Lizzy Carbon und der Klub der Verlierer - Band 1

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2017, Kategorie Sonderpreis Neue Talente

Lizzy Carbon 1

(6)
Das Leben macht es der dreizehnjährigen Lizzy nicht leicht: ein Körper, der tut, was er will, Eltern, die nichts kapieren, und Klassenkameraden, die abfällig auf sie und ihre beste Freundin Kristine herabgucken. Da macht das anstehende Schulfest die Laune nicht besser – denn da darf sie garantiert eh wieder nur die Gläser spülen. Als sie diesen Gedanken im falschen Moment laut ausspricht, hat sie plötzlich ihre eigene Projektgruppe mit allen Außenseitern der Unterstufe am Hacken. Doch schon bald stellt sie fest: Wenn so ein „Klub der Verlierer“ erst mal in Fahrt kommt, ist die Niederlage nicht so vorprogrammiert, wie alle denken …
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 25.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7348-5025-7
Verlag Magellan GmbH
Maße (L/B/H) 21,6/14,9/2,7 cm
Gewicht 466 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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von ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg am 26.01.2018

Zum Inhalt (Booklet): Das Leben macht es der dreizehnjährigen Lizzy nicht leicht: ein Körper, der tut, was er will, Eltern, die nichts kapieren, und Klassenkameraden, die abfällig auf sie und ihre beste Freundin Kristine herabgucken. Da macht das anstehende Schulfest die Laune nicht besser – denn da darf sie garantiert... Zum Inhalt (Booklet): Das Leben macht es der dreizehnjährigen Lizzy nicht leicht: ein Körper, der tut, was er will, Eltern, die nichts kapieren, und Klassenkameraden, die abfällig auf sie und ihre beste Freundin Kristine herabgucken. Da macht das anstehende Schulfest die Laune nicht besser – denn da darf sie garantiert eh wieder nur die Gläser spülen. Als sie diesen Gedanken im falschen Moment laut ausspricht, hat sie plötzlich ihre eigene Projektgruppe mit allen Außenseitern der Unterstufe am Hacken. Doch schon bald stellt sie fest: Wenn so ein „Klub der Verlierer“ erst mal in Fahrt kommt, ist die Niederlage nicht so vorprogrammiert, wie alle denken … Cover: Das Cover ist in meinen Augen ein richtiger Blickfang mit seinen freundlichen und leuchtenden Farben. Pink, mit Blau und Weiß ergibt eine gute Kombination, die durchaus ansprechend ist und sofort aus einem Regal heraus sticht. Im Hintergrund gehalten sind ein paar Verzierungen, doch in der Mitte haben wir eine große Wolke umgeben von aufgeschlagenen Büchern, in denen der Titel thront. Am Rand bemerkt man nach und nach dann noch weitere Details, wie z.B. den blauen Wal oder die Glühbirne oder den Pfeil. Das Cover jedenfalls macht neugierig, der Titel schließlich noch mehr, weshalb ich das Buch spätestens jetzt aus dem Regal gefischt hätte. Das Buch und mein Eindruck: In dem Buch geht es um Lizzy die es einfach nicht leicht hat. Mit ihrer besten Freundin Kristine gehört sie zu den Verlierern der Klasse. Sie sind nicht so besonders wie die anderen, sie stechen durch nichts hervor, weshalb sie eben ewig und immer die Verlierer bleiben werden. Damit haben sie sich schon lange abgefunden. Dass Lizzy eben eine graue Maus ist und von den anderen nur belächelt wird, das können die Eltern zu Hause nicht verstehen. Sie sind der Meinung, dass Lizzy sich mehr einbringen muss. Aber wie, wenn man eben auch alles, was man anfässt irgendwie in den Sand setzt und nicht der Norm entspricht. Kleidung ist nicht wichtig? Denkste! Noten? Überbewertet! Als wieder einmal ein Schulfest ansteht ist für Lizzy und Kristine klar, dass sie nur die Assi-Jobs bekommen werden, während die beliebten Kinder wieder im Vordergrund strahlen und glänzen. Als Lizzy die Ungerechtigkeiten in der Schule wieder einmal vor Augen geführt werden und sie erkennt, dass es in jeder Klasse die klassischen Verlierer gibt, ist sie total schockiert. So schockiert, dass sie etwas Unüberlegtes tut und ehe sich Lizzy versieht, hat sie mitten in der Aula ihre ganz eigene Meinung Preis gegeben. Das Ergebnis, alle Verlierer sollen sich für das Schulfest selbst etwas einfallen lassen und somit ist er gegründet. Der Klub der Verlierer. Das kann ja nur schief gehen? Oder? Ich habe das Buch im Rahmen einer Buchverlosung zugeschickt bekommen und muss sagen, dass ich ganz begeistert von dem Werk bin. Der Autor schafft es einfühlsam, aber doch mit einer ordentlichen Portion Humor in die Welt von Lizzy zu entführen. Man sieht gleich, Lizzy ist arm dran, jedoch kann sie sich im Gegensatz zu ihrer Freundin Kristine sehr gut mit ihrer Situation arrangieren, auch wenn sie manchmal doch glaubt zu verzweifeln. Die Thematik Beliebtheit in der Schule zu behandeln ist ein ganz heikles Thema und ich finde, dass der Autor das richtig gut umgesetzt hat. Unsere komplette Gesellschaft spiegelt sich in dem Buch eigentlich wieder – und das regt absolut zum nachdenken an. Spätestens dann, als der Klub der Verlierer sein Schulprojekt vorstellt. Neben den allgemeinen Beliebtheitsproblemen beschäftigt sich der Autor mit Lizzy außerdem über das Älter werden – die Pubertät schlägt hier volle Granate zu, dann geht es um Jungs in dem Alter und ganz wichtig um Freundschaften. Denn was ist, wenn die beste Freundin auf einmal in der „Beliebtengruppe“ mitarbeiten darf? Da ist ein richtiger Zoff zwischen besten Freundinnen vorprogrammiert. Lizzy als Heldin der Geschichte muss man einfach lieben. Sie ist zwar ein bisschen verrückt, aber sie weiß ganz genau, wo der Hase lang läuft. Sie blickt immer mutig nach vorn und versucht ihre Situationen die ihr im Leben begegnen immer wieder humorvoll und doch mit Würde zu nehmen, auch wenn sie manchmal vielleicht im Erdboden versinken würde. Sie ist einfach so sympathisch, dass man gar nicht anders kann, als sie zu mögen. Empfehlen möchte ich das Buch allen Teenies und Erwachsenen, die einen humorvollen Roman lesen wollen, der jedoch einen ganz ernsten Hintergrund hat. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und vielleicht macht der Roman auch Mut, sich vom Looserposten auch einmal zu erheben und den „Beliebten“ die Meinung zu sagen. Top. Idee: 5/5 Charaktere: 5/5 Humor: 5/5 Details: 5/5 Logik: 5/5 Gesamt: 5/5

Großartig, einfach nur großartig!
von Skyline Of Books am 05.08.2017

Klappentext „Das Leben macht es der dreizehnjährigen Lizzy nicht leicht: ein Körper, der tut, was er will, Eltern, die nichts kapieren, und Klassenkameraden, die abfällig auf sie und ihre beste Freundin Kristine herabgucken. Da macht das anstehende Schulfest die Laune nicht besser – denn da darf sie garantiert eh wieder... Klappentext „Das Leben macht es der dreizehnjährigen Lizzy nicht leicht: ein Körper, der tut, was er will, Eltern, die nichts kapieren, und Klassenkameraden, die abfällig auf sie und ihre beste Freundin Kristine herabgucken. Da macht das anstehende Schulfest die Laune nicht besser – denn da darf sie garantiert eh wieder nur die Gläser spülen. Als sie diesen Gedanken im falschen Moment laut ausspricht, hat sie plötzlich ihre eigene Projektgruppe mit allen Außenseitern der Unterstufe am Hacken. Doch schon bald stellt sie fest: Wenn so ein „Klub der Verlierer“ erst mal in Fahrt kommt, ist die Niederlage nicht so vorprogrammiert, wie alle denken …“ Gestaltung Das Cover gefällt mir richtig gut! Ich liebe das verspielte Design, denn die Zeichnungen sehen aus wie mit Kugelschreiber und anderen Stiften auf einen Collegeblock gemalt, was super zum Schulsetting passt, denn Lizzy selbst könnte das Cover während einer langweiligen Mathestunde gemalt haben. Besonders cool finde ich dabei, dass das Cover zudem mit Spotlack und Hervorhebungen versehen ist und man verschiedene Verschnörkelungen so erspüren kann. Meine Meinung Was für eine abenteuerlich-unterhaltsame Lektüre! „Lizzy Carbon und der Klub der Verlierer“ stach mir besonders durch die Außenseiter-Thematik ins Auge und wurde dann von mir innerhalb eines Tages vollkommen inhaliert. Lizzy ist eine außerordentliche, außergewöhnliche Protagonistin. Sie hat Witz, Charme, Sarkasmus und eine gehörige Portion Mut. Ihr Leben ist ihrer Meinung nach dabei auch alles andere als leicht: ihre beste Freundin Kristine und sie sind die Außenseiter der Klasse, ihre Eltern verstehen sie überhaupt nicht, sondern himmeln ihren großen Bruder Max an, ihre Haare liegen nicht und sie legt an Gewicht zu und zu allem Übel steht auch noch das Schulfest an! Der wirklich charmante Erzählstil des Autors Mario Fesler hat mich direkt zu Beginn nach den ersten paar Seiten sofort gepackt. Ironisch und voller Humor sprühen die Seiten nur so vor Sympathie, die der Autor für seine Geschichte und seine Figuren in mir weckte. Ich war zunächst jedoch etwas skeptisch angesichts Lizzys Verhalten und Ansichten darüber, wie ihre Klassenkameraden sie behandeln. Sie war ziemlich taff und wirkte so, als würde es sie nicht im Geringsten verletzen oder stören, dass sie und Kristine eine Randposition in der Klasse einnehmen. Aber schnell wurden diese Gedanken aus dem Weg geräumt und ich habe verstanden, dass das einfach Lizzy ist: tough, mutig, nicht kleinzukriegen und nicht auf den Mund gefallen. Sie hat mein Herz im Sturm erobert und meine Lachmuskeln stark strapaziert. Es gab nicht eine Seite, die mich nicht zum Schmunzeln, breiten Grinsen oder auch Lachen gebracht hat. Besonders gern mochte ich auch Lizzys Tagebucheinträge, die immer wieder in der Geschichte zu lesen sind und die am Ende eine schöne Überraschung für den Leser bereithielten. Lizzys Gedankengänge ungefiltert mitverfolgen zu können war einfach unterhaltsam und hat dafür gesorgt, dass ich die Welt um mich herum vergessen konnte. Mario Fesler erzählt dabei so lebendig und lebhaft, dass ich wahrhaftig den Eindruck hatte, dass Lizzy wirklich existieren, neben mir sitzen und mir ihre Erlebnisse brandaktuell erzählen würde. Sowas erlebe ich selten bei einem Jugendbuch und ich bin absolut begeistert vom Schreibtalent des Autors! Zudem wirken die Figuren so echt und greifbar, dass mir auf den letzten Seiten der Abschied von ihnen schon schwer viel. Neben Lizzy, die für das kommende Schulfest einen Klub der Verlierer gründet, ist da noch ihre bereits erwähnte beste Freundin Kristine. Diese tritt unbeabsichtigt in das ein oder andere Fettnäpfchen, was sie ihrem großen Wunsch beliebt zu sein nicht unbedingt näher bringt. Auch die anderen Klubmitglieder wie Carsten aka Popelino, die etwas fülligere Veronika, die Zeugin Jehovas Sara, der Sohn eines Imbisbudenbesitzers Arif oder der schüchterne Theo werden von Mario Fesler dabei sehr detailliert ausgearbeitet und dargestellt. Jede Figur hatte eine Hintergrundgeschichte und ein Päckchen zu tragen. Mir gefiel sehr, dass ich neben der Hauptfigur Lizzy auch mehr über ihre Familiengeschichten und Hintergründe erfahren habe. Die Handlung ist dabei nicht nur unterhaltsam und witzig, sondern auch durchaus rasant, denn wie sollte es anders sein: Lizzy und ihrem Klub liegen auf dem Weg zur Vorbereitung für das Schulfest mehrere Steine im Weg. Es geht einiges schief und auch Lizzys Klassenlehrer ist keine große Hilfe (den Klassenlehrer fand ich übrigens ziemlich unprofessionell, da er Vorurteile hegt und genauso wie die Klassenkameraden die „coolen Kids“ bevorzugt). Zum Glück werden Lizzy und der Klub tatkräftig von allerlei Helfern unterstützt… Die Idee des Klubs für ihre Schulfestattraktion fand ich absolut genial und die Wendung am Ende gefiel mir schlussendlich noch besser. Dabei zeigt Mario Fesler wie aus ganz unterschiedlichen Charakteren eine enge Gemeinschaft erwächst, sie Freunde werden und gemeinsam etwas Großartiges erreichen. Die Botschaft dieses Buches finde ich einfach wunderbar, denn es zeigt dass jeder Mensch, egal ob cool oder uncool, dick oder dünn etc., vieles erreichen kann, solange man nicht aufgibt und zusammenhält. Fazit Selten fällt mir ein so unterhaltsames, witziges Buch mit toller Botschaft in die Hände, welches mich komplett begeistern kann. Lizzy lässt die Geschichte so lebendig werden, dass ich sie nicht aus der Hand legen konnte und innerhalb eines Tages verschlingen musste. Ihre ironischen Kommentare sorgen für einen großen Spaßfaktor. Aber auch die Handlung ist großartig, denn es geht allerhand schief und doch lassen sich das junge Mädchen und ihr Klub nicht unterkriegen. Das Thema Mobbing und Außenseiter wird hier auf leichte Weise aufgegriffen und mit Humor versehen. Ein wirklich großartiges Buch auf dessen Fortsetzung ich mich jetzt schon unglaublich freue! 5 von 5 Sternen! Reihen-Infos 1. Lizzy Carbon und der Klub der Verlierer 2. Lizzy Carbon und die Wunder der Liebe 3. ???

Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels, auch für Verlierer! Tolles Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 14.10.2016

Inhalt: Ach Mann das Leben ist wirklich nicht einfach! Dies muss auch Lizzy schmerzlich feststellen – Ihr Körper macht geradezu das worauf er Lust hat, ihre Klassenkameraden behandeln sie und ihre beste Freundin Kristine wie eine Aussässige und ihre Eltern haben vom Leben eines Teenies alles andere als einen Plan... Inhalt: Ach Mann das Leben ist wirklich nicht einfach! Dies muss auch Lizzy schmerzlich feststellen – Ihr Körper macht geradezu das worauf er Lust hat, ihre Klassenkameraden behandeln sie und ihre beste Freundin Kristine wie eine Aussässige und ihre Eltern haben vom Leben eines Teenies alles andere als einen Plan im Sack. Und wäre dies nicht schon schlimm genug, so steht auch schon die nächste Katastrophe vor der Tür – Das Schulfest. Lizzy´s Laune ist mehr als nur im Keller, denn dieses Mal heißt es statt Gläser spülen eine Projektgruppe anführen und die wie soll es anders sein, besteht nur aus den Außenseitern ihrer Schule. Doch schnell ändert Lizzy ihre anfängliche Meinung, denn solch ein „Klub der Verlierer“ hat auch positive Seiten, wenn man ihn erst einmal ins Rollen gebracht hat, scheint er unaufhaltsam zu sein! Meine Meinung: Bücher, die sich mit realistischen Themen befassen erwecken immer mehr meine Aufmerksamkeit, denn man sollte vor solchen Geschichten nicht die Augen verschließen. So fand ich es sehr interessant, dass dieses Buch gerade aus der Sicht einer Betroffenen und deren Kampf dagegen berichtet. Lizzy hat es nicht wirklich einfach. Als Außenseiterin quält sie sich ständig mit den Mobbing-Attacken ihrer Mitschüler herum und was echt mies ist, ist das ihr Schuldirektor gerade davor die Augen verschließt und es als belanglos abtut. Leider ist es nicht weit von der Realität des Alltages entfernt. Wie oft bekommt man durch Erzählungen oder vielleicht aus eigenen Erfahrungen mit, dass genau sowas an Schulen etc. normal ist. Gerade aus dieser Grundlage heraus, hat der Autor einen sehr authentischen Jugendroman geschrieben und zeigt wie hart der Kampf um Anerkennung, Selbstachtung und Hoffnung ist. Gerade die Botschaft dahinter, sollte man sich zu Herzen nehmen und die Augen nicht verschließen, nur, weil das Thema einen selbst vielleicht nicht betrifft. Umso schöner ist es dann zu erfahren, was Lizzy mit ihrem „Klub der Verlierer“ aus dieser misslichen Situation macht. Sie reift an ihren Aufgaben und erkennt, dass nicht alles so ist wie es scheint und mit etwas Selbstwille alles möglich ist. Auch die Entwicklung der Charaktere insgesamt ist wundervoll und nachvollziehbar gestaltet. Zusammen ist man eben stark und nicht auf sich allein gestellt. Interessant ist die Erzählweise, die der Autor gewählt hat. So hat man zum einen Tagebucheinträge von Lizzy und zum anderen die Geschichte, die drum herum aufgebaut wurde. So entstehen viele Eindrücke und auch ein angenehmer Lesefluss. Einzig allein störte mich die Redensweise von Lizzy selbst. Sie wirkt sehr gestelzt, hochtrabend und absolut nicht zu einer 13-Jährigen passend gewählt. Da hätte man sich vielleicht etwas zurücknehmen sollen und es auf die heutige Zeit und lockeren Sprüche der Jugend anpassen sollen. Trotzdem bleibt der gewünschte Humor, den die Handlung durch seine Charaktere verspricht, nicht aus und ich wurde sehr gut unterhalten. Das Ende der Handlung empfand ich sehr gut gewählt, denn bleiben einem viele offene Punkte vorhanden,die man sich mit Leben und Fantasy fühlen, aber auch über die man sich selbst seine Gedanken machen kann. Ein Happy End gibt es nicht in solch einer Geschichte und so finde ich es persönlich gut, dass auch der Autor darauf verzichtet hat. Die Wahl der Covergestaltung ist sehr gelungen. Er verrät nicht zu viel, bleibt auf eine gewisse Art geheimnisvoll und dennoch kann man sich im Zusammenhang mit dem Klapptext ausmalen was einen in Etwa so erwarten könnte. Fazit: Eine Geschichte, die aus dem wahren Leben einer Außenseiterin berichtet und Hoffnung vermittelt, nie den Kopf in den Sand zu stecken. Realistisch und sehr ergreifend erzählt.