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Ökologie

Buch (Taschenbuch)
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Dieses Ökologie-Lehrbuch führt in leicht verständlicher Weise in die Grundlagen – von den theoretischen Fundamenten bis zu Ihren praktischen Anwendungen - ein. Durchgehend farbige Abbildungen, einfache didaktische Elemente und eine Fülle an Beispielen machen dieses Buch zu einem idealen Einstieg in die Ökologie für Studierende aller Studienabschnitte.

Neu in der 3. Auflage sind zusätzliche Erläuterungen in Form von Sprechblasen in den Abbildungen und die neue Gliederung des Textes in 5 Abschnitte. Ökosystem und Biogeochemie werden ausführlicher behandelt und hunderte neuer Studien sowohl für die grundlegenden als auch für die angewandten Aspekte der Ökologie werden einbezogen.

Die Autoren

Michael Begon, University of Liverpool, England

Robert W. Howarth, Cornell University, USA

Colin Townsend, University of Otago, Dunedin, New Zealand

Portrait

Michael Begon, University of Liverpool, England

Robert W. Howarth, Cornell University, USA

Colin Townsend, University of Otago, Dunedin, New Zealand





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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 599
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-662-49905-4
Reihe Springer-Lehrbuch
Verlag Springer
Maße (L/B/H) 24,4/16,7/3,2 cm
Gewicht 1165 g
Originaltitel Essentials of Ecology
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen, farbige Illustrationen, Tabellen, farbig
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Andreas Held
Verkaufsrang 65997
  • Artikelbild-0
  • Einführung.- Ökologie – wie macht man das?.- Der evolutionäre Hintergrund der Ökologie.- Umweltfaktoren und Ressourcen.- Abiotische Umweltbedingungen und die Verfügbarkeit von Ressourcen.- Umweltbedingungen, Ressourcen und die Lebensgemeinschaften der Erde.- Individuen, Populationen, Gemeinschaften und Ökosysteme.- Geburt, Tod und Wanderbewegungen.- Interspezifische Konkurrenz.- Prädation, Beweidung und Krankheiten.- Evolutionsökologie.- Von Populationen zu Artengemeinschaften.- Muster des Artenreichtums.- Angewandte Aspekte in der Ökologie.- Energie- und Stoffflüsse durch Ökosysteme.- Nachhaltigkeit.- Umweltschäden.- Naturschutz.
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Lösungen für eine lebenswerte Zukunft brauchen ökologische Kreisläufe
von S.A.W aus Salzburg am 15.08.2018

Die Ökologie bietet die Regieanweisungen, nach denen das Schauspiel Evolution gespielt wird. Arten passen sich an ökologische Nischen an und spezialisieren sich dabei so, dass sie nur in bestimmten Biotopen leben können. Das Wechselspiel zwischen Fortpflanzung und Ökologie bestimmt die natürliche Selektion: Es bleiben die Indivi... Die Ökologie bietet die Regieanweisungen, nach denen das Schauspiel Evolution gespielt wird. Arten passen sich an ökologische Nischen an und spezialisieren sich dabei so, dass sie nur in bestimmten Biotopen leben können. Das Wechselspiel zwischen Fortpflanzung und Ökologie bestimmt die natürliche Selektion: Es bleiben die Individuen übrig, die am besten mit den Gefahren der Nische umgehen können. Klimaveränderungen führen zum Aussterben von Arten, die anthropogene Erwärmung ist 100mal schneller als die postglaziale. Es gibt homologe und konvergente Evolution (verschiedene Arten mit ähnlichen Formen). Das Klima wird durch die Sonneneinstrahlung unter durch die Umverteilung der Wärme durch Luft- und Meeresströmungen verursacht und ändert sich jahreszeitlich auf Grund der Neigung der Erdachse. Im tropischen Regenwald ist die Biodiversität am größten, da sich während der Eiszeit die Bäume auf Inseln zurückzogen, die von Savannen umgeben waren. In den Inseln kam es zu Artenbildungen, als die Inseln wieder zusammenwuchsen, war die Vielfalt da. In den borealen Zonen wurde die Vielfalt durch die Gletscher reduziert. Marine Biome bilden nur etwa die Hälfte der Biomasse von Biomen an Land, somit sind die marine und die terrestrische Biomasse in etwa gleich. Phytoplankton lebt viel kürzer als Landpflanzen und kommt nur bis in 200m Tiefe vor. Tiefseelebewesen ernähren sich von abgestorbenen Resten und setzen viele Stoffe frei, die sich in der Tiefsee ansammeln, vor allem im Nordpazifik, bevor die Strömung aufsteigt, nachdem sie quer über die Ozeane Nährstoffe gesammelt hat. In den subtropischen Meereswirbeln (z.B. Sargassosee) ist es nährstoffarm, an den küstenreichen Auftriebszonen nährstoffreich. Arten, die Ressourcen effektiv nutzen, schließen weniger effizente durch Konkurrenz aus. Zu den Predatoren zählen Raubtiere, Weidegänger und Parasiten, die die Abundanz der Beutetiere reduzieren. Letztere haben aber Abwehrstrategien: Chemische Abwehrstoffe, vermehrte Blattbildung. Die Wechselwirkung von Raubtier und Beute ist durch Zyklen gekennzeichnet. Predation vermittelt Koexistenz, da sie konkurrierende Arten niedrig hält und dadurch genug Nahrung für alle da ist. Die geringste Nettoprimärproduktion findet sich in den Wüsten und den subtropischen Meereswirbeln, die höchste in den Regenwäldern und in Feuchtgebieten. Der Mensch nutzt ein Viertel der Primärproduktion, zu 50% für Nahrung, zu 40% für Baumaßnahmen u 7% für Feuer. Auf Inseln sinkt die Vielfalt mit der Fläche. Fazit: Das Buch ist hochinteressant und erklärt die ökologischen Zusammenhänge klar und verständlich. Sehr zu empfehlen Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen.“