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Wieviel Erde braucht der Mensch?

und andere Erzählungen

Leo N. Tolstoi

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Beschreibung

Leo N. Tolstoi: Wieviel Erde braucht der Mensch? und andere Erzählungen

Wieviel Erde braucht der Mensch?:
Entstanden 1885, Erstdruck 1886.
Der Schneesturm:
Erstdruck 1856 in der Zeitschrift »Sovremennik«.
Die drei Tode:
Entstanden 1858, Erstdruck 1859 in »Biblioteka dlja tschtenija«.
Luzern:
Erstdruck 1857 in der Zeitschrift »Sovremennik«.
Albert:
Erstdruck 1858.

Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2016.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Arkhip Kuindzhi, Kornfeld, 1875.

Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 120 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843066297
Verlag Hofenberg
Dateigröße 442 KB
Übersetzer Alexander Eliasberg
Verkaufsrang 96204

Portrait

Leo N. Tolstoi

Leo Tolstoi, geboren 1828 in Jasnaja Poljana, war einer der berühmtesten Schriftsteller seiner Zeit. Zu den Höhepunkten seines Schaffens zählen die großen Romane der Weltliteratur Krieg und Frieden sowie Anna Karenina. Tolstoj starb 1910 in Astapowo.

Artikelbild Wieviel Erde braucht der Mensch? von Leo N. Tolstoi

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Einfach - aber großartig
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 28.10.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hübscher, kleiner Erzählband des russischen Dichters Tolstoj, bei Insel als Taschenbuch erschienen. - Die Titelstory: Ein einfacher Bauer, im Laufe der Jahre zu immer mehr Grundbesitz gekommen, will jetzt den großen Coup landen. Für einen bestimmten Geldbetrag an die Besitzer gehört ihm soviel Land, wie er an einem Tag umschreit... Hübscher, kleiner Erzählband des russischen Dichters Tolstoj, bei Insel als Taschenbuch erschienen. - Die Titelstory: Ein einfacher Bauer, im Laufe der Jahre zu immer mehr Grundbesitz gekommen, will jetzt den großen Coup landen. Für einen bestimmten Geldbetrag an die Besitzer gehört ihm soviel Land, wie er an einem Tag umschreiten kann. Getrieben von der Gier nach Grund und Boden läuft er bei Sonnenaufgang los, versucht einzuschätzen, welche Strecke er bis zum Sonnenuntergang bewältigen kann, markiert immer wieder die Grenzen seines neuen Besitzes, verzettelt sich aber mit seiner Kraft, als er versucht, einen immer größeren Bogen zu schlagen, erreicht gerade noch vor Ablauf der gesetzten Frist seinen Ausgangspunkt, wo er erschöpft zusammenbricht und stirbt. An Ort und Stelle wird er beerdigt, in einem Grab, so groß, wie er es gerade braucht. Die einfache Sprache der Erzählung hat eine belehrende, religiöse Tendenz, ist im Grunde der "Volksdichtung" nachempfunden. Viele kleinere Dichtungen Tolstojs kann man durchaus mit Parabeln vergleichen. Sie geben einen tiefen Einblick in die " Russische Seele"!

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