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Schottendisco

Roman

Schottland Trilogie

(2)
Irvine Welsh meets Roddy Doyle - ein hinreißender Roman über das Aufwachsen in der schottischen Provinz in den 80er-Jahren
Zwei Jungs in der schottischen Provinz in den Achtzigern. Kein Plan, keine Perspektive. Was machen? Wie wäre es mit einer mobilen Disco? Gute Popmusik, die gibt es. Und die beiden kennen sich aus. Also wird eine kleine Anlage geliehen, und bald gibt es die ersten Geburtstagspartys. Und das erste Geld. Dumm nur, dass die beiden eines nicht wissen: Die Gegend wird von einem Partyveranstalter kontrolliert, der keinen Spaß versteht, wenn ihm jemand die Aufträge streitig macht.
Rezension
„Lakonischer Coming-of-Age Roman aus der schottischen Working Class mit hübscher Northern-Soul-Kante.“
Portrait
David F. Ross wurde 1964 in Glasgow geboren. Nach diversen Gelegenheitsjobs ist er heute Design Director bei einem der größten Architekturbüros Schottlands und hält weltweit Vorträge. Mit Frau und zwei Kindern lebt er in Kilmarnock.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641178284
Verlag Heyne
Übersetzer Kristian Lutze
Verkaufsrang 61.731
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Gangster, heranwachsende Möchtegerne, Traum vom großen Geld und Rock'n`Roll.
Alles drin!!
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Kundenbewertungen

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THE LAST DAYS OF DISCO - Hinreißende Komik, abgründige Tragik und schräge Typen: Eine Jugend im Schottland der Frühen 1980-er
von j.h. aus Berlin am 16.09.2016
Bewertet: Einband: Paperback

Kilmarnock (East Ayrshire, Schottland) 1982. Die beiden Halbwüchsigen Bobby Cassidy und Joey Miller sind - trotz charakterlicher Verschiedenheit - schon Kumpel seit Beginn der Schulzeit. Beider Musikbegeisterung bringt sie auf die Idee, in die aufstrebende mobile Disco-Szene einzusteigen. Als Start soll die Geburtstagsparty von Lizzie dienen. Die nötige Technik... Kilmarnock (East Ayrshire, Schottland) 1982. Die beiden Halbwüchsigen Bobby Cassidy und Joey Miller sind - trotz charakterlicher Verschiedenheit - schon Kumpel seit Beginn der Schulzeit. Beider Musikbegeisterung bringt sie auf die Idee, in die aufstrebende mobile Disco-Szene einzusteigen. Als Start soll die Geburtstagsparty von Lizzie dienen. Die nötige Technik sollte ja leicht zu besorgen sein. Doch Fat Franny Duncan, der sich als lokaler Pate sieht (schließlich kennt er die Filme um Michael Corleone nahezu auswendig), kann dieser Aushöhlung seines lukrativen Monopols nicht tatenlos zusehen. Bobbys Bruder Gary hatte sich unterdessen - um der Tristesse der schottischen Provinz zu entgehen und es seinem Vater zu beweisen - freiwillig zu den "Scots Guards" verpflichtet. Durch Margaret Thatchers eher zur Ablenkung von der desaströsen Wirtschaftslage forcierten Falkland-Konflikt, scheint ihm nun ein Kampfeinsatz bevorzustehen... David F. Ross (*1964) legt mit THE LAST DAYS OF DISCO einen melancholisch-warmherzigen Roman über eine Jugend in der schottischen Provinz in den frühen 1980-er Jahren vor. Der im Mittelpunkt stehende Bobby Cassidy wird plastisch mit allen Problemen am Ende der Pubertät beschrieben. Die Gangster-Charaktere um den Möchtegern-Paten Fat Franny würden einem Film von Guy Ritchie zur Ehre gereichen. In die zwischen dem 24. Januar 1982 und dem 19. Juli 1982 spielende Handlung sind immer wieder entlarvende Statements Margaret Thatchers zum Falkland-Konflikt eingestreut. Bobbys Vater bringt das Unbehagen über die Tory-Politik jener Zeit einmal gut auf den Punkt: "Für Harry war John Nott das niederste und peinlichste Mitglied einer verzweifelten Regierung, die sich verachtenswert opportunistisch an eine unerwartete Entwicklung klammerte, ungeachtet der unvermeidlichen Kosten an Menschenleben. So würde sie die bis dahin unzufriedene Bevölkerung, die nach wie vor unter der zwei Jahre zurückliegenden, schweren Wirtschaftskrise litt, in eine fremdenfeindliche Kultur triumphalistischer Aggression treiben. Und alles unterstützt von skrupellosen Medien, die der Tory-Propaganda auf den Leim gegangen und von der verlogenen Beschwörung einer churchillischen Buldoggen-Mentalität getäuscht worden waren." (S. 181) Der HEYNE VERLAG legt die hervorragende deutsche Übersetzung von Kristian Lutze unter dem Titel SCHOTTENDISCO innerhalb der HARDCORE-Reihe vor. Ein sehr empfehlenswertes, nachdenklich-unterhaltsames Buch, an dessen Ende eine Play-List mit den Autor inspirierenden Songs jener Zeit steht.