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Make Some Noise

Rezension
Die 2012 in Sydney gegründete Hardrock-Band um Gitarrist David Lowy hat nach diversen Besetzungswechseln endlich festen Boden unter Füßen. Nur ein Jahr nach ihrem zweiten Longplayer "Revolution" präsentieren The Dead Daisies mit "Make Some Noise" ihr bisher mit Abstand bestes Album. Auch wenn die Band in den letzten vier Jahren diverse Umbesetzungen zu verkraften hatte, scheint die Selbstfindungsphase der Dead Daisies jetzt endgültig abgeschlossen zu sein. Mit dem Einstieg von Sänger John Corabi (Mötley Crüe, The Scream), Gitarrist Doug Aldrich (Whitesnake, Dio), Bassist Marco Mendoza (Thin Lizzy, Whitesnake) und Schlagzeuger Brain Tichy (Ozzy Osbourne, Foreigner) hat das einzige verbliebene Gründungmitglied, Gitarrist David Lowy, eine außerordentlich schlagkräftige Truppe um sich versammelt, die perfekt in der Lage ist, seine musikalischen Visionen umzusetzen. Das musikalische Koordinatensystem der Dead Daisies hat sich seit 2012 nicht wesentlich verändert, auch wenn sich der Schwerpunkt der Aktivitäten in Richtung USA und Europa verlagert hat. Das Quintett setzt weiterhin auf eine Mischung aus erdigem Rock'n'Roll und schnörkellosem Hardrock. "Für mich als Sänger ist eine solch hochkarätige Besetzung natürlich absolut traumhaft", erklärt Sänger John Corabi im Gespräch mit MusikWoche. Man hört den zwölf neuen Songs auf "Make Some Noise" das herausragende Engagement aller Beteiligten förmlich an. "Bei den Dead Daisies ist jeder bis in die Haarspitzen motiviert, sein Bestes abzuliefern." Um das entsprechend perfekt in Szene zu setzen, vertraute die Band die Produktion des neuen Albums Marti Frederiksen an, der bereits erfolgreich mit Aerosmith, Def Leppard und Mötley Crüe zusammenarbeitete. Eine gute Entscheidung, denn noch nie klangen die Songs der Dead Daisies besser als auf "Make Some Noise". Dabei hatte die Gruppe diesmal gar keine Zeit, sich lange vorzubereiten. "Als wir uns im Studio trafen, hatten wir noch keine fertigen Songs dabei, sondern nur eine Menge Riffs", berichtet John Corabi. "Wir haben das neue Album in fünf Wochen geschrieben, aufgenommen und abgemischt." Ein wichtiger Faktor bei den Aufnahmen war auch Produzent Marti Frederiksen: "Er ist nicht nur ein ausgezeichneter Produzent, sondern auch ein begnadeter Songwriter. Es war gut für uns, ein paar frische Ohren mit dabei zu haben und er hat uns sehr dabei geholfen, dass wir uns auf unsere Stärken konzentrieren konnten." John Corabi kennt Marti Frederiksen schon seit seiner Zeit bei der US-Band The Scream Anfang der Neunziger und ist von seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten absolut überzeugt. Die Dead Daisies haben auf ihrem dritten Album die Rockmusik nicht neu erfunden, aber das war auch nie ihr erklärtes Ziel. "Es gibt ja durchaus triftige Gründe, weshalb diese Form des Rock'n'Roll nie aus der Mode gekommen ist", erklärt John Corabi. "Unsere Songs sind einfach zeitlos. Und das ist sicherlich mit ein Grund dafür, warum die Reaktionen auf die Band so positiv sind, egal wann und wo wir auftauchen." Die fünf Musiker wissen sehr genau, wie sie ihre Fans zufriedenstellen können. Neben eigenen Songs reanimiert die Band in verlässlicher Regelmäßigkeit immer wieder Rockklassiker. In der Vergangenheit waren das Stücke wie "Midnight Moses von Alex Harvey und "Helter Skelter" von den Beatles, auf "Make Some Noise" präsentieren die Dead Daisies Nummern wie "Join Together" von The Who und "Fortunate Sons" von Creedence Clearwater Revival in neuem musikalischem Gewand. Und die passen perfekt zu den zehn eigenen Stücken, darunter der hymnische Opener "Long Way To Go", mit dem die Dead Daisies gleich zu Beginn der Platte ihre eindeutige Marschrichtung festlegen. Norbert Schiegl (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 05.08.2016
EAN 0886922706325
Genre Rock
Hersteller SPV Schallplatten
Spieldauer 45 Minuten
Komponist The Dead Daisies
Musik (CD)
15,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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