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Die Attentäter

(51)
Obwohl sie aus grundverschiedenen Verhältnissen stammen, sind Cliff und Alain fasziniert voneinander. Zwischen ihnen steht Margarete, die beide von klein auf kennen. Dann konvertiert Cliff zum Islam und verschwindet. Als er zurückkehrt, wird klar: Er soll für den IS einen "Tag des Blutes" planen. Alain will seinen Freund retten – doch wie lange kann er noch zu ihm halten?

Mit "Die Attentäter" liefert Antonia Michaelis einen beklemmenden Blick in die Abgründe des Terrorismus.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 22.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783862747528
Verlag Verlag Friedrich Oetinger
Dateigröße 1489 KB
Illustrator Kathrin Schüler
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Was lange währt, wird nicht immer gut!“

Mira Koch, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Selten fiel es mir so schwer in einem Buch voran zu kommen. Oftmals dauerte es Wochen bis ich mich zum Weiterlesen motivieren konnte. Trotzdem wollte ich wissen, wie es ausgeht. Die Geschichte geht sehr schleppend voran und das Ende ist mir eine Nummer zu dramatisch. Insgesamt wirkt das Buch sehr überladen und die Story übertrieben.
Das Thema ist zwar wichtig und der Ansatz dieses Buches gut, aber mich konnte es nicht überzeugen. Schade eigentlich!
Selten fiel es mir so schwer in einem Buch voran zu kommen. Oftmals dauerte es Wochen bis ich mich zum Weiterlesen motivieren konnte. Trotzdem wollte ich wissen, wie es ausgeht. Die Geschichte geht sehr schleppend voran und das Ende ist mir eine Nummer zu dramatisch. Insgesamt wirkt das Buch sehr überladen und die Story übertrieben.
Das Thema ist zwar wichtig und der Ansatz dieses Buches gut, aber mich konnte es nicht überzeugen. Schade eigentlich!

Gabi Küsgen, Thalia-Buchhandlung Köln

Cliff konvertiert zum Islam , lässt sich radikalisieren und plant ein Attentat. Sehr beklemmender Einblick in die Abgründe des Terrorismus, ab 16 Jahre Cliff konvertiert zum Islam , lässt sich radikalisieren und plant ein Attentat. Sehr beklemmender Einblick in die Abgründe des Terrorismus, ab 16 Jahre

„Aktuelles Thema bewegend erzählt“

Jennifer Ernler, Thalia-Buchhandlung Hof

Erschreckend realistisch erzählt Antonia Michaelis wie ein Jugendlicher zum Attentäter wird. Mich hat die Geschichte sehr berührt und nachdenklich gemacht. Hoffen wir, dass so ein Anschlag bei uns niemals zur Realität wird- Erschreckend realistisch erzählt Antonia Michaelis wie ein Jugendlicher zum Attentäter wird. Mich hat die Geschichte sehr berührt und nachdenklich gemacht. Hoffen wir, dass so ein Anschlag bei uns niemals zur Realität wird-

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Bedrückend aktueller Jugendroman über drei Freunde, die versuchen, ihre Freundschaft in einer Welt voller Fanatismus, Fremdenhass und Märtyrertum zu bewahren Bedrückend aktueller Jugendroman über drei Freunde, die versuchen, ihre Freundschaft in einer Welt voller Fanatismus, Fremdenhass und Märtyrertum zu bewahren

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Michaelis nimmt sich mit ihrer gewohnten kunstvollen und atmosphärischen Sprache einem aktuellen Thema an. Für Fans ihrer Bücher ein absolutes Muss! Michaelis nimmt sich mit ihrer gewohnten kunstvollen und atmosphärischen Sprache einem aktuellen Thema an. Für Fans ihrer Bücher ein absolutes Muss!

„Aktuell, erschütternd und doch berührend“

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Dieses Buch berührt auf einer Ebene, die wahrscheinlich nur Jugendliche erkennen. Eine wunderschöne Geschichte über die Freundschaft dreier Jugendlicher, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und darüber wie schief trotz aller Versuche etwas gehen kann.
Zu empfehlen für Jugendlich ab 15, die sich nicht vor der Auseinandersetzung mit Terror und Gewalt scheuen.
Dieses Buch berührt auf einer Ebene, die wahrscheinlich nur Jugendliche erkennen. Eine wunderschöne Geschichte über die Freundschaft dreier Jugendlicher, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und darüber wie schief trotz aller Versuche etwas gehen kann.
Zu empfehlen für Jugendlich ab 15, die sich nicht vor der Auseinandersetzung mit Terror und Gewalt scheuen.

„erschreckend realistisch“

Verena Voltére, Thalia-Buchhandlung Pirna

Cliff, Alain und Margarete stammen aus grundverschiedenen Verhältnissen und kennen sich von klein auf. Cliff konvertiert zum Islam und ist dann spurlos verschwunden. Als er zurückkehrt, wird klar: Er soll für den IS einen " Tag des Blutes " planen. Alain will seinem Freund retten, doch wie lange kann er noch zu ihm halten. Cliff, Alain und Margarete stammen aus grundverschiedenen Verhältnissen und kennen sich von klein auf. Cliff konvertiert zum Islam und ist dann spurlos verschwunden. Als er zurückkehrt, wird klar: Er soll für den IS einen " Tag des Blutes " planen. Alain will seinem Freund retten, doch wie lange kann er noch zu ihm halten.

Astrid Deutschmann-Canjé, Thalia-Buchhandlung Neuss

Aktuelles Thema, spannende Erzählweise, schöne Sprache. Wir immer ein tolles Buch, auch wenn manches etwas konstruiert ist. Definitiv lesenswert! Aktuelles Thema, spannende Erzählweise, schöne Sprache. Wir immer ein tolles Buch, auch wenn manches etwas konstruiert ist. Definitiv lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
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15
4
7
0

Erschreckend und doch voller Hoffnung!
von Lisa Kleinwächter aus Bad Zwischenahn am 05.01.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Cliff, Alain und Margarete leben seit ihrer Kindheit im selben Haus mitten in Berlin. Die drei Freunde könnten unterschiedlicher nicht sein, doch sie verbindet eine enge Freundschaft. Margarete scheint die Einzige zu sein, die die Freundschaft immer zusammenhält, wenn die zwei Jungs auf die falsche Bahn gelangen. Als Cliff... Cliff, Alain und Margarete leben seit ihrer Kindheit im selben Haus mitten in Berlin. Die drei Freunde könnten unterschiedlicher nicht sein, doch sie verbindet eine enge Freundschaft. Margarete scheint die Einzige zu sein, die die Freundschaft immer zusammenhält, wenn die zwei Jungs auf die falsche Bahn gelangen. Als Cliff zum Islam konvertiert und sich immer mehr verändert, versuchen Alain und Margarete ihn da wieder rauszuholen.. doch als Cliff in den nahen Osten verschwindet scheint alle Mühe vergebens zu sein. Ein Jahr später taucht er wieder auf und nichts ist mehr so, wie es war... Antonia Michaelis schafft es in ihrem Roman ein so ernstes Thema so anschaulich als auch gefühlvoll darzustellen. Im Vordergrund steht somit nicht nur das Thema der Radikalisierung junger Menschen, sondern auch Freundschaft und die Selbstfindung während des Erwachsenwerdens.

Zu viel von allem
von meggie aus Mertesheim am 14.11.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Alain, Cliff und Margarete wachsen zusammen auf. Während Alain als Sohn einer Künstlerin und eines Sängers behütet aufwächst, Margarete ebenfalls eine schöne Kindheit genießt, ist es Cliff, der sich mit einem trinkenden Vater herumschlagen muss und seiner Mutter hinterhertrauert, der die Karriere wichtiger ist, als ihr Sohn. Eines Tages... Alain, Cliff und Margarete wachsen zusammen auf. Während Alain als Sohn einer Künstlerin und eines Sängers behütet aufwächst, Margarete ebenfalls eine schöne Kindheit genießt, ist es Cliff, der sich mit einem trinkenden Vater herumschlagen muss und seiner Mutter hinterhertrauert, der die Karriere wichtiger ist, als ihr Sohn. Eines Tages verschwindet Cliff spurlos. Als er zück nach Berlin kommt, hat sich alles geändert. Denn Cliff ist zum Islam konvertiert und hat sich der IS angeschlossen. Und er plant fürchterliches. Als Alain dahinter kommt, versucht er Cliff an das zu erinnern, was sie früher miteinander verwandt. Dabei kommen alte Gefühle hoch und werden zu neuen Problemen. Ich bin sehr skeptisch an das Buch herangegangen, denn es wird ein aktuelles Thema beleuchtet und in Romanform verpackt: die Bedrohung durch den IS. Mir reichen hier schon die Berichterstattungen in den Medien. Mich dann noch näher damit zu beschäftigen, war mir dann doch suspekt. Aber ich bin auch offen für neue Dinge und so ließ ich mich darauf ein. Wir begegnen am Anfang dem vierjährigen Alain, der mit seinen Eltern nach Berlin zieht und dort auf Cliff trifft. Cliff, ebenfalls in Alains Alter, ist von der Natur her das genaue Gegenteil von Alain. Trotzdem werden die beiden Freunde. Als dann noch Margarete zu den beiden stößt, könnten die drei eine schöne Kindheit verbringen, wäre da nicht Cliffs Vater, der seinen Frust und seine Depressionen immer wieder an seinem Sohn auslässt. Bis dahin ist das Buch eher ein Bericht über die schreckliche Kindheit von Cliff. Verlassen von seiner karrieregeilen Mutter versauert er bei seinem versoffenen Vater und wird immer wieder von Alains Eltern aufgenommen. Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Alain, Cliff und Margarete erzählt. Dabei wechselt auch immer wieder die Zeitebene zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Besonders gut gefallen hat mir Cliff in dieser Geschichte. Seine Zerrissenheit ist deutlich spürbar. Seine Kindheit war alles andere als beschaulich. Dass er selbst keine rosige Zukunft vor sich hat, ist sehr sicher. Dass er sich jedoch für einen Weg entscheidet, der so bizarr wie unvernünftig ist, ist ein sehr krasser Weg. Die Autorin beschreibt ein Szenario, das wahrscheinlich gar nicht so abwegig ist. Aber trotzdem war das Buch letztendlich etwas "too much" für mich. Die Autorin setzt meines Erachtens zu viele Dinge auf einmal ein. Erst die schreckliche Kindheit Cliffs, das träumerische Verhalten Alains, die zielstrebige Margarete, Alains Beziehung zu Cliff, Cliffs Nichtbeziehung zu Alain, Cliff und Margarete. Dazwischen immer wieder Alains Eltern und Cliffs selbstzerstörerischer Vater. Der Wechsel zur IS, die Planung des Attentats. Alains Versuch, Cliff zu retten. Ich hatte von Antonia Michaelis schon "Nashville oder Das Wolfsspiel" gelesen. Auch hier hat sie sich eines Themas angenommen, welches dramatisch ist. Obdachlose, verübte Morde und die Verwahrlosung eines 11jährigen Jungen. Und doch konnte mich die Geschichte packen. Mit "Der Attentäter" ist ihr das leider nicht gelungen. Erst das letzte Drittel des Buches war dann interessant und ich wollte wissen, wie Alain, Cliff und Margarete sich letztendlich entscheiden. Und doch hat dies nicht gereicht, mich letztendlich zu überzeugen. Vielleicht aber auch, weil mich das Thema einfach nicht in richtigem Maße interessiert hat. Fazit: Für Insider des Themas sicherlich interessant.

Engel ohne Flügel
von Estelle am 11.11.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Seit frühester Kindheit kennen sich Cliff, Alain und Margarete, denn sie wachsen in demselben Mietshaus auf. Alain fühlt sich bereits als Vierjähriger zu Cliff hingezogen, den eine Aura der Dunkelheit umgibt. Er ist mehr und mehr fasziniert von dem Jungen, der mit seinem Vater zusammenlebt, und in dessen Haushalt... Seit frühester Kindheit kennen sich Cliff, Alain und Margarete, denn sie wachsen in demselben Mietshaus auf. Alain fühlt sich bereits als Vierjähriger zu Cliff hingezogen, den eine Aura der Dunkelheit umgibt. Er ist mehr und mehr fasziniert von dem Jungen, der mit seinem Vater zusammenlebt, und in dessen Haushalt es keine Liebe und Zuneigung zu geben scheint. Dagegen verläuft Margaretes und Alains Leben ganz anders. Sie haben intakte Familien und retten eines Tages Cliff, der zitternd im Schuppen hinter dem Haus liegt. Ab diesem Zeitpunkt kreuzen sich die Wege der drei immer wieder. Alain kann nicht aufhören, an Cliff zu denken, und versucht, in seine Seele zu schauen, sollte er nach seiner Meinung wohl eine haben. Und Cliff sieht in Alain jemanden, der ihn bekehren will, der etwas so Positives ausstrahlt, das seiner finsteren Welt mehr als gefährlich werden kann. Margarete steht zwischen den beiden und versucht, zu vermitteln, da zu sein und die Wogen zu glätten. Doch Cliff geht seinen eigenen, harten Weg, ohne Rücksicht auf Verluste. Das neue Buch von Antonia Michaelis besticht wieder durch ihren typischen, ganz eigenen, bild- und wortgewaltigen Schreibstil. Diese Geschichte ist keine leichte Kost. Es geht um Rechtsextremismus, den IS, die Ausbildung zum Gotteskrieger und eine ungewöhnliche Freundschaft, die eigentlich keine ist. Zu schlimm sind die Narben, mit denen Cliff Alain zeichnet, doch dieser glaubt weiterhin an das Gute. Und was ist er? Ist Alain der Lichtbringer? Und wenn ja, muss er nicht auch ausgemerzt werden? Hier schwebt man auf Flügeln zwischen Hell und Dunkel, zwischen Gut und Böse. Eindringlich geht man mit Cliff seinen Weg, der sich unbeirrbar vor ihm auftut und der ihn zu verschlingen droht. Gibt es doch noch einen Fünkchen Hoffnung, dass Cliff nicht seinen Plan durchzieht, einen Anschlag in Berlin zu verüben? Kann er gerettet werden? Margarete hingegen blieb für mich etwas blass, ein Spielball zwischen den beiden, den sie benutzen konnten, wie es schien. Aber hier lag der Fokus auf der ungewöhnlichen Beziehung, die Cliff und Alain zueinander hatten. Margarete war einfach da. Auch in dieser Geschichte geht es ein wenig fantastisch zu, diese Anleihen haben ja die Bücher von Antonia Michaelis, ohne in diese Kategorie zu fallen. Aber man hat das Gefühl, dass es übersinnlich zugeht. Oder es sind einfach nur die verqueren Gedanken eines Jungen, der nach Liebe und einem Halt im Leben sucht. Und wer wollte tatsächlich schon mal seinem Schutzengel die Flügel stutzen? Nur der, der glaubt, dass er auf der anderen, düsteren Seite besser aufgehoben ist. "Die Attentäter" erzählt von der Zerrissenheit des Hauptcharakters Cliff, seinem Weg in den möglichen Tod, und davon, in welcher Welt wir nun leben. Trotz der durchaus spannenden Handlung waren mir einige Passagen etwas zu langatmig, das tat aber insgesamt der trostlosen Grundstimmung keinen Abbruch. Denn diese herrscht hier vor, kein Wunder bei dem Thema. Einige Szenen waren nur schwer zu ertragen, minderten aber nicht die Wirklichkeit, in der sie so sicher schon passiert sind. Mitreißend und intensiv. Realistisch und aktuell. 4 Sterne.