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Johanna, alles hat seine Zeit ...

Eine Frau findet zu sich selbst. Roman

(5)
Johanna, seit vielen Jahren mit Martin verheiratet, führt nach außen hin eine intakte Ehe. Deshalb trifft es sie völlig unerwartet, als sie eines Tages bei einem Besuch in einer Buchhandlung Vera begegnet und sich Gefühle in ihr regen, die sie bis dahin nicht kannte.

Plötzlich wird Johannas ganzes bisheriges Leben infrage gestellt und sie verfällt in eine schwere Depression – sie kann ihre eigenen Gefühle einfach nicht einordnen. Noch nie hat sie sich zu einer Frau hingezogen gefühlt ...

Bevor Johanna zu sich selbst und zu ihrer Liebe zu Vera stehen kann, muss sie einen harten und beschwerlichen Weg gehen. Der führt jedoch letztendlich zu der Erkenntnis, dass sie, Johanna, nicht auf der Welt ist, um zu sein, wie andere sie gerne hätten ... und sie erkennt, dass alles seine Zeit hat.
Portrait
Petra Kania wurde 1955 geboren und ist Diplom-Sozialpädagogin. Viele Jahre arbeitete sie als Lehrerin an einer Berufsschule für ErzieherInnen und KinderpflegerInnen.

Ihre großen Leidenschaften sind neben dem Schreiben das Lesen, Malen und Harfespielen, mit dem sie nach einer schweren Krankheit begann.

Heute ist sie Rentnerin und lebt mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Cockerspaniel in Mönchengladbach.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 270
Erscheinungsdatum 10.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96074-003-2
Verlag Herzsprung Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,9/2,2 cm
Gewicht 355 g
Buch (Taschenbuch)
13,30
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Hervorragende Persönlichkeitsstudie einer Frau um die 50
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenfels am 27.10.2018

Johanna (ca. 50) wird von ihrem nächsten Umfeld nicht für voll genommen - angefangen bei ihrem Ehemann Martin, von ihrer eigenen Mutter, ihrer Schwiegermutter - und auch nicht von ihren Freunden. Es wird für sie gedacht und entschieden! Entsprechend ist auch ihr Selbstwertgefühl gleich Null! Sie hat sich daran... Johanna (ca. 50) wird von ihrem nächsten Umfeld nicht für voll genommen - angefangen bei ihrem Ehemann Martin, von ihrer eigenen Mutter, ihrer Schwiegermutter - und auch nicht von ihren Freunden. Es wird für sie gedacht und entschieden! Entsprechend ist auch ihr Selbstwertgefühl gleich Null! Sie hat sich daran gewöhnt und sich damit arrangiert. Nur selten erwacht tief in ihrem Innern ihr Widerspruchsgeist ? ihr fehlt aber letzten Endes der Mut, sich durchzusetzen. Und dann begegnet sie Vera ? ein Bild von einer Frau und sowohl vom Aussehen als auch vom Selbstbewusstsein her genau das, wie Johanna immer hätte gern sein wollen. Entgegen aller Widerstände lässt sich Johanna auf ein Kennenlernen ein. Martin, ihr Mann, ist tief erschüttert und will auch nicht so schnell auf sein 'Spielzeug' verzichten. Der Autorin ist mit der Beschreibung von Johanna eine hervorragende und sehr treffende Persönlichkeitsstudie gelungen, deren Sprache mich auch total überzeugt und begeistert hat. Ich spreche eine volle Leseempfehlung aus und freue mich schon auf die Fortsetzung dieses Romans! (Interessiert mich es doch brennend, mit welchen Schwierigkeiten Johanna noch zu kämpfen hat und vor allem, ob ihr Selbstbewusstsein stark genug geworden ist, mit diesen klar zu kommen!)

Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere.
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2016

Ich bin mir nach wie vor nicht sicher ob mir das Buchcover gefällt oder nicht. Ich persönlich mag normalerweise keine Cover mit ‚richtigen‘ Menschen darauf, das wirkt auf mich immer etwas aufdringlich. Aber ich finde hier passt es aufgrund des weißen Buches mit der Frau in heller Kleidung und... Ich bin mir nach wie vor nicht sicher ob mir das Buchcover gefällt oder nicht. Ich persönlich mag normalerweise keine Cover mit ‚richtigen‘ Menschen darauf, das wirkt auf mich immer etwas aufdringlich. Aber ich finde hier passt es aufgrund des weißen Buches mit der Frau in heller Kleidung und der roten Schrift ganz gut. Man kommt gut ins Buch rein. Gleich zu Anfang lernt man Johanna und ihren Mann kennen und erkennt recht schnell das sie sich in ihrer Beziehung und allgemein in ihrem Leben nicht wohl fühlt, und sich in der Vergangenheit immer mehr und mehr von ihrem Mann entfremdet hat. Sie sieht in all ihren Beziehungen, egal ob zum Mann oder den anderen Verwandten, nur mehr das schlechte und verfällt in eine Depression. Johannas Weg um zu sich selbst und zu ihrer Liebe zu Vera zu stehen und ihrer lieblosen Ehe mit Martin zu entfliehen ist hart und lang. Gefühlvoll und tiefgründig beschreibt Petra Kania Johannas Geschichte und deren Weg in ein selbstbestimmtes und selbstbewusstes Leben. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig. Man kann Johannas Gefühl- und Gedankenwelt einfach und gut nachvollziehen. Einzig dass es keine Kapitel gab hat gestört, ich bin eine solche Einteilung von anderen Büchern viel zu sehr gewohnt und das hat mir hier dann doch stark gefehlt. Weil ich mir dadurch etwas schwerer tat, trotz der interessanten Geschichte und ich das Buch nicht aus der Hand geben konnte bevor ich auf der letzten Seite war, muss ich leider einen Stern abziehen. Aja, und ich finde es irgendwie witzig dass die Geschichte dort spielt wo die Autorin lebt: Mönchengladbach. Das hat irgendwie etwas :-)

Johanna und Vera
von einer Kundin/einem Kunden aus wien am 15.08.2016
Bewertet: eBook (ePUB)

,, Johanna, alles hat seine Zeit´´ ist eine berührende Lebens- und Liebesgeschichte von Petra Kania. Johanna ist Ende 40 und psychisch und physisch am Ende und fällt in eine schwere Depression. Ihr ganzes Leben wurde immer von anderen Menschen bestimmt. Für ihre Mutter war sie als Kind zu dick und... ,, Johanna, alles hat seine Zeit´´ ist eine berührende Lebens- und Liebesgeschichte von Petra Kania. Johanna ist Ende 40 und psychisch und physisch am Ende und fällt in eine schwere Depression. Ihr ganzes Leben wurde immer von anderen Menschen bestimmt. Für ihre Mutter war sie als Kind zu dick und nun als erwachsene Frau ist sie ihr zu unordentlich. Für ihren Mann Martin muss sie so funktionieren, wie er es will. Was er bestimmt, hat auch für sie richtig zu sein. Johanna leidet still vor sich hin bis sie die Buchhändlerin Vera kennen lernt und von einen Schlag auf den anderen erwachen in ihr bisher unbekannte Gefühle und sie beginnt ihr bisheriges Leben in Frage zu stellen. Verbotene, aber schöne nie gekannte Gefühle keimen in Johanna auf und auch Vera ergeht es nicht anders. Und plötzlich muss Johanna vor ihrem Ehemann und Freunden ein Lügengerüst aufstellen, das langsam aber sicher einzustürzen droht. Unverständnis, Hass und Enttäuschung schlagen Johanna und Vera entgegen. Nur bei Bernd und Henning, ihre homosexuellen Freunde, können sie Hilfe und Verständnis erwarten. Ein langer, steiniger und auch gefährlicher Weg liegt vor den beiden Freundinnen. Gemeinsam wollen sie es schaffen ein neues Leben zu beginnen. Petra Kania hat einen sehr berührenden und tiefgründigen Roman geschrieben. Man erlebt eine Frau, die schon früh erfahren musste, wie sie zu denken und handeln hatte. Ein Mensch, dem jede Selbständigkeit und jedes Selbstbewusstsein genommen wurde. Es gibt keine Gefühle, sondern nur Vernunft. Dass man aus diesem Teufelskreis schwer heraus kommt, hat die Autorin gut beschrieben. Nicht umsonst gibt es so wie in dem Roman immer mehr Menschen, die an Burn out und Depressionen leiden. Jeder Mensch hat das Recht so zu leben wie er gerne möchte und wie er auch ist. Johanna musste sich immer verbiegen um anderen zu gefallen, aber es waren nicht ihre Gefühle und Gedanken. In der Ich- Form geschrieben, kommen die Emotionen und Empfindungen von Johanna sehr intensiv zur Geltung. Man leidet mit ihr mit und man fühlt ihre Hilflosigkeit. Vorurteile und Doppelmoral in unserer Gesellschaft kommen in diesem Roman gut zur Geltung. Ein Plädoyer für Toleranz und Akzeptanz von Anderssein.