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Der Mädchenreigen

Historischer Kriminalroman

Jurist Konrad von Velten 2

(8)
Braunschweig im Jahre 1580. Elise, die Tochter des reichen Kaufmanns Lorenz Kale soll von einem feuerspeienden Drachen entführt worden sein. Sie ist aber nicht die einzige Jungfer, die wie vom Erdboden verschluckt ist. Der Wolfenbüttler Jurist Konrad von Velten begibt sich im Auftrag des Herzogs auf die Suche.Auf seinem Weg begegnet er dem Mädchen Laura. Sie ist als Junge verkleidet und hat ihre Erinnerung verloren. Gemeinsam decken die beiden mit Lauras rückkehrender Erinnerung einen teuflischen Plan auf.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 03.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783839250716
Verlag Gmeiner Verlag
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Des einen Traum, des anderen Albtraum!
von einer Kundin/einem Kunden aus Andernach am 25.10.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wolfenbüttel 1580: der junge Jurist Konrad von Velten ist vor Kurzem von seiner abenteuerlichen Mission rund um Hexenverfolgungen heimgekehrt und langweilt sich in der Kanzlei der herzöglichen Verwaltung zu Tode. Wie gut, daß der Herzog ihm den Auftrag erteilt, die Strafverfolgung in den einzelnen Bezirken und Ämtern zu koordinieren... Wolfenbüttel 1580: der junge Jurist Konrad von Velten ist vor Kurzem von seiner abenteuerlichen Mission rund um Hexenverfolgungen heimgekehrt und langweilt sich in der Kanzlei der herzöglichen Verwaltung zu Tode. Wie gut, daß der Herzog ihm den Auftrag erteilt, die Strafverfolgung in den einzelnen Bezirken und Ämtern zu koordinieren und zu systematisieren. Während er noch überlegt, womit er denn nun anfangen soll, erfährt er, daß in Braunschweig die blondgelockte Elise Kale, 12jährige Tochter des einflußreichen Patriziers Lorenz Kales dem heimlichen unehelichen Vater von Konrads Tante Barbara Riebenstahl unter fantastischen Umständen geraubt wurde. Da er nicht glauben kann, daß Elise von einem Drachen entführt wurde, macht er sich mit einem Schreiber des Kaufmanns Lorenz Kales auf die Suche. Unterwegs trifft er auf den pfiffigen Laurenz, den er flugs als weitern Assistenten mit auf die Mission nimmt. Laurenz hat durch einen Schlag auf den Kopf sein Gedächtnis verloren und doch scheint er sich immer mal wieder an Bruchstücke zu erinnern und diese Bruchstücke scheinen mit dem Fall der verschwunden Elise zusammenzuhängen. Außerdem erfahren die Gesandten des Herzogs von weiteren verschwunden Mädchen um die 12 Jahre von außerordentlicher Schönheit. Hängen diese Fälle zusammen, auch wenn sie in verschiedenen Bezirken begangen wurden? Sehr gut gefällt mir aber das in der Gestaltung dem Cover angelehnten Lesezeichen, welches dem Buch beiliegt. Es ist zwar nicht wichtig, aber ein hübsches kleines Extra. Die Autorin wurde als Pfarrerstochter in Salzgitter geboren und studierte ebenfalls Theologie. In ihrer Wahlheimat Wolfenbüttel interessierte sie sich zunehmend für die lokale Kirchengeschichte. Dies läßt sich deutlich in den zahlreichen Hinweisen auf Luther und seine reformatorischen Folgen für die Gegend deutlich zu spüren. Dies ist bereits die zweite Ermittlungsarbeit den ruhelosen und systematischen Konrad von Velten. Im Prolog erfährt man von der Gefangenschaft und dem Mißbrauch unter Drogeneinfluß eines jungfräulichen Mädchens durch einen alten nicht mehr allzu ansehnlichen Mann. Erst später im Verlaufe der Geschichte, wir d die Bedeutung des Prologes klar. Der Fall entwickelt sich daher sehr schnell, allerdings wird schon gegen Mitte des Buches die wahre Identität von Laurenz recht offensichtlich. Auch andere Zusammenhänge arbeiten sich recht deutlich heraus. Die Spannung resultiert daher vor allem aus der Frage: schaffen es Konrad und seine Gefährten rechtzeitig die gefangenen Mädchen zu befreien und vor der Schmach zu retten? Kann der teuflische Strippenzieher entkommen und wird im Falle des hochherrschaftlichen Mitverantwortlichen wieder Gnade vor Recht ergehen, oder wird seine Beteiligung überhaupt nicht aufgedeckt? Diese Frage gestaltet sich durchaus packend und hochdramatisch. Die historischen Hintergründe, die Lebensumstände und die Bedeutung der Binnenschifffahrt, der Kanalbauten, sowie die zollrechtlichen Verwicklungen, sind interessant in die Geschichte eingewoben. Um die historische Atmosphäre vor dem Leserauge zu verdichten bedient sich das Buch einer historisch inspirierten Sprache, die jedoch nicht konsequent durchgezogen wird. Mich hat es nicht gestört, einige Teilnehmer der Leserunde fühlten sich davon jedoch beeinträchtigt. Ich fand nicht alle Handlungsweisen und Verwicklungen immer ganz logisch oder wahrscheinlich, das beeinträchtigte mein Lesevergnügen bisweilen und führt daher zu einem Stern Abzug. Gerade beim hochdramatischen und spannungsgeladenen Finale fand ich einige Zufälle dann einfach einen zu viel. Abgerundet wird der historische Teil mit dem Abschnitt „Wahr oder unwahr“ in welchem die Autorin erläutert, welche Elemente des Buches historisch belegt und welche ihrer Fiktion entsprangen und aus welchen Gründen. Dies wird gefolgt von einem ausführlichen Personenverzeichnis mit Markierung der realen Personen und der fiktiven. Dies macht es auch denen leichter der Handlung zu folgen, die Band 1 Das Fürstenlied noch nicht kennen und es ist eine schöne Ergänzung des Teils „Wahr und unwahr“. Beim Lesen eines historischen Kriminalromans rätsele ich meist ebenso sehr, welche Elemente der Geschichte erdacht sind, wie ich den Täter zu ermitteln zu versuche. Trotz einiger kleiner Schwächen gebe ich diesem spannenden historischen Krimi 4 von 5 Sternen.

Der 2. Fall für Konrad von Velten
von Leuchtturmwaerterin aus Kassel am 05.10.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auch dieses Buch hat wieder ein tolles Design. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zum ersten Band. Ein Buch voller wunderbarer Charaktere. Auch diesmal konnte ich wieder wunderbar mit Konrad mitfiebern. Die verschiedenen Figuren machen dieses Buch lebendig und bringen die Welt des Spätmittelalters zum Leser nach Hause.... Auch dieses Buch hat wieder ein tolles Design. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zum ersten Band. Ein Buch voller wunderbarer Charaktere. Auch diesmal konnte ich wieder wunderbar mit Konrad mitfiebern. Die verschiedenen Figuren machen dieses Buch lebendig und bringen die Welt des Spätmittelalters zum Leser nach Hause. Auch die tollen kleinen Reime zwischendrin haben mich köstlich amüsiert. Die Geschichte um Gluhschwanz, den Drachen, passt perfekt in die Zeit, in der die Menschen extrem abergläubisch waren. Ganz nebenbei lernt man die Geschichte der Städte Braunschweig und Wolfenbüttel etwas besser kennen. Ich mag solche Bücher ja, wo man am Schluss das Gefühl hat, nicht nur gut unterhalten worden zu sein, sondern auch noch etwas gelernt zu haben. Verwirrend waren teilweise die Verwandtschaftsverhältnisse. Aber mit Hilfe eines kleinen Spickzettels hat es dann gut geklappt. Fazit: Es war ein äußerst kurzweiliges Buch mit keinerlei Längen und jeder Menge Spannung. Für Fans von historischen Krimis eine absolute Leseempfehlung!

schöner historischer Krimi
von Gertie G. aus Wien am 05.10.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Susanne Gantert entführt ihre Leser nach Braunschweig und Umgebung im Jahr 1580 während der Herrschaft von Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel. Konrad von Felten erhält von Julius den Auftrag eine Art Kriminalgericht aufzubauen. Bislang wurde Verbrechen ja nur deswegen aufgeklärt, weil man den oder die Verdächtigen eines „peinliche Verhörs“ – sprich... Susanne Gantert entführt ihre Leser nach Braunschweig und Umgebung im Jahr 1580 während der Herrschaft von Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel. Konrad von Felten erhält von Julius den Auftrag eine Art Kriminalgericht aufzubauen. Bislang wurde Verbrechen ja nur deswegen aufgeklärt, weil man den oder die Verdächtigen eines „peinliche Verhörs“ – sprich der Folter unterzog. Na den möchte ich kennenlernen, der angesichts der Folterinstrumente nicht die abenteuerlichsten Geschichten gestehen würde. Doch zurück zum „Mädchenreigen“. Inhalt: Innerhalb weniger Wochen verschwinden junge, hübsche, kaum dem Kindesalter entwachsene Mädchen. Da es sich um Töchter von Bauern handelt, wird das Verschwinden zwar in den Familien beklagt, aber seitens der Behörden nicht weiter verfolgt. Als Elise, die Tochter eines reichen Kaufmanns spurlos verschwindet, erhält Konrad den Auftrag, das Mädchen zu suchen. Bei seinen Recherchen stößt er auf die anderen Vermisstenfälle und forscht weiter. Nichts ahnend, dass es hier um mehr geht, als um verschwundene Mädchen, stellt er Fragen um Fragen. Doch dann wird er Fall sehr persönlich. Seine Tante Barbara gerät in die Fänge der skrupellosen Entführer. Wird Konrad die Verbrechen aufklären und sowohl Tante als auch die Mädchen retten können? Schreibstil/Spannung/Charaktere: Susanne Gantert hat einen schönen opulenten Schreibstil, der fast immer der Zeit gut angepasst ist. Nur manchmal, kommt die fortschrittliche Erzählerin durch. Da schleichen sich viel zu moderne Wörter ein. Z.B. „Vergewaltigung“ (statt „Schändung“), „Ordner“ (statt „Mappe“ oder „Aktendeckel“), „Schulung“ (statt „Übung“, „Lektion“ oder „Instruktion“). Das ist natürlich Meckern auf allerhöchsten Niveau, doch ist es mir hier genauso aufgefallen wie im „Fürstenlied“. Die Spannung ist recht hoch, wird aber im Kapitel 22 durch den Zwist im Rat unterbrochen. Was hat der Plan, die Oker und Aller umzuleiten, mit den entführten Mädchen zu tun? Diese so quasi als Nebenschauplatz eingeführte Diskussion, ist ja eigentlich gar nicht so vernachlässigbar. Da hätte ich mir mehr Information gewünscht oder vielleicht diese Sequenz an anderen Stelle. Die Rückmeldungen aus der Leserunde zeigen deutlich, dass hier der Sinn dieses Abschnittes nicht zur Gänze erfasst werden konnte. In dieser Geschichte empfinde ich nicht Konrad als Hauptperson, sondern seine Tante Barbara und das Mädchen Laura. Gut gezeichnet sind wieder die Widerlinge. Zu Heinrich Julius, dem Thronfolger, musste die Autorin nicht allzu viel dazu erfinden. Seine Biographie zeugt von einem ambivalenten Kerl, der sich viel herausnimmt. Hier, im „Mädchenreigen“ ist er erst fünfzehn und versucht (vergeblich) seinen Vater zu beeindrucken. Er meint es vielfach gut. Doch wie wir wissen ist „gut gemeint“ das Gegenteil von „gut“. Ein bisschen mehr hätte ich mir zum Thema „Aufbau eines Kriminalgerichtes“ noch gewünscht. Das ist ja Konrads eigentliche Aufgabe. Aber, wer weiß, vielleicht erfahren wir dazu mehr in Band drei und/oder vier. Eine Skizze oder eine historische Karte wäre genauso ein Sahnehäubchen wie ein gedruckter Stammbaum derer von Braunschweig-Wolfenbüttel. Ja, klar die Interessierten finden solche Ergänzungen selbst, aber nett wär’s schon … Fazit: Ein gut recherchierte historischer Roman, der einen in diese Zeit versinken lässt.