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Der verlorene Horizont

(ungekürzte Lesung)

(5)
Frühjahr 1931. Im indischen Baskul, inmitten revolutionärer Umbrüche, müssen der englische Konsul Conway, sein Mitarbeiter, eine englische Missionarin und ein amerikanischer Geschäftsmann fliehen. In einem kleinen Flugzeug soll es nach Peschawar gehen. Doch die Maschine gerät unter seltsamen Umständen von der vorgesehenen Route ab und muss in einem abgelegenen Tal des Himalaya notlanden; der Pilot stirbt. Eine Prozession begleitet die Vier ins nahegelegene, mystische Shangri-La. Die Klostersiedlung bietet den Gestrandeten Zuflucht vor der zwar wunderschönen, aber lebensfeindlichen Wildnis. Man scheint die Fremden in Shangri-La erwartet zu haben. Dieser von der Außenwelt abgeschirmte Ort birgt offensichtlich mehr als nur ein Geheimnis.
Portrait
James Hilton (eigentlich: Glen Trevor), geboren am 9. September 1900 in Leigh (Lancashire), studierte an der Cambridge University. Er begann seine Karriere als Journalist bereits mit 17 Jahren und schrieb unter anderem für den 'Manchester Guardian' und die 'Daily News'. Seit 1931 verfasste er Unterhaltungsromane und Drehbücher, die mehrfach verfilmt und in viele Sprachen übersetzt wurden, so 'Lost Horizon' (1933, deutsch 1951 unter dem Titel 'Irgendwo in Tibet'), 'Goodbye, Mr. Chips!' (1934, deutsch 1951) und 'We Are Not Alone' (1935, deutsch 1953). Hilton lebte zunächst in London, ab 1937 in Hollywood. Er starb 1954 in Long Beach.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Dietmar Bär, Andreas Mannkopff, Wolfgang Condrus, Sabine Vitua, Friedhelm Ptok
Erscheinungsdatum 15.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 4260158198370
Verlag Pidax
Spieldauer 148 Minuten
Format & Qualität MP3, 147 Minuten
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Utopie und Realität
von einer Kundin/einem Kunden am 25.08.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In die Abgeschiedenheit, in die totale Einsamkeit des Lamaklosters Shangri La im Himalaya Gebirge in Tibet versetzt uns James Hilton in seinem bereits 1933 geschriebenen Roman. Zwei Engländer, ein Amerikaner und eine Nonne werden in dieses Kloster mit einem abenteuerlichen Flug entführt.Die Mönche wollen in eben ihrem Kloster mit dieser... In die Abgeschiedenheit, in die totale Einsamkeit des Lamaklosters Shangri La im Himalaya Gebirge in Tibet versetzt uns James Hilton in seinem bereits 1933 geschriebenen Roman. Zwei Engländer, ein Amerikaner und eine Nonne werden in dieses Kloster mit einem abenteuerlichen Flug entführt.Die Mönche wollen in eben ihrem Kloster mit dieser List die für sie letzte Oase, in der die geistigen Schätze der Menschheit aufbewahrt werden, vor dem Aussterben bewahren. Diese vier Personen "geniessen" in unterschiedlicher Weise die körperliche und geistige Verpflegung, die sie von den Mönchen erhalten. Alle vier bewegen verschiedene Gründe dort zu bleiben bzw die gefährliche "Flucht" ins normale Leben anzutreten. James Hilton schrieb seinen "utopischen" Roman in ganz unruhigen und kämpferischen Zeiten.Die Sehnsucht und der Wunsch nach Frieden und Zufriedenheit, Ruhe und gemeinschaftlichem Leben hat bis zum heutigen Zeitpunkt nichts an seiner grossen Anziehungskraft eingebüsst.

Eine utopische Abenteuergeschichte
von Merla aus Köln am 08.06.2010
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das Buch beinhaltet eine Utopie. Wer sich für "ältere Reiseliteratur" interessiert, den wird dieses Buch auch ansprechen. Shangri-La (auch Shangri-la, Shangrila), ein sagenumwobener fiktiver Ort, der im weitesten Sinne im Himalaya, und zwar in Tibet, liegen soll. Der Begriff wurde durch den Schriftsteller James Hilton in die westliche Kulturgeschichte... Das Buch beinhaltet eine Utopie. Wer sich für "ältere Reiseliteratur" interessiert, den wird dieses Buch auch ansprechen. Shangri-La (auch Shangri-la, Shangrila), ein sagenumwobener fiktiver Ort, der im weitesten Sinne im Himalaya, und zwar in Tibet, liegen soll. Der Begriff wurde durch den Schriftsteller James Hilton in die westliche Kulturgeschichte eingeführt. Sein 1933 erschienener Roman Lost Horizon (Der verlorene Horizont - deutsch auch als „Irgendwo in Tibet“ verlegt beschreibt den Zufall und die Entdeckung eines abgelegenen Lama-Kloster am Shangri-Gebirgspass im Himalaya, welches als Synonym für Weisheit und letztes Paradies erscheint. Dieses Buch ist ein Kultbuch über die Sehnsucht nach einer höheren Erleuchtung, Weisheit, Glück und dem ewigen Leben. Die Suche nach einem alten Menschheitstraum und die Hoffnung und das Bestreben eines Menschens, dem das Glück beschieden ist. Es ist demnach auch ein durchaus philosophischer Roman.

Tibet und Utopia vereint in einem Band
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 11.02.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der britische Konsul Conway, sein Vizekonsul Mallinson und zwei weitere Personen werden in den 30-er Jahren des 19. Jhdts. aus einer politischen Krisensituation evakuiert und auf dem Flug nach Pakistan von einem unbekannten Piloten entführt. Nach einer Bruchlandung stranden die vier Protagonisten auf einem einsamen Hochplateau im Himalaya und... Der britische Konsul Conway, sein Vizekonsul Mallinson und zwei weitere Personen werden in den 30-er Jahren des 19. Jhdts. aus einer politischen Krisensituation evakuiert und auf dem Flug nach Pakistan von einem unbekannten Piloten entführt. Nach einer Bruchlandung stranden die vier Protagonisten auf einem einsamen Hochplateau im Himalaya und begegnen nach einer stürmischen Nacht in der Kälte einem geheimnisvollen Mönch, der sie in das schwer zugängliche und abgelegene Lamakloster Shangri La bringt. Dort wird Conway die Wahrheit über ihre Entführung offenbart und er erfährt, dass Shangri La ein mystischer und zugleich paradiesischer Ort ist, an dem die Zeit und damit das Altern langsamer verläuft, als in der übrigen Welt. Anfangs fasziniert von der unberührten Schönheit der Natur und der friedlichen Stille des Klosters, beschließt Conway zu bleiben und kann auch zwei seiner Reisegefährten - eine christliche Missionarin und einen Amerikaner mit zwielichtiger Vergangenheit - zum Bleiben überreden. Doch das friedliche Paradies, das geschaffen wurde, um das kulturelle Erbe der Menschheit zu erhalten, deren Welt einer Vision des Hohen Lamas zufolge der totale Krieg bis zur Vernichtung droht, hat auch seine Schattenseiten. Conways junger und hitziger Vizekonsul Mallinson sieht in dem vermeintlichen Paradies ein Gefängnis und drängt zur Flucht, und als der Hohe Lama in einem unglaublichen Alter stirbt und zuvor das Schicksal von Sanghri La in Conways Hände legt, steht dieser vor der folgenschwersten Entscheidung seines Lebens... Die Erzählung basiert auf dem Mythos von dem heiligen Ort Shambala, eine parallele Realität innerhalb der materiellen Welt, die nur für Menschen sichtbar und zugänglich ist, die reinen Herzens und Geistes sind, und der im tibetischen Kalachakra Tantra von großer Bedeutung ist. Obwohl der Roman auf dem ersten Blick eher Nüchtern und Leidenschaftslos verfasst ist, übt er dennoch eine magische Faszination auf jene Leser aus, die hinter die Kulissen des Offensichtlichen zu blicken vermögen und es auch wollen. Seine anfangs subtile Wirkung auf das Unterbewußtsein geht später in eine fast hypnotische über und drängt den Leser, der sich ohne Vorurteile darauf einläßt, dazu die materielle Welt in Frage zu stellen, die unsere Sinne verwirrt und unseren Verstand gefangenhält. Das Buch mag langweilig erscheinen, ist es aber nicht, da es eine Vision von Utopia bereithält, mitsamt allen Vor- und Nachteilen, die der Leser selbst abwägen kann und dadurch mehr über sich selbst und seine "Prioritäten" erfährt, die man im Licht der Wahrheit betrachten sollte und nicht aus dem Schatten der Intoleranz und Konsumerziehung. Ein sehr empfehlenwertes und tiefsinniges Buch, das nur für diejenigen langweilig sein kann, die ausschließlich die Demokratie kennengelernt haben und nicht ihr unfriedliches Gegenteil, das keine pathetischen Visionen von Freiheit und Frieden zuläßt. "Lost Horizon" war das Lieblingsbuch von Prof. Viktor Frankl, dem Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse, der die Schrecken einer Diktatur, das Konzentrationslager und den Holocaust miterleben mußte.