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Im Meer schwimmen Krokodile

Eine wahre Geschichte

Zoom – näher dran!

Fabio Geda

(51)
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Beschreibung

Nachdem Enaiat von seiner Mutter außer Landes geschmuggelt wurde, erwacht er am nächsten Morgen allein. Seine Mutter hat ihn zurückgelassen und er hat nichts als seine Erinnerungen und drei Versprechen, die er ihr gegeben hat: keine Drogen, keine Waffen, niemals stehlen. Um ein besseres Leben in Freiheit zu finden, begibt er sich auf eine lange Reise von Afghanistan aus Richtung Westen. Er durchwandert fünf Länder, reist auf Lastwagen, arbeitet, gerät in gefährliche Situationen. Doch er erreicht sein Ziel, denn "der Wunsch auszuwandern entspringt dem Bedürfnis, frei atmen zu können. Die Hoffnung auf ein besseres Leben ist stärker als alles andere." Fabio Geda erzählt die wahre Geschichte von Enaiat Akbari und lässt den Leser auf einfühlsame Art eines der zigtausend Flüchtlingsschicksale menschlich und unmittelbar miterleben.

Fabio Geda wurde am 1. März 1972 in Turin geboren und ist ein italienischer Schriftsteller und Journalist.

Fabio Geda studierte Kommunikationswissenschaften. Er arbeitete als Lehrer und im sozialen Bereich viele Jahre mit Jugendlichen und Flüchtlingsfamilien und schrieb für Zeitungen. Bereits sein erster Roman „Emils wundersame Reise“ war in Italien ein Überraschungserfolg.

Bei einer Lesung lernte er eines Abends Enaiatollah Akbari kennen, der ihm seine Geschichte erzählte. Daraus entstand das Buch „Im Meer schwimmen Krokodile“, das in Italien die Bestsellerlisten eroberte und auch in 18 weiteren Ländern erschien. Es erzählt die Geschichte des zehnjährigen afghanischen Jungen Enaiatollah, der sich vor der ihm drohenden Versklavung durch Paschtunen bzw. Taliban auf die gefährliche Flucht nach Europa macht.

Aufgrund des internationalen Erfolgs des Buches wurden auch Gedas Debütroman „Emils wundersame Reise“ sowie „Der Sommer am Ende des Jahrhunderts“ ins Deutsche übersetzt.

Fabio Geda lebt in Turin und wurde für seine Romane unter anderem nominiert für den wichtigsten italienischen Literaturpreis, den „Premio Strega“.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 152
Erscheinungsdatum 29.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-12-666918-4
Verlag Klett Sprachen GmbH
Maße (L/B/H) 19,8/12,9/1 cm
Gewicht 186 g
Schulformen Sekundarstufe I
Unterrichtsfächer Deutsch
Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Buchhändler-Empfehlungen

Die wahre Geschichte eines afghanischen Flüchtlingsjungen

Tobias Groß, Thalia-Buchhandlung Gotha

Wer verstehen will, warum Menschen ihre Heimat verlassen und Frieden suchen, der kommt um dieses wunderbare Buch nicht herum. Fabio Geda schildert in diesem Roman die wahre Geschichte eines afghanischen Flüchtlingsjungen, welcher mehrere Jahre brauchte um in Italien endlich Sicherheit zu finden. Sympathisch, ehrlich und unglaublich authentisch.

Die Flucht gen Westen

Matthias Preuschoff, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Die kindliche, einfache Sprache sowie der reale Hintergrund machen diesen erschütternden Erfahrungsbericht so intensiv. Ein wichtiges Buch zur Flüchtlingskrise, welches das Leid und die Motive vieler junger Flüchtlinge exemplarisch aufgreift.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
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Sehr gelungen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thalwil am 13.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mitreissende Geschichte, gut erzählt. Die Perspektive eines Kindes macht es umso interessanter.

(k)eine Fluchtgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch lässt einen sehr nachdenklich zurück, und das über mehrere Tage. Die Geschichte ist fast 20 Jahre alt, und immer noch so brand aktuell, dass ich dachte, sie sie im letzten Sommer entstanden. Etna "begibt sich" als kleiner Junge aus Afghanistan. Über mehrere, teils längere Stationen, gelingt im die Reise nach Italien,... Das Buch lässt einen sehr nachdenklich zurück, und das über mehrere Tage. Die Geschichte ist fast 20 Jahre alt, und immer noch so brand aktuell, dass ich dachte, sie sie im letzten Sommer entstanden. Etna "begibt sich" als kleiner Junge aus Afghanistan. Über mehrere, teils längere Stationen, gelingt im die Reise nach Italien, wo er seitdem lebt. Die Geschichte ist wunderschön erzählt ; hier passen Erzählzeit (Präteritum, nicht Präsens, danke!) zur Distanz des Ich-Erzählers zum Erlebten. Dabei entsteht ein starker Sog, der es einem beinahe unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Dabei steht nicht im Vordergrund, OB er die Reise schafft (denn das weiß man bereits), sondern WIE. Er wird als Flüchtling anerkannt, gibt aber zu, dass er dabei einfach nur sagen müsste "der sterbende Junge in dem Video hätte ich sein können"- und er darf bleiben. Ein anderer Afghane wird hingegen abgeschoben. Diese Gegenüberstellung zeigt, wie willkürlich die Rechtsprechung ist und wie wenig nachvollziehbar sie auch für die Asylsuchenden ist. Das Ende ist sehr berührend, wirft aber viele Fragen auf. Lest am besten selbst.

ich bin begeistert
von Huriye Celik aus Ludwigshafen am 01.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es schildert die Lage eines jungen Menschen, der seine Heimat verlassen muss, um sich auf die Suche nach der Hoffnung zu begeben. Es ist verblüffend zu lesen, wie weit der Mensch gehen kann, wenn es sich am Leben halten möchte. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines zehnjährigen, afghanischen Jungen wiedergegeben, der se... Es schildert die Lage eines jungen Menschen, der seine Heimat verlassen muss, um sich auf die Suche nach der Hoffnung zu begeben. Es ist verblüffend zu lesen, wie weit der Mensch gehen kann, wenn es sich am Leben halten möchte. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines zehnjährigen, afghanischen Jungen wiedergegeben, der seine Reise in Italien vollendet. Ein sehr sensibles Thema, das durch dieses Buch hervorgehoben wird. Das Ganze ist sehr emotional, zieltreffend und zum Nachdenken anregend! ✒ "Wenn man irgendwo fremd ist (was auffällt, sobald man den Mund aufmacht und die erste Frage stellt), ja wenn man nicht weiß, wo man ist und wie man sich dort zu verhalten hat - nun, dann wird man schnell ausgenutzt."


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