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Der vergessene Soldat

Autobiographie

Guy Sajer

(4)
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Beschreibung

"Ich werde versuchen den Abgrund der menschlichen Perversion angemessen zu beschreiben und das zum Ausdruck zu bringen, was ich mir niemals hätte vorstellen können, was mir unmöglich erschienen wäre, hätte ich es nicht erlebt …"

Geboren im Elsass als Sohn eines französischen Vaters und einer deutschen Mutter, war Sajer siebzehn Jahre alt, als er 1942 in den Mahlstrom des Zweiten Weltkrieges gezogen wurde. Er hat dann früher als andere die Sprache wieder gefunden und ein bis heute einzigartig fesselndes Dokument hinterlassen, das dem Grauen des Krieges und der Hilflosigkeit, mit welcher der einzelne Soldat seiner alles überrollenden Walze gegenübersteht, so nahe kommt wie es die einfache Aneinanderreihung von Worten nur zulässt.

Scheint den Jungen Freunden, Sajer und Halls, zu Beginn alles noch wie ein großes Abenteuer, so holen sie Hunger, Kälte, Angst und die entfesselte Gewalt des Krieges in Kursk, Charkow und Bjelgorod bald auf den Boden der Tatsachen zurück. Doch dieser Krieg hat sie schon ganz vereinnahmt und es gibt kein Zurück mehr. Das Blatt im Osten beginnt sich zu wenden, und die deutschen Soldaten in Russland treten einen zähen, hart und grausam umkämpften Rückzug an, der die Freunde über Rumänien und Polen bis nach Memel an der Ostsee führt, wo sie das blutige Inferno des Untergangs erleben.

Am Ende bleibt das zutiefst Menschliche des großen Leids als etwas zurück, das größer und nachhallender ist selbst als die Dokumentation der Zeit und des Krieges. Sajer bringt das aus seiner Erinnerung ans Licht, und wir wollen und können nicht wissen, welche unendliche Mühe ihn das gekostet haben mag.

„Der vergessene Soldat“ wurde mit seinem Erscheinen 1967 sogleich ein Welterfolg. In mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurde das Buch über drei Millionen mal verkauft.

„Das Buch verdichtet Raum und Zeit zu einem einzigen pochenden Schmerz“ (Time Magazine)

„Niemand, der das Buch zuende liest, wird es je wieder vergessen“ (New York Times)

„Eine epische Geschichte, großartig erzählt.“ (Wall Street Journal)

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 483
Erscheinungsdatum 15.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86933-146-1
Verlag Helios
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/4 cm
Gewicht 551 g
Verkaufsrang 29721

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Gute Unterhaltung, allerdings vieles erfunden.
von einer Kundin/einem Kunden aus Herscheid am 15.04.2020

Man erfährt wirklich sehr gute Unterhaltung wenn man das Buch liest, allerdings muss man sich bewusst machen, dass das kein Zeitzeugenbericht ist. Man weiß heute, dass wahrscheinlich das meiste aus dem Buch erfunden wurde - Nichtmal der Name des Autors ist echt und es steht auch in Zweifel, ob er überhaupt Soldat in der Wehrmach... Man erfährt wirklich sehr gute Unterhaltung wenn man das Buch liest, allerdings muss man sich bewusst machen, dass das kein Zeitzeugenbericht ist. Man weiß heute, dass wahrscheinlich das meiste aus dem Buch erfunden wurde - Nichtmal der Name des Autors ist echt und es steht auch in Zweifel, ob er überhaupt Soldat in der Wehrmacht war.

Ein Buch, dass man gelesen haben muss
von einer Kundin/einem Kunden aus Havixbeck am 05.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Autor hat sehr bewegend. die Geschichte der Ostfront schonungslos und fließend aufgezeigt. Das Buch macht den Leser zu einem Kriegsgegner und zeigt schonungslos, was ein Mensch im Krieg auszuhalten hat. Ein Menschenleben zählt nichts, weder von einem Soldaten noch von einem Flüchtling

Endlich wieder Erhältlich!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 16.02.2020

Endlich wieder erhältlich Das Urteil fällt mir sehr schwer! Das Buch von Guy Sajer ist großartig und unbedingt lesenswert! Diese Neuausgabe, herausgegeben von Oliver Gasperlin im Verlag Helios Aachen, hat jedoch schwerwiegende Mängel. Es beginnt schon mit der editorischen Angabe: "Erstmalig vollständig aus dem Französischen... Endlich wieder erhältlich Das Urteil fällt mir sehr schwer! Das Buch von Guy Sajer ist großartig und unbedingt lesenswert! Diese Neuausgabe, herausgegeben von Oliver Gasperlin im Verlag Helios Aachen, hat jedoch schwerwiegende Mängel. Es beginnt schon mit der editorischen Angabe: "Erstmalig vollständig aus dem Französischen von Wolf Müller und Frederike Keller". Wie Oliver Gasperlin im Geleitwort selbst zugibt, ist auch diese Ausgabe nicht vollständig, sondern eine apologetische Passage wurde weggelassen, weil niemand "so einen Unsinn" brauche, also ohne echte sachliche Begründung. Das ist Etikettenschwindel, also Betrug! Gleichzeitig kritisiert Gasperlin die früheren deutschen Ausgaben bei dem Verlag Fritz Molden (1967) und dem Bertelsmann-Club (ohne Jahr, um 1970), dass die Übersetzung von Wolfgang Libal "in weiten Teilen eher eine Bearbeitung [sei], weil sie eine beträchtliche Anzahl Passagen des französischen Originals einfach weglässt." Als Kenner beider Ausgaben sieht man leicht, dass die hier besprochene "Neuübersetzung" von Wolf Müller und Frederike Keller im Wesentlichen eine Übernahme der herkömmlichen von Wolfgang Libal ist, lediglich ergänzt um die dort fehlenden Passagen. Libal wird als Übersetzer jedoch nicht miterwähnt. Da, wo tatsächlich neu übersetzt worden ist, fällt das Ergebnis deutlich schlechter aus! Schade! Auf den Schlussseiten gewinnt man sogar den Eindruck, dass die Neuübersetzer die deutsche Sprache nicht hinreichend beherrschen, wenn der Konjunktiv mehrfach unpassend verwendet wird. Trotzdem ist es außerordentlich löblich, dieses grandiose Werk wieder auf den Markt gebracht zu haben! Es sollte stark beworben werden! Noch ein kleiner Nachtrag: Neben den schon erwähnten antiquarisch erhältlichen Ausgaben gibt es noch eine Taschenbuchausgabe des Heyne-Verlages (1972). Vor der muss ich an dieser Stelle ausdrücklich warnen! In ihr ist das Werk um "der leichteren Lesbarkeit willen [...] sorgfältig gekürzt, ohne jedoch den Handlungsablauf oder die Aussage zu verändern." Eine glatte Lüge! Die Kürzungen betrafen offenkundig Passagen, die dem Verlagsverantwortlichen inhaltlich nicht gefielen! Sie sind außerdem sehr umfangreich! Burkhard Jewanski


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