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Die Toten

Roman

(4)
Die Wiedergeburt der gothic novel aus dem Geist des Kinos
Christian Krachts neuer Roman »Die Toten« führt uns mitten hinein in die gleißenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne, besonders die Filmkultur, eine frühe Blüte erlebte.
Hier, in Berlin, »dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation«, versucht ein Schweizer Filmregisseur, angestachelt von einem gewissen Siegfried Kracauer und einer gewissen Lotte Eisner, den UFA-Tycoon Hugenberg zur Finanzierung eines Film zu überreden, genauer gesagt: eines Gruselfilms, genauer gesagt: in Japan. Das überschneidet sich mit ebensolchen Plänen im dortigen Kaiserreich, mit denen man dem entstehenden Hollywood-Imperium Paroli bieten will ...
Ein Roman in betörend-magischer Sprache, der das Geheimnis des Films als Kunstwerk der Moderne feiert, seine großen Meister von Murnau bis Lang, die Sehnsucht großer Künstler nach Transzendenz und Erlösung und die Erinnerung als Quelle unseres Ichs. Ein Roman über die Geister, die ständig unter uns sind, ob wir es wollen oder nicht.
Rezension
»Christian Kracht inszeniert mit seiner Schreibkamera Bilder in einer sphärenhaft schillernden Sprache. Das klingt lange nach, setzt sich fest im Kopfkino des Lesers. Mit »Die Toten« hat Kracht aber auch einen großen Kinostoff vorgelegt. Kracht, der virtuose Dichter. Kracht, der begnadete Kinoerzähler.«
Portrait
Christian Kracht, 1966 in der Schweiz geboren, zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Romane »Faserland«, »1979«, »Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten« und »Imperium« sind in 30 Sprachen übersetzt. 2012 erhielt Christian Kracht den Wilhelm-Raabe-Preis, 2016 den Schweizer Buchpreis und den Hermann Hesse Literaturpreis.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783462315790
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 990 KB
Verkaufsrang 17.198
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10,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine Geschichte, die sich zu erzählen lohnt und für die Kracht schöne Sprache und Bilder gefunden hat.Lesen! Eine Geschichte, die sich zu erzählen lohnt und für die Kracht schöne Sprache und Bilder gefunden hat.Lesen!

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Kracht nimmt uns mit auf eine surreale Reise durch Deutschland und Japan am Ende der Weimarer Republik. Zwischen Theater und Kino entfaltet sich ein subtiles Spektakel. Kracht nimmt uns mit auf eine surreale Reise durch Deutschland und Japan am Ende der Weimarer Republik. Zwischen Theater und Kino entfaltet sich ein subtiles Spektakel.

Philipp Roth, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Aufgebaut wie ein No-Theaterstück, gewalttätig und gewaltig: In seinem ganz eigenen Sound erzählt Kracht eine Film-Geschichte zwischen Deutschland und Japan in den 1930er Jahren. Aufgebaut wie ein No-Theaterstück, gewalttätig und gewaltig: In seinem ganz eigenen Sound erzählt Kracht eine Film-Geschichte zwischen Deutschland und Japan in den 1930er Jahren.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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große sprache, schwaches ende
von einer Kundin/einem Kunden aus Elchingen am 12.10.2016

"die toten" beginnt furios, sprachlich in der "krachtischen" mächtigkeit, die den lese sofort gefangen nimmt. indem kracht auch hier reales subtil mit einem irrealen subkontext füttert, gelingt ihm eine schwebende, schöne stimmung. schade nur, daß das letzte drittel des buches verflacht und man bei einigen figuren den eindruck hat,... "die toten" beginnt furios, sprachlich in der "krachtischen" mächtigkeit, die den lese sofort gefangen nimmt. indem kracht auch hier reales subtil mit einem irrealen subkontext füttert, gelingt ihm eine schwebende, schöne stimmung. schade nur, daß das letzte drittel des buches verflacht und man bei einigen figuren den eindruck hat, der autor wolle sie nun "loswerden". schade auch, daß manches potential, das beispielsweise im witzigen auftritt charles chaplins liegt, nicht ausgeschöpft wurde.