Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

Kriminalroman

Miss Daisy ermittelt Band 1

Carola Dunn

(14)
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Beschreibung

England in den wilden zwanziger Jahren. Eigentlich soll die junge Adlige Daisy Dalrymple einen Artikel über Wentwater Court schreiben, das zauberhaft gelegene Gut des gleichnamigen Grafen und seiner schönen Frau. Aber der Schein der Idylle trügt: Im zugefrorenen See wird eine Leiche gefunden. Zusammen mit Alec Fletcher von Scotland Yard löst Miss Daisy ihren ersten Fall ...
"Miss Daisy und der Tote auf dem Eis ist ein englischer Krimi par excellence mit unvergleichlich lebendigen Figuren. Wie durch die Lupe eines Detektivs sieht man die vielen Details einer anderen Zeit. Perfekte Feierabend-Lektüre, intelligent und spritzig. Einfach himmlisch!" Courier-Gazette.
»Der Liebhaber des gepflegten Teatime-Krimis kann diesen mit Behagen schlürfen.« Die Welt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 236 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783841211835
Verlag Aufbau Verlage GmbH
Originaltitel Death at Wentwater Court
Dateigröße 3075 KB
Übersetzer Carmen von Samson-Himmelstjerna
Verkaufsrang 16778

Weitere Bände von Miss Daisy ermittelt

Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein richtig toller Auftakt zu der - zugegebenermaßen nicht mehr neuen, da "nur" wieder aufgelegten - Cosy-Crime-Reihe um die hochwohlgeborene, aber doch super bodenständige und sympathische Miss Daisy... und ihren Kommissar Fletcher, dem sie hier erstmals begegnet. Super!!

Glück gehabt!

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Glück gehabt, liebe Tolino-Leserinnen und -Leser, denn diese wunderbare, unaufgeregte und spannende Krimireihe um die Journalistin Miss Daisy Dalrymple gibt es komplett bislang NUR als ebooks, während die Papiermenschen noch sehr lange auf das vollständige Lesevergnügen warten müssen. Wenn das mal kein Argument für die Anschaffung eines Tolinos ist, haha! Also, Fazit: very cozy, very british!

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Typischer, aber etwas langatmiger Cosy-Crime-Roman
von PMelittaM aus Köln am 28.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1923: Daisy Dalrymple ist zwar adeliger Abstammung, muss sich aber nach dem Tod ihres Vaters ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Als Journalistin berichtet sie über das Landgut Wentwater Court, während ihres Aufenthaltes dort gibt es einen Todesfall. Da sie fotografieren und stenografieren kann, ist sie dem Ermittler, D. C. ... 1923: Daisy Dalrymple ist zwar adeliger Abstammung, muss sich aber nach dem Tod ihres Vaters ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Als Journalistin berichtet sie über das Landgut Wentwater Court, während ihres Aufenthaltes dort gibt es einen Todesfall. Da sie fotografieren und stenografieren kann, ist sie dem Ermittler, D. C. I. Alec Fletcher von Scotland Yard eine große Hilfe … Cosy Crimes sind im Moment in, und so werden viele Reihen neu aufgelegt, so auch die um Daisy, deren erster Band bereits 1997 erstmals auf deutsch erschien, das Original stammt aus 1994. In diesem ersten Band lernt man Daisy recht gut kennen, erfährt etwas über ihre Vergangenheit und erhält einen ordentlichen Einblick in ihren Charakter. Durch ihre adelige Abstammung kennt sie sich mit dem Verhalten des Adels gut aus und passt sich so wunderbar in die Gesellschaft ein, die sie sich auf Wentwater Court versammelt hat. Außerdem ist sie sehr patent, mitfühlend und hat offenbar eine besondere Ausstrahlung, die andere dazu veranlasst, sich ihr anzuvertrauen. Daisy, aus deren Perspektive man das Geschehen größtenteils erlebt, war mir schnell sympathisch. Über Alec Fletcher erfährt man noch relativ wenig, aber das wird sich in den folgenden Bänden sicher noch ändern. Die weiteren Charaktere – da man sich auf einem Landgut aufhält, ist nicht nur die Location sondern auch die Anzahl der Personen begrenzt – sind vielfältig und jeder einzelne ist pointiert dargestellt, wobei der Fokus auf der Familie und den Gästen liegt, nicht auf dem Personal, lediglich die Ermittler, neben Fletcher zwei weitere, bilden hier eine Ausnahme. Alle Charaktere und auch das Landgut kann man sich sehr gut vorstellen. Die Kriminalgeschichte ist einigermaßen interessant und man kann auch miträtseln, jedoch fehlt es an Spannung. Das ist im Cosy Crime nicht ungewöhnlich, hier finde ich das Geschehen dennoch etwas sehr langatmig. Man ist bei den Verhören dabei und kann den Gedankengängen und Vermutungen Daisys und der Ermittler, die auch untereinander ausgetauscht werden, folgen, manches wiederholt sich, Action gibt es keine. Interessant dagegen die Auflösung und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Aufgelöst wird bereits überraschend früh, aber logisch und passend, und hat einen etwas eigenwilligen Effekt, der mich überraschte, mir aber ebenso passend erschien, und meine Bewertung noch ein bisschen nach oben korrigierte. Der Roman ist ein typischer Cosy Crime, zudem der erste Band einer Reihe. Die Protagonistin wird gekonnt eingeführt, die Geschichte ist jedoch etwas zu langatmig gestaltet. Das überraschende Ende hat mir dann aber doch Lust auf weitere Romane der Reihe gemacht, außerdem habe ich auch nichts dagegen, Daisy Dalrymple noch einmal zu treffen und mehr über Alec Fletcher zu erfahren. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.

Cosy-Krimi mit Landhausflair
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 17.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Miss Daisy ist eine junge Frau aus gutem Elternhaus, mit den besten Verbindungen zum Adel. Es sind die 20er Jahre und ihr Leben hätte eigentlich in gewissen Bahnen verlaufen sollen, wie Tradition und soziale Konventionen es vorgeben: eine standesgemäße Partie und danach ein Leben als charmante Gattin, mit gepflegten Gartenpartys... Miss Daisy ist eine junge Frau aus gutem Elternhaus, mit den besten Verbindungen zum Adel. Es sind die 20er Jahre und ihr Leben hätte eigentlich in gewissen Bahnen verlaufen sollen, wie Tradition und soziale Konventionen es vorgeben: eine standesgemäße Partie und danach ein Leben als charmante Gattin, mit gepflegten Gartenpartys, Jagdgesellschaften, Tanztee und abendlichen Kartenspielen. Tatsächlich ist ihr Verlobter jedoch im Krieg geblieben, ihren Vater hat die Grippe-Epidemie dahingerafft, und Daisy hat nicht die Absicht, die Hände sittsam in den Schoß zu legen und im Haus ihrer Mutter vom verhältnismäßig bescheidenen Erbe zu leben. Stattdessen arbeitet sie als Journalistin und bedient sich offiziell eines Fotografen, der jedoch nur auf dem Papier existiert, da sie ihr Redakteur einer Frau die Bedienung einer Kamera nicht zutraut. Das war mir schon mal sehr sympathisch. Daisy weiß, was sie will – und vor allem weiß sie, was sie nicht will. Sie ist entschlossen, mutig, aufgeschlossen und intelligent, und dabei lässt sie sich nicht in ein gesellschaftliches Korsett zwängen. Da versteht es sich fast von selbst, dass sie es nicht einfach auf sich beruhen lassen kann, als vor ihren Augen ein Toter aus dem zugefrorenen See gezogen wird, und sich dabei auch nicht davor scheut, mit dem bürgerlichen Inspector Alec Fletcher zusammen zu arbeiten. Der hingegen ist es gar nicht gewöhnt, jemandem vom Adel zu begegnen, der nicht auf ihn herabschaut. Dieses Buch ist ein waschechter Cosy-Krimi: das Erzähltempo ist eher gemächlich, die Gewalt hält sich in Grenzen, sogar der Mord ist relativ sauber und wird nicht bis ins kleinste Detail beschrieben. Dafür bekommt man einen Einblick ins Leben des Landadels im England der 1920er, mit viel Atmosphäre und bunten Charakterbeschreibungen. Dabei erfährt man Einiges über das Leben der verschiedenen Akteure, das nicht immer unbedingt etwas mit dem Fall zu tun hat: wer ist in wen verliebt, gibt es im Leben der blutjungen zweiten Frau des Grafen ein skandalöses Geheimnis, wird Daisys Kindheitsfreund es jemals aufgeben, ihr trotz ihrer freundlichen, aber entschiedenen Abfuhren Anträge zu machen? Ja, das ist eine sehr malerische, vielleicht ein bisschen kitschige Sicht auf die Zeit und das Leben der Menschen damals. Gut, es erfindet ehrlich gesagt auch das kriminalliterarische Rad nicht neu. Aber es hat seinen ganz eigenen Charme, und das soll auch nicht heißen, dass das Buch nicht spannend ist – nur wandelt Miss Daiys eben eher auf den Spuren von Miss Marple als auf den Spuren von Smoky Barrett. Oder: eher Rosenheim-Cops als Hannibal. Mir hat gut gefallen, wie Daisy sich in die Ermittlungen stürzt: kein bisschen zimperlich, dafür aber mit guter Beobachtungsgabe und viel Enthusiasmus. Die Auflösung fand ich gut konstruiert; mir war bis zum Schluss nicht klar, wer den Toten ins Eis befördert hat und warum, aber die Erklärung war in meinen Augen schlüssig und glaubhaft. Dass es dabei zwischen Miss Daisy und Inspector Fletcher ein wenig kribbelt, ist meines Erachtens (noch?) erfreulich dezent und kitschfrei! Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich daraus in den Folgebänden eine echte Romanze entwickelt. Der Schreibstil liest sich leicht und angenehm, beschreibt dabei aber alles bildlich und lebendig genug, dass man es sich wunderbar vorstellen kann. Die Autorin vermittelt einem das Gefühl, wirklich einen kleinen Blick in die Zeit zu werfen, mit all ihren Gepflogenheiten und gesellschaftlichen Normen. Fazit: Miss Daisy könnte Fans von Miss Marple begeistern: zwar ist sie mit 25 Jahren weitaus jünger als die so berühmte wie betagte Amateurdetektivin, aber auch sie ist eine kultivierte Lady, die sich mit Enthusiasmus in Ermittlungen stürzt, die sie eigentlich nichts angehen. Während Miss Marple in den 30er Jahren ihr Unwesen treibt, lebt Miss Daisy in den 20ern, entstammt dem Landadel und besteht skandalöserweise darauf, sich ihren Lebensunterhalt mit Journalismus zu verdienen. In diesem ersten Band begibt man sich mit ihr ins Herrenhaus Wentwater Court, wo sie eigentlich nur einen Artikel über das Anwesen schreiben will, stattdessen aber messerscharf feststellt, dass ein vermeintlicher Schlittschuhunfall in Wirklichkeit Mord sein muss. Für Fans von blutigen Gemetzel oder psychopathischen Serienkillern ist dies ganz bestimmt nicht das Richtige, aber wer gelegentlich gerne einen malerischen Kuschelkrimi mit gemütlichem Tempo und historischem Ambiente liest, sollte es mal mit Miss Daisy versuchen. Die Charaktere sind bunt und lebendig, der Fall schön konstruiert, die Sicht auf die 20er Jahre eventuell ein bisschen geschönt, aber charmant, und die Auflösung solide und unerwartet.

schöner englischer Landhauskrimi
von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Miss Daisy Dalrymple gehört zur besseren Gesellschaft, hat es aber geschafft ein relativ selbstbestimmtes Leben zu führen. Ihre Tätigkeit als Journalistin für ein Gesellschaftsmagazin gehobenen Niveaus (Ich stelle mir die Zeitung als eine Art „Jagd, Hund und Schloss“ vor) wird halbwegs akzeptiert. Sie müsste ja nicht arbeiten, s... Miss Daisy Dalrymple gehört zur besseren Gesellschaft, hat es aber geschafft ein relativ selbstbestimmtes Leben zu führen. Ihre Tätigkeit als Journalistin für ein Gesellschaftsmagazin gehobenen Niveaus (Ich stelle mir die Zeitung als eine Art „Jagd, Hund und Schloss“ vor) wird halbwegs akzeptiert. Sie müsste ja nicht arbeiten, sondern könnte auch brav als unverheiratete Verwandte bei ihrer Familie leben und überhaupt gab es durch den Ersten Weltkrieg auch eine Zäsur, was die gute Gesellschaft betrifft. Die genaueren Details ihrer Teilhabe an der arbeitenden Bevölkerung behält sie aber schon lieber für sich. Für eine Reihe über die Landsitze wichtiger Familien besucht sie die Familie seienr Lordschaft Wentwater. Die winterlichen Vergnügungen wie Bridgeabende und Schlittschuhlaufen auf dem Teich werden jäh durch eine Leiche in diesem unterbrochen. Ausgerechnet der unbeliebteste Gast liegt nicht auf dem Eis, wie der Titel fälschlich angibt, sondern ist eingebrochen. Nicht einfach nur ein Unfall, wie sie schnell schlussfolgert und so wird ein diskreter Scotland Yard Mitarbeiter zur Untersuchung abgestellt. Alec Fletcher heißt er, ist sowieso gerade in der Gegend und die sofortige Sympathie zwischen ihm und Daisy, nimmt schnell die gesellschaftlich unakzeptable Form echter Freundschaft an. Damit platziert die Autorin die Voraussetzungen für eine ganze Reihe von Krimis, die die beiden miteinander lösen werden. Daisy ist sympathisch, etwas emanzipierter und moderner als der Rest, dabei aber weiterhin in ihrer Schicht und Rolle verhaftet, so dass sie eine glaubwürdige Figur abgibt. Die Autorin schildert die Geschehnisse durch ihre Augen, wodurch die Informationen über den männlichen Protagonisten Fletcher etwas dünn geraten sind, aber da sie sich gerade erste kennenlernen, erwarte ich da einige zusätzliche Details für die weiteren Bände. Die Nebenfiguren sind schon fast zu zahlreich, ich musste mich manchmal orientieren, wer mit wem in welcher Beziehung steht. Sie hätten gerne detaillierter beschrieben werden dürfen, aber durch die Daisy‘sche Perspektive hat man trotzdem nicht das Gefühl, dass sie flach oder eindimensional geraten wären. Die Ermittlungen nehmen einen nachvollziehbaren und logisch sinnvollen Verlauf und auch wenn das Ende eher zu einem Gesellschaftsroman als zu einem echten Krimi passt, wirkt es glaubwürdig. Da auch in der Übersetzung noch genügend englische Landhausstimmung übriggeblieben ist, hat der Roman meine Erwartungen insgesamt ganz gut erfüllt, nur ein wenig tiefgründiger hätte er sein könne. Aber so kann man ihn immerhin auch nach einem schweren Abendessen mit einem Whisky in der Hand vor dem Kaminfeuer noch ganz genüsslich lesen. Ich werde zwar nicht sofort dem nächsten Band hinterherrennen, aber für einen gemütlichen Krimi zwischendurch werde ich mir die Reihe merken, genügend Bände für viele lange Winterabende hat sie ja.

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