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Slam-Poetry über Demenz

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Beschreibung

Nicht nur in Talkshows, Zeitungen und im Verwandten­kreis wird über Demenz gesprochen. In den letzten Jahren haben sich auch die Stars der Wortwettkämpfe diesem so schweren Thema angenommen und im Publikum für Gänsehaut und Lächeln gesorgt mit ehrlichen, komischen oder berührenden Texten. Slam Poetry über das wohl unsexyeste Thema der Welt: Demenz. Der mehrfache Deutsche Poetry-Slam-Meister Lars Ruppel engagiert sich seit Jahren mit seinem »Weckworte«-Projekt für Menschen mit Demenz. Die von ihm handverlesenen Texte bewegen und unterhalten, werfen Licht und Schatten und klingen so persönlich und wahr, wie nur Slam Poetry klingen kann. Dies sind Texte für Angehörige, Pflegekräfte und alle, die vergessen und nicht vergessen werden dürfen. Beteiligte Autor/innen: David Friedrich, André Hermann, Lars Ruppel, Nicolas Schmidt, Livia Warch, Leah Dibah, Pierre Lippuner, Klaus Urban, Alexander Bach, Zita Lopram, Stefan Unser, Benjamin Baumann, Artem Zolotarov, Christine Teichmann, Nikolai Fritzsche, Dominik Bartels, Anna Rau, Johannes Floehr, Björn Högsdal, Julian Heun, Eva Niedermeier, Elias Hirschl, Gary Glazner

Ruppel, Lars
Lars Ruppel wurde 1985 im tiefsten Hessen geboren, heute lebt er in Berlin. Seit seinem 16. Lebensjahr tritt er auf und wurde einer der bekanntesten Wortwettkämpfer Deutschlands. Er ist mehrfacher Deutscher Poetry-Slam-Meister im Team- und Einzelwettbewerb, zuletzt wurde er 2015 Vizemeister. Seine Gedichtsammlung »Holger, die Waldfee« hat sich bislang über 20.000 Mal verkauft. Neben Workshops an Schulen und Poetry-Slam-Projekten im Sudan, Indien, Russland und den USA leitet er mit seinem Poesieprojekt »Weckworte« Fortbildungen für Angehörige und Pflegekräfte zum Einsatz von Gedichten in der Pflege von Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Herausgeber Lars Ruppel
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 22.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944035-75-8
Verlag Satyr Verlag
Maße (L/B/H) 19,5/12,3/1,7 cm
Gewicht 135 g

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  • Hast die rauen, wunden Finger
    um den goldenen Ring gekrallt
    und für fünf geliebte Kinder
    beide Fäuste stumm geballt,
    doch du?siehst deine Schwestern,
    deine Brüder
    so belanglos unten spielen,
    krallst die Finger um die Gitter,
    durch die deine Träume fielen -
    dort hinunter auf den Hof,
    weil deine Kinderaugen sehen,
    was vier dort unten nicht erahnen,
    kannst du selbst nicht recht verstehen.
    aus Leah Diba: "Déjà-vu"

    Wir singen zusammen einen alten Schlager, den ich nur von ihr kenne und den wir auch nur singen, wenn sie einen Likör haben will. Vielleicht gab es ihn nie wirklich.
    Er heißt "Komm, mein Schatz, wir trinken ein Likörchen". Oma behauptet, ihr Arzt habe gesagt, ein Likör sei gut für ihren Blutdruck.
    "Klar, Oma", sage ich, "Mama sollte auch mehr rauchen, damit ihr Asthma besser wird." aus Julian Heun: "Die alte Frau und das Meer"