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Humoralmedizinische Praxis.

Band 1: Arbeitsgrundlagen der TEN.

Friedemann Garvelmann, Christian Raimann

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Beschreibung

Band 1 - Arbeitsgrundlagen der TEN
Das eigenständige System der Humoralmedizin ist ein definierendes Basiselement der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde TEN. Die Vier-Säfte-Lehre ist das Konzept einer systemischen Medizin, die ihren Fokus auf die Funktionalität des Organismus und deren krankhafte Veränderungen richtet und die strukturellen Teile (Gewebe, Organe) als Werkzeuge für die Realisierung dieser Funktionen auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene sieht. Sowohl Aufbau und Regeneration der Körpergewebe, als auch die Regulation und ggf. Reorganisation der Organfunktionen sind Leistungen der Wirkprinzipien der vier Kardinalsäfte Blut (Sanguis), Schleim (Phlegma), Gelbgalle (Cholera) und Schwarzgalle (Melancholera). Diese existieren aber nicht als substanzielle Körperflüssigkeiten, sondern jeder dieser Humores repräsentiert in einem definierten Verhältnis die Wirkprinzipien Wärme bzw. Kälte und Feuchtigkeit bzw. Trockenheit, worin sich wiederum die Eigenschaften der Naturelemente Luft, Wasser, Feuer und Erde manifestieren. Damit schließt sich der Kreis, der den Menschen konsistent in das System der Gesamtnatur einbindet. Dieses Buch beschreibt die Arbeitsgrundlagen der Humoralmedizin, wobei die notwendige Theorie immer direkt mit ihrer Bedeutung für die praktische Arbeit verknüpft ist. Besonders hilfreich für die Arbeit mit Patienten ist die tabellarische und grafische Übersetzung häufig vorkommender Symptome und sonstiger Krankheitserscheinungen in ihrer humoralmedizinischer Bedeutung und Terminologie, als Voraussetzung für die adäquate konstitutionelle und symptomorientierte Therapie. Zusätzlich wird die Therapie mit Autonosoden (Eigenblut, -urin und -lymphe), sowie die humoralen Grundlagen der Ab- und Ausleitungsverfahren behandelt und mit der Rezepturlehre die Basis für die Erstellung individueller Rezepturen vermittelt.
Achtung: Humoralmedizinische Praxis Band 1 und Band 2 mit insgesamt 944 Seiten, ca. 278 Farbabb. und ca. 329 Tabellen, mit Lesebändchen, geb., Gesamtpreis nur 110,- Euro. Sie sparen somit gegenüber dem Einzelpreis 28,- Euro.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 424
Altersempfehlung 18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 11.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-903071-32-2
Verlag Bacopa
Maße (L/B/H) 24,4/18,2/3 cm
Gewicht 1205 g
Abbildungen 125, Farbabbildungen, 116 Tabellen
Auflage 2. erweiterte Auflage

Kundenbewertungen

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Super Bücher Band 1 + 2
von einer Kundin/einem Kunden aus Hägglingen am 09.08.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Top Bücher, wenn man sich etwas in die Humoralpathologie vertiefen will. Sehr einfach erklärt. Auch als Nachschlagewerk finde ich es super. Gute verständliche Bilder und Texte. Schönes Layout und gute Einteilung.

"must have" für Naturheilpraktiker
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchaltorf am 11.03.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

geniales Nachschlagewerk - sollte in jeder Naturheilpraxis stehen - DANKE!


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  • Inhaltsverzeichnis

    BAND 1 - Arbeitsgrundlagen der TEN

    Abschnitt 1: Theoretische Grundlagen

    1. Einführung:
    1.1 Einordnung der Humoralmedizin
    1.2 Grundsätzliches zu Denk- und Arbeitsmodellen FG
    1.3 Charakterisierende Kriterien der Humoralmedizin
    1.4 Notwendige Adaptionen der Humorallehre FG

    2. Geschichte der Humoralmedizin
    2.1 Vorhippokratische Zeit
    2.2 Hippokratische Zeit
    2.3 Galenistische Humoralmedizin
    2.4 Weitere Entwicklung

    3. Grundprinzipien der Humoralmedizin
    3.1 Die Naturphilosophie und ihre strukturierenden Prinzipien
    3.2 Elemente und Qualitäten
    3.3 Die Erfahrungsheilkunde als Grundpfeiler der Humoralmedizin
    3.4 Individualität
    3.5 Lebenskraft
    3.6. Reizlehre

    4. Säftelehre
    4.1 Empirische Basis der Humoralmedizin
    4.2 Humoralmedizinische Begiffe
    4.3 Die Kardinalsäfte
    4.4 Bedeutung und Zuordnung der Qualitäten
    4.5 Säftebildung und -metamorphose
    4.6 Eigenschaften und Aufgaben der einzelnen Kardinalsäfte
    4.7 Zuordnungen und Bezüge

    5. Spiritus und Pneuma
    5.1 Arten der Spiritus
    5.2 Praktische Bedeutung der Spiritus-Lehre
    5.3 Dienende Kräfte

    6. Temperamentenlehre

    7. Konstitutionslehre

    8. Organlehre
    8.1 Einordnung von Organen und Geweben
    8.2 Konsensus der Organe

    Abschnitt 2:
    9. Pathophysiologie
    9.1 Dyskrasie
    9.2 Kakochymie
    9.3 Entzündung
    9.3.1 Akute Entzündung
    9.3.2 Chronische Entzündung
    9.4 Polarität Entzündung Sklerose
    9.5 Vikariation
    9.6 Dynamische Krankheitsprinzipien
    9.6.1 Hyperkinese und Hypokinese
    9.7 Strukturelle Krankheitsprinzipien
    9.7.1 Hyperplasie
    9.7.2 Hypoplasie
    9.8 Pathophysiologie der Säftebewegung
    9.8.1 Herz
    9.8.2 Kongestion und Plethora
    9.8.3 Blutdruck
    9.9 Bedeutung der physiologischen Ausleitungsorgane für die Therapie
    9.9.1 Haut
    9.9.2 Darm
    9.9.3 Leber-Galle-System
    9.9.4 Nieren
    9.9.5 Gebärmutter
    9.9.6 Lunge
    9.9.7 Zusammenfassung Funktionssystem Elimination
    9.10 Allgemeines zur Physiologie des Lymphsystems
    9.10.1 Kompensatorische Ausscheidungen
    9.10.2. Funktionelle Trias

    10 Skrofulose
    10.1 Pathophysiologie der Skrofulose
    10.2 Formen der Skrofulose
    10.3 Entwicklung der Skrofulose
    10.3.1 Impfungen als skrofulosefördernder Faktor
    10.3.2 Pathophysiologische Erkennungsmerkmale der Skrofulose
    10.4 Therapiekonzept
    10.5 Liste skrofulöser Krankheiten

    11. Gesundheit, Krankheit und Diagnostik CR
    11.1 Grundsätzliche Gedanken zu Diagnostik und Therapie
    11.1.1 Begriffe
    11.1.2 Humorale Diagnostik
    11.1.3 Diagnostisch-therapeutisches Schema
    11.2 Gesundheits-, Krankheits- und Heilungsprinzipien
    11.2.1 Humorales Verständnis von Gesundheit und Krankheit
    11.2.2 Differenzierung von Krankheitsprozessen
    11.3 Wege, Methoden und Ziele der Diagnostik
    11.3.1 Praktische Diagnostik
    11.3.2 Spezifische Diagnostikverfahren
    11.3.3 Humoralmedizinische Interpretation von Symptomen

    12 Vertiefende Krankheitslehre
    12.1 Systemische Bedeutung des Magens (Der kalte, schlaffe Magen)
    12.2 Thema Tumore: Kurze Eingliederung in die HM

    13 Praktische Arbeit mit der Humoralmedizin
    13.1 Säulen der Therapie:
    Konstitutionstherapie
    Symptomorientierte Therapie der aktuellen Krankheitssituation
    13.2 Übergeordnete Therapieziele

    14 Grundsätzliches zur Arzneitherapie
    14.1 Verwendete Substanzen
    14.2 Wesen der traditionellen Arzneimittelformen
    14.3 Humorale Qualitäten
    14.4 Modifizierung der Qualitäten
    14.5 Säftebezug
    14.6 Therapieprinzipien
    14.7 Rezepturlehre

    15 Autonosoden-Therapie
    15.1 Eigenblut-Therapie
    15.2 Eigenurin-Therapie
    15.3 Therapie mit Eigenlymphe

    16 Nicht-medikamentöse humorale Beeinflussungsmöglichkeiten
    16.1 Diätetik
    16.1.1 Ernährung
    16.1.2 Bewegung
    16.1.3 Lebensrhythmen
    16.1.4 Geistige Beschäftigung
    16.1.5 Sexualität
    16.2 Physikalische / manuelle Verfahren
    Wärme- / Kälteanwendungen
    16.3 Aus- und Ableitungsverfahren

    Bezugsquellen (international)

    Humoralmedizinisches Glossar

    Literatur zum Gesamtbuch