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Wannseekonferenz

Der Weg zur "Endlösung"

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75. Jahrestag der Wannseekonferenz am 20. Januar 2017
Am 20. Januar 1942 kamen fünfzehn hochrangige Vertreter des NS-Staates auf Einladung von Reinhard Heydrich in einer luxuriösen Villa am Wannsee zusammen, um über die »Endlösung« der »Judenfrage« zu beraten: Man entschied, so dokumentiert es das Protokoll, insgesamt elf Millionen Menschen zu deportieren, sie mörderischer Zwangsarbeit auszusetzen und die Überlebenden und Nichtarbeitsfähigen auf andere Weise ums Leben zu bringen.
Peter Longerich, einer der angesehensten Historiker der NS-Geschichte, zeigt, wie die Führungsinstanz des »Dritten Reiches« aus einer vagen Absicht zur Vernichtung der Juden ein konkretes Mordprogramm entwickelte und welch hohe Bedeutung der Wannseekonferenz innerhalb des Holocaust zukommt.
Rezension
»Bewundernswert gelungen. Es ist aber auch fesselnd geschrieben – und das ist kein kleines Lob für ein wissenschaftliches Werk über ein so grauenvolles Thema.«
Portrait
Peter Longerich, geboren 1955, Professor für moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und Gründer des dortigen Holocaust Research Centre, ist seit 2013 an der Universität der Bundeswehr in München tätig. Der international renommierte Experte für die Geschichte des Nationalsozialismus veröffentlichte zahlreiche Dokumentationen und Gesamtdarstellungen, seine Bücher über die »Politik der Vernichtung« (1998) und ihre Resonanz in der deutschen Bevölkerung, »Davon haben wir nichts gewusst!« (2006), sind Standardwerke. Seine zuletzt bei Siedler erschienenen Biographien über »Heinrich Himmler« (2008), »Joseph Goebbels« (2010) und »Hitler« (2015) fanden weltweit Beachtung.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641199777
Verlag Pantheon Verlag
eBook
11,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Über die Monstrosität der Bürokratie“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Die Wannsee- Konferenz ragt selbst unter den zahllosen Abgründen der NS-Zeit als besonders erschreckend heraus. Mit erschreckend kühler Professionalität und grausamer Effizienz gingen deutsche Beamte daran, den Holocaust systematisch zu organisieren.
Anhand des Protokolls analysiert der führende NS- Experte Peter Longerich die Konferenz und zeigt ihre Ausnahmestellung sowie die weitreichenden Konsequenzen auf.
Während man ein fundiertes und glänzend geschriebenes Sachbuch liest, wird einem die ganze Ungeheuerlichkeit und Monstrosität der Konferenz mit jeder Seite mehr bewusst. Zu lesen, mit welcher Selbstverständlichkeit und ohne jegliches Unrechtsempfinden ein Völkermord bürokratisch geplant wird, schockiert zutiefst. Ein Buch, das lange nachwirkt.
Die Wannsee- Konferenz ragt selbst unter den zahllosen Abgründen der NS-Zeit als besonders erschreckend heraus. Mit erschreckend kühler Professionalität und grausamer Effizienz gingen deutsche Beamte daran, den Holocaust systematisch zu organisieren.
Anhand des Protokolls analysiert der führende NS- Experte Peter Longerich die Konferenz und zeigt ihre Ausnahmestellung sowie die weitreichenden Konsequenzen auf.
Während man ein fundiertes und glänzend geschriebenes Sachbuch liest, wird einem die ganze Ungeheuerlichkeit und Monstrosität der Konferenz mit jeder Seite mehr bewusst. Zu lesen, mit welcher Selbstverständlichkeit und ohne jegliches Unrechtsempfinden ein Völkermord bürokratisch geplant wird, schockiert zutiefst. Ein Buch, das lange nachwirkt.

Johannes Bauer, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Es sind keine wesentlich neuen, aber weiterhin aufschlußreiche Zusammenhänge über die Wannseekonferenz, die der renommierte Historiker Peter Longerich in seinem Buch erläutert. Es sind keine wesentlich neuen, aber weiterhin aufschlußreiche Zusammenhänge über die Wannseekonferenz, die der renommierte Historiker Peter Longerich in seinem Buch erläutert.

Kundenbewertungen

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Die Banalität des Bösen?
von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Am 20. Jänner 1942 trafen fünfzehn Männer in einer Nobelvilla am Berliner Wannsee zusammen um über die sogenannte Endlösung der Judenfrage zu beraten. Vom Protokoll dieser Konferenz ist ein einziges Exemplar erhalten, diese fünfzehn Seiten können als sinnbildlich für die Banalität des Bösen gelten. Longerich beschreibt akribisch die einzelnen... Am 20. Jänner 1942 trafen fünfzehn Männer in einer Nobelvilla am Berliner Wannsee zusammen um über die sogenannte Endlösung der Judenfrage zu beraten. Vom Protokoll dieser Konferenz ist ein einziges Exemplar erhalten, diese fünfzehn Seiten können als sinnbildlich für die Banalität des Bösen gelten. Longerich beschreibt akribisch die einzelnen Abschnitte dieses unglaublichen Schriftstückes. Auch der politische und berufliche Werdegang der Teilnehmer wird behandelt. Vor- und Nachgeschichte der Wannsee-Konferenz runden dieses Werk ab. (Siehe auch: Gerwarth, Reinhard Heydrich)

Unfassbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Mödling am 05.02.2017

Unfassbar sind die Gewissen- und Rücksichtslosigkeit der in die Vorbereitung und Durchführung der Konferenz eingebundenen Personen. Auch die Rückgradlosigkeit mancher Teilnehmer (Ministeriumsvertreter) und die kaltblütige Sachlichkeit von Heydrich und Eichmann sind zutiefst erschreckend. Ein Sachbuch, das für mich zur Pflichtlektüre in politischer Bildung geeignet ist.