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Niemand weiß, wie spät es ist

Roman

Nora hat ihren Vater verloren. Das wäre schon schlimm genug, doch dann erfährt sie seinen letzten Willen. Sie muss Paris und ihr schönes Leben in Frankreich verlassen, um mit der Asche ihres Vaters im Handgepäck und einem pedantischen jungen Notariatsgehilfen, der ihr täglich das nächste Etappenziel mitteilt, eine Wanderung zu unternehmen - durch Österreich, ein Land, das sie kaum kennt. Nora, die lebenslustige Chaotin, und Bernhard, der strenge Asket, folgen zwischen Regengüssen, Wortgefechten und allmählicher Annäherung einem Plan, der ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Ein Roman über Liebe und Freundschaft und über eine ungewöhnliche Reise mit überraschendem Ziel.
Portrait
René Freund, geboren 1967, lebt als Autor und Übersetzer in Grünau im Almtal. Er studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Völkerkunde und war von 1988 bis 1990 Dramaturg am Theater in der Josefstadt. Im Deuticke Verlag sind bisher erschienen: Liebe unter Fischen (2013), seine Familiengeschichte Mein Vater, der Deserteur (2014), Niemand weiß, wie spät es ist (2016) und zuletzt Ans Meer (2018).
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783552063303
Verlag Zsolnay
Dateigröße 1566 KB
Verkaufsrang 19611
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Buchhändler-Empfehlungen

Selbstfindungstrip mit überraschendem Ausgang

Maria Surholt, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Der österreichische Autor Rene´Freund ist ein gutes Beispiel dafür, dass man die großen Fragen des Lebens auch so stellen kann, dass sie einen nicht niederdrücken. Er schickt seine Protagonistin Nora auf eine Wanderung durch Österreich. Sie soll in Begleitung eines Notars die Asche ihres verstorbenen Vaters an eine ganz bestimmte Stelle bringen. Das sind die Bedingungen, an die das Erbe geknüpft ist. Nora ist in Frankreich aufgewachsen, der verstorbene Vater Deutscher, allein die sehr früh verstorbene Mutter stammt aus Österreich. Chaotisch und mit sehr widersprüchlichen Gefühlen lässt sie sich auf diesen „Trip“ ein. Dem Autoren gelingt es mit gekonnt leichter Feder diese Wanderung zu einem Selbstfindungstrip werden zu lassen, der bis zum Schluss offen lässt, was das Ganze eigentlich soll. Dabei werden zu gleichen Teilen die Akteure als auch der Leser mit sich selbst und den wirklich wichtigen Fragen im Leben konfrontiert. Und das so unterhaltsam und beiläufig, dass man es gar nicht merkt… Man schließt das Buch mit einem Lächeln im Gesicht. Ein kleines, ganz großes Buch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 19.01.2019
Bewertet: anderes Format

Ein toller Roman, der mit Gefühl und Humor zu unterhalten weiss und dabei Plattheiten vermeidet. Einfach wunderbar.

Tolle Reise
von einer Kundin/einem Kunden am 12.08.2018

Ein sehr kurzweiliges Buch über das Leben. Hat mir super gut gefallen! Ideal für den Strand - leider viel zu schnell ausgelesen.

Beste Unterhaltung mit Niveau.
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Spannend, humorvoll, berührend – beste Unterhaltung mit Niveau. Noras Vater ist gestorben, und sein letzter Wille enthält eine Überraschung: Die Pariserin Nora soll in Begleitung eines Wiener Notariatsmitarbeiters mit der Urne ihres Vaters im Gepäck eine Wanderung durch Österreich unternehmen. Das ungleiche Paar macht sich wide... Spannend, humorvoll, berührend – beste Unterhaltung mit Niveau. Noras Vater ist gestorben, und sein letzter Wille enthält eine Überraschung: Die Pariserin Nora soll in Begleitung eines Wiener Notariatsmitarbeiters mit der Urne ihres Vaters im Gepäck eine Wanderung durch Österreich unternehmen. Das ungleiche Paar macht sich widerwillig auf eine Reise, die das Leben der beiden gehörig durcheinander wirbelt.