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Berlin – Beirut

Eine Lüge zu viel. Roman

Sommer 2011. Jasmin stößt beim Umgraben im Garten ihrer Familie auf eine Pistole und ein Skelett. Welches Geheimnis verbergen ihre Mutter Maria und deren Onkel vor ihr?
Frühjahr 1977. Die zwanzigjährige Maria wartet am Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße auf Mahmoud. Mahmoud kommt aus Beirut. Wie tausende Bürgerkriegsflüchtlinge ist er über Schönefeld in die DDR eingereist und taucht wenig später als Asylbewerber in West­-Berlin auf.
Marias Onkel, Besitzer der legendären Diskothek Big Apple, und seine Helfer organisieren das Einschleusen der Libanesen im großen Stil. Die Kosten für Flug, Papiere und Unterkunft müssen die Flüchtlinge abarbeiten. Beispielsweise mit dem Überführen von Autos in den Nahen Osten. Maria begleitet Mahmoud auf einem Autokonvoi nach Beirut und lernt dort seine Familie kennen. Und den Krieg.
Als sie ein Kind von Mahmoud erwartet, heiraten die beiden und steigen aus dem Schleuser-­Autoschieber­-Geschäft aus. Aber Mahmoud ist mittlerweile in ganz andere Deals verstrickt, aus denen es keinen Ausweg zu geben scheint …
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 15.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86327-036-0
Verlag Divan Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/12,3/2,7 cm
Gewicht 285 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Farblos bleiben. Leise, dezent und unaufgeregt durchschlüpfen.
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2016

Das Cover sieht sehr gewaltig und beeindruckend aus. Die Farben des Bildes und der Texte sind super aufeinander abgestimmt. BERLIN BEIRUT springt einem sofort ins Auge und zwingt einen (fast) dazu sich das Buch genauer anzusehen! Der Schreibstil und der Aufbau des Romans gefallen mir sehr gut. Der Roman ist... Das Cover sieht sehr gewaltig und beeindruckend aus. Die Farben des Bildes und der Texte sind super aufeinander abgestimmt. BERLIN BEIRUT springt einem sofort ins Auge und zwingt einen (fast) dazu sich das Buch genauer anzusehen! Der Schreibstil und der Aufbau des Romans gefallen mir sehr gut. Der Roman ist leicht zu lesen und man kommt dadurch gut voran! Durch die Beschreibungen der Autorin kann man sich alles gut vorstellen auch wenn man, so wie ich, noch nie in Berlin war. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, nur Maria war mir irgendwie zu sprunghaft. Der 'Prolog' im Jahr 2011 ist ein interessanter Einstieg in den Roman, obwohl dann der Großteil der Geschichte ab dem Jahr 1977 spielt und die Kapitel in der Gegenwart nur zwischendurch eingestreut werden. Es wird im Prinzip aus der Sicht von Maria erzählt, welche in der Gegenwart ihrer Tochter von ihrer Vergangenheit berichtet. Der Großteil des Romans spielt in Berlin, aufgrund des Titels 'Berlin - Beirut' hätte ich mir allerdings ein eher ausgewogeneres Ergebnis bezüglich der Handlungsorte erwartet. Deswegen muss ich auch einen Stern abziehen, meine Erwartungen an das Buch hinsichtlich des Titels wurde da leider nicht zur Gänze erfüllt. Außerdem bleiben meiner Meinung nach zu viele Fragen offen, deswegen noch ein Stern Abzug. Fazit: Der Autorin Gitta Mikati ist alles in allem betrachtet ein guter Roman gelungen. Die aufgegriffenen Themen wie Flüchtlinge und Schleußer sowie Ausbeutung und Unterdrückung sind gerade auch in der heutigen Zeit (wieder) aktuell. Schlimm dass es immer wieder Leute gibt welche sich am Leid anderer bereichern und moderne Sklavenhaltung betreiben, ich finde diese Tatsachen vermittelt die Autorin in einem spannenden Roman.

Berlin und Beirut - Gegensatz und Zukunft
von anke3006 am 25.10.2016

Maria ist jung und lebt bei ihrem Onkel Albert, genannt Ali. Er ist Besitzer der Diskothek "Big Apple", das ist aber nur Tarnung. Er organisiert Schleuser, er lässt Autos in den Nahen Osten überführen. Maria wäscht als seine Buchhalterin das Geld. Das Geschäft läuft Ende der 70er gut. Dann... Maria ist jung und lebt bei ihrem Onkel Albert, genannt Ali. Er ist Besitzer der Diskothek "Big Apple", das ist aber nur Tarnung. Er organisiert Schleuser, er lässt Autos in den Nahen Osten überführen. Maria wäscht als seine Buchhalterin das Geld. Das Geschäft läuft Ende der 70er gut. Dann lernt Maria den Flüchtling Mahmoud kennen und verliebt sich. Gitta Mikati lässt mit ihrem Schreibstil das alte West-Berlin der 70er Jahre auferstehen. Die Autorin weiß wovon sie schreibt und lässt den Leser in eine Zeit und in ein Milieu schauen, das die wenigsten kennen. Ich habe diese Geschichte verschlungen und habe wirklich sehr viel wiedererkannt. Die Figuren sind sehr gut charakterisiert und die Geschichte gut durchdacht. Ich bin neugierig auf andere Romane der Autorin.