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Ripley's Game oder Der amerikanische Freund

Roman. Nachw. v. Paul Ingendaay

Tom Ripley ist ein sympathisch-unmoralischer Exil-Amerikaner, der südlich von Paris ein luxuriöses Leben führen will – um jeden Preis. Immer wieder gelingt es dem erfolgreichen Serienhelden, sich vor der Polizei und seinen Verfolgern hakenschlagend aus dem Staub zu machen und dem erwartbaren Verbrecherschicksal eine Nase zu drehen.
Portrait
Patricia Highsmith, geboren 1921 in Fort Worth/Texas, wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Erste Kurzgeschichten schrieb sie an der Highschool, den ersten Lebensunterhalt verdiente sie als Comictexterin, und den ersten Welterfolg erlangte sie 1950 mit ihrem Romanerstling ›Zwei Fremde im Zug‹, dessen Verfilmung von Alfred Hitchcock sie über Nacht weltberühmt machte. Patricia Highsmith starb 1995 in Locarno.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Paul Ingendaay
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 30.07.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23416-9
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,1/11,3/2,3 cm
Gewicht 298 g
Originaltitel Ripley´s Game.
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Matthias Jendis
Buch (Taschenbuch)
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13,00
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Im dritten Band der "Ripley" Reihe spielt Highsmiths wohl bekanntester Protagonist kein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei, sondern mit der italienischen Mafia.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Die Ripley-Reihe ist einfach Kult, alle Teile sind super. Das Besondere: Wir wechseln die Perspektive und begleiten den Verbrecher. Super Idee.

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ripley schafft es immer wieder und wird dabei doch nicht sympathischer. Erneute "Fallstudie" Highsmiths in Sachen Ripley. Einfach nur toll!

Vom Anlegen
von Polar aus Aachen am 28.09.2007

Wenn man sich daran erinnert, mit welcher Nachsicht, Zuneigung Patricia Highsmith über ihren Ripley gesprochen hat, sieht, daß sie ihm allein vier Roman gewidmet hat, wird man nicht abstreiten wollen, daß es sich bei ihm um eine zentrale Figur im Werk der Highsmith handelt. Ripleys Game ist dabei der beste von den vier Romanen. ... Wenn man sich daran erinnert, mit welcher Nachsicht, Zuneigung Patricia Highsmith über ihren Ripley gesprochen hat, sieht, daß sie ihm allein vier Roman gewidmet hat, wird man nicht abstreiten wollen, daß es sich bei ihm um eine zentrale Figur im Werk der Highsmith handelt. Ripleys Game ist dabei der beste von den vier Romanen. In ihm beschreibt die Highsmith, wie er in seine Rolle hineinwächst, wie ihn die Sehnsucht nach einem anderen Leben dazu verführt, sich dieses Leben einzuverleiben. Er wird zu einem Meister der Verstellung, bereit sich selbst zu verleugnen, wird zum Mörder, wie Betrüger und maßt sich alles an, was seiner ehemaligen Existenz zu fehlen scheint. Highsmith Suspense ist viel gerühmt worden. In manchen ihrer Romane schleicht er eher daher. So offen, so rücksichtslos schreibt sie selten. Sie verdankt diesen Stil Ripley, der die Skrupellosigkeit einfordert, ständig auf der Flucht vor der Entdeckung ist. Nur eines bleibt ihm versagt: Die Liebe. Und da steht er nicht allein im großen Kosmos, unter dem Patricia Highsmith die Welt morden läßt.