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Ein unbesiegbarer Sommer

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Als das Auto der Familie Archer in Kanada durchs Eis eines gefrorenen Sees bricht, kann Robert einzig seine Tochter retten. Während sie heranwächst, kümmert sich Rebecca allein um den Haushalt und die Farm, der Vater kapselt sich ab. Doch so überwältigend wie die Trauer ist auch ihre Wut auf den Vater, dem nicht zu helfen ist und der nach und nach alle Erinnerungsstücke an die Mutter verschwinden lässt. Trost findet Rebecca in der Freundschaft mit Chuck, einem empfindsamen, von seinem Vater tyrannisierten Jungen, und mit Lissie, die von einer perfektionistischen Adoptivmutter gegängelt wird. – Ein eindringliches Debüt, das Trauer und Komik, Melancholie und unbändigen Lebenswillen perfekt verbindet.
Portrait
Wendi Stewart ist auf einer Farm im nördlichen Ontario, Kanada, aufgewachsen, lebt heute in Wolfville, Nova Scotia, und ist Mutter von vier Töchtern. Sie arbeitete bereits als Kolumnistin und selbständige Journalistin, ihre Arbeiten wurden in einer Reihe von Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht. Ein unbesiegbarer Sommer ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 25.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783312010097
Verlag Verlag Nagel & Kimche AG
Übersetzer Matthias Fienbork
eBook
6,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein wunderbares Buch das gnadenlosen Realismus mit kindlichen Träumen verknüpft
von LadyIceTea aus Herne am 01.09.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als das Auto der Familie Archer in Kanada durchs Eis eines gefrorenen Sees bricht, kann Robert einzig seine Tochter retten. Während sie heranwächst, kümmert sich Rebecca allein um den Haushalt und die Farm, der Vater kapselt sich ab. Doch so überwältigend wie die Trauer ist auch ihre Wut auf... Als das Auto der Familie Archer in Kanada durchs Eis eines gefrorenen Sees bricht, kann Robert einzig seine Tochter retten. Während sie heranwächst, kümmert sich Rebecca allein um den Haushalt und die Farm, der Vater kapselt sich ab. Doch so überwältigend wie die Trauer ist auch ihre Wut auf den Vater, dem nicht zu helfen ist und der nach und nach alle Erinnerungsstücke an die Mutter verschwinden lässt. Trost findet Rebecca in der Freundschaft mit Chuck, einem empfindsamen, von seinem Vater tyrannisierten Jungen, und mit Lissie, die von einer perfektionistischen Adoptivmutter gegängelt wird. – Ein eindringliches Debüt, das Trauer und Komik, Melancholie und unbändigen Lebenswillen perfekt verbindet. Ich habe bewusst den originalen Klappentext verwendet, da ich nicht wüsste, wie ich zu diesem Buch einen eigenen Text schreiben soll ohne meine Begeisterung mitschwingen zu lassen oder zu viel zu verraten. Dieses Buch hat mich berührt und begeistert. Ich habe es zugeklappt und mir erst mal gedacht „Wow!“ Das Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt. Rebecca, Chuck und Lissie. In jedem Abschnitt geht es schwerpunktmäßig um die kaputte Kindheit des jeweiligen Charakters. Wir erfahren alle Tiefen und Schicksalsschläge und wie die Drei sich finden. Doch obwohl jedes Kapitel von einen der Drei handelt, schwingt immer Rebeccas gnadenloser Realismus mit. Ihre fast schon emotionslose und abgeklärte Art die Welt zu sehen, ist in jedem Satz, in jeder Beschreibung greifbar. Die Autorin schafft es, diese Melancholie, diese Distanz und Schwere durch das ganze Buch hindurch zu ziehen und trotzdem immer wieder Hoffnung, Träume, Freundschaft und Liebe durchscheinen zu lassen, wie die Sonne an einem bewölkten Tag. Rebecca ist von klein auf sehr erwachsen und doch, merkt man ihren Wunsch einfach eine Familie zu haben die sie liebt und einmal Kind zu sein. Ihre Verzweiflung und ihre Wut wegen ihres Vaters ist greifbar. Auch ihre beinahe grenzenlose Beherrschung konnte ich mir sehr gut bildlich vorstellen. Ebenso Chucks Angst vor seinem Vater und seine bis zum Schluss ungebrochenen Träume oder Lissies Suche nach ihrer Herkunft, waren so greifbar für mich, dass ich einfach mitfiebern musste. Ich habe mit den Protagonisten mitgehofft und mit ihnen ihre Verzweiflung durchgestanden. Für manch einen zeigt Rebecca vielleicht zu wenig Emotionen und für manch einen gibt es zu viele offene Fragen aber für mich ist es ein wunderbares Buch, mit einer runden und vollendeten Geschichte. Dieser etwas gefühllose, realistische Erzählstil, gepaart mit der zuerst kindlichen Art, die mit der Geschichte reifer wird und der wunderbar bildlichen Erzählweise, machen dieses Buch so besonders für mich. Ich brauche gar nicht mehr Emotionen. Die wenigen Emotionen von Rebecca haben einfach perfekt zum Stil des Buchs gepasst. Fast so, als wäre das Buch direkt aus ihr entsprungen. Eine Fortsetzung sollte es auch nicht geben. Das Buch ist super, so wie es ist. Definitiv für mich das Buch des Monats. Eine klare Kaufempfehlung!

Ein berührender Roman
von vielleser18 aus Hessen am 21.08.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rebecca verliert früh ihre Mutter und ihren kleinen Bruder. Ihr Vater Robert kapselt sich ab und Rebecca muss schon früh lernen alleine zurecht zu kommen. Chuck wächst zwar mit Mutter und Vater auf, doch sein Vater ist cholerisch, Chuck muss schon von Kindesbeinen an viel auf dem elterlichen Hof helfen... Rebecca verliert früh ihre Mutter und ihren kleinen Bruder. Ihr Vater Robert kapselt sich ab und Rebecca muss schon früh lernen alleine zurecht zu kommen. Chuck wächst zwar mit Mutter und Vater auf, doch sein Vater ist cholerisch, Chuck muss schon von Kindesbeinen an viel auf dem elterlichen Hof helfen und da er sehr ängstlich und mutlos ist, kann er sich auch gegen die väterlichen Hiebe nicht auflehnen. Lissie ist ein Adoptivkind und wächst nur mit der Mutter auf. Die ist jedoch gefangen in ihrer eigenen Welt, ist krankhaft pedantisch und hält Lissie von vielem fern. Drei Kinder, drei Schicksale, jedes der drei Kinder hat unter seelischen und teilweise auch körperlichen Schmerzen zu leiden. Sie finden sich, sie geben sich gegenseitig Halt. Allen voran ist es Rebecca, die, die am mutigsten ist, die, die gerade aus der Schwäche des Vaters ihre eigenen Stärken zieht und damit die anderen mitzieht. Es ist ein Roman, der berührt. Natürlich, denn die Schicksale, die Beschreibungen über die Kindheit der KInder lassen einen als Leser nicht kalt. Dennoch schafft es Wendi Stewart alles mit eher leisen Tönen zu beschreiben, eine gewiese Distanziertheit, die vielleicht gerade deshalb alles erträglich macht beim Lesen. So werden manche grausigen Szenen nicht detailliert beschrieben, sondern mehr in den Rückblenden der Kinder berichtet/reflektiert. Die Geschichte spielt in den 60er Jahren in Canada, Rebecca und Chuck wachsen auf einesam gelegenen Farmen auf, Lissie in einer Kleinstadt in der Nähe. Man taucht durch dieses Buch ein in ihre Welt, anfangs in die kindliche von Rebecca, begleitet sie ca. 13 Jahre lang in verschiedenen Stadien ihrer Kindheit und Jugend., aber auch die Wechsel zu den anderen beiden Protagonisten gelingt der Autorin und als Leser lernen wir die drei doch sehr unterschiedlichen Kinder mit ihren unterschiedlichen Schicksalen sehr gut kennen. Wendie Stewart lässt sie reifen, sich verändern, nicht abrupt, sondern langsam. Es macht das ganze authentisch. Es ist ein Roman, der eine unglaubliche Sprachgewalt besitzt, der einen oft beim Lesen innehalten lässt. Ein trauriger Anfang, eine bewegende Geschichte und ein Ende mit einem hoffnungsvollen Ausblick. Für mich war dieses Buch emotional, aber realistisch und überzeugend. Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, sie hat das nötige Fingerspitzengefühl bewiesen, manche Szenen sehr genau zu beschreiben, einige Szenen wegzulassen, aber auch einige zum Nachdenken offen zu lassen. So ist auch das Ende für mich sehr stimmig gewählt worden.