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Der Report der Magd

Roman

Die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben: Die Dienerin Desfred besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben ... Margaret Atwoods "Report der Magd" wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation und von Volker Schlöndorff unter dem Titel "Die Geschichte der Dienerin" verfilmt.
Rezension
»Packend, verstörend und mit absolutem Suchtpotenzial!«, annabelle (CH), 19.07.2017
Portrait
Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Bis heute stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 03.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-31116-8
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,6/11,9/3,2 cm
Gewicht 287 g
Originaltitel The Handmaid's Tale
Auflage 11. Auflage
Übersetzer Helga Pfetsch
Verkaufsrang 731
Buch (Taschenbuch)
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12,00
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Buchhändler-Empfehlungen

Brunhilde Pelzer, Thalia-Buchhandlung Jülich

Knallharte unfassbare Erzählung über das Leben in einer Sekte. Frauen wird unbedingter Gehorsam abverlangt und jegliches Recht auf Privatsphäre abgesprochen. Harte Sanktionen bei Zuwiderhandlung. Keine ganz leicht Lektüre - gut geschrieben.

Eines meiner Lieblingsbücher!

Lisa Hübler, Thalia-Buchhandlung Stendal

Margaret Atwood ist seitdem ich diesen Roman gelesen habe eine meiner Lieblingsautoren. Der Leser wird in eine sehr raue Welt geworfen, in der das Leben der Frauen nur aus grautönen zu bestehen scheint. Eine dieser Frauen ist Desfred, in dessen Dasein wir einblicken können und mit der wir zusammen versuchen diese Welt zu verstehen. Erschütternd ist dabei, dass es so ein Leben durchaus geben kann und in ähnlicher Form wohl auch gibt. Margaret Atwood schafft es so verdammt sprachgewaltig und packend zu schreiben, dass ich tief erschüttert und manchmal auch schockierend gelähmt war. Sollte jeder mal gelesen haben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
86 Bewertungen
Übersicht
67
11
4
2
2

Erschreckend nah am Möglichen
von einer Kundin/einem Kunden am 15.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Desfred ist eine Magd. Als eine der wenigen fruchtbaren Frauen muss sie einem zugewiesenen Kommandanten ein Kind gebären. Das ist ihre einzige Aufgabe. Doch in der protestantischen Diktatur Gileads sehnen sich viele nach der alten Welt. Desfred, die versucht hat ihren Geist zu betäuben, wacht langsam wieder auf und spürt ihr Ver... Desfred ist eine Magd. Als eine der wenigen fruchtbaren Frauen muss sie einem zugewiesenen Kommandanten ein Kind gebären. Das ist ihre einzige Aufgabe. Doch in der protestantischen Diktatur Gileads sehnen sich viele nach der alten Welt. Desfred, die versucht hat ihren Geist zu betäuben, wacht langsam wieder auf und spürt ihr Verlangen und Sehnen nach mehr. „Der Report der Magd“ ist deshalb eine so erschreckende Dystopie, weil sie so realitätsnah ist. Zurückhalten von Informationen, Streuen von Fehlinformationen, Misstrauen unter der Bevölkerung, das Aufrechterhalten der Angst, die Unmündigkeit der Frau, … alles Machtinstrumente, die schon genutzt wurden und teilweise immer noch genutzt werden. Atwoods Meisterleistung liegt allerdings in der Stimmung, die sie aufbaut, aufrechterhält und zum richtigen Zeitpunkt aufbricht. Diese kleine klaustrophobische Welt von Desfred, die kaum sinnvolle oder weitreichende Gedanken zulässt. Je größer Desfreds Welt wird, umso sinnvoller wird der Spielraum ihrer Gedanken bis sie schließlich ausbrechen muss. Über das letzte Kapitel gehen die Meinungen weit auseinander. Viele finden, es zerstört die Stimmung und Intensität des vorangegangenen Romans. Ich persönlich halte das letzte Kapitel für wichtig und konnte den Buchdeckel dadurch etwas leichter schließen. Ein sehr bedrückender Roman, der in keinem Bücherregal fehlen sollte!

Wird noch lange nachhallen
von PMelittaM aus Köln am 11.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Geburtenrückgang auf Grund Umweltverschmutzung, aber auch Selbstbestimmung von Frauen in Bezug auf Schwangerschaft, führt zu einer Revolution und der Entstehung eines totalitären, theokratischen Staates, Gilead genannt, in dem die Frauen auf ihre Fruchtbarkeit reduziert werden. Wie schon in der Bibel müssen Frauen, die sich als ... Geburtenrückgang auf Grund Umweltverschmutzung, aber auch Selbstbestimmung von Frauen in Bezug auf Schwangerschaft, führt zu einer Revolution und der Entstehung eines totalitären, theokratischen Staates, Gilead genannt, in dem die Frauen auf ihre Fruchtbarkeit reduziert werden. Wie schon in der Bibel müssen Frauen, die sich als fruchtbar erwiesen haben, für unfruchtbare Frauen Kinder bekommen. Sie werden, in Analogie zur biblischen Geschichte von Jakob, Rahel und Bilha Mägde genannt. Eine dieser Mägde ist Desfred (im Original Offred), alleine dieser Name zeigt schon die ganze Perfidie, mit der Frauen hier behandelt werden – sie gehört dem Mann, dem sie gerade dient, als des Freds Magd oder of Fred. Auch der Geschlechtsakt zwischen Magd und Mann bzw. die Geburt des daraus entstandenen Kindes schlägt in die selbe Kerbe, denn die Ehefrau des Mannes ist immer dabei, im Grunde ist die Magd dabei nur eine Art Zwischenmedium und das Kind gehört der Ehefrau. Die Autorin lässt Desfred selbst in Ich-Form erzählen, immer wieder erinnert sich die Frau dabei an ihr Leben vorher mit Mann und Kind, aber auch an ihr Leben in der Umerziehungsanstalt, in der aus den fruchtbaren Frauen gehorsame Mägde gemacht werden. Doch Desfred hat sich ein Stück Unabhängigkeit erhalten, ihre Gedanken kann ihr niemand nehmen und im Laufe der Geschichte setzt sie ein paar Mal ihr Leben aufs Spiel. Hinrichtungen sind in Gilead an der Tagesordnung, und schon zu lesen kann eine Magd ihre Hand kosten. Männer sind durchaus auch gefährdet, aber es gibt auch geheime Clubs für Hochgestellte, in denen diese ihren Trieben frönen können. Am Ende bleibt offen, ob Desfred hingerichtet wird, überlebt oder sogar flüchten kann, erfährt der Leser nicht. Allerdings gibt es noch eine Art Nachwort, „Historische Anmerkungen“ genannt, in dem im 22. Jhdt. rückblickend der Staat Gilead analysiert wird und man dafür auch Desfreds Report heranzieht. Mittlerweile gibt es auch eine Fortsetzung „Die Zeuginnen“, in der man wohl mehr über Desfreds Schicksal erfährt. Der Roman ist erschütternd, aber, wenn man sich die Geschichte der Frauen anschaut, womöglich gar nicht so unrealistisch – und das ist eigentlich das erschreckendste daran. Dazu trägt auch Atwoods Sprache bei, denn Desfreds Report zeugt von einer gebildeten Frau, der ihre Bildung aber nahezu nichts mehr nützt. Dass es diesen Report überhaupt gibt, lässt hoffen, dass sie dem Regime entkommen konnte, denn dort war Frauen nicht nur das Lesen, sondern auch das Schreiben verboten. Der Roman ist aber auch sehr spannend, man leidet mit den Frauen, und als Desfred anfängt auch Verbotenes zu tun, hat man Angst um sie. Ich jedenfalls konnte mich in sie hineinfühlen und ich habe mich gefragt, was ich wohl in so einer Situation tun würde. Margaret Atwood schrieb diesen Roman bereits 1985, doch er ist immer noch aktuell, und wird es wohl auch bleiben. Die historischen Anmerkungen machen den Roman erst richtig rund, man sollte sie unbedingt lesen, denn sie gehören dazu. Der Autorin ist ein spannender Roman gelungen, der zum Nachdenken anregt und lange nachhallen wird. Ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen und vergebe volle Punktzahl.

Ein wenig kompliziert
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 06.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe das Buch auf Empfehlung gelesen. Bin echt schwierig vorwärts gekommen, weil es doch eine extreme Utopie ist und da viele Teil nehmen, muss man genau aufpassen. Bin jetzt nicht soooo begeistert. Werde trotzdem Teil 2 lesen.