis er selbst Augenzeuge der Untaten des Reiters wird... 'Cursed Fates – Der kopflose Reiter' ist ein Wimelbild-Adventure. Den größten Teil... 1799 wird der New Yorker Polizist Ichabod Crane nach Sleepy Hollow beordert, wo ein kopfloser Reiter Menschen enthaupten soll. Der rationale Crane hält nicht viel von diesen Ammenmärchen, bis er selbst Augenzeuge der Untaten des Reiters wird... 'Cursed Fates – Der kopflose Reiter' ist ein Wimelbild-Adventure. Den größten Teil des Spiel nimmt ein Point'n'Click-Adventure ein, in dem man regelmäßig auf Wimmelbild-Szenen stößt und in Minispielen seinen Verstand beweisen muss. Der Adventure-Teil ist im großen und ganzen gelungen, hat aber ein paar kleine Macken. Die Rätsel sind überwiegend ziemlich einfach zu lösen; ein paar Aufgaben sind so originell, dass man nicht gleich auf die Lösung kommt, aber auch nicht völlig absurd; und leider haben sich auch einige Rätsel eingeschlichen, die völlig unlogisch sind. Eine wiederaufladbare Tippfunktion hilft in solchen Fällen mit einem Hinweis weiter, wo es noch etwas zu gibt; mit welchem Gegenstand, muss man selbst herausfinden. Wichtige Erkenntnisse werden automatisch im Tagebuch notiert, es gibt aber nur wenige Rätsel, für die man diese Funktion benötigt. Was fehlt, ist eine Karte. Man hat je nach Kapitel nur Zugang zu einem bestimmten Teil von Sleepy Hollow, eine Schnellreisefunktion hätte trotzdem einiges an Laufarbeit erspart. Der geringe Schwierigkeitsgrad wird durch eine hohe Rätseldichte kompensiert. So hat man immer etwas zu tun, leider passiert es so auch schnell, dass man einen Gegenstand oder einen Interaktionspunkt übersieht, die sind nämlich nicht immer auf Anhieb erkennbar. Die Wimmelbild-Szenen haben einen angenehm fordernden Schwierigkeitsgrad. Die meisten Objekte springen nicht direkt ins Auge, sind aber auch nicht so geschickt versteckt, dass man Stunden benötigt, um sie zu finden. Ein paar Ausnahmen gibt es auch hier: Einige Objekte sind so klein, dass man gute Augen braucht; einige Objekte sind farblich nicht vom Hintergrund zu unterscheiden und liegen dann noch in dunklen Ecken. Falls man an so einem Gegenstand scheitert, hilft auch hier die wiederaufladbare Tippfunktion. Die Wimmelbilder wiederholen sich. Meistens passiert das in Räumen, in denen man ohnehin noch etwas zu tun hat; regelmäßig passiert die erneute Freischaltung aber auch da, wo man schon alles erledigt hat. Da mangels Karte die aktiven Wimmelbild-Szenen nicht angezeigt werden, muss man dass alles absuchen oder die Tippfunktion bemühen. Änderungen aus dem ersten Durchgang werden zurückgesetzt, was spätestens dann immersionshemmend wirkt, wenn wieder ein Gegenstand herumliegt, den man in der ersten Runde eingesammelt hat und noch mit sich herumträgt. Wenigstens sucht man einmal nach Liste und einmal nach Bildern, so dass man nie zweimal die gleichen Objekte suchen muss. Der Schwierigkeitsgrad der Denkspiele reicht von Beschäftigungstherapie (also Aufgaben, die nur etwas Zeit, aber keine Denkleistung verlangen) über sehr einfach bis zu einfach. Eine große Herausforderung stellt keine der Aufgaben dar. Wer will, kann sie trotzdem nach kurzer Wartezeit überspringen. Da sich eins der Minispiele mehrfach wiederholt, kann das sehr nervenschonend sein. Die Geschichte orientiert sich deutlich an Tim Burtons Film 'Sleepy Hollow', der seinerseits lose auf Motiven aus Washington Irvings Kurzgeschichte 'Die Legende von der schläfrigen Schlucht' ('The Legend of Sleepy Hollow') basiert. Selbst Ichabod Crane sieht Johnny Depp gerade so weit ähnlich, dass man keine Klage wegen Urheberrechtsverletzung befürchten muss. Der Spielablauf ist zwar etwas repetitiv, aber das gleicht die filmreife Geschichte wieder aus. Auch die Synchronsprecher liefern gute Arbeit und tragen damit viel zur Atmosphäre bei - im Gegensatz zu den Animationen, der galoppierende Gaul ist selbst für Wimmelbild-Verhältnisse lächerlich. Man merkt außerdem, dass man ein Adventure um des Adventures Willen hat: Die Verteilung der Gegenstände ergibt häufig nur aus gamistischer Perspektive Sinn. Die Spielzeit beträgt für Hauptspiel und Bonuskapitel insgesamt rund vier Stunden. Auffällig ist die Ähnlichkeit des Spiels zu 'Lost Fables / Lost Souls 2 – Enchanted Books'. Die Kommentare der Protagonisten sind sich sehr ähnlich, bei den Wimmelbildern wird die gleiche Strategie verfolgt und selbst ein paar Minispiele kommen nahezu 1:1 in beiden Spielen vor. 'Cursed Fates' wirkt dabei wie eine Weiterentwicklung, mit der man ein paar Kinderkrankheiten aus 'Lost Enchanted Books' behoben hat. 'Cursed Fates – Der kopflose Reiter' hat zwar ein paar Macken, die das Spiel von der Höchstwertung trennen, ist von diesen abgesehen aber ein sehr schönes Wimmelbild-Adventure und überzeugt mit einer filmreifen (besser gut geklaut als schlecht erfunden) Geschichte.

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