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Libellen im Kopf

Roman

(9)
Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …
Rezension
»Dieser Roman ist ein großer Wurf, eine bewegende, feinfühlig geschriebene Lektüre, die dazu noch unterhaltsam ist.«
Portrait
Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler; er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel.
Mit seinem Debütroman »Das unerhörte Leben des Alex Woods« schrieb er sich in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermaßen. Der Roman wurde in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, eroberte auch in Deutschland die Bestsellerliste und gehört zu den meistempfohlenen Büchern 2014. Sein lang erwarteter zweiter Roman »Libellen im Kopf« erscheint im November 2016 im Limes Verlag.
Heute lebt Gavin Extence mit seiner Familie in Sheffield.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641170646
Verlag Limes Verlag
Übersetzer Alexandra Ernst
Verkaufsrang 36.305
eBook
15,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Bewegend, emotional und unheimlich witzig! Ein tolles Buch! Bewegend, emotional und unheimlich witzig! Ein tolles Buch!

Carina Hansen, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

G.Extence ist ein begnadeter Autor, der es hier erneut geschafft hat mich auf die Achterbahn der Gefühle mitzunehmen! Depressionen sind das Thema dieses neuen Werkes. Einfach TOP!! G.Extence ist ein begnadeter Autor, der es hier erneut geschafft hat mich auf die Achterbahn der Gefühle mitzunehmen! Depressionen sind das Thema dieses neuen Werkes. Einfach TOP!!

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ein spannender, berührender und komischer Roman über das Leben mit einer bipolaren Störung und den Sinn des Lebens. Ein spannender, berührender und komischer Roman über das Leben mit einer bipolaren Störung und den Sinn des Lebens.

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Hilden

Gefühlvolles und toll erzähltes Buch. Ohne je langweilig zu werden erfährt man viel über Menschen mit bipolarer Störung - durch die Protagonistin begreift man es auch emotional. Gefühlvolles und toll erzähltes Buch. Ohne je langweilig zu werden erfährt man viel über Menschen mit bipolarer Störung - durch die Protagonistin begreift man es auch emotional.

„Sehr berührend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Eine sehr spannende und berührende Geschichte über eine junge intelligente Frau in England, die durch ihre bipolare Störung starke Entwicklungen durchlebt. Eine einfühlsam beschriebene Gratwanderung! Eine sehr spannende und berührende Geschichte über eine junge intelligente Frau in England, die durch ihre bipolare Störung starke Entwicklungen durchlebt. Eine einfühlsam beschriebene Gratwanderung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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3
0
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von Katrin Kramer aus Weimar am 12.05.2017
Bewertet: anderes Format

Um manisch-depressive Persönlichkeiten zu verstehen braucht es Wissen und Einfühlungsvermögen. Extence schildert uns emotional und unterhaltsam seine autobiografische Geschichte.

Libellen im Kopf
von Sabine aus Köln am 15.01.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mich hat ja schon das Debut von Gavin Extence sehr begeistert, daher war ich sehr neugierig auf sein neues Buch – und wurde auch nicht enttäuscht. Beginnt das Buch sehr skurril, entwickelt es sich zu einer interessanten Geschichte über eine an einer bipolaren Störung erkrankten Protagonistin. Sie ist es auch,... Mich hat ja schon das Debut von Gavin Extence sehr begeistert, daher war ich sehr neugierig auf sein neues Buch – und wurde auch nicht enttäuscht. Beginnt das Buch sehr skurril, entwickelt es sich zu einer interessanten Geschichte über eine an einer bipolaren Störung erkrankten Protagonistin. Sie ist es auch, die ihre Geschichte erzählt – in Ich-Form nimmt Abby den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt ihrer Gefühle. Nachdem sie ihren Nachbarn tot in seiner Wohnung auffindet, gerät ihr eigenes Leben aus den Fugen. Hat sie sich bisher ganz gut ihrem Alltag als Journalistin stellen können, rutscht sie fortan langsam mehr und mehr in eine manische Phase – und nur mühsam kann ihr Lebensgefährte Beck sie hierin erreichen und ihr helfen. Mich hat diese Geschichte sehr beeindruckt. Durch die Ich-Perspektive habe ich mich sehr gut in Abby hineinversetzen können und auch wenn einige ihre Handlungen und Gedanken alles andere als normal sind, habe ich doch mit ihr gefühlt. Ich fand es sehr interessant, Abby in ihrer manischen Phase zu begleiten, dann aber auch ihren Absturz mitzuerleben und ihr langsames Wiedereintreffen in der Normalität. Dabei haben mich vor allem ihre Gefühle sehr beeindruckt – denn aus Sicht des Betroffenen stellt sich so eine manische Phase doch noch mal ganz anders dar als aus Sicht eines Außenstehenden. Abbys innere Qual, die Manie aufzugeben, sich der Normalität und vielleicht auch Langeweile zu stellen, zu unterscheiden, was ist noch normal und was ist schon Ausdruck der Krankheit, was ist Spaß am Leben und was ist Manie – alles das war für mich sehr interessant zu verfolgen und hat mir die Krankheit der bipolaren Störung sehr nahe gebracht. Dabei ist das Buch jetzt keine trockene Abhandlung über diese Erkrankung, sondern eine spannende Charakterzeichnung – ich zumindest konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen, so gefesselt war ich von der Geschichte. Ich wollte unbedingt wissen was mit Abby weiter geschieht, wie sie sich mit der Krankheit und ihrem Leben arrangiert. Dabei hat mir vor allem gut gefallen, dass die Geschichte so realitätsnah war, dass ich sie mir genau so auch im realen Leben vorstellen konnte und nichts irgendwie zu konstruiert oder abgehoben wirkte. Abbys Charakter ist sehr fein gezeichnet und ich habe mich gut in sie hineinversetzen können. Zwar hätte ich nicht immer gehandelt wie sie, aber sie hat mich tatsächlich an die Hand genommen und mich in ihre Gedankenwelt entführt. Aber auch andere Charaktere haben mir sehr gut gefallen – wie zum Beispiel Abbys Lebensgefährte Beck, der so authentisch rüberkommt mit seiner Hilflosigkeit im Umgang mit der Erkrankung und seiner tiefen Liebe zu seiner Lebensgefährtin. Der Schreibstil ist locker und umgangssprachlich und machte es mir nochmal leichter, mich in die Geschichte hineinzufühlen. Das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen, und so sind die Seiten rasch dahingeflogen. Lediglich der Zusammenhang zwischen dem Anfang des Buches und Abbys neuer Bekanntschaft war mir ein wenig zu weit hergeholt, das hätte aus meiner Sicht nicht sein müssen, denn gebraucht hätte die Geschichte das nicht. Dafür finde ich den Titel sehr gut gewählt und „Libellen im Kopf“ gefällt mir viel besser als der Originaltitel „The Mirror World of Melody Black“. Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich gebe gerne gute 4 von 5 Sternen.

Manisch-depressives Fühlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Weeze am 12.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nachdem Abby eines Abends ihren Nachbarn Simon tot in seiner Wohnung auffindet, gerät das Leben der unter einer Bipolaren Störung leidenden Mittzwanzigerin wieder mal aus dem Gleichgewicht. Schließlich führt ihr Absturz von euphorischen Glücksphasen in die tiefe Depression so weit, dass sie sich in eine geschlossene psychiatrische Abteilung einweisen... Nachdem Abby eines Abends ihren Nachbarn Simon tot in seiner Wohnung auffindet, gerät das Leben der unter einer Bipolaren Störung leidenden Mittzwanzigerin wieder mal aus dem Gleichgewicht. Schließlich führt ihr Absturz von euphorischen Glücksphasen in die tiefe Depression so weit, dass sie sich in eine geschlossene psychiatrische Abteilung einweisen lässt. Das Buchcover fällt durch die farbenfrohe Gestaltung gleich ins Auge. Die abgebildeten Libellen greifen stilvoll den Titel des Buches auf und wiederholen sich auf schöne Art als Gestaltungselement bei den Kapitelüberschriften im Buch. Bei diesem Roman handelt es sich um eine fiktive Geschichte, in die der Autor, der selbst an einer Bipolaren Störung (manisch-depressive Erkrankung) leidet, zum Teil seine eigenen Erfahrungen mit einfließen lässt. So erzählt er auf teils humorige Art die Geschichte von Abby und ihrem der Krankheit ausgeliefert sein, sowie ihrem späteren Umgang mit den daraus resultierenden Folgen. So ernst dieses Thema auf den ersten Blick klingen mag, so unterhaltsam wurde es umgesetzt. Eine flüssige Schreibweise und ein Handlungsaufbau, der einen wie von selbst durch das Buch trägt, und man immer wissen möchte, wie die Geschichte weiter geht, sorgen dafür, dass man diesen Roman kaum aus der Hand legen mag. Aber die Stärke dieses Buches liegt in den eindringlichen Schilderungen aus der Gefühlswelt und des Erlebens der Protagonistin mit dieser psychischen Erkrankung. Diese kommen der Realität recht nahe, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß. Der Autor hat hier die richtigen Worte gefunden, sodass man als Leser nachempfinden kann, was Abby gerade durchlebt. Auch die Gedanken und Gefühle ihres Lebenspartners werden beleuchtet und zeigen, was diese Erkrankung für die Beziehung bedeutet. Besonders hervorheben möchte ich allerdings die Anmerkungen von Gavin Extence am Ende des Buches, in denen er auf wenigen Seiten sehr persönlich über seine Erkrankung schreibt. Diese fand ich eigentlich interessanter, als den Roman selbst. Denn obwohl der Autor Abby in der Ich-Form erzählen lässt, bleibt sie für mich eine fiktive Romanfigur, die mir nicht nahe kommt und trotz Gefühlsechtheit beim Lesen nur einen groben und doch eher oberflächlichen Einblick in die Kuriositäten und die Dramatik dieser Erkrankung bietet. Da es sich bei diesem Buch allerdings um einen Roman und nicht um ein Sachbuch handelt, empfinde ich dies auch als völlig ausreichend. Empfehlen kann ich „Libellen im Kopf“ Lesern, die in erster Linie einen unterhaltsamen Roman über eine Mittzwanzigerin lesen möchten, deren Leben und Erleben durch ihre Bipolare Störung auf den Kopf gestellt wird.