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Der Tod in Venedig

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Thomas Mann nannte seine Novelle die Tragödie einer Entwürdigung: Gustav von Aschenbach, ein berühmter Schriftsteller von etwas über fünfzig Jahren und schon länger verwitwet, hat sein Leben ganz auf Leistung gestellt. Eine sommerliche Erholungsreise führt ihn nach Venedig. Dort beobachtet er am Strand täglich einen schönen Knaben, der mit seiner eleganten Mutter und seinen Schwestern samt Gouvernante im gleichen Hotel wohnt. In ihn verliebt sich der Alternde. Er bewahrt zwar stets eine scheue Distanz zu dem Knaben, der späte Gefühlsrausch jedoch, dem sich der sonst so selbstgestrenge von Aschenbach nun willenlos hingibt, macht aus ihm letztlich einen würdelosen Greis.
Portrait
Thomas Mann wurde 1875 in Lübeck geboren und wohnte seit 1894 in München. 1933 verließ er Deutschland und lebte zuerst in der Schweiz am Zürichsee, dann in den Vereinigten Staaten, wo er 1938 eine Professur an der Universität in Princeton annahm. Später hatte er seinen Wohnsitz in Kalifornien, danach wieder in der Schweiz. Er starb in Zürich am 12. August 1955.
Thomas Mann zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns umfangreiches und vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Für seinen ersten großen Roman Die Buddenbrooks erhielt er 1929 den Nobelpreis für Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 83 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783958499522
Verlag Re-Image Publishing
Dateigröße 898 KB
Verkaufsrang 67.917
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„Man sollte mal wieder Klassiker lesen...“

Axel Korinth, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Nach Jahren harter Arbeit gönnt sich der alternde Schriftsteller Gustav von Aschenbach einen ausgedehnten Urlaub in Venedig. Kaum angekommen verliebt er sich zu seiner eigenen Überraschung in den 14-jährigen Tadzio. Aschenbach verfällt dem Jungen vollends, beobachtet ihn am Strand, folgt ihm durch die Stadt. Erst viel zu spät bemerkt Aschenbach in seinem Liebesrausch, dass die Cholera um sich greift und stirbt als geckenhafter Greis.

Thomas Manns Novelle kommt einer wahren Sprachexplosion gleich und erstaunt auch 100 Jahre nach ihrem Entstehen ob ihrer gnadenlos bekennenden autobiographischen Züge.
Nach Jahren harter Arbeit gönnt sich der alternde Schriftsteller Gustav von Aschenbach einen ausgedehnten Urlaub in Venedig. Kaum angekommen verliebt er sich zu seiner eigenen Überraschung in den 14-jährigen Tadzio. Aschenbach verfällt dem Jungen vollends, beobachtet ihn am Strand, folgt ihm durch die Stadt. Erst viel zu spät bemerkt Aschenbach in seinem Liebesrausch, dass die Cholera um sich greift und stirbt als geckenhafter Greis.

Thomas Manns Novelle kommt einer wahren Sprachexplosion gleich und erstaunt auch 100 Jahre nach ihrem Entstehen ob ihrer gnadenlos bekennenden autobiographischen Züge.

Kundenbewertungen

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Stilistisch höchste deutsche Literatur!
von Zitronenblau am 22.06.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Der Tod in Venedig" gehört zu bekanntesten Werken Th. Manns. Die Novelle ist für mich persönlich weniger aufgrund der Geschichte per se als vielmehr durch das stilistische Schaffen des Literaten eine unbedingte Notwendigkeit, falls jemand frage, ob dieses Buch gelesen werden sollte. Ich glaube, man könnte gut und gerne... "Der Tod in Venedig" gehört zu bekanntesten Werken Th. Manns. Die Novelle ist für mich persönlich weniger aufgrund der Geschichte per se als vielmehr durch das stilistische Schaffen des Literaten eine unbedingte Notwendigkeit, falls jemand frage, ob dieses Buch gelesen werden sollte. Ich glaube, man könnte gut und gerne von einer literarischen Perfektion sprechen. Mutig ist der homoerotische Inhalt, der somit noch einmal dem Ganzen einen "draufsetzt". Ein wahrer Hochgenuss und ein literaturgeschichtlicher novellistischer Meilenstein - wie ich denke. Sehr empfehlenswert!