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Geisterschiff

Ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis Segeberger Feder 2003

Reihe Hanser Band 62175

Dietlof Reiche

(2)
Buch (Taschenbuch)
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9,95
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Beschreibung


Eine Geschichte vom Einbruch des Unheimlichen in eine Welt, die normaler nicht hätte sein können - bis zu dem Tag, als das Meer verschwand ...

Es ist ein ganz normaler Sommer in der kleinen Stadt am Meer. Lena kellnert im Restaurant der Eltern; die Touristen kommen und wenigstens ist ein sympathischer Junge dabei, Felix. Doch dann geschieht das Unheimliche: Das Meer geht, als wäre Ebbe – aber es kommt nicht zurück. In der trockenen Bucht vor der Stadt liegt ein Segelschiff. "Die Windsbraut" – so die Schrift am Bug. Die "Windsbraut" aber ist das Schiff, auf dem vor 200 Jahren ein Vorfahr von Lena gefahren ist, ein Schiff, das gesunken und verschollen ist, wie man bisher glaubte, und von dem sich nur der Kopf der Gallionsfigur erhalten hat. Der hängt seit Urzeiten als Wandschmuck im "Muschelsaal", der Attraktion des elterlichen Lokals. Dem Geisterschiff draußen in der Bucht fehlt die Gallionsfigur ...

Was hat das alles zu bedeuten? Was sind das für Stimmen auf dem verlassenen Schiff? Und dann erscheint Lena der Steuermann des Seglers, ihr Vorfahr, von dessen Aufzeichnungen die Großmutter erzählt. Findet sich darin die Lösung des gespenstischen Rätsels? Und hätte mit der Lösung des Rätsels der Spuk ein Ende? Lena und Felix beschließen es herauszufinden. Lena, das ist ihr bald klar, hat auch gar keine andere Wahl.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Altersempfehlung 12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.06.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-62175-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/2,7 cm
Gewicht 307 g
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 40743

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Kundenbewertungen

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Das Meer verschwindet und kam nicht wieder
von einer Kundin/einem Kunden am 08.12.2020

Lena lebt zusammen mit ihrem alleinerziehenden Vater im ersten Stock eines kleinen Restaurants am Meer. Der namenlose Ort mit sichelförmiger Bucht zieht jeden Sommer scharenweise Familien an, die hier ihren Urlaub verbringen. Sie unterstützt ihren Vater und die Kellnerin Anna während der Hauptsaison, auch um ihre kleine zusammen... Lena lebt zusammen mit ihrem alleinerziehenden Vater im ersten Stock eines kleinen Restaurants am Meer. Der namenlose Ort mit sichelförmiger Bucht zieht jeden Sommer scharenweise Familien an, die hier ihren Urlaub verbringen. Sie unterstützt ihren Vater und die Kellnerin Anna während der Hauptsaison, auch um ihre kleine zusammengewürfelte Familie finanziell über Wasser zu halten. Attraktion des Restaurants ist der "Muschelsaal", dessen Wände zur Gänze mit Muscheln aus der ganzen Welt tapeziert sind. Gerade Jungfamilien gefällt diese Art der Dekoration und somit freuen sich Lena, Anna und ihr Papa immer über viele Gäste im Sommer. Neben der Muschelwand gibt es eine weitere Attraktion welche immer wieder Restaurantbesucher anzieht. Dies ist der Kopf einer Gallionsfigur aus dem 18ten Jahrhundert. Die "Windsbraut", so der Name des Schoners zu welcher der Gallionskopf einst gehörte lief vor über 230 Jahren das letzte Mal aus der kleinen Bucht aus und sollte nie mehr zurückkehren. Lena erzählt die Geschichte des Gallionskopfes immer wieder gerne den interessierten Familien welche das Restaurant freqeuentieren. Auch Felix, ein Junge in Lenas Alter und Gast im Restaurant des namenlosen Ortes, ist von dieser Geschichte fasziniert. Alles geht seinen gewohten Gang bis etwas Seltsames passiert. Nur einen Tag nach Felix`s erstem Besuch im Restaurant entscheidet Lenas Vater, dass der Gallionskopf restauriert werden sollte. Das ist in diesem Fall nichts allzu Ungewöhnliches, ist er doch das einzige Stück der "Windsbraut", welches noch erhalten ist. Der beauftragte Restaurator befindet, dass das Relikt der "Windsbraut" in bemerkenswert gutem Zustand ist. Er entschließt sich daher die Restauration um einige Tage zu verschieben, da es keiner Eile bedarf. Diese Chance nutzt Lena. Sie nimmt den Kopf, der zuvor auf einem erhöhten und kaum erreichbarem Podest gestanden ist, genauer in Augenschein. Dabei fällt ihr auf, dass der Kopf im Inneren hohl ist und auch eine Art geheimer Botschaft in sich birgt. Sie beschließt dieses Geheimnis jemanden anzuvertrauen und wendet sich an Felix. Da dieser einmal Chemiker werden möchte, überlegt auch er den Kopf einmal genauer in Augenschein zu nehmen. Doch daraus wird nichts da der Restaurator den Kopf bereits abgeholt hat. Als Lena ein einziges Mal einen Blick in die Innenseite des Kopfes zu werfen versucht, geschieht etwas sehr Seltsames. Das Meer zieht sich aus der Bucht und kehrt nicht mehr zurück. Alle im Ort vermuten es handle sich um eine länger anhaltende Ebbe. Sowohl dem Bürgermeister als auch zwei Ortspolizisten ist klar, dass dies einmalig ist und beginnen mit Nachforschungen. Nur Lena weiß was wirklich passiert ist. Doch welches Geheimnis hat es mit der Windsbraut auf sich? Gemeinsam mit Felix begibt sie sich auf Spurensuche.

Spannend und sehr fantasievoll ! !
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 07.01.2016

Das ist ein verblüffend spannendes, intelligentes und fantasievolles Kinder- und Jugendbuch für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 13. Ideal geeignet um in Schulklassen drüber zu reden. Reiche beweist mir nachdrücklich mit dieser Geschichte den himmelweiten Unterschied zwischen "Fantasy" und einer fantasievollen Geschichte. Ich b... Das ist ein verblüffend spannendes, intelligentes und fantasievolles Kinder- und Jugendbuch für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 13. Ideal geeignet um in Schulklassen drüber zu reden. Reiche beweist mir nachdrücklich mit dieser Geschichte den himmelweiten Unterschied zwischen "Fantasy" und einer fantasievollen Geschichte. Ich bin beeindruckt! Eine Woche in den Sommerferien von Lena und Felix. Lena, 12 Jahre alt, darf in der Gaststätte ihres Vaters für die Feriengäste am Meer mittags "kellnern", Dort taucht Felix mit seiner Familie auf. Und schneller, als Alle beim Lesen denken, sind die Beiden in ein unglaubliches Abenteuer verwickelt. Das Meer "verschwindet" nämlich! Nein, es ist keine Ebbe, sondern das Meer ist "weg"! Und kommt auch nicht wieder! Wie Lena in diese Geschichte verwickelt ist, wie das Verschwinden des Meers mit dem Kopf einer Galionsfigur aus dem 18. Jahrhundert zusammen hängt und warum plötzlich in der trockenen Bucht ein sehr altes Segelschiff auftaucht, das erzählt Dietlof Reiche so fesselnd, dass wir Lena und Felix nur völlig gebannt bei ihrem Abenteuer begleiten. Das ist im besten Sinne des Wortes ein All-Age-Buch. Erwachsene werden es genauso gerne lesen, wie Kinder!


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