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Goddess of Poison - Tödliche Berührung

Tödlich 1

(93)
Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.

Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat?

Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …
Rezension
»Tödliche Berührung ist [ein] Fantasyroman, der die ausgetretenen Pfade des Genres verlässt und mit einer originellen, sympathischen und gar nicht heldenhaften Protagonistin aufwartet.«, Fantasia 633e, 03.11.2016
Portrait
Melinda Salisbury lebt im Süden Englands am Meer. Als Kind war sie davon überzeugt, dass das Buch Matilda von Roald Dahl ihre Biografie war. Zu diesem Irrtum maßgeblich beigetragen hat ihr Großvater, der Melinda in seiner Zerstreutheit oft „Matilda“ nannte. Zu ihrem Bedauern hat sie selbst nie telekinetische Fähigkeiten entwickelt. Melinda liebt es zu reisen und Abenteuer zu erleben. Außerdem mag sie mittelalterliche Burgen, nicht-mittelalterliche Aquarien, Richard III. und alles, was aus Skandinavien kommt. The Sin Eater’s Daughter ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 19.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783845818467
Verlag arsedition
Dateigröße 2148 KB
Übersetzer A. M. Grünewald
Verkaufsrang 13.860
eBook
3,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Kaike Lösche, Thalia-Buchhandlung Bremen

Eine eher mittelprächtige Romantasy- Geschichte. Ganz nett zu lesen, einigermaßen spannend, hat mich aber so gar nicht vom Hocker gerissen. Eine eher mittelprächtige Romantasy- Geschichte. Ganz nett zu lesen, einigermaßen spannend, hat mich aber so gar nicht vom Hocker gerissen.

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Wenn jede Berührung tödlich ist, gibt es kaum jemanden, der einem zu nahm kommt. Für die junge Twylla ist dies Segen und Fluch zugleich. Zum Töten gezwungen, sucht sie die Liebe. Wenn jede Berührung tödlich ist, gibt es kaum jemanden, der einem zu nahm kommt. Für die junge Twylla ist dies Segen und Fluch zugleich. Zum Töten gezwungen, sucht sie die Liebe.

Anne Voss, Thalia-Buchhandlung Wildau

Ihre Berührung ist tödlich.
Tolle Idee, mal was anderes!
Ihre Berührung ist tödlich.
Tolle Idee, mal was anderes!

Erika Schmidt-Sonntag, Thalia-Buchhandlung Schweinfurt, Stadtgalerie

Toller Auftakt einer spannenden Fantasy-Serie um Aberglaube, Misstrauen und einer machtgierigen Herrscherin, die mich stark an die rote Königin aus "Alice im Wunderland" erinnerte Toller Auftakt einer spannenden Fantasy-Serie um Aberglaube, Misstrauen und einer machtgierigen Herrscherin, die mich stark an die rote Königin aus "Alice im Wunderland" erinnerte

Anne Heinz, Thalia-Buchhandlung Leuna

Sie ist eine Reinkarnation des Götterkindes, ihre Berührung ist tödlich - und doch steht sie ihrem Schicksal hilflos gegenüber. Doch wie lange noch? Sie ist eine Reinkarnation des Götterkindes, ihre Berührung ist tödlich - und doch steht sie ihrem Schicksal hilflos gegenüber. Doch wie lange noch?

„Spannend bis zur letzten Seite! “

Julie Schweimanns, Thalia-Buchhandlung Velbert

Dieses Buch gehört auf jeden Fall zu meinen Lesehighlights. Mich hat der Weltenaufbau des Buches total gefesselt und es war spannend bis zur letzten Seite, auch wenn das Ende mir das Herz gebrochen hat. Wer gerne Fantasy-Bücher liest, sollte sich dieses Buch unbedingt zulegen. Dieses Buch gehört auf jeden Fall zu meinen Lesehighlights. Mich hat der Weltenaufbau des Buches total gefesselt und es war spannend bis zur letzten Seite, auch wenn das Ende mir das Herz gebrochen hat. Wer gerne Fantasy-Bücher liest, sollte sich dieses Buch unbedingt zulegen.

„Nicht ganz so giftig wie gedacht “

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Lüdenscheid

Als ich die Vorschau für das Buch sah, hat mich allein die Story und das Cover direkt angesprochen. Nur leider schafft die Story nicht das, was sie erwarten lässt. Die Charaktere sind ganz solide, aber was sich wie eine erfrischende Fantasystory liest, entpuppt sich als seichte Liebesgeschichte und hat mich am Ende eher enttäuscht.
Vielleicht gibt es eine Steigerung im zweiten Teil.
Als ich die Vorschau für das Buch sah, hat mich allein die Story und das Cover direkt angesprochen. Nur leider schafft die Story nicht das, was sie erwarten lässt. Die Charaktere sind ganz solide, aber was sich wie eine erfrischende Fantasystory liest, entpuppt sich als seichte Liebesgeschichte und hat mich am Ende eher enttäuscht.
Vielleicht gibt es eine Steigerung im zweiten Teil.

Manja Berg, Thalia-Buchhandlung Wildau

Die Welt, in der Twylla lebt, ist so unglaublich komplex, facettenreich und mysteriös! Dieses Buch ist wirklich spannend. Ein Muss! Die Welt, in der Twylla lebt, ist so unglaublich komplex, facettenreich und mysteriös! Dieses Buch ist wirklich spannend. Ein Muss!

„Ich bin sehr überrascht....“

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

....wie gut mir dieses Buch zum Schluss gefallen hat. Der Anfang gestaltete sich für mich sehr zäh,aber doch spannend genug um dabei zu bleiben. Ich wusste bis zum Schluss nicht,was ich von wem halten sollte. Twylla, Lief, Merek, die Königin....alle sehr schwer zu durchschauen. Wer ist der/die Gute,wer böse? Der Showdown hat mich dann komplett umgehauen und sehr überrascht. Schönes Buch für alle, die ein Buch nicht sofort aufgeben, sondern über den Anfang hinaus lesen. ....wie gut mir dieses Buch zum Schluss gefallen hat. Der Anfang gestaltete sich für mich sehr zäh,aber doch spannend genug um dabei zu bleiben. Ich wusste bis zum Schluss nicht,was ich von wem halten sollte. Twylla, Lief, Merek, die Königin....alle sehr schwer zu durchschauen. Wer ist der/die Gute,wer böse? Der Showdown hat mich dann komplett umgehauen und sehr überrascht. Schönes Buch für alle, die ein Buch nicht sofort aufgeben, sondern über den Anfang hinaus lesen.

„Die Kraft des Glaubens“

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Twylla ist auserwählt- mit nur einer Berührung kann sie einen Menschen töten. Die Gabe bringt jedoch nicht nur Vorteile mit sich. Denn wie sehr ihr körperliche Nähe fehlt, spürt sie erst, als sie einen neuen Wächter bekommt. Dieser bringt sie dazu alles zu hinterfragen- ihre Gabe, ihren Glaube und ihre Königin..
Spannend bis zum Ende und in wunderschöne Sprache geschrieben. Sehr zu empfehlen für Fantasy und Mittelalter-Fans
Twylla ist auserwählt- mit nur einer Berührung kann sie einen Menschen töten. Die Gabe bringt jedoch nicht nur Vorteile mit sich. Denn wie sehr ihr körperliche Nähe fehlt, spürt sie erst, als sie einen neuen Wächter bekommt. Dieser bringt sie dazu alles zu hinterfragen- ihre Gabe, ihren Glaube und ihre Königin..
Spannend bis zum Ende und in wunderschöne Sprache geschrieben. Sehr zu empfehlen für Fantasy und Mittelalter-Fans

„Wie würdest du dich entschieden?“

Vivien Bechstein, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein großartiger Fantasy-Reihenauftakt, der einen sofort in seinen Bann zieht. Obwohl sich vieles an ein und demselben Ort abspielt, ist die Gefühlswelt der Charaktere umso ausgeprägter. Nichts ist wie es zu sein scheint. Absolut empfehlenswert! Ein großartiger Fantasy-Reihenauftakt, der einen sofort in seinen Bann zieht. Obwohl sich vieles an ein und demselben Ort abspielt, ist die Gefühlswelt der Charaktere umso ausgeprägter. Nichts ist wie es zu sein scheint. Absolut empfehlenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
93 Bewertungen
Übersicht
37
30
23
3
0

Langweiliger Auftakt
von Sabrina K. aus Friedberg am 06.07.2017

Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als... Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat? (Klappentext) Eigentlich hatte ich viel von diesem Buch und der Geschichte erwartet. Leider haben meine Erwartungen und die Realität nicht übereingestimmt. Tatsächlich fand ich die Geschichte einfach nur langweilig, sogar einschläfernd. Im Prinzip geht es nur um das Liebesdreieck bzw. darum, wie ein naives Mädchen an der Nase herumgeführt wird und keine Sekunde ihren gesunden Menschenverstand einsetzt. Das führt mich direkt zu Twylla. Ich habe selten eine so farblose und langweilige Protagonistin erlebt, wie sie. In keiner Sekunde macht sie auch nur die Anstalten irgendetwas zu hinterfragen, was ihr gesagt wird oder sie sieht. Stattdessen hört man immer nur ?mimimi? und sie versinkt im Selbstmitleid, ohne überhaupt einmal in Erfahrung zu bringen, ob die Menschen, mit deren Leben sie erpresst wird, überhaupt noch leben. Man fragt sich bei jeder ihrer Handlungen, wie dumm und naiv ein Mensch überhaupt sein kann. Schlüssig scheint mir alleine Lief beschrieben zu sein, denn auch Merek löst nur entnervtes Augenrollen bei mir aus. Die Handlung selber erscheint mir doch recht schwach. Was eigentlich ein Fantasyroman sein sollte, entpuppt sich in Wahrheit als ein schwülstiges Liebesdreieck, bei dem es nur darum geht, ob Twylla sich jetzt für Lief oder Merek entscheidet. An Fantasy entdeckt man erst auf den letzten ca. 30 Seiten etwas, wenn der Roman dem Genre ein wenig Ehre macht. Das wird aber auch sehr schnell beendet und man hat plötzlich das Gefühl, ein paar Seiten des Buches fehlen. Das Ende ist meines Erachtens sehr schlecht geschrieben und dient nur dazu, Käufer für das nächste Buch zu finden. Kein Handlungsstrang ist irgendwie zusammengeführt worden, sondern alles aus dem Kontext gerissen, als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt, den Roman sauber zu Ende zu schreiben. Für mich war dieses Buch nur Mittelmaß: eine gute Idee, die sehr schlecht umgesetzt wurde. Auch dieses Buch ist wieder einmal der Beweis dafür, dass man von ?gehypten? Büchern eher Abstand nehmen sollte, denn sie sind selten so gut, wie sie dargestellt werden.

Echt toll
von Navika Deol am 19.05.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Twylla ist 17 Jahre alt, die Tochter der unbeliebten Sündenesserin und keineswegs ein normales Mädchen. Sie hat nicht nur ein auffälliges Aussehen mit ihren roten Haaren und Sommersprossen auf ihrem Körper: unter ihrer Haut fließt giftiges Blut! Jeder, der Twylla auch auf die kleinste Art und Weise berührt muss sterben.... Twylla ist 17 Jahre alt, die Tochter der unbeliebten Sündenesserin und keineswegs ein normales Mädchen. Sie hat nicht nur ein auffälliges Aussehen mit ihren roten Haaren und Sommersprossen auf ihrem Körper: unter ihrer Haut fließt giftiges Blut! Jeder, der Twylla auch auf die kleinste Art und Weise berührt muss sterben. Abgesehen von der königlichen Familie, denn diese kann Twylla berühren ohne zu sterben, da sie ebenfalls von den Göttern gesegnet sind. Dies sieht die Königin natürlich als ihren Trumpf im Ärmel, denn jeder der bei ihr in Ungnade fällt, den muss Twylla berühren. Da Twylla sehr wertvoll für die königliche Familie ist, wird sie stets von zwei Wächtern begleitet. Als einer ihrer Wächter seinen Dienst aufgibt taucht natürlich ein Neuer auf: Lief. Lief ist anders als Twyllas Wächter zuvor, er scheint sie zu verstehen und entdeckt das Mädchen, dass hinter den ganzen Pflichten steckt. Er sieht das Mädchen, das sie in Wahrheit ist und auch Twylla wird durch Lief so einiges klar... Wie immer habe ich der Buchhandlung gestöbert und bin dann letztes Jahr auf dieses Buch gestoßen. Das Cover hat mich sofort aufmerksam gemacht und schon landete das Buch auf meiner Wunschliste, nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte. Im Januar diesen Jahren habe ich es mir gekauft und endlich habe ich es geschafft das Buch zu lesen! Und ich muss sagen: ich bin begeistert! Ich fang einfach mal mit dem Cover an, da es das erste war, was mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Ich finde, das dieses Mädchen mit den roten Haaren in diesem Gefäß ein Eyecatcher sind. Vor allem die Farben unterstützen das Ganze noch einmal: der grüne Hintergrund und dann das knallige rot und blau in dem Gefäß. Das Mädchen trägt ja rot und das Rot breitet sich in Schlieren in dem Blau aus, was die Sache mit dem Gift irgendwie unterstützt. Ich liebe das Cover auf jeden Fall und es passt einfach richtig gut zu der Geschichte. Was auch cool ist, ist die Tatsache, dass dass Gefäß, in dem das Mädchen ist nochmal extra abgehoben ist und somit der Fokus nochmal darauf gelenkt wird. So, jetzt aber mal weg vom Cover, auch wenn ich den ganzen Tag drüber reden könnte! Kommen wir mal zu der Geschichte an sich. Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe war mir sofort klar, dass dies mal eine andere Geschichte ist. Denn die Idee, dass es ein Mädchen gibt, unter dessen Haut giftiges Blut fließt, ist was ganz Neues und gerade deshalb wollte ich es so unbedingt lesen. Vor allem hat die Autorin diese Idee meiner Meinung nach echt gut durchgesetzt. Sie hat ihre eigene Welt erschaffen - mit eigenen Traditionen und sogar eigener Geschichte! Während man das Buch so liest, erfährt man nicht nur von der Geschichte und Herkunft der Protagonistin Twylla, sondern auch über die Geschichte des Königreiches, in dem sie lebt. Vorne im Buch befindet sich sogar eine Karte, sodass man immer wieder nachschauen kann wo sich die Orte befinden, von denen Twylla erzählt. Ich muss echt sagen, dass ich ziemlich aufmerksam lesen musste, um alles mitzubekommen, denn ich hatte das Gefühl, dass jedes auch so kleinstes Detail ziemlich wichtig ist. Aber ich bin immer noch total überwältigt von der Welt, die die Autorin erschaffen hat. Vor allem, wenn man bedenkt wie viel Zeit und Arbeit darin investiert wurde. Wenn ich schon mal bei der Autorin bin, dann komme ich gleich mal zum Schreibstil. Melinda Salisburys Schreibstil ist sehr detailreich, so dass man sich die einzelnen Dinge sehr gut vorstellen kann, aber dennoch hat man etwas Spielraum und kann sich als Leser - trotz der ganzen Details - seine eigenen Vorstellungen machen. Zwar ist der Stil nicht allzu kompliziert, aber dennoch finde ich, dass es kein Buch ist, dass man mal so kurz zwischendurch lesen kann. Denn dadurch, dass die Handlung auch sehr stark auf den Details aufbaut, muss man sehr genau lesen und deshalb finde ich es auch angenehm, dass die Wortwahl nicht allzu kompliziert ist, denn sonst hätte ich Ewigkeiten für das Buch gebraucht. Zu den Charakteren möchte ich nicht viel sagen, da ich nicht allzu viel vorweg nehmen möchte. Daher werde ich nur auf Twylla eingehen. Mir war Twylla gleich von Anfang an sympathisch. Dazu muss ich sagen, dass man gleich am Anfang in den Alltag von Twylla eintaucht und somit auch gleich ihre Gedanken während dessen mitbekommt. Sie kommt einem sympathisch rüber, weil sie so menschlich und am Boden geblieben ist. Man könnte meinen, dass sie hochnäsig ist, da sie ja in einem Schloss lebt und eine sehr wichtige Rolle hat, aber dem ist nicht so. Als Leser kann man sich einfach echt gut in ihre Lage hinein versetzen und man fühlt einfach mit ihr mit. Apropos Gefühle: das Gefühlschaos während dem Lesen ist echt groß, vor allem an der Stelle, an der das Buch die unerwarteten Wendungen nimmt. Jap, es gibt mehrere davon und ich kann schon mal sagen, dass sie ziemlich nah beieinander liegen. Ihr glaubt nicht wie schlimm es war an diesen Stellen ruhig zu bleiben (ich habe ziemlich oft im Bus und in der Bahn gelesen). Sucht euch am Besten ein ruhiges Plätzchen, wenn ihr das Buch lesen wollt. Und übrigens: das Ende hält einen Cliffhanger bereit. Er ist zwar nicht so schlimm, aber dennoch will man unbedingt den nächsten Teil lesen. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mir dieses Buch echt gut gefallen hat, dennoch hat mir noch das gewissen Etwas zum Fünf-Sterne-Buch gefehlt, weshalb ich 4 von 5 möglichen Sternen vergebe. Aber ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen, wenn ihr mal etwas Anderes lesen wollt.

Sehr spannend ab der 2. Hälfte!
von Ann-Sophie Schnitzler am 18.04.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Cover: Schon als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, war ich hin und weg! Woran merkt man, dass ein Cover gelungen ist? Vor dem Lesen merkt man es besonders daran, dass es einem nicht aus dem Kopf geht. Man sieht es, greift danach, kann sich vielleicht noch... Cover: Schon als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, war ich hin und weg! Woran merkt man, dass ein Cover gelungen ist? Vor dem Lesen merkt man es besonders daran, dass es einem nicht aus dem Kopf geht. Man sieht es, greift danach, kann sich vielleicht noch nicht ganz dafür entscheiden, vergisst es aber nicht bis es für sich in den Händen hält. Nach dem Lesen bemerkt man es daran, dass man in den einzelnen Elementen plötzlich viel mehr sieht als vorher. Das beweist, dass es eine tolle Verbindung zum Inhalt aufweist und damit gänzlich gelungen ist. Inhalt: "Goddes of Poison" ist definitiv der Auftakt einer spannenden Trilogie, die so einiges für uns bereithält. Der Einstieg in die Geschichte war nicht leicht aber auch nicht schwer. Melinda Salisbury erzählt eine außergewöhnliche Geschichte, was man die Idee durch den Klapptext bereits vermuten lässt. Deswegen fällt der Anfang vielleicht etwas schwer, da man auf der einen Seite etwas Zeit brauch, sich in Twyllas Lebenssituation und ihre Welt hinein zu finden und zu denken und auf der anderen Seite es doch sehr dauert, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Aber dann geht es wirklich richtig los! Es kommt zu überraschenden Wendungen, Geheimnisse werden gelüftet, die Gefühle spielen verrückt, Intrigen, wo man nur hinsieht, ... Das Buch riss mich immer mehr in seinen Bann, sodass ich es irgendwann kaum aus der Hand legen konnte. Ich wollte zum Ende kommen, aber irgendwie auch nicht, weil es dann vorbei wäre. Twyllas Geschichte hat bis zum Ende ihn immer mehr begeistert, sodass ich jetzt mehr als neugierig auf den zweiten Band der Trilogie bin! Charaktere: Melinda Salisbury schenkte der Handlung auf jeden Fall interessante Charaktere. Twylla steht dabei als Protagonistin im Mittelpunkt der Wahrnehmung des Lesers. Am Anfang brauchte ich etwas Zeit, um mit ihr warm zu werden, da ihre Vergangenheit sowie ihre momentane Lebenssituation sie zu einem unnahbaren, in sich gekehrten Menschen gemacht haben, hinter dessen Fassade man nicht so schnell blicken kann. Twylla trägt so viel Leid und Einsamkeit in sich ... Umso mehr Zeit man mit ihr verbringt, umso besser kann man sich in sie hinein fühlen und ihre Entwicklung miterleben. Die anderen Charaktere blieben im Vergleich zu Twylla relativ blass. Selbst Prinz Merek ist mir nicht wirklich vertraut nach dem Lesen des Buches und wurde eher oberflächlich dargestellt. So auch Lief, Twyllas Wächter. Die anderen Charaktere wie das Königspaar oder die anderen Palastbewohner sorgten auf jeden Fall für Vielseitigkeit und Spannung in der Geschichte, da Gut und Böse aufeinander trafen und für ordentlich Konfliktpotenzial sorgten. Schreibstil: Ungewöhnlich beschreibt den Schreibstil der Autorin in meinen Augen sehr gut. Auf jeden Fall ist es ihr gelungen, mir das Geschehen anschaulich zu erzählen. Ich konnte alles gut mitverfolgen und ihr fließender Stil sorgte dafür, dass ich sehr gut mit der Geschichte im allgemeinen voran kam. Ihre etwas altertümlichere Wortwahl sorgte einerseits dafür, dass man sich sehr gut in die Zeit und Umstände hinein versetzen konnte, denn in einem derartigen Königreich ist eine derartige Sprache sowohl angemessen als auch notwendig. Dies hatte jedoch auf der anderen Seite auch seine Schattenseiten, da es sich manchmal dadurch zog beziehungsweise man sich daran doch erst gewöhnen musste, um gänzlich von der Handlung abgeholt zu werden. Wir erleben die Geschichte aus Twyllas Sicht, was mir insgesamt ganz gut gefiel, da man sie und ihre Entwicklung besser kennenlernen und verstehen konnte. Das war zwar anfangs auch nicht so besonders leicht, da Twylla und ihre Geschcht nicht weniger ungewöhnlich als der Schreibstil ist, jedoch wurde das mit der Zeit auch besser und besser. Fazit: Ich konnte den Auftakt der Trilogie kaum aus der Hand legen. Es ließ sich gut lesen und hat mich auch richtig mit sich gerissen, vor allem in der zweiten Hälfte. Besonders gefielen mir die Überraschungen, die die Geschichte zu bieten hatte, die ich absolut nicht erwartet hatte. Auch die Idee des Buches imponierte mir total. Auch wenn der Anfang vielleicht nicht ganz so spannend ist und man Zeit brauch, um sowohl mit der Handlung als auch den Charakteren warm zu werden, kann ich euch diese Geschichte dennoch empfehlen, weil es wirklich Spaß gemacht hat, sie zu lesen und ich nun mehr als neugierig auf die Fortsetzung bin!