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Die Schwabenkinder

Die Geschichte des Kaspanaze. Roman

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Bitterarm sind die Menschen im Bregenzerwald. Die unverschuldet in Not geratene Bauernfamilie Meser beschließt, ihren neunjährigen Sohn Kaspanaze auf den Kindermarkt nach Ravensburg zu schicken, wo er von einem grausamen Bauern ersteigert wird. Doch schon bald erträgt er dieses Leben nicht mehr und läuft davon. Eine abenteuerliche Flucht beginnt … Jahrhundertelang zogen viele »Schwabenkinder« wie Kaspanaze jedes Frühjahr über die schneebedeckten Alpen nach Oberschwaben, um dem Hunger zu entkommen. Elmar Bereuter erzählt anhand eines bewegenden Einzelschicksals vom Leben jener Sklavenkinder und enthüllt ein dunkles Kapitel europäischer Geschichte. – Die erfolgreiche Verfilmung von Jo Baier (»Der Laden«) mit Tobias Moretti erhielt den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der darstellenden Künste.
Portrait

Elmar Bereuter, geboren 1948 in Lingenau als ältestes von vier Kindern einer Bauernfamilie im Bregenzerwald, verbrachte seine Kindheit zwischen Dorfleben, Alpwirtschaft und Internat. Nach einer Karriere als PR-Manager erfolgte mit der Gründung eines Werbeunternehmens der Sprung in die Selbstständigkeit. Mit dem Erscheinen des Romans »Die Schwabenkinder« begann ein neuer Abschnitt als Schriftsteller im Hauptberuf. Auf seinen Bestseller, der den Anstoß zum gleichnamigen Film mit Tobias Moretti gab, folgten die Romane »Hexenhammer«, »Die Lichtfänger«, »Felders Traum« sowie Wanderführer über die »Schwabenkinder-Wege«. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe des Bodensees.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 399
Erscheinungsdatum 01.05.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-24066-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/11,9/2,7 cm
Gewicht 281 g
Auflage 7. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„ Berührend - mit wahrem Hintergrund“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Kinder werden auf dem Ravensburger Kindermarkt zur Arbeit versteigert. Der kleine Kaspanaze gerät dabei an einen grausamen Bauern...

Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte. Hier mit diesem Roman eine fiktive Geschichte, wie sie jedoch tatsächlich passiert sein könnte!

Berührend und trotzdem wunderschön!
Kinder werden auf dem Ravensburger Kindermarkt zur Arbeit versteigert. Der kleine Kaspanaze gerät dabei an einen grausamen Bauern...

Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte. Hier mit diesem Roman eine fiktive Geschichte, wie sie jedoch tatsächlich passiert sein könnte!

Berührend und trotzdem wunderschön!

Kundenbewertungen

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Ein erschütterndes Buch
von claudi-1963 aus Schwaben am 13.11.2015

Bitterarm sind die Menschen im Bregenzerwald. Die unverschuldet in Not geratene Bauernfamilie Meser beschließt, ihren neunjährigen Sohn Kaspanaze auf den Kindermarkt nach Ravensburg zu schicken, wo er von einem grausamen Bauern ersteigert wird. Doch schon bald erträgt er dieses Leben nicht mehr und läuft davon. Eine abenteuerliche Flucht beginnt... Bitterarm sind die Menschen im Bregenzerwald. Die unverschuldet in Not geratene Bauernfamilie Meser beschließt, ihren neunjährigen Sohn Kaspanaze auf den Kindermarkt nach Ravensburg zu schicken, wo er von einem grausamen Bauern ersteigert wird. Doch schon bald erträgt er dieses Leben nicht mehr und läuft davon. Eine abenteuerliche Flucht beginnt … Jahrhundertelang zogen viele »Schwabenkinder« wie Kaspanaze jedes Frühjahr über die schneebedeckten Alpen nach Oberschwaben, um dem Hunger zu entkommen. Elmar Bereuter erzählt anhand eines bewegenden Einzelschicksals vom Leben jener Sklavenkinder und enthüllt ein dunkles Kapitel europäischer Geschichte. Meine Meinung: Am Anfang als ich es geschenkt bekam dachte ich oje 400 Seiten was für ein dickes Buch. Aber als ich anfing zu lesen hat mich das Buch so gefesselt,das ich es fast nicht mehr weg legen konnte. Dieser Roman entstand nach Tatsachen die sich am Anfang des 20 Jahrhunderts ereigneten. Ich war schockiert wie Kinder behandelt wurden wenn die Familien in Not waren. Schon alleine die Überquerung der Alpen um nach Schwaben zu kommen war für viele Kinder eine Strapaze wenn nicht sogar der Tod. Sehr gut hat Elmar Bereuter für seinen Roman recherchiert und sein Buch interessant geschrieben. Da ich selber aus dem Schwabenland komme waren viele Ort nicht neu und ich war entsetzt zu lesen wie Kinder in meiner Region durch Kinderarbeit ausgebeutet wurden. Im Jahr 2002 wurde das Buch dann auch verfilmt und auch da muss ich sagen das dieser gut gelungen ist. Also wer zu faul ist den 400 Seiten Roman zu lesen, der sollte unbedingt den Film anschauen es lohnt sich

Lieblingsbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Allgäu am 30.06.2011

"Die Schwabenkinder" ist ein Roman der die dunkle Geschichte zwischen 1625 und 1921 in Deutschland schildert, von welcher man sonst eigentlich nichts mitbekommen würde. Der Schreibstil von Elmar Bereuter ist sehr flüssig und man kann sich gut in den kleinen Kaspanaze hineinversetzten, der nach seiner mühsamen Wanderung auf dem Ravensburger... "Die Schwabenkinder" ist ein Roman der die dunkle Geschichte zwischen 1625 und 1921 in Deutschland schildert, von welcher man sonst eigentlich nichts mitbekommen würde. Der Schreibstil von Elmar Bereuter ist sehr flüssig und man kann sich gut in den kleinen Kaspanaze hineinversetzten, der nach seiner mühsamen Wanderung auf dem Ravensburger Kindermarkt an einen sehr schlechten Bauern geriet und so manches Leid ertragen muss bis er schließlich flieht...

Zeitdokument
von Hogger33 aus Langerringen am 16.02.2008

Eine fiktive Geschichte auf wahren Begebenheiten beruhend. Ein unbekanntes Kapitel der Geschichte der Kinderarbeit. Spannend und flüssig geschrieben. Dieses Buch regt zum nachdenken an! Schön das auch dieses Thema mal in einem Buch zum tragen kommt. Hab mir nach dem lesen des Buches den Film angesehen. Der kann aber... Eine fiktive Geschichte auf wahren Begebenheiten beruhend. Ein unbekanntes Kapitel der Geschichte der Kinderarbeit. Spannend und flüssig geschrieben. Dieses Buch regt zum nachdenken an! Schön das auch dieses Thema mal in einem Buch zum tragen kommt. Hab mir nach dem lesen des Buches den Film angesehen. Der kann aber keineswegs mithalten.