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Deutschland in Gefahr

Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt

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Ein schwacher Staat kann die Menschen nicht schützen, die in seinen Grenzen leben. Und deshalb muss Schluss sein damit, Deutschland weiter zu schwächen. Denn unser Land ist längst nicht mehr sicher, deshalb brauchen wir den starken Staat. Denn nur der hat die Macht, die Bürger zu schützen und gegen diejenigen anzutreten, die unsere Demokratie, unsere Verfassung, das Recht und die Gerechtigkeit mit Füßen treten. Rainer Wendt legt mit seinem Buch den Finger in zahlreiche Wunden. Er beschreibt Versäumnisse, die dazu führten, dass Täter heutzutage häufig besseren Schutz genießen als die Opfer. Er erklärt, warum der Staat sich bei der Bekämpfung von Verkehrssündern stark macht, aber im Kampf gegen Vergewaltiger, Totschläger oder andere Schwerkriminelle schwach bleibt. Außerdem nimmt er die Politik ins Visier, die nie vorausschauend handelt, sondern immer erst dann einschreitet, wenn die Probleme unübersehbar geworden sind – etwa dann, wenn bereits 1,5 Millionen Schutzsuchende ins Land gekommen sind. Wendt sagt klar und deutlich, was sich ändern muss, damit wir weiterhin in einem so wohlhabenden, sicheren und freien Land leben können. Ein wichtiges Buch, das zeigt, wie sich Deutschland für die anstehenden Herausforderungen wappnen kann und muss.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783864136344
Verlag Riva Verlag
Verkaufsrang 25.333
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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"Und der Zorn wächst täglich"
von Dr. M. am 09.07.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Sicher, dieses Buch trägt polemische Züge. Wendts Sarkasmus erscheint jedoch im Angesicht der in Deutschland herrschenden Schizophrenie mehr als verständlich. Wenn Banken über Nacht gerettet werden müssen oder das Land von Wirtschaftsmigranten geflutet wird, dann spielt Geld keine Rolle, klagt Wendt. Geht es jedoch um einen wehrhaften starken Staat,... Sicher, dieses Buch trägt polemische Züge. Wendts Sarkasmus erscheint jedoch im Angesicht der in Deutschland herrschenden Schizophrenie mehr als verständlich. Wenn Banken über Nacht gerettet werden müssen oder das Land von Wirtschaftsmigranten geflutet wird, dann spielt Geld keine Rolle, klagt Wendt. Geht es jedoch um einen wehrhaften starken Staat, dann sparen die politischen Entscheider wo immer sie können. Die Aufgaben der Polizei werden immer größer und komplexer, doch die Personaldecke wird immer dünner. Was das im Einzelnen bedeutet, kann man in diesem Buch an vielen Beispielen nachlesen. Je mehr man sich im Detail mit den von Wendt angerissenen Problemen befasst, umso wütender kann man werden. Je größer die Probleme, umso kleiner wird offenbar die politische Lösungskompetenz. Wendt zeigt das zum Beispiel an der berüchtigten Kölner Silvesternacht: Zunächst gab es eine völlige Fehleinschätzung der Situation. Die tatsächlich ermittelte Zahl von Tätern steht in keinem Verhältnis zur Zahl der angezeigten Straftaten. Und wenn jemand überhaupt verurteilt wird, dann stehen die Strafen gefühlt in keinem Verhältnis zu den Taten. Abschieben kann man die Gewalttäter offenbar auch nicht, weil man es entweder aus politischen Motiven heraus nicht will oder weil man unfähig ist, genügend Druck auf die Herkunftsländer aufzubauen. Der Text ist eine zornige Mischung aus der Beschreibung des Zustandes der Republik aus der Sicht eines Polizeibeamten, der speziellen Gemengelage zwischen Polizei und Justiz sowie einer berechtigten Klage über die inkompetente Auslagerung von ehemals staatlichen Aufgabengebieten in die Hände privater Anbieter. Mit einem Beispiel dafür beginnt das Buch. Wendt beschreibt das Verhalten eines Teils von Kindern und Jugendlichen und dessen Abrutschen in kriminelle Milieus. "Der Staat ist dann mal weg", schreibt Wendt. Private übernehmen. Warum sollen diese Unternehmen Probleme lösen, die ihnen Geld bringen, fragt Wendt zu recht. Kapitel 2 befasst sich mit den hilflosen Versuchen, Leute in Deutschland zu integrieren, die das gar nicht wollen. Dieses Thema zieht sich auch immer wieder durch die folgenden Abschnitte des Buches. Im nächsten Kapitel befasst sich Wendt mit der schleichenden Abschaffung des Rechtsstaates durch die Politik. Wie will man denn Respekt vor einem Recht gewährleisten, wenn die Exekutive Gesetze und gar das Grundgesetz einfach missachtet, wenn es ihr gerade in den Kram passt, fragt sich der Autor. Man müsse sich nicht wundern, so Wendt, wenn das Volk sich darauf seinen Reim macht. Zum Verfall der bundesdeutschen Demokratie schreibt er: "Claudia Roth als Bundesinnenministerin? Sarah Wagenknecht als Wirtschaftsministerin? Volker Beck ins Kanzleramt? Und das alles unter einer CDU/CSU-geführten Bundesregierung? Ich würde keinen Cent gegen all diese Möglichkeiten setzen. Es ist die Vermischung aller Partien zu einer Riesenkoalition, die es nicht mehr nötig hat, den Willen des Volkes überhaupt noch zu registrieren, geschweige denn danach zu handeln." Nun, an dieser Stelle sieht man die Crux dieses Buches. Wendt beschreibt die Situation an vielen Stellen wütend, aber sehr treffend. Doch irgendwie glaubt er immer noch, die angestauten Probleme würden sich mit den Leuten lösen lassen, die sie erst angehäuft haben. Die Hoffnung auf plötzliche Eingebungen beim gegenwärtig handelnden Personal muss sich doch auch ihm als wenig realistisch darstellen. Das schwindende Gewaltmonopol des Staates ist Thema des vierten Kapitels. Neben der realistischen Beschreibung zunehmender Respektlosigkeit geht es auch hier wieder um die Sparwut "parlamentarischer Wichtigtuer", die erst die deutsche Polizei kaputtsparen und sich dann hinter darüber beschweren, dass sie angeblich ihre Aufgaben nicht mehr wahrnimmt. Mit der Justiz befasst sich Wendt im fünften Kapitel. Er zeigt dort auch, mit welchem Zynismus Opfern begegnet wird, die der Staat eigentlich hätte schützen müssen. Danach folgt ein Kapitel über den Terrorismus und schließlich eines über die Verkehrsüberwachung, in der unter anderem auch auf die Sanierung kommunaler Haushalte durch Blitzer eingegangen wird. Im Epilog des Buches fasst Wendt noch einmal seine bereits in den vorangegangenen Kapiteln angedeuteten Lösungsvorschläge zusammen. Es geht nicht um komplexe Konzepte, sondern einfach um die Wiederherstellung einer starken und schlagkräftigen Polizei, die sich gegenüber allen Teilen der Gesellschaft wieder Respekt verschaffen kann. Dies ist ein Buch, das die Lage erstaunlich realistisch beschreibt, geschrieben von einem Mann, dessen Kompetenz man nicht bezweifeln kann. Das musste offenbar endlich einmal heraus und an die Öffentlichkeit. Die jedoch kennt das in großen Teilen bereits. Immerhin zeigt dieser Text auch, welche Wut sich inzwischen auch in den Organen des Staates angestaut haben muss.

umfassende ehrliche Realitätsdarstellung
von maleur aus Berlin am 23.05.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Rainer Wendt stellt die Sicherheitssituation in Deutschland dar. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf die Polizeiarbeit, in der er sich bestens auskennt, sondern bezieht durchaus auch andere Bereiche unseres Lebens ein. Es beginnt bei den Kleinsten, die in Ihrer Entwicklung Regeln und kompetente Führung brauchen, und deren Erzieher... Rainer Wendt stellt die Sicherheitssituation in Deutschland dar. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf die Polizeiarbeit, in der er sich bestens auskennt, sondern bezieht durchaus auch andere Bereiche unseres Lebens ein. Es beginnt bei den Kleinsten, die in Ihrer Entwicklung Regeln und kompetente Führung brauchen, und deren Erzieher in unserer Gesellschaft nicht den nötigen Rückhalt erfahren. Es setzt sich fort in den sozialen Bereichen, auch die Behörden sind von personeller Überlastung und mangelnde Ausstattung geprägt. Er betrachtet die lasche Justiz und beschreibt die Gefahr, wenn Richter die Situation des Straftäters berücksichtigen aber die Gefahr für künftige Opfer außer Acht lassen. Er schildert die seit Jahren stagnierende Entwicklung im Strafverfolgungsbereich wie Staatsanwaltschaften und Polizei, bei gleichzeitiger progressiver Entwicklung von Straftaten. Er zeigt die zunehmende Respektlosigkeit und Aggressivität gegenüber allen staatlichen Bereichen auf. Und natürlich geht er auch auf die Flüchtlings- und Integrationspolitik ein. Bei all diesen Themen belässt er es nicht bei einer Bestandsaufnahme, er zeigt auch Lösungswege auf. Die Schreibweise ist verständlich und einfach, nicht nur nüchtern sachlich, sondern oft auch humorvoll mit einer gehörigen Portion Sarkasmus gespickt. Schon das Vorwort ist lesenswert. Störend empfinde ich die gendergerechte-Bezeichnungen der angesprochenen Berufsgruppen. Da geht es um Polizistinnen und Polizisten, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, Lehrerinnen und Lehrer, Beamtinnen und Beamte. Das ist zwar politisch korrekt, stört aber den Lesefluss und ändert nichts an der Aussage. Das ist aber ein anderes Diskussionsthema. Im ?Lösungsteil? empfinde ich das Buch doch etwas langatmig, weil sich die Vorschläge ja irgendwie wiederholen. Mein Fazit: Ein lesenswert sachlich kritisches Buch

Einfach nur gut...
von einer Kundin/einem Kunden aus Wolfhagen am 23.08.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

ganz ehrlich: das ist eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Vorweg: es ist nicht so fremdwortspezifisch geschrieben wie die Sarrazin-Bücher. Lässt sich vom Schribstil her sehr gut und flüssig lesen und man kommt nicht umhin, ab und zu ein Grinsen aufzusetzen. Z.B. wenn... ganz ehrlich: das ist eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Vorweg: es ist nicht so fremdwortspezifisch geschrieben wie die Sarrazin-Bücher. Lässt sich vom Schribstil her sehr gut und flüssig lesen und man kommt nicht umhin, ab und zu ein Grinsen aufzusetzen. Z.B. wenn es um die Übergabe einer Urkunde zur Erlangung der Deutschen Staatsbürgerschaft durch eine Frau geht (wegen guter Integration natürlich) und das anschließende Hände schütteln abgelehnt wird. Wegen Frau und so ;-) Aber die Urkunde gibt's trotzdem:-)) So sehr man über so einen Sachverhalt schmunzeln kann, zeigt dieses Buch aber gnadenlos auf, was in diesem Land schief läuft. Man kann noch so objektiv an das Thema Integration, Innere Sicherheit usw. ran gehen, auf Dauer muss man aber feststellen, dass der Autor recht hat. Spätestens da wird aus dem anfänglichen Grinsen Bluthochdruck. Jeder, der sich nur ansatzweise mit den benannten Themen auseinandersetzen möchte, kommt um dieses Buch nicht herum.