Kein großes Ding

Kriminalroman

(2)
Der gelernte Architekt, Kleinunternehmer und Gelegenheitsdetektiv Hans Staiger erhält von einem großen süddeutschen Bauunternehmer den Auftrag, dessen Dresdner Bauleiter Frank Kühn zu beschatten.
Zu Beginn seiner Mission ahnt er noch nicht, in welchen Sumpf aus Korruption und Gewalt ihn seine Ermittlungen führen werden.
Ein Blick hinter die Kulissen einer sanierungswütigen Branche, in der tschechische Schwarzarbeiter unter fragwürdigen Bedingungen beschäftigt werden, bildet nur den vergleichsweise harmlosen Anfang einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd, bei der nichts so ist wie es zunächst scheint.
Als er schließlich einen Toten findet, wird es auch für Staiger richtig brenzlig …

Ein spannungsgeladener Krimi, der den Leser nicht nur an die touristisch-idyllischen Schauplätze der sächsischen Landeshauptstadt entführt.
Portrait
Stefan B. Meyer, geb. 1963 in Erfurt, arbeitete bis 1987 als Baumonteur bzw. Gerüstbauer am Aufbau des Sozialismus. Später folgten verschiedene sowohl sozialversicherungspflichtige als auch freiberufliche Tätigkeiten. Seit 1999 lebt er mit Frau und Kindern in Leipzig.
2001 verfasste er seine ersten Texte, vor allem in der Kriminal­literatur. 2007 veröffentlichte er seinen Debütkriminalroman ›Wie in Schigago‹, 2012 folgte sein Leipzig-Krimi ›Im falschen Revier‹.
Bis heute beteiligt sich Stefan B. Meyer an Kriminal-Anthologien, wie an der Reihe ›Sachsenmorde‹
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 276
Erscheinungsdatum 04.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946734-11-6
Verlag Edition krimi
Maße (L/B/H) 19/12,9/2 cm
Gewicht 240 g
Auflage 1
Verkaufsrang 81.491
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Ganoven und Privatschnüffler in Elbflorenz.
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 13.11.2015
Bewertet: Klappenbroschur

Privatdetektiv Hans Staiger bekommt den Auftrag, die Beweggründe eines Architekten herauszufinden, der urplötzlich den Arbeitsvertrag mit seinem Unternehmen gekündigt hat. Was zu Beginn wie ein stupider Überwachungsjob wirkt, entpuppt sich schnell als ein kriminelles Geflecht aus Schwarzarbeit und Korruption. Spätestens als Staiger den ersten Mord entdeckt, wird ihm klar,... Privatdetektiv Hans Staiger bekommt den Auftrag, die Beweggründe eines Architekten herauszufinden, der urplötzlich den Arbeitsvertrag mit seinem Unternehmen gekündigt hat. Was zu Beginn wie ein stupider Überwachungsjob wirkt, entpuppt sich schnell als ein kriminelles Geflecht aus Schwarzarbeit und Korruption. Spätestens als Staiger den ersten Mord entdeckt, wird ihm klar, dass er durch seine Ermittlungen bis zum Hals in diesen Sumpf hineingeraten ist. Gekonnt vermischt Stefan B. Meyer in seinem Detektivroman Lokalkolorit mit einer spannenden Krimihandlung. Dass dem zynischen Staiger jeglicher Untertanengeist abgeht, liest sich erfreulich erfrischend, wenn er die Landeshauptstadt mit seinen kritischen Blicken betrachtet und sich bei seinen Untersuchungen nicht an vorgegebene Spielregeln hält. Metaphern wie: »Ihr Lächeln war so unverschämt wie ein Grundsteuerabgabenbescheid«, zeigen überdeutlich, wem Meyers Hommage gilt: Privatermittlern vom Schlage eines Sam Spade oder Philip Marlowe. Spätestens mit diesem Buch ist der harte Detektivroman in Sachsen heimisch geworden.