Warenkorb
 

Die Schäufele-Verschwörung

Paul Flemmings neunter Fall

(1)
Am Weinmarkt, mitten im Herzen der fränkischen Metropole Nürnberg, geschieht das Unglaubliche: Der gerade eröffnete Ableger eines Münchner Weißwurstlokals ködert Touristen gleich hundertfach. Während Altstadtwirt Jan-Patrick mit dem weltbesten Schäufele dagegenhalten will, hat der Fotograf und Hobbyermittler Paul Flemming ganz andere Sorgen: In der Wohnung einer Bekannten wurde die Leiche des Korsen Santini aufgefunden. Wie sich herausstellt, handelt es sich um einen Exterroristen, der seinen Ruhestand offenbar mit der Beratung anderer aufmüpfiger Volksstämme vergoldet. So vermutet Paul, dass Santini von separatistischen Hitzköpfen engagiert wurde. Deren erklärtes Ziel: die Abspaltung Frankens von Bayern!
Portrait
Jan Beinßen, Jahrgang 1965, lebt in der Nähe von Nürnberg und hat zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht. Bei ars vivendi erschienen bisher Dürers Mätresse (2005), Sieben Zentimeter
(2006), Hausers Bruder (2007), Die Meisterdiebe von Nürnberg (2008), Herz aus Stahl (2009), Das Phantom im Opernhaus (2010), Lebkuchen mit Bittermandel (2011), Die Paten vom Knoblauchsland (2012), Und wenn das vierte Lichtlein brennt ...
(2012), Lokalderby (2013), Die Tote im Volksbad (2013), Görings Plan (2014), Die Schäufele- Verschwörung (2014) und Sechs auf Kraut (2015) sowie der Kurzkrimiband Die toten Augen von Nürnberg (2014).
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 231
Erscheinungsdatum 22.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86913-757-5
Verlag Ars vivendi
Maße (L/B/H) 21/12,6/2,2 cm
Gewicht 308 g
Buch (Taschenbuch)
15,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
0
0
1
0
0

Großstadtprobleme in der fränkischen Metropole
von Uli Geißler aus Fürth am 14.07.2017

Die abwegige Idee, dass sich im Zentrum fränkischer Bratwursttradition ein Münchner Weißwurstlokal etablieren könnte, zieht einen umgehend in den Kampf um die Nürnberger Identität hinein. Der Fotograf erfährt von der für die Ortsansässigen unsäglichen Unverfrorenheit und der kulturellen Kampfansage zugunsten ahnungsloser Touristen von seinem Freund und Meisterkoch Jan-Patrick. Doch... Die abwegige Idee, dass sich im Zentrum fränkischer Bratwursttradition ein Münchner Weißwurstlokal etablieren könnte, zieht einen umgehend in den Kampf um die Nürnberger Identität hinein. Der Fotograf erfährt von der für die Ortsansässigen unsäglichen Unverfrorenheit und der kulturellen Kampfansage zugunsten ahnungsloser Touristen von seinem Freund und Meisterkoch Jan-Patrick. Doch freilich bleibt das nicht das bestimmende Thema für den Fotografen und Hobby-Sherlock-Holmes und Protagonisten Paul Fleming. Ein Anruf einer entfernten Bekannten stößt ihn mitten hinein in eine Mordssache. In der Wohnung einer Freundin liegt die Leiche eines Exterroristen – in fremdartiger oberbayrischer Tracht. Der Verdacht, es könnte sich um die Tat aufgebrachter Franken-Patrioten gewesen sein, bestätigt sich kaum. Flemings zwar mit schlechten Gewissen einhergehenden Ermittlungs-Eigenmächtigkeiten bringen den inzwischen mit der Staatsanwältin liierten Detektiv in unbedachte Schwierigkeiten. Nur schwer gelingt es ihm, sich einerseits selbst aus der Verdachtslinie zu bringen, welche sich für die ermittelnden Kriminaler anfänglich logischerweise ergab, andererseits entwickeln sich für ihn Stück für Stück Erkenntnisse und Zusammenhänge, die auf eine in der beschaulichen Stadt an der Pegnitz kaum vermuteten Verbrechenskategorie hindeuten. Wie bei allen Regionalkrimis bietet auch Jan Beinßens neunter Fall genug Anknüpfungspunkte und Wiedererkennungseffekte für die im weiten Rund der Metropolregion lebenden Menschen, um gerne gedanklich die bekannten Wege gehen zu können und eine sehr konkrete Vorstellung der geschilderten Schauplätze entwickeln können. Die Geschichte taucht zwar an manchen Stellen etwas ins unbedeutende Private des Protagonisten ein, macht ihn aber auch nahbar und menschlich. Es scheint so, als kenne man den freundlichen und leicht abzulenkenden Mann aus der Nachbarschaft. Wieder ist die Geschichte aufgrund im Großen und Ganzen leicht nachvollziehbarer glaubhafter Abläufe und nicht zu komplexer Zusammenhänge gute Unterhaltung. © 5/2015, Uli Geißler (Rezension bezieht sich auf die textgleiche Erstausgabe aus dem Jahr 2014)