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Zu viele Köche

Ein Fall für Nero Wolfe

Rex Stout

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Beschreibung

Die fünfzehn besten Küchenmeister der Welt haben Nero Wolfe zu ihrer Tagung eingeladen. Als einer von ihnen sinnigerweise mit einem Tranchiermesser ermordet wird, erklärt der gewichtige Privatermittler sich bereit, den Mörder zu finden. Allerdings nur unter einer Bedingung: Er fordert als Honorar ein geheimes Würstchenrezept.

Jeder weiß, dass zu viele Köche den Brei verderben, aber es muss ja nicht gleich zu Mord und Totschlag führen. Doch genau das steht auf dem Speiseplan bei einem Treffen der weltbesten Köche. Nero Wolfe ist als Ehrengast aus seinem New Yorker Stadthaus in ein schickes Spa gelockt worden, um die Eröffnungsrede zu halten. Dabei hätte er niemals erwartet, zwischen den exquisiten Gängen der Haute Cuisine zusammen mit seinem Assistenten Archie nach einem Mörder suchen zu müssen. Einem Mörder, der auch dem großen Privatermittler nur allzu gern sein letztes Abendmahl bereiten möchte.

"Mit den Neuübersetzungen seiner Werke bei Klett-Cotta, liebevoll ausgestattet und mit Nachworten ergänzt, könnte Stout endlich die Achtung erlangen, die ihm zusteht. Es ist immer ein Genuss ihn zu lesen."
Christian Schröder, Tagesspiegel, 14.01.2018

"In [Nero Wolfes] Figur mischt sich die Eitelkeit von Agatha Christies Gentlemandetektiv Hercule Poirot mit dem Zynismus von Chandlers Hard-Boiled-Schnüffler Philip Marlowe."
Christian Schröder, Tagesspiegel, 14.01.2018

Rex Stout (1886-1975) wurde berühmt durch seine Kriminalromane mit dem übergewichtigen Privatermittler Nero Wolfe. Zwischen 1933 und 1975 verfasste er 33 Romane und zahlreiche Erzählungen dieser Serie. Bevor er mit 46 Jahren seinen ersten Nero-Wolfe- Roman schrieb, war er ein erfolgreicher Geschäftsmann. Zeitlebens trat er für die Wahrung individueller Freiheitsrechte ein und war lange Vorsitzender des amerikanischen Schriftstellerverbands.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 340
Erscheinungsdatum 11.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-98113-1
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 19/13,2/2,5 cm
Gewicht 346 g
Originaltitel Too many cooks
Auflage 1. Druckaufl.
Übersetzer Gunter Blank
Verkaufsrang 134635

Buchhändler-Empfehlungen

Karsten Rauchfuss, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein Klassiker der witzigen Kriminalunterhaltung, der bei manchem Leser wohl Kindheitserinnerungen hervorrufen wird..

Mord a la cuisine

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Wer klassische Kriminalromane schätzt, kennt die Hauptfigur des US-Krimi-Autors Rex Stout mit Namen „Nero Wolfe“. Der hochintelligente, stark übergewichtige Kriminalist arbeitet als Privatermittler, die Laufarbeit allerdings lässt er dabei von seinem smarten Angestellten Archie Goodwin erledigen, der seinem Chef treu ergeben ist, obwohl er auch gerne mal über ihn lästert. In „Zu Viele Köche“ ist Wolfe ausnahmsweise mal außer Haus anzutreffen, da er einem Cuisine-Wettbewerb diverser Meister ihres Faches nicht nur beiwohnen, sondern dort auch noch einen Vortrag halten soll.Aber dann gibt es einen toten Meisterkoch und da Wolfe den mutmaßlichen Täter als Freund schätzt, beginnt er zähneknirschend zu ermitteln. Das die neu bei Klett Cotta herausgegebenen Kriminalromane in den 30ern spielen, ist deutlich zu merken, wird aber in einem überaus kundigem Nachwort von Tobias Gohlis abgefedert und der geneigte Leser passend aufgeklärt. Archie Goodwin als Erzähler und Laufbursche muss sich diesmal die Nächte um die Ohren schlagen, um seinem gestressten Boss die passenden Leute zur Befragung vorzuführen, der junge Staatsanwalt und der rassistische Sheriff vor Ort sind keine große Hilfe. Leser, die sich nicht fürs Kochen interessieren, seien gewarnt: sowohl die Gerichte als auch ihre teilweise blasierten Schöpfer unterschiedlichster Nationalitäten können manchmal nerven – interessant aber ist dieser Fall abseits von Nero Wolfes Zuhause schon, nur etwas sperriger als sein Vorgänger… Grandios die Rede Wolfes an die schwarzen Dienstboten des Hotelkomplexes/Resorts, in der er sie dazu bringt, sich als Mitbürger und Zeugen zu sehen und er sich für ihre Sicherheit bzw. Freiheit verbürgt. Ein auch haptisch und optisch schönes, in Leinen gebundenes Büchlein, gut als Geschenk für Koch/Krimi-Liebhaber und Co. !

Kundenbewertungen

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Mord unter Köchen
von Anja L. von "books and phobia" am 19.04.2018

Kennt ihr Rex Stout? Ich kannte ihn zumindest nicht und das obwohl ich wirklich gerne Krimis lese. Wie konnte das sein? Ich weiß es nicht, aber ich bin froh ihn noch entdeckt zu haben, denn ich würde fast sagen er spielt in der selben Liga wie Agatha Christie´s Miss Marple. Dies war mein erstes Buch aus der Reihe und das... Kennt ihr Rex Stout? Ich kannte ihn zumindest nicht und das obwohl ich wirklich gerne Krimis lese. Wie konnte das sein? Ich weiß es nicht, aber ich bin froh ihn noch entdeckt zu haben, denn ich würde fast sagen er spielt in der selben Liga wie Agatha Christie´s Miss Marple. Dies war mein erstes Buch aus der Reihe und das obwohl es nicht einmal der erste Teil der Serie ist. Der Klett-Cotta Verlag hat sich dazu entschieden, diese Serie in die Neuzeit einzuführen, aber eben nicht nach Reihenfolge. Bisher wurden die Besten ausgesucht, wobei ich hoffe das es noch ein paar in den Druck schaffen. Dazu aber jetzt mehr. Willkommen in der Welt von Nero Wolfe. Genau wie ich, werden wohl einige das Buch beginnen, ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Trotzdem kann ich dieses Buch ganz gut als Erstlektüre empfehlen, da man zum einen Nero Wolfe und seinen Assistent Archie Goodwin sehr gut kennen lernt und man zum anderen fast nur mit Personen vertraut gemacht wird, die nur in diesem Fall eine Rolle spielen. Wir erleben dabei das Buch aus der Sicht von Archie, welcher, ähnlich wie Sherlock´s Watson, über die Vorkommnisse während des Falls berichtet. Diese Erzähl- und Sichtweise ist sehr unterhaltsam da sich Archie ständig über seinen Boss lustig macht, diesen aber auch genauso oft lobt und verteidigt. Wir befinden uns in den 1930er Jahren und dies wird sehr deutlich gezeigt. Gerade deshalb macht es so viel Spaß Berufe wie den der Telefonistin zu erleben, welche Gespräche aufbaut. Schriftlich kam ich sehr gut durch das Buch, es war sehr unterhaltsam und weckte in den richtigen Momenten die Neugier, welche einen dazu brachte über das Motiv und den Täter nachzudenken. Probleme hatte ich nur bei der Nennung der Speisen, da einige französische Namen trugen, die ich beim besten Willen nicht aussprechen konnte. Hier kann ich gleich verkünden, das ich den Täter nicht aufdeckte, sondern wissbegierig, Nero Wolfe´s Ausführungen folgte. Nero Wolfe ist schon eine Kuriosität. Der verschrobene, stark gewichtige Herr wirkt am Anfang äußerst unsympathisch und machte es mir nicht gerade leicht ihn auch nur ansatzweise zu mögen. Im Laufe des Buches darf man allerdings erleben das er sich so gibt, weil er weiß was er kann und wie gut er es kann. Das könnte man zwar glatt wieder als Angeberei beurteilen, aber das verfliegt wenn man ihn erst einmal in Aktion erlebt hat. Am Ende hat man es mit einem cleveren Mann zutun, der Herz beweist und an einigen Ängsten leidet, wie z.B. der Angst sich allein in einem bewegenden Zug zu befinden. Seinen Kollegen Archie kann man wohl als das Gegenteil von Nero beschreiben. Er ist jung, schlank und beweist während des ganzen Buches ordentlich Witz. Er hilft Nero wo er nur kann, obwohl des Öfteren Kündigungsklagen kommen. Da man aber merkt wie abhängig Nero von Archie ist, wird dies wohl sobald nicht eintreten. Die Köche um welche es im Buch geht, sind schon ein bunter Haufen. Besonders einer springt aus der Menge, da er wohl die anderen beklaut haben soll. Ob da etwas dran ist, erfährt man schließlich im Buch. Schön ist es, das es unter den Kochkollegen auch echte Freundschaften herrschen und nicht nur Neid und Gier. Das macht doch gleich ein wenig Mut. Ein wichtiger Punkt im Buch ist die Behandlung von andersfarbigen Menschen, sprich Schwarzen. Dies ist auch heutzutage noch ein heikles Thema, aber damals war es für diese Menschen noch einen Hauch schwerer, gerade in Amerika. Im Buch wird das Wort Nigger fallen und es wird zur Beschimpfung dieser Menschen kommen, allerdings nur von einer Person und diese ist nicht Nero Wolfe oder einer der Köche. Im Gegenteil Nero Wolfe behandelt diese, im Buch waren es nur Männer, sehr freundlich und zuvorkommend. Im Nachwort von Tobias Gohlis, findet man dazu noch Erklärungen, was ich sehr gut finde, da man denn Vorwurf, dieses Buch sei rassistisch aus der Welt schaffen möchte. Das Spiel der Charaktere gefiel mir sehr. Durch die Unterschiedlichkeit aller Anwesenden ergaben sich immer wieder unterhaltsame Momente, aber auch welche in denen man vor Ärger nur den Kopf schütteln konnte. Es ist somit für jenen etwas dabei. Wenn dieses Cover eines ist, dann einfach traumhaft schön. Statt wie bei einigen Krimis auf düstere Szenen zu setzen, hat man sich für ein fröhliches Orange entschieden. Besonders auffällig ist dabei der rundliche Herr in der Mitte, welcher wohl Nero Wolfe darstellen soll. Autorenname und Buchtitel sind sehr schön in das Cover eingebunden und werden nur noch davon übertroffen, dass der gesamte Einband aus Stoff ist. Dies ist mittlerweile so dermaßen selten, das es eine wahre Freude ist das Buch zu berühren. Mein erster Fall mit Nero Wolfe und schon freue ich mich auf weitere Abenteuer mit ihm und Archie. Wissenswertes über Essen, interessante Charaktere und eine Story die einfach Spaß macht zu lesen. Ich bin begeistert.

Nichts für mich
von einer Kundin/einem Kunden aus Seelze am 25.03.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nero Wolfe ist ein berühmter Detektiv. Als Ehrengast ist er bei einem Wettkampf der Extraklasse eingeladen. 15 großartige Köche treten gegeneinander an, um herauszufinden, wer am Besten ist. Nero soll eine Rede halten, doch es kommt anders. Die Köche begegnen sich mit viel Neid und Missgunst und als einer von ihnen erstochen wir... Nero Wolfe ist ein berühmter Detektiv. Als Ehrengast ist er bei einem Wettkampf der Extraklasse eingeladen. 15 großartige Köche treten gegeneinander an, um herauszufinden, wer am Besten ist. Nero soll eine Rede halten, doch es kommt anders. Die Köche begegnen sich mit viel Neid und Missgunst und als einer von ihnen erstochen wird, ist es an Nero zu ermitteln. Die Geschichte wird von Neros Assistenten Archie Godwins erzählt. Ich fand Archie und Nero sehr anstregend, mit beiden bin ich nicht klar gekommen. Archie ist sehr von sich überzeugt und das merkt man auch, wenn er erzählt. Auch kam ich mit dem Schreibstil nicht klar. Ich habe das Buch bis zum Ende gelesen, aber es hat mich eine Menge Geduld gekostet und am liebsten hätte ich es zur Seite gelegt und liegen gelassen. Das Rätsel um den Mord wird spät gelöst und man rätselt mit den Protagonisten mit. Beim Lesen merkt man stark,dass dieses Buch bereits in den 30igern erschienen ist. Der Rassismus ist allgegenwärtig. Mich konnte das Buch überhaupt nicht überzeugen. Ich habe das Buch von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Meisterköche
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 18.12.2017

Nero Wolfe, der ebenso beleibte, wie berühmte Detektiv ist als Ehrengast nach West-Virginia eingeladen. Die namhaftesten Küchenchefs, die „Les Quince Maitres“ treffen sich dort in einem Luxus Resort um neue Mitglieder zu wählen und sich in ihrer Kunst zu übertreffen. Wolfe soll als Ehrengast eine Rede halten und das Lob der amer... Nero Wolfe, der ebenso beleibte, wie berühmte Detektiv ist als Ehrengast nach West-Virginia eingeladen. Die namhaftesten Küchenchefs, die „Les Quince Maitres“ treffen sich dort in einem Luxus Resort um neue Mitglieder zu wählen und sich in ihrer Kunst zu übertreffen. Wolfe soll als Ehrengast eine Rede halten und das Lob der amerikanischen Kochkunst singen. Doch der Aufenthalt wird alles andere als angenehm, die Köche sind einander in herzlicher Abneigung verbunden, Neid, Konkurrenz, Eifersucht – alles spielt eine Rolle. Als beim ersten gemeinsamen Dinner, Phillip Laszio erstochen wird, ist Wolfe gefordert. Denn die der örtliche Sheriff ist ein dummer Rassist und der ermittelnde Staatsanwalt einfach zu unerfahren um all die Ränke zu durchschauen. Die ganze Geschichte wird von Archie Godwins erzählt, Nero Wolfes Sekretär und Mädchen für alles. Archie ist von seiner Intelligenz sehr überzeugt, das lässt er in seine Erzählung auch gerne einfließen, muss aber immer wieder erkennen, dass er von Wolfe ausgebremst wird. Das Buch ist bereits in den 30iger Jahren erschienen und da das Resort sehr viele afroamerikanische Bedienstete beschäftigte, merkt man das auch am Jargon, so zum Beispiel spricht der Sheriff grundsätzlich von „Niggern“ und will sie alle an ihren Platz verweisen, egal welche Ausbildung und welchen Beruf sie haben. Wolfe dagegen ist da sehr viel differenzierter wenn er z. B. eine Zeugenaussage erbittet, die sich eventuell gegen einen schwarzen Kollegen richtet, appelliert er an ihre Rechte und Pflichten als gleichberechtigte Bürger: „ Aber dieser Mörder war ein Schwarzer, und Sie sind auch schwarz. Ich gestehe, das macht die Sache verzwickt. Die Vereinbarungen der menschlichen Gesellschaft umfassen nicht nur den Schutz davor, getötet zu werden, sondern Tausende anderer Dinge, und es trifft mit Sicherheit zu, dass in Amerika – von anderen Kontinenten ganz zu schweigen – die Weißen die Schwarzen von einigen der Vorzüge dieser Vereinbarungen ausgeschlossen haben. Es heißt, manchmal sei dieser Ausschluss sogar auf Mord ausgedehnt worden - dass es Gegenden gibt, in denen ein weißer Mann einen schwarzen töten kann und, wenn nicht mit Straffreiheit, so doch mit großer Wahrscheinlichkeit damit rechnen kann, der Strafe zu entgehen, die das Verbrechen im Rahmen der Vereinbarung vorsieht.“ Viel hat sich nicht geändert in den Jahrzehnten danach! In diesem Kontext fand ich es für mich sogar sinnvoll, dass ich das Nachwort gleich zu Anfang gelesen habe. Viele der Feinheiten und Anspielungen, die Rex Stout Nero Wolfe in den Mund legt, wären mir sonst entgangen. Wie immer lässt der Autor seinen Detektiv die verzwickten Vorgänge allein mit der Hilfe seines Intellekts lösen, was Archie dann doch immer wieder ärgert. Eine stilistische Eigenheit Stouts ist es auch, das gegen Ende des Falles Nero Wolfe seine Erkenntnisse vor den versammelten Beteiligten, einschließlich Staatsanwaltschaft und Polizei zusammenfasst und den Mörder präsentiert, womit er nicht nur Archie Goodwin, sondern auch die Leser überrascht. Rex Stouts Krimis gehören zu den Klassikern des Genres und ich freue mich, dass Klett Cotta sie nun in dieser sorgfältigen Ausstattung wieder verlegt.

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