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Jacques der Fatalist und sein Herr

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Denis Diderot: Jacques der Fatalist und sein Herr

Erstdruck: In 2 Bänden: Paris 1796.
Hier nach der Übersetzung von Wilhelm Christhelf Sigmund Mylius, Frankfurt am Main: Insel-Verlag, 1961. Auch erschienen under dem deutschen Titel »Jacques der Fatalist und sein Herr« und »Jakob und sein Herr«.

Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2016.

Textgrundlage ist die Ausgabe:
Diderot, Denis: Jakob und sein Herr. Übers. v. W[ilhelm] Chr[isthelf] Mylius, Frankfurt am Main: Insel-Verlag, 1961.

Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Pietro Longhi, Die Ankunft des Edelmannes, um 1770.

Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 268
Erscheinungsdatum 05.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8430-8004-0
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,8/15,4/2,2 cm
Gewicht 414 g
Übersetzer Wilhelm Christhelf Sigmund Mylius
Buch (Taschenbuch)
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Trifft nicht meinen Nerv
von Zitronenblau am 16.05.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Diderots "Anti-Roman" ist an sich ganz witzig gestaltet; der Erzähler erzählt einem fiktiven Leser seine Geschichte über den Fatalisten Jacques und dessen Herren. Dieser wiederum versucht seine Liebesgeschichte zu erzählen, wobei durch die Handlung immer wieder abgebrochen wird und sich die Anekdoten anderer Romanfiguren miteinmischen, welche sich wiederum verstricken.... Diderots "Anti-Roman" ist an sich ganz witzig gestaltet; der Erzähler erzählt einem fiktiven Leser seine Geschichte über den Fatalisten Jacques und dessen Herren. Dieser wiederum versucht seine Liebesgeschichte zu erzählen, wobei durch die Handlung immer wieder abgebrochen wird und sich die Anekdoten anderer Romanfiguren miteinmischen, welche sich wiederum verstricken. Die Handlung ist demnach aus zahlreichen Unterhandlungen aufgebaut - und Diderot versucht durch die Einbeziehung des fiktiven Lesers eine humoreske Atmosphäre zu kreieren. Bedauerlicherweise konnte ich dem weniger abgewinnen. Die Anekdoten haben mich eher gelangweilt als zum Lachen gebracht, auch die direkten Anspielungen des Erzählers, den Lesenden bewusst in die Irre zu führen, waren eher mäßig und rangen mir kaum ein Grinsen ab. Hier und da tritt das Lächerliche hervor, aber im Ganzen hat mich dieses Buch leider nicht begeistert. Ich denke, dass der Humor hier einfach zu offensichtlich ist, zu sehr darauf bedacht wird. Ich mag eher die subtile Ironie bzw. den trockenen Sarkasmus. Dennoch will ich nicht leugnen, dass der Roman ein wichtiger seiner Zeit war - die Dialektik von Herr und Knecht wird diskutiert, auch der Fatalismus der galanten Zeit ("es steht alles oben geschrieben"), Goethe empfahl den Roman Schiller (das wohl was heißen mag). Nun denn, ich empfehl ihn nicht weiter.