Reise ans Ende der Nacht

Roman. Ausgezeichnet für die Neuübersetzung mit dem Paul-Celan-Preis 2004

Louis-Ferdinand Celine

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Beschreibung

Erzählt wird die Lebensreise des Ferdinand Bardamu. Der Medizinstudent meldet sich zur Mobilmachung 1914 als Freiwilliger, doch schnell lernt er den Krieg als einen apokalyptischen Kreuzzug zur Vernichtung der "lästigen Armen" kennen. Nach dem Krieg verschlägt es Bardamu nach Afrika; er erlebt Lüge und Elend des Kolonialismus und wird schließlich todkrank von Eingeborenen auf eine Galeere Richtung Amerika verschachert. Schließlich kehrt er nach Frankreich zurück und wird Armenarzt. Auch dort hat er die gleichen Erlebnisse, die nach Célines Erfahrung das menschliche Dasein ausmachen:

Ein Übersetzungs-Meisterwerk.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Hanns Grössel, Juliane Gräbner-Müller
Seitenzahl 670
Erscheinungsdatum 03.05.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23658-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11,8/3,5 cm
Gewicht 378 g
Originaltitel Voyage au bout de la nuit
Auflage 11. Auflage
Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel
Verkaufsrang 29526

Buchhändler-Empfehlungen

Katja Engler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dieses wortgewaltige Werk ist absolute Pflichtlektüre. Radikal, desillusionierend, zynisch, sehr modern & jederzeit zitierfähig. Celine spricht grausame Wahrheiten hemmungslos aus.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Starker Tobak und schonungslos auch dem Leser gegenüber. Wer sich auf den Höllentrip einlässt, wird das Buch nicht mehr vergessen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
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von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Berühmter Roman, welcher neue Perspektiven und Erzählweisen etabliert hat. Stark!

Horrortrip
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 22.02.2010

Die Veröffentlichung von "Reise ans Ende der Nacht" 1932 hat Louis- Ferdinand Celine (1894- 1961) eine Menge Ärger eingebracht. Er war jetzt mit einem Male berühmt, rief aber durch seine radikale Änderung der Sprache und des ungewöhnlichen Schreibstils zahllose Kritiker auf den Plan. Dennoch hat sich das provozierende Werk dur... Die Veröffentlichung von "Reise ans Ende der Nacht" 1932 hat Louis- Ferdinand Celine (1894- 1961) eine Menge Ärger eingebracht. Er war jetzt mit einem Male berühmt, rief aber durch seine radikale Änderung der Sprache und des ungewöhnlichen Schreibstils zahllose Kritiker auf den Plan. Dennoch hat sich das provozierende Werk durchgesetzt: die "Reise" gilt als bahnbrechendes Werk der Literatur überhaupt und hat viele französische Autoren beeinflusst, wie z.B. Queneau oder Sartre. Der Ich- Erzähler des Romans, Bardamu, erinnert uns stark an Simplizius. Wie der Held in "Der abenteuerliche Simplizissimus" beginnt er seine unglaubliche Lebensodyssee beim Militär. Bardamu lernt das Grauen der modernen Schlachten kennen, nach dem Krieg verschlägt es ihn nach Afrika, wo er im tiefsten Urwald die verrücktesten Abenteuer erlebt, schließlich als Sklave verkauft und auf einem Schiff nach Amerika verfrachtet wird. Nach weiteren Eskapaden kehrt er von dort nach Paris zurück, um als Arzt in den Elendsvierteln zu arbeiten. - Unvermittelt bricht die Handlung ab, hinterlässt bei uns das ungute Gefühl, etwas völlig Absurdes, Hässliches miterlebt zu haben. Die Hoffnungslosigkeit des Menschen in der modernen Welt beschreibt Celine in einer groben, manchmal obszönen Umgangssprache, zeigt uns eine Vision des Lebens als absurde Reise in die Nacht - bis zum Tode. Wer sich mit dem Leben Celines beschäftigt stellt fest, dass der Autor selbst nach dem großen Erfolg seines Romans genau eine solche Reise antreten wird!


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