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Das Marillenmädchen

Ungekürzte Lesung

(9)
Ein Marillenbaum in einem alten Wiener Garten. Seit ihrer Kindheit in den 1940er Jahren kocht Elisabetta jeden Sommer Marmelade ein. Und jedes Mal, wenn sie ein Glas aus dem alten Kellerregal in die Hand nimmt, es öffnet und den süßen Duft einatmet, erinnert sie sich an ihr Leben, an ihre in Dachau ermordete Familie, an ihre große Liebe Franz, an ihre Tochter Esther und ihre Enkelin Rahel. Elisabetta lebt zurückgezogen in ihrer Welt mit den Stimmen der Vergangenheit. Als die Tänzerin Pola bei ihr zur Untermiete einzieht, reißen die alten Wunden auf.
Portrait
Sprecherin: Hemma Michels Berufung ist es, in Geschichten einzutauchen, um sie hörbar zu machen. Die ausgebildete Sprecherin ist seit 2001 als künstlerische Sprecherin beim Bayerischen Rundfunk in diversen Features und Literatursendungen zu hören. Darüber hinaus erzählt sie Ohrengeschichten im Kinderfunk und leiht im Bayerischen Fernsehen z.B. den „Lebenslinien“ ihre Stimme.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Hemma Michel
Anzahl 5
Erscheinungsdatum 23.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783956391705
Genre Gesellschaftsroman, nach 1945, Gegenwartsliteratur
Verlag Audio media GmbH
Auflage 1
Spieldauer 375 Minuten
Hörbuch (CD)
12,99
bisher 14,99

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Buchhändler-Empfehlungen

„Der Marillenbaum und das Mädchen“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eigentlich dachte ich, ich müsste die Regensburger Autorin Beate Teresa Hanika durch einen Roman bereits kennen. Irgendwie kam mir den Name bekannt vor. Aber da habe ich mich getäuscht. Die 1976 geborene Autorin hat bisher einige Jugendbücher geschrieben, aber für Erwachsene ist der Roman „Das Marillenmädchen“ ihr Erstling. Ihr Jugendbuch „Rotkäppchen muss weinen“ (Fischer Taschenbuch) hat u.a. den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis gewonnen und war für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert.

Bei dem aktuellen Buch haben mich zuerst das schöne Cover und der Klappentext angesprochen. Ich dachte, es sei ein relativ sinnlicher Familienroman, in dem es sehr viel um Gerüche und Geschmack geht. Aber da habe ich mich gehörig getäuscht. Es ist ein ganz zarter, feiner Roman, der sich mit den Erinnerungen einer alten Frau beschäftigt. Und diese alte Frau ist Elisabetta Shapiro.

Elisabetta ist das jüngste Kind von Baruch und Sarah-Jaris Shapiro. Sie wurde in Wien geboren. Ihr Vater war ein angesehener Arzt in einem Krankenhaus, ihre Mutter eine große Opernsängerin. Neben Elisabetta gehörten noch die beide älteren Schwestern Rahel und Judith zur Familie. Die Familie hat fast den ganzen 2. Weltkrieg einigermaßen unbeschadet überstanden. Doch kurz vor Ende wurde die Familie noch verschleppt und in Dachau ermordet. Nur Elisabetta blieb durch einen Zufall davon verschont. Sie bleibt in ihrem Elternhaus fast ganz alleine. Nur eine Schildkröte, die ihr Vater einmal gefunden und auf den Namen Hitler getauft hatte, leistet ihr Gesellschaft. Irgendwann einmal hat Elisabetta begonnen, Untermieterinnen aufzunehmen. Zumeist sind dies Balletttänzerinnen. Im Moment ist dies eine Deutsche.

Die Geschichte von Elisabetta wird nun aber nicht chronologisch erzählt. Sondern es sind die Erinnerungen, die ihr kommen. Sie geht kaum noch aus dem Haus und scheint in der Gegenwart auch keine Freunde oder Bekannten zu haben. Sie lebt ganz allein in ihrer Welt und unterhält sich mit den Geistern ihrer verstorbenen Schwestern. Gerade ihre älteste Schwester Rahel macht ihr große Vorwürfe, dass sie ein deutsches Mädchen aufgenommen hat. Doch irgendwie hat dieses Mädchen es ihr angetan, denn auch sie umgibt eine Aura von Traurigkeit und Einsamkeit. Eingebettet in die Geschichte wird allerdings noch die Geschichte von Pola und Rahel, zwei jungen Frauen, die sich kennen- und lieben lernen. Am Anfang habe ich mich gefragt, was es mit der Geschichte von Pola und Rahel auf sich hat. Doch nach und nach versteht man als Leser, worauf die Geschichte hinausläuft.

Nachdem ich mich eingelesen hatte, hat dieser Roman einen großen Sog entwickelt. Und das, obwohl er doch sehr zart und fast schon vorsichtig daherkommt. Über die Erinnerungen lernen wir die Familie Shapiro immer mehr kennen. Auch den Nachbarsjungen Franz, der später noch eine wichtige Rolle spielen wird. Es ist kein klassischer Roman einer jüdischen Familie. Es ist kein Roman über die Verfolgung der Juden. Und es ist kein KZ-Roman. Aber es ist in ganz leisen Tönen ein Roman, der sich mit Antisemitismus auseinandersetzt. Und der im Laufe der Geschichte auch aufzeigt, dass dieser Antisemitismus noch nicht vorbei ist.

Dieser Roman ist Genuss und Arbeit in einem. Die Autorin hat eine ganz eigenartige Art ihre Geschichte zu erzählen. Die Sprache ist wunderschön, die Psychologie der einzelnen Personen gut herausgearbeitet. Doch die Erzählweise lässt einen immer wieder innehalten. Man muss aufpassen, dass man den Faden nicht verliert. Die Autorin ist eine Meisterin darin, etwas nur anzudeuten. Sie lässt uns Spielraum, uns unsere eigenen Schlüsse zu ziehen. Und es werden auch nicht alle Fragen, die im Laufe der Geschichte auftauchen, beantwortet. Für mich ist dies ein Buch, was sicherlich noch lange bei mir nachklingen wird!
Eigentlich dachte ich, ich müsste die Regensburger Autorin Beate Teresa Hanika durch einen Roman bereits kennen. Irgendwie kam mir den Name bekannt vor. Aber da habe ich mich getäuscht. Die 1976 geborene Autorin hat bisher einige Jugendbücher geschrieben, aber für Erwachsene ist der Roman „Das Marillenmädchen“ ihr Erstling. Ihr Jugendbuch „Rotkäppchen muss weinen“ (Fischer Taschenbuch) hat u.a. den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis gewonnen und war für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert.

Bei dem aktuellen Buch haben mich zuerst das schöne Cover und der Klappentext angesprochen. Ich dachte, es sei ein relativ sinnlicher Familienroman, in dem es sehr viel um Gerüche und Geschmack geht. Aber da habe ich mich gehörig getäuscht. Es ist ein ganz zarter, feiner Roman, der sich mit den Erinnerungen einer alten Frau beschäftigt. Und diese alte Frau ist Elisabetta Shapiro.

Elisabetta ist das jüngste Kind von Baruch und Sarah-Jaris Shapiro. Sie wurde in Wien geboren. Ihr Vater war ein angesehener Arzt in einem Krankenhaus, ihre Mutter eine große Opernsängerin. Neben Elisabetta gehörten noch die beide älteren Schwestern Rahel und Judith zur Familie. Die Familie hat fast den ganzen 2. Weltkrieg einigermaßen unbeschadet überstanden. Doch kurz vor Ende wurde die Familie noch verschleppt und in Dachau ermordet. Nur Elisabetta blieb durch einen Zufall davon verschont. Sie bleibt in ihrem Elternhaus fast ganz alleine. Nur eine Schildkröte, die ihr Vater einmal gefunden und auf den Namen Hitler getauft hatte, leistet ihr Gesellschaft. Irgendwann einmal hat Elisabetta begonnen, Untermieterinnen aufzunehmen. Zumeist sind dies Balletttänzerinnen. Im Moment ist dies eine Deutsche.

Die Geschichte von Elisabetta wird nun aber nicht chronologisch erzählt. Sondern es sind die Erinnerungen, die ihr kommen. Sie geht kaum noch aus dem Haus und scheint in der Gegenwart auch keine Freunde oder Bekannten zu haben. Sie lebt ganz allein in ihrer Welt und unterhält sich mit den Geistern ihrer verstorbenen Schwestern. Gerade ihre älteste Schwester Rahel macht ihr große Vorwürfe, dass sie ein deutsches Mädchen aufgenommen hat. Doch irgendwie hat dieses Mädchen es ihr angetan, denn auch sie umgibt eine Aura von Traurigkeit und Einsamkeit. Eingebettet in die Geschichte wird allerdings noch die Geschichte von Pola und Rahel, zwei jungen Frauen, die sich kennen- und lieben lernen. Am Anfang habe ich mich gefragt, was es mit der Geschichte von Pola und Rahel auf sich hat. Doch nach und nach versteht man als Leser, worauf die Geschichte hinausläuft.

Nachdem ich mich eingelesen hatte, hat dieser Roman einen großen Sog entwickelt. Und das, obwohl er doch sehr zart und fast schon vorsichtig daherkommt. Über die Erinnerungen lernen wir die Familie Shapiro immer mehr kennen. Auch den Nachbarsjungen Franz, der später noch eine wichtige Rolle spielen wird. Es ist kein klassischer Roman einer jüdischen Familie. Es ist kein Roman über die Verfolgung der Juden. Und es ist kein KZ-Roman. Aber es ist in ganz leisen Tönen ein Roman, der sich mit Antisemitismus auseinandersetzt. Und der im Laufe der Geschichte auch aufzeigt, dass dieser Antisemitismus noch nicht vorbei ist.

Dieser Roman ist Genuss und Arbeit in einem. Die Autorin hat eine ganz eigenartige Art ihre Geschichte zu erzählen. Die Sprache ist wunderschön, die Psychologie der einzelnen Personen gut herausgearbeitet. Doch die Erzählweise lässt einen immer wieder innehalten. Man muss aufpassen, dass man den Faden nicht verliert. Die Autorin ist eine Meisterin darin, etwas nur anzudeuten. Sie lässt uns Spielraum, uns unsere eigenen Schlüsse zu ziehen. Und es werden auch nicht alle Fragen, die im Laufe der Geschichte auftauchen, beantwortet. Für mich ist dies ein Buch, was sicherlich noch lange bei mir nachklingen wird!

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Eine alte Jüdin kocht jedes Jahr Marillenmarmelade. In ihrem Haus diskutiert sie mit ihren ermordeten Schwestern über ihre Erinnerungen und Gegenwärtiges.
Schönes, leises Buch.
Eine alte Jüdin kocht jedes Jahr Marillenmarmelade. In ihrem Haus diskutiert sie mit ihren ermordeten Schwestern über ihre Erinnerungen und Gegenwärtiges.
Schönes, leises Buch.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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4
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1
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Ein Marillenbaum an einer der größten Einkaufsstraßen Wiens und Erinnerungen, zu Marmelade verkocht
von Circlestones Books Blog am 26.07.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

?Ich dachte daran, was wir zu Anfang sind, was das Leben aus uns macht und welchen Teil wir davon selbst in die Hand nehmen.? (Zitat Seite 80) Inhalt: Elisabetta Shaprio wohnt noch immer in dem Haus ihrer Familie in Wien, in dem sie 1934 geboren wurde. Mit ihr leben auch die... ?Ich dachte daran, was wir zu Anfang sind, was das Leben aus uns macht und welchen Teil wir davon selbst in die Hand nehmen.? (Zitat Seite 80) Inhalt: Elisabetta Shaprio wohnt noch immer in dem Haus ihrer Familie in Wien, in dem sie 1934 geboren wurde. Mit ihr leben auch die alten Erinnerungen und der große Marillenbaum in ihrem Garten, den ihr Vater gepflanzt hatte. Jedes Jahr kocht sie aus den Früchten Marmelade, wie es schon ihre Mutter getan hatte. Die Wohnung im ersten Stock vermietet sie und eines Tages zieht Pola ein, eine junge deutsche Ballettänzerin. Schicksal oder Zufall? Denn es gibt eine Verbindung in ihrem Leben. Thema und Genre: In diesem Generationenroman geht es um die Zeit ab 1938 in Wien und das Leben der Menschen, die diese Zeit er- und überlebt haben. Es geht aber auch um Liebe, Mut und Feigheit. Der Roman spielt hauptsächlich in Wien, wobei die Autorin zwar die realen Örtlichkeiten verwendet, diese jedoch für ihre Handlung völlig verfremdet. Durch die Mariahilfer Straße bimmeln seit 1993 keine Straßenbahnen mehr, es gibt auch keine kleinen Häuser mit Gärten und Marillenbäumen, sondern urbane Gründerzeithäuser und Innenhöfe mit alten Kastanien. Eine Melange ist keine schwarze Flüssigkeit, sondern hell, da mit viel Milch. Es fahren keine Droschken, sondern Fiaker, die ?Kneipen? in der Nähe des Stephansdoms sind Bars und Restaurants. Auch der niederländische Maler Carel van Lier wird als Karel Lier nach Wien verpflanzt. Hier hat sich die Autorin leider keine Zeit für Recherchen genommen und sie kennt Wien wohl auch nicht. Es fällt vermutlich ihren deutschen Lesern auch nicht auf, mir als Wienerin aber schon. Diese Beschreibungen haben mit Wien leider nur den Namen gemeinsam und ich frage mich, was das für einen Sinn haben soll und ob der Verlag kein Lektorat mehr hat. Charaktere: Elisabetta lebt mehr in und mit der Vergangenheit, als in der Gegenwart. Ihre eigene zwiespätige Gefühlswelt wird durch ihre gedanklichen Gespräche mit ihren beiden so unterschiedlichen Schwestern sehr gut geschildert. Auch Pola, die zornige junge Frau, die nur wirklich frei ist, wenn sie tanzt, ist stimmig beschrieben. Handlung und Schreibstil: Die Handlung besteht aus mehreren Erzählsträngen, teilweise in der Vergangenheit, teilweise in der Gegenwart, die oft und teilweise abrupt wechseln. Innerhalb des jeweiligen Zeitstranges sind die Episoden jedoch chronologisch. Elisabetta erzählt jene Teile, die sie selbst und die Rückblenden ihrer Erinnerung betreffen, in der ersten Person, für alle anderen Abschnitte wählt die Autorin die dritte Person. Wirklich überzeugend ist die sprachliche Qualität dieses Romans. Fazit: Ich hatte mir auf Grund der Leseprobe wesentlich mehr erwartet. Mich konnte dieser sehr konstruierte und oberflächlich erzählte Roman, abgesehen von der großartigen Sprache, nicht überzeugen. Wirklich genervt hat mich diese kitschige Beschreibung eines Eigenheims mit Gemüsegarten und Marillenbaum gleich neben einer der belebtesten Einkaufsstraßen Wiens, dazu ein kurzer nächtlicher Spaziergang vom Konzerthaus an die Donau (man bräuchte dafür etwa 90 Minuten). Ein Roman wohl eher für junge Leser, die gerne Liebesgeschichten mit etwas Vergangenheitsbezug lesen.

Ein Baum der Erinnerungen
von leseratte1310 am 30.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Marillenbaum im Garten bringt seit eh und je Beständigkeit in Elisabettas Leben. Seine Früchte – mal mehr, mal weniger – verarbeitet sie zu Marmelade, die in sorgsam etikettierten Gläsern im Keller aufgehoben werden. Seit ihre Schwester und ihre Eltern in den vierziger Jahren abgeholt und nach Dachau gebracht... Der Marillenbaum im Garten bringt seit eh und je Beständigkeit in Elisabettas Leben. Seine Früchte – mal mehr, mal weniger – verarbeitet sie zu Marmelade, die in sorgsam etikettierten Gläsern im Keller aufgehoben werden. Seit ihre Schwester und ihre Eltern in den vierziger Jahren abgeholt und nach Dachau gebracht wurden, kocht sie ihre Marillenmarmelade und sie erinnert sich dabei an ihre Familie, an ihre Liebe Franz und an die Tochter Esther und die Enkelin Rahel. Obwohl Elisabetta eine Russin als Untermieterin hat, lebt sie zurückgezogen und meidet Kontakte. Dann ist die Russin plötzlich nicht mehr da und stattdessen ist die Tänzerin Pola eingezogen. Der Schreibstil ist ungewöhnlich und nicht einfach zu lesen, aber auch ein wenig poetisch. Am Anfang ist es nicht einfach, die Zusammenhänge zu erkennen. Dass es zwei Rahels gab, trägt mir zur Verwirrung bei. Die unterschiedlichen Zeitebenen erleben wir in Gedanken der Protagonistinnen. Elisabettas Gedanken flattern hin und her, so dass es etwas verschwommen anmutet, wirr wie die Gedanken einer einsamen alten Frau. Ihre Schwestern Rahel und Judith sind in ihren Gedanken sehr real. Rahel wirkt sehr erzieherisch, während Judith nachsichtig ist. So lernen wir so nach und nach Elisabettas Leben kennen, das einen sehr berührt. Aber auch wenn sie um ihre Lieben trauert, lässt sie Verbitterung und Hass doch nicht an sich herankommen. Pola hat auch keine einfache Vergangenheit, aber sie hat eine Freundschaft erlebt, die tiefer nicht sein konnte. Sie schleicht sich in Elisabettas Leben und ist einfach da. Die beiden nähern sich zaghaft und dann erkennt man, dass ihre Geschichten zusammenhängen. Es ist eine traurige Geschichte, aus der aber auch manchmal ein wenig trockener Humor hervorblitzt. So gibt es in dieser jüdischen Familie ein Schildkröte, die den Namen Hitler erhält. Aber es ist auch eine Geschichte, die Hoffnung gibt und Versöhnung zulässt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mich das Buch immer mehr gepackt. Ein außergewöhnliches Buch, auf das man sich einlassen muss.

Ein schönes Buch...
von Doris Lesebegeistert am 27.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Elisabeth hat ihre Familie auf tragische Weise verloren. Seither lebt sie zurückgezogen und schwelgt in Erinnerungen. Als die Tänzerin Pola bei ihr zur Miete einzieht, erfährt mal als Leser die ganze Geschichte…. Der erste Roman für Erwachsene, die Autorin hat vorher nur Jugendbücher geschrieben. Ich fand dieses Buch sehr... Elisabeth hat ihre Familie auf tragische Weise verloren. Seither lebt sie zurückgezogen und schwelgt in Erinnerungen. Als die Tänzerin Pola bei ihr zur Miete einzieht, erfährt mal als Leser die ganze Geschichte…. Der erste Roman für Erwachsene, die Autorin hat vorher nur Jugendbücher geschrieben. Ich fand dieses Buch sehr spannend und tragisch.